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  • Gemeinsame Sache mit intelligenter Mandatszugangslösung

    Gemeinsame Sache mit intelligenter Mandatszugangslösung

    Ein Wechsel der Immobilienverwaltung birgt in der Praxis einige Tücken, wenn es um die Übergabe der umfangreichen Dossiers geht. Vor allem wenn die neue Verwaltung mit digitalen Dossiers arbeitet, ist dies mit sehr grossem manuellem Aufwand verbunden. Denn die in Papierform oder als PDF vorhandenen Dokumente müssen von der alten Verwaltung in die firmeneigene Ablagestruktur überführt werden. Oftmals werden digital vorhandene Dokumente sogar ausgedruckt und wieder eingescannt, um dann sortiert, reorganisiert und neu katalogisiert zu werden. Die Mandatszugangslösung, welche gemeinsam entwickelt wurde, deckt dabei den Gesamtprozess von einem allfälligen Scanning über die automatische Klassifizierung und Verschlagwortung der Dokumente bis zur zielgerechten Übergabe in das digitale Archiv ab.

    Künstliche Intelligenz als Kernkomponente
    Im Kern besteht die Mandatszugangslösung aus einer Logik auf Basis von künstlicher Intelligenz, welche vorab auf die immobilienspezifischen Dokumente sowie die verwaltungseigene Ablagestruktur antrainiert wurde. Mit der Mandatszugangslösung wird nun jeder Mandatszugang reibungslos und schnell ins designierte Zielsystem überführt. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades kann ein beschwerlicher und mühsamer Prozess neu sehr schlank und weitestgehend automatisiert umgesetzt werden. Die Arbeitsvorbereitung für das Scanning kann auf ein Minimum reduziert werden, was zu wertvollen Zeitersparnissen führt.

    «Mit dem neuen Mandats Zugangsprozess haben wir zusammen ein grundlegendes Problem in der Bewirtschaftung gelöst. Ganz egal, ob die Dokumente in physischer oder digitaler Form übergeben werden, haben wir nun eine einfache und smarte Lösung, wie wir alle Dokumente in die von uns gewünschte Form automatisch und praktisch ohne manuellen Aufwand ins revisionssichere Archiv überführen können», erklärt Martin Frei, Chief Digital Officer bei VERIT Immobilien AG.

    Deutlicher Mehrwert für die Branche
    Da der digitale Mandatszugang in der ganzen Branche ein grosses Problem darstellt und es noch keine automatisierte End-to-End-Lösung im Markt gibt, lancieren die beiden Firmen zudem den digitalen Mandatszugang für Dritte, welcher die aufgebaute Mandatszugangslösung allen anderen Branchenteilnehmern als Service zur Verfügung stellt. Die Branche kann somit von der geleisteten Vorarbeit profitieren und ihre eigenen Mandatszugänge – ob analog, digital oder hybrid – zukünftig mit der gleichen Lösung bewerkstelligen. Das ist ein Mehrwert für die gesamte Branche und schliesst eine Lücke, die momentan noch sehr weit aufklafft und immer relevanter wird, je mehr Verwaltungen ebenfalls digitale Dossiers führen.

    Stefan Röösli, Account Manager Real Estate bei Arcplace: «Gemeinsam konnten wir in diesem Projekt fortschrittliche Technologien zu einer Gesamtlösung zusammenfügen. Die KI-Technologien werden dabei nicht nur als Buzzwords, sondern konkret und als zentrale Komponente für einen Alltagsprozess angewendet. Wir sind überzeugt, mit dieser Lösung der Immobilienbranche das Leben einfacher machen zu können.»

  • «Alpha»: Ein Novum im Kanton Zug

    «Alpha»: Ein Novum im Kanton Zug

    Die Fenster des Alpha-Bürogebäudes, das seit Sommer 2020 in Baar entsteht, sind ein Novum im Kanton Zug. Stephan Häusler, Inhaber und CEO der Stephan Häusler AG und Eigentümer des Alpha, sagt: «Wir verzichten auf klassische Sonnenstoren und setzen bei der Glasfassade auf das Produkt der Firma SageGlass. Dieses passt sich je nach Sonneneinstrahlung den jeweiligen Gegebenheiten an.» Das Glas verdunkelt sich automatisch und verhindert so das Aufheizen des Innenraums. Dennoch geniesst man jederzeit uneingeschränkt die Aussicht. «Damit sparen wir Energie sowie die Unterhalts- und Reparaturkosten, die bei klassischen Sonnenstoren regelmässig anfallen. Die Fenster sind eine Premiere in unserem Kanton.»

    Auch sonst hat das Alpha-Bürogebäude Einiges zu bieten: Eine ideale Lage, ein schöner Eingangsbereich und eine zeitlose Architektur. Doch diese Attribute allein genügen nicht mehr, um bei der anvisierten Klientel zu punkten. Häusler: «Im Alpha profitieren die Mieter von exklusiven Vorteilen. Da ist etwa der grosse Garten, der sich auch für Outdoor-Meetings anbietet. Weiter finden sich zwei gemütliche Loggias auf jedem Stock, wie man sie eher von Wohnungen kennt.» Im Erdgeschoss locke eine Lounge mit direktem Zugang zum Aussenbereich. Darüber hinaus sei der Bau eines grösseren Sitzungszimmers geplant. Dieses könne punktuell reserviert werden und eigne sich für Anlässe mit bis zu 30 Gästen.

    Frischluft dank Lüftungsflügeln
    Der Innenausbau der einzelnen Bürokomplexe ist frei gestaltbar. Fix eingeplant im Untergeschoss sind bereits zwei Duschen – falls die Arbeitnehmenden über Mittag joggen, fitten oder biken und danach frisch geduscht weiterarbeiten möchten. Häusler betont den sorgfältigen Innenausbau: «Wir fertigen beispielsweise die Innentüren, welche in die Büros führen, aus hochwertigem Holz. Dies wirkt wohnlich und unterscheidet sich vom 08/15-Bürogroove. Wir legen Wert auf schöne Farben und Formen.» Die gesamte Planung orientiert sich am «New-Work»-Arbeitsmodell: Jeder Mensch arbeitet anders. «New Work» ermöglicht ein selbständigeres und freieres Tun und Lassen. Im Alpha sind neue Formen der kreativen Tätigkeiten möglich. Und sollten die Köpfe doch mal rauchen, ist eine Frischluftzufuhr problemlos möglich: «Dank eingebauter Lüftungsflügel können die Fassadenfenster manuell geöffnet werden. Das ist etwas, was die Menschen sehr schätzen. Damit fühlt man sich im Alpha nicht wie in einer Büro-Glasbox.»