Schlagwort: öffentlicher Raum

  • Neues Bezirksgebäude in Lenzburg erhält markantes Betonkunstwerk

    Neues Bezirksgebäude in Lenzburg erhält markantes Betonkunstwerk

    Das Kunstwerk «Gedankenspeicher» von Paul Takács vor dem neuen Bezirksgebäude in Lenzburg ist vom Bauunternehmen Hächler realisiert worden. Die rund sieben Meter hohe Betonstele wurde dabei laut einer Mitteilung Schritt für Schritt mit Steinen in unterschiedlichen Farben, Formen und Grössen verkleidet. Für den Bau wurden 35 Tonnen Steine verwendet. Jeder der zwischen 30 und 150 Kilogramm schweren Steine wurde sorgfältig ausgewählt und von Hand auf der Stele platziert, heisst es in der Mitteilung von Hächler.

    Das in Wettingen ansässige Bauunternehmen Hächler Gruppe stellte für die Arbeiten seine Mitarbeitenden Reto Schwitter und Dear Sadiku ab, die eng mit dem Künstler Paul Takács zusammenarbeiteten. Die Bauarbeiten begannen Anfang September mit dem Fundament. Anschliessend wurde die Betonstele als Gerüst des «Gedankenspeichers» aufgestellt.

    Bevor die Steine angebracht wurden, hat Paul Takács mit den Hächler-Mitarbeitenden zwei Tage in einem Kieswerk, um die einzelnen Steine auszuwählen. Trotz der Anlieferung mithilfe eines Krans wurde jeder Stein mehrmals von Hand bewegt, bevor er auf seinem endgültigen Platz installiert wurde. Das Ziel war ein Kunstwerk, das sowohl ästhetisch als auch bautechnisch überzeugt. Der «Gedankenspeicher» wurde Ende September fertiggestellt.

    Paul Takács wurde in den USA geborenen und lebt und arbeitet in Nussbaumen TG. Sein Werk umfasst Ölmalerei, Wandzeichnung, Plastik, Klebearbeiten und Video.

  • Markanter Bau für Bern

    Markanter Bau für Bern

    Das Büro Schmidlin Architekten überzeugte die Jury unter dem Vorsitz von Thomas Hasler mit einer selbstbewussten, modernen Architektursprache. Der freistehende Neubau setzt klare Akzente und bringt Mehrwert für die Stadt Bern, indem er den öffentlichen Raum bereichert. Der Ersatz für den sanierungsbedürftigen Erweiterungsbau von 1984 ermöglicht es dem Kunstmuseum Bern, seine Rolle als kultureller Knotenpunkt zu stärken. Durch die Kombination von architektonischer Qualität und öffentlicher Zugänglichkeit wird das Museum zu einem zentralen Ort des Austauschs.

    Umfangreicher Architekturwettbewerb und transparente Auswahl
    Der internationale Wettbewerb startete im Juli 2022 mit 148 Bewerbungen und wurde in zwei Stufen durchgeführt. 39 Teams wurden zur Teilnahme ausgewählt, 11 davon arbeiteten ihre Vorschläge weiter aus. Am Ende entschied sich die Jury für das Projekt von Schmidlin Architekten, das sich durch seinen innovativen Ansatz und die starke Integration in das städtebauliche Umfeld hervorgetan hat.

    Ausstellung der Wettbewerbsprojekte
    Das Kunstmuseum Bern zeigt vom 23. August bis 24. November 2024 die Entwürfe des Architekturwettbewerbs. Die Ausstellung bietet einen Überblick über das Siegerprojekt und alle weiteren eingereichten Beiträge. Der Eintritt ist frei.

  • Was im Hochschulgebiet in den nächsten Jahren gebaut wird

    Was im Hochschulgebiet in den nächsten Jahren gebaut wird

    Das ambitionierte Projekt sieht die Errichtung neuer Gebäude für die medizinische Versorgung, Bildung und Forschung sowie eine gesamthafte Aufwertung des Hochschulgebiets vor. Zur Neugestaltung gehört im Herzen des Gebiets das ehemalige, unterirdische Trinkwasserreservoir an der Rämistrasse, welches in ein Café mit Innen- und Aussensitzplätzen umgewandelt wird. Dieses Projekt, betreut von SQUADRAT Architekten, integriert Teile der historischen Wasserhallen und schafft einen einladenden öffentlichen Raum.

    Ein weiteres Highlight ist die Umgestaltung der Rämi- und Gloriastrasse, die zukünftig mehr Raum für Fussgänger bieten und den Lärmpegel durch Verkehrsberuhigungsmassnahmen senken soll. Die Neugestaltung dieser Achsen zielt darauf ab, die Mobilität zu verbessern und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

    Das FORUM UZH, ein neues Kollegiengebäude gegenüber dem Hauptgebäude der UZH, wird Lehre und Forschung auf neun Stockwerken beherbergen und zusätzlich eine Mensa sowie Geschäfte umfassen. Der Bau soll bis Ende 2029 fertiggestellt sein und einen modernen Arbeitsplatz für etwa 6.000 Studierende und Mitarbeitende bieten.

    Bereits begonnen haben die Vorarbeiten für den Bau des neuen Campus MITTE des Universitätsspitals. Diese Erneuerung der medizinischen Infrastruktur wird die Patientenversorgung revolutionieren und die Weichen für die Medizin der Zukunft stellen.

    Diese und weitere Projekte im HGZZ unterstreichen Zürichs Engagement für Bildung, Forschung und Gesundheitsversorgung. Sie tragen nicht nur zur städtischen Entwicklung bei, sondern fördern auch die wissenschaftliche Exzellenz und stärken Zürichs Position als führendes Zentrum für Innovation und Wissen.