Schlagwort: Österreich

  • Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Das Start-up smino mit Sitz in Jona übernimmt den Software-Hersteller Bimspot mit Sitz in Wien. Damit möchte smino zur Standardlösung für Projektmanagement und Kollaboration in der Bauindustrie der DACH-Region werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea bietet eine digitale Plattform für Planungs- und Bauprojekte in der Schweiz an. 8000 Firmen nutzen bereits die Anwendung von smino, die als Datendrehscheibe bei Bauprojekten fungiert.

    Die Technologie von Bimspot, mit der Gebäudeinformationen aus Modellen für digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) zusammengeführt, strukturiert und automatisch auf Fehler und Vollständigkeit geprüft werden, soll nach der Übernahme in die Plattform von smino integriert werden.

    Dadurch soll sich der Funktionsumfang für Anwender im Bereich BIM-Prozessabwicklung erweitern. Die Mitarbeitenden von Bimspot sollen das Team von smino ergänzen. Von einem neuen Standort in Wien aus sollen die BIM-Experten und Software-Entwickler die Weiterentwicklung der Technologie und deren Vertrieb vorantreiben.

     „Mit dieser Übernahme werden wir die Marktführerschaft im Bereich BIM übernehmen. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich unsere beiden Angebote ideal ergänzen und wir den Kunden dadurch einen weiteren echten Mehrwert bieten können“, wird Silvio Bee, Mitbegründer und Managing Partner der smino AG, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Terra Raetica soll Alpenbahnkreuz erhalten

    Terra Raetica soll Alpenbahnkreuz erhalten

    Vertreter aus Graubünden, Südtirol, Tirol und der Lombardei haben sich darauf verständigt, die grenzüberschreitende Mobilität im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Österreich und Italien vor allem auf der Schiene zu verbessern. Bei einem Treffen in Graun im Vinschgau unterzeichneten sie laut einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden eine entsprechende Absichtserklärung.

    Demnach wollen die vier Regionen in der sogenannten Terra Raetica ihre Massnahmen zur Schaffung eines integrierten Mobilitätssystems aufeinander abstimmen. Mit einem attraktiven Alpenbahndrehkreuz und der Anbindung an das internationale Schienennetz soll der alpenquerende Strassenverkehr verringert werden. Damit nehme auch die Umweltbelastung ab, „was wiederum eine touristische Aufwertung mit sich bringt“, heisst es in der Mitteilung.

    „Heute legen wir den Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit und Zukunftsvision, ein Schienen-Alpenkreuz zwischen Österreich, Italien und der Schweiz“, wird der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter zitiert. „Die Mobilität der Zukunft braucht einen mutigen Ansatz und dieser darf nicht an den Ländergrenzen Halt machen.“ Das Motto laute seit Jahren „Grenzenlos mobil – und das autofrei“, so seine Stellvertreterin und Tiroler Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe.

    Laut dem Bündner Regierungsvizepräsidenten Mario Cavigelli werde durch diese Vereinbarung eine wertvolle Plattform geschaffen, um sich über Bedürfnisse und Massnahmen im öffentlichen Verkehr (ÖV) grenzüberschreitend auszutauschen. So könnten im Interesse von Bevölkerung und Wirtschaft Transportketten und Umsteigemöglichkeiten zwischen den verschiedenen ÖV-Systemen der vier Anrainerregionen „bestmöglich“ abgestimmt werden.

    Im November startet eine Fachleutegruppe mit den Planungsarbeiten für einer Bahnverbindung in der Terra Raetica. Begleitet wird sie von einem Lenkungsausschuss aus Regierungsvertretern und -vertreterinnen der vier Anrainerregionen.