Schlagwort: Online-Plattform

  • Neue Plattform für Wirtschaftsstandort Aargau

    Neue Plattform für Wirtschaftsstandort Aargau

    Die Standortförderung Kanton Aargau präsentiert den Wirtschaftsstandort Aargau auf einer neuen Plattform. Unter der Adresse www.aargau.swiss können bereits ansässige Unternehmen und an einer Niederlassung interessierte Firmen sich über die Vorteile des Wirtschaftsstandorts informieren, erläutert die Standortförderung in einer Mitteilung. Der Aargauer Regierungsrat verfolgt das Ziel, die Wirtschaftskraft des Standorts über die Ansiedlung wertschöpfungsstarker Firmen zu erhöhen. Der neue Internetauftritt leistet hier einen Beitrag, indem er die Stärken des Aargaus besser sichtbar macht.

    Die neue Internetseite hält Informationen über den Wirtschaftsstandort, Programme zur Innovationsförderung sowie zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten durch die kantonale Standortförderung und ihre Partner bereit. Der Unternehmensgründung, der Ansiedelung und der Expansion bereits ansässiger Unternehmen sind jeweils eigene Rubriken gewidmet. Darüber hinaus werden regelmässig Neuigkeiten über den Wirtschaftsstandort und seine Unternehmen veröffentlicht. Die Nachrichten werden von der Nachrichtenagentur Café Europe mit Sitz in Winterthur produziert.

  • Pop Up Shops erhält Finanzierung

    Pop Up Shops erhält Finanzierung

    Pop Up Shops hat eine sogenannte Post-Seed-Finanzierungsrunde mit einem nicht näher benannten sechsstelligen Betrag abgeschlossen. Wie Gründer und Managing Director Chalid A. El Ashker in einer Medienmitteilung erklärt, hätten sich daran „bestehende und neue Investoren aus den Bereichen Immobilien, Retail und Shopping Center Management“ beteiligt.

    Die Online-Plattform des Start-ups bringt Anbieter freier Detailhandels- und Promotionsflächen mit Personen zusammen, die an einer zeitlich befristeten Miete interessiert sind. Auch Vertrag und Zahlungen werden online abgewickelt.

    „Die Seed-Runde ermöglicht es uns, unsere Vermarktungs- und Buchungsplattform weiterzuentwickeln und der wachsenden Nachfrage von Vermietern und Mietern gerecht zu werden“, so El Ashker weiter. COVID-19 beschleunige diesen Trend weiter. Für viele Retail-Immobilien sei die Rohbaumiete „über 10, 5 oder sogar 3 Jahre kein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell mehr“. Pop Up Shops biete für deren flexible und kurzfristige Bewirtschaftung eine effiziente Lösung.

    Zu den Schweizer Flächenanbietern zählen etwa Migros, SBB, die Schweizerische Post, Wincasa und SPG Intercity. „Mit den Tools von POP UP SHOPS vermarkten und bewirtschaften wir unsere flexiblen Promo- und Retailflächen nicht nur effizienter, sondern erreichen auch neue Mieter“, wird der Leiter Einkaufscenter der Migros, Thomas Meyer, in der Mitteilung zitiert. „Die gewonnene Zeit können wir für gezielteres Marketing und verbesserte Kuration einsetzen.“

    Das Unternehmen mit Sitz in Zollikon ist ausser in der Schweiz auch in Deutschland, Grossbritannien und den USA tätig. Pop Up Shops ist zusammen mit den Städten Zürich und St.Gallen sowie der Fachhochschule Ostschweiz Teil des von der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse geförderten Projekts Pop-up City. Im Jahr 2019 wurde die Jungfirma beim deutschen Proptech Pitch als eines der innovativsten Proptech-Unternehmen des Jahres ausgezeichnet.

  • Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist laut einer Mitteilung zur Online Home Marktet Analysis im Berichtsjahr vom vierten Quartal 2019 bis Ende drittes Quartal 2020 zwar insgesamt leicht rückläufig, hat aber im letzten Quartal einen kräftigen Nachfragschub erfahren. In der vom Swiss Real Estate Instituteder Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) in Zusammenarbeit mit dem Digital-Immobilienunternehmen homegate.ch erstellten Analyse wird dies an der kürzeren Inseratszeit für im Internet angebotene Eigentumswohnungen festgemacht.

    Im gesamten Berichtsjahr musste in der Schweiz eine Eigentumswohnung im Durchschnitt 86 Tage auf einer Online-Plattform ausgeschrieben werden. Vor der Corona-Krise waren es 60 Tage. Im dritten Quartal 2020 aber sank die Insertionszeit, trotz einer um 8 Prozent höheren Anzahl an Inseraten, auf den rekordtiefen Wert von 52 Tagen. Eigentumswohnungen sind somit aktuell gefragter denn je, stellt die Analyse fest.

    Analysiert wurden Angebot und Nachfrage basierend auf den Inseraten der sieben grossen Schweizer Immobilienmarktplätzen zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 im Vergleich zur Vorperiode. In der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 wurden in der gesamten Schweiz rund 91’387 Eigentumswohnungen im Internet zum Kauf angeboten, was einer Zunahme von 19 Prozent gegenüber der Vorperiode entspricht.

    Professor Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute der HWZ, führt den Nachfragezuwachs hauptsächlich auf zwei Faktoren zurück: „Einerseits ist der Nachfrageboom im 3. Quartal auf die aufgeschobene Nachfrage aus den Vorquartalen zurückzuführen, andererseits aber auch auf eine Verhaltensveränderung: Schöner Wohnen ist vielen Schweizern nach dem Lockdown noch wichtiger geworden“, wird Ilg zitiert.

    Jens Paul Berndt, CEO der Homegate AG, wird zitiert: „Wir haben ebenfalls einen starken Anstieg der Besuche und Kontaktanfragen festgestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass Immobilien auch in Zeiten einer Krise ein gefragtes Investitionsobjekt sind.“