
Die gelben Flächen mit Anschluss an Rhein und Wiese
gehören Novartis und sind nun an die private Investorengruppe übergegangen. Die roten Flächen gehören der
BASF, die ihr Areal im Juli 2019 an Swiss Life verkauft hat.
Da die Werkareale der ehemaligen Ciba-Geigy AG im Basler «Klybeck» nur noch eingeschränkt genutzt werden, haben sich die Grundeigentümerinnen (die beiden Chemiekonzerne Novartis und BASF) 2016 mit dem Kanton Basel-Stadt zusammengeschlossen, um das rund 300’000 Quadratmeter grosse Areal einer neuen Entwicklung zuzuführen.
Ein Blick in die Zukunft
Novartis Pharma hat Ende Mai 2019 ein rund 160’000 Quadratmeter grosses Entwicklungsareal an die Central Real Estate Gruppe verkauft. Dabei handelt es sich um das ehemalige Werksgelände der Ciba-Geigy, der heutigen Novartis, das mehr als vierzig zum Teil noch industriell genutzte Gebäude umfasst sowie sechs teilweise aneinander angrenzende Grundstücke.
Central Real Estate
Central Real Estate ist eine von der Baloise, der Zuger Pensionskasse, der Credit Suisse Anlagestiftung, der J. Sarasin Anlagestiftung und weiteren Schweizer Pensionskassen neu gegründete Immobilien-Beteiligungsgesellschaft. Für die Arealentwicklung hat sich die Gesellschaft Unterstützung von Mettler2Invest, Nova Property Fund Management und Credit Suisse AM gesichert. Central Real Estate werde die Verpflichtung von Novartis übernehmen und die Planung wie vereinbart fortsetzen, heisst es.
Anfang Juli 2019 hat BASF ihren Anteil des Klybeckareals an Swiss Life verkauft. Die weitere Entwicklung des zukünftigen Stadtquartiers soll nun durch einen Eigentümer fortgeführt werden, dessen Kernkompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen schwerpunktmässig im Bereich der Areal- und Stadtentwicklung liegen, schreiben BASF und Swiss Life in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Mit dem Projekt «klybeckplus» wird das ehemalige, rund 300’000 Quadratmeter grosse Industriegebiet in den nächsten Jahren zu einem neuen Basler Stadtquartier. Bis 2035 rechnet man mit rund 30’000 neuen Arbeitsplätzen und 20’000 zusätzlichen Einwohnern. Damit zählt «klybeckplus» zu den grössten Entwicklungsgebieten der Schweiz. ■
