Schlagwort: Öffentlichkeit

  • Vier Ostschweizer Kantone stärken Zusammenarbeit für eine vernetzte Zukunft

    Vier Ostschweizer Kantone stärken Zusammenarbeit für eine vernetzte Zukunft

    Am 4. Juli 2024 haben die Regierungen der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau eine Erklärung zur engeren strategischen Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieser Schritt markiert den Beginn eines intensiven Kooperationsprozesses, der die Ostschweiz stärken und vernetzen soll. Die gemeinsame Erklärung unterstreicht das Engagement der vier Kantone, zusammen Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu finden und umzusetzen.

    Gemeinsames Engagement für den Bodenseeraum
    Bereits zuvor hatten die vier Kantone angekündigt, sich gemeinsam für die Etablierung des internationalen Bodenseeraums auf nationaler Ebene im Rahmen des Raumkonzepts Schweiz zu engagieren. Dieses Vorhaben wurde in Wirtschaft und Öffentlichkeit positiv aufgenommen und verdeutlichte das Potenzial einer engeren Zusammenarbeit zur Stärkung der gesamten Ostschweiz.

    Strategische Handlungsfelder und jährliche Diskussionen
    Die Erklärung hebt die Zusammenarbeit auf eine strategische Ebene. Die Regierungen der vier Kantone werden jährlich Handlungsfelder für eine Zusammenarbeit diskutieren und das Kooperationspotenzial bewerten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen sind eingeladen, Vorschläge einzubringen und bei der Auswahl der Handlungsfelder mitzuwirken.

    Zu den möglichen strategischen Handlungsfeldern gehören unter anderem die Raumentwicklung, Verkehr, Bildung und Kultur, Innovation und Digitalisierung, Abwehr von Naturgefahren, Krisenbewältigung und Sicherheit. Durch die strategische Zusammenarbeit erhoffen sich die Kantone effizientere und wirkungsvollere Lösungen für diese Bereiche.

    Flexible Kooperationsmodelle
    Die Zusammenarbeit kann je nach Bedarf und Situation in unterschiedlichen Formen stattfinden. Lösungen können entweder von allen vier Kantonen gemeinsam oder von zwei oder drei Kantonen umgesetzt werden. Auch andere Kantone, insbesondere aus der Ostschweiz, können sich an Projekten beteiligen. Jeder Kanton entscheidet individuell, ob eine gemeinsame Lösung für ihn sinnvoll ist und einen Mehrwert bietet.

    Institutionalisierung der Zusammenarbeit
    Ein zentrales Anliegen der Regierungen ist es, den Prozess der strategischen Zusammenarbeit zu starten und anschliessend zu institutionalisieren. Durch diesen Schritt setzen die vier Kantone ein starkes Zeichen für eine engere Zusammenarbeit und eine vernetzte Zukunft der Ostschweiz.

    Die Unterzeichnung der Erklärung zur engeren Zusammenarbeit markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer stärkeren und effizienteren Ostschweiz. Gemeinsam wollen die Kantone Herausforderungen meistern und die Region nachhaltig weiterentwickeln.

  • Erste Projekte des Dietiker Smart City-Projekts sind realisiert 

    Erste Projekte des Dietiker Smart City-Projekts sind realisiert 

    Die Dietiker Bevölkerung ist am Abend des 27. September auf dem Kirchplatz über die Umsetzung des von Stadt Dietikon und Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) entwickelten Smart City-Projekts informiert worden. Dabei fand die Einweihung erster Teilprojekte statt.

    Auf dem Zelgliplatz befindet sich laut Medienmitteilung neu eine Ladestation für Elektroautos, die während des Einkaufens zur Verfügung steht, aber auch von Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt werden kann. Im zweistöckigen Velohaus beim Bahnhof können im Untergeschoss Elektrovelos geladen werden. Auf dem Hedinger-Parkplatz erkennt eine Kamera freie Parkplätze. Bei der Markthalle steht der Bevölkerung ein öffentliches WLAN zur Verfügung. Dort erfasst eine Luftmessstation Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftschadstoffe wie Feinstaub oder Ozon. Die Station wird ergänzt durch ein Netz über die Stadt verteilter weiterer Umweltsensoren. Im Winter warnt die Messung der Bodentemperatur vor allfälligem Glatteis.

    „Erst die Vernetzung und die intelligente Nutzung der Daten führt zu einem Mehrwert für die Bevölkerung und für die Verwaltung, wie man ihn in einer Smart City anstrebt“, wird Jörg Haller zitiert, Leiter Smart City und öffentliche Beleuchtung bei EKZ.

    Die Umweltdaten, die an den Messstationen erfasst werden, sollen transparent dargestellt werden, beispielsweise auf Monitoren im Stadthaus. „Schon heute dienen die umfangreichen Daten der Stadt bei der Verkehrs- oder Bauplanung“, wird Stadtpräsident Roger Bachmann zitiert. „Das Preisgeld des BFE hat nochmals Schub verliehen“, so Bachmann weiter.

    Das Projekt Smart City hat bei der Smart City Innovation Challenge des Bundesamts für Energie (BFE) Anfang 2021 den Hauptpreis und damit Fördergelder von 100’000 Franken gewonnen.

  • Real Estate Award 2022: Das sind die Nominierten!

    Real Estate Award 2022: Das sind die Nominierten!

    Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen, unabhängig von der Grösse eines Unternehmens. Die Verleihung der Awards im Rahmen der Real Estate Award Vergabe vom 26. Oktober 2022 ist dann auch ein besonderer Anlass, an dem sich die Immobilien- und Baubranche trifft. In den vergangenen Jahren haben über 3800 Personen an der Real Estate Award Verleihung teilgenommen, womit der Anlass zu einem wichtigen Fixpunkt in der Agenda der Immobilien-Branche geworden ist.

    Aus allen eingereichten Bewerbungen hat die Jury von Immobilien-Fachleuten und Ökonomen eine Vorauswahl getroffen. Anhand von Kriterien wie Vision, Strategie, Pioniergeist, Originalität, Skalierbarkeit und besondere Dienstleistung hat die Jury in jeder Kategorie drei Projekte für den Real Estate Award 2022 nominiert.

    Immobilien-Bewirtschaftung / Bau-Digital 
    Nominiert wurden Allthings Technologies AG mit dem Projekt «Neubauprojekt CôtéGare», EcoEnergy Swiss AG mit dem PKonzept «ESC Energiespar-Contracting» und  VERIT Immobilien AG mit «Mandatszugang mit Künstlicher Intelligenz»

    Vermarktung
    Im der Vermarktung sind Homedeal24 AG mit der «DER DIGITALE IMMOBILIENMARKTPLATZ», onOffice Swiss AG mit der «onOffice Maklersoftware»
    und revolutionSCREEN AG mit dem Projekt «Immobilien mit einem Klick auf dem Display vermarkten» nomimiert.

    Umbau/Umnutzung
    Bei Umbau oder Umnutzung wurden die Architekten Horcher GmbH mit dem Projekt «Vom Gewerbe zur Loft – Offenes Wohnen im rauen Charme», Bauart Architekten und Planer AG mit dem Thema «Städtischer „Unort“ in einen lebenswerten Raum umwandeln» und die Klam AG mit «Vom 70er Jahre Reiheneinfamilienhaus zum Casa per l’arte»

    Projektentwicklung
    In der Projektentwicklung präsentiert die Firma Amenti AG – «Digitalisierung der Machbarkeitsstudie», die CCTM AG zeigt das Projekt «GAG LINDENPARK» und
    Monoplan AG zeigt «NEUBAU JOYN | SERVICED LIVING | GLATTPARK»

    Hersteller-Innovation
    In der Kategorie Hersteller und Innovation wurde die Firma Climeo AG mit «Anwenderfreundliche Raumklima-Systeme für eine gesunde Zukunft», Georg Fischer AG mit «Georg Fischer Piping Systems (GFPS) – Hycleen Automation System» und KLAFS AG mit «Wohnen wird Wellness – Auf Knopfdruck»

    Bis am 22. Okt. 2022 kann auf der Homepage www.realestateaward.ch online für die nominierten Bewerbungen gewählt werden. Den Siegern werden dann am 26. Oktober 2022 an der Real Estate Award Verleihung im Raum Zürich die Awards verliehen. Ebenfalls geehrt wird an diesem Abend die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres, die von der Jury gewählt wird.

    Wir gratulieren den Nominierten und wünschen viel Glück bei der aktuellen Abstimmung!