Schlagwort: open2work

  • open2work erhält Auszeichnung der Reisebranche

    open2work erhält Auszeichnung der Reisebranche

    Die Reisebranche zeichnet regelmässig die interessantesten Start-ups aus. An der vierten Travel Start-up Night des Verbandes Internet Reisevertrieb (VIR) und des Travel Industry Clubs präsentierten sich vier Schweizer Jungunternehmen. Dabei konnte laut einer VIR-Mitteilung open2work die analog und digital Teilnehmenden überzeugen. Das Zürcher Start-up wird sich im Dezember den Vertretern der Reisebranche der deutschsprachigen Länder in Frankfurt vorstellen können.

    Die Plattform von open2work ermöglicht es Unternehmen mit überzähligen Büroplätzen, diese Interessierten für die stunden- oder tageweise Nutzung anzubieten. In der Schweiz hat das 2020 gegründete Unternehmen laut Mitgründer und CEO Lionel Ebener bereits 27 Standorte. Das Interesse sei auch auf der Nachfrageseite vorhanden. So konnte die Plattform in der ersten Septemberwoche 30 Buchungen verzeichnen. „Unsere Kunden sehen jetzt, dass wir etwas besonderes sind.“

    Das Start-up sucht nun eine Finanzierung in mittlerer sechsstelliger Höhe. „Wir wollen eine professionelle Infrastruktur aufbauen und jetzt alle Schritte skalierbar machen“, so Ebener. open2work wolle das Airbnb für Büros werden.

  • Freie Kapazitäten werden zu Coworking-Plätzen

    Freie Kapazitäten werden zu Coworking-Plätzen

    Von Zürich aus werden innovative Ideen für flexibles Arbeiten in der Schweiz ausgerollt. Ein Beispiel ist das Zürcher Start-up open2work, das in der vierten Ausführung der digitalen Veranstaltungsreihe „Zürcher Wirtschaft sichtbar machen“ der Zürcher Handelskammer (ZHK) vorgestellt wurde. Als Referent skizzierte open2work-CEO Lionel Ebener künftige Szenarien für flexibles Arbeiten und die eigene Plattformlösung. Nach Gesprächen mit vielen Unternehmen sieht er grosses Interesse an zwei parallelen Strategien: Arbeit im Büro des Arbeitgebenden und Remote-Work zuhause oder an Coworking-Orten. Büros würden dabei mehr und mehr zu Orten der Interaktion und Innovation.

    Mit open2work haben Ebener und sein Mitgründer Alexandre Roque eine Plattform geschaffen, die schnell und unkompliziert Arbeitsplätze zur Verfügung stellt, ohne dass eine eigene Büro-Infrastruktur aufgebaut werden muss. Hierüber können Coworker bei Unternehmen mit Raumkapazitäten kurzfristig einen Arbeitsplatz oder einen Konferenzraum mieten. Seit der Gründung Anfang 2020 wurden über 25 Unternehmen in der ganzen Schweiz als Partner gewonnen, die auf der Plattform Raum anbieten. Ebener betont: „Die Unternehmen müssen nur Zugang gewähren – der komplette Buchungs- und Zahlungsprozess läuft über open2work.“ Deshalb vergleicht Ebener seine Plattform auch mit derjenigen von Airbnb. Ein grosser Vorteil sei unter anderem, dass rasch neue Raumkapazitäten hinzugewonnen werden könnten, insofern Bedarf besteht. Ein Rahmenvertrag mit dem Reiseunternehmen Kuoni wurde bereits abgeschlossen. Mit anderen grossen Unternehmen wie dem Versicherungskonzern Swiss Life, die viele Standorte in der Schweiz besitzen, ist open2work im Gespräch.

    Als Zielgruppen sieht Ebener nicht nur Einzelpersonen wie Selbstständige, sondern auch ganze Unternehmen. „Etwa Start-ups haben teilweise einen fixen Standort ganz aufgegeben, arbeiten remote und treffen sich regelmässig in Gemeinschaftsbüros“, so Ebener. Zudem interessierten sich Grossunternehmen etwa für Paketlösungen, um Mitarbeitenden Flexibilität zu ermöglichen. Und in vielen Fällen ergeben sich laut Ebener auch Partnerschaften in der neuen Bürogemeinschaft, es entwickelten sich Beziehungen. Bis dato griffen 80 Prozent der Nutzenden nach einem Test wieder auf open2work zurück.

    Die digitale Veranstaltungsreihe „Zürcher Wirtschaft sichtbar machen“ wurde von der Zürcher Handelskammer (ZHK) lanciert. Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten dabei die Möglichkeit, während einer Dreiviertelstunde ihre Firma vorzustellen. Die Nachrichtenagentur Café Europe ist Medienpartnerin der Reihe. Café Europe gibt auch die Nachrichtenplattform punkt4 heraus, auf der die digitale Stimme der Wirtschaft basiert.

  • open2work sucht Investoren

    open2work sucht Investoren

    Viele Unternehmen haben dauernd oder auch nur vorübergehend zu viel Platz. Ein Umzug in kleinere Räumlichkeiten wäre aber zu aufwendig. Umgekehrt brauchen andere Firmen oder Einzelunternehmer oft vorübergehend mehr Platz. Die open2work GmbH will zwischen den beiden Gruppen vermitteln.

    Das 2020 gegründete Start-up der beiden Westschweizer Alexandre Roque und Lionel Ebener erledigt die Buchhaltung und den Zahlungsverkehr. Neue Anbieter können ihre Büros selbst auf dem Portal von open2work aufschalten, Interessenten dort ihre Arbeitsplätze buchen. Derzeit stehen um Zürich und Zug insgesamt 22 Büros zur Verfügung, in Bern zwei und in Sitten eines.

    „Wir sind die Lösung für diejenigen, die zu viel Platz haben“, sagt Mitgründer und CEO Lionel Ebener. Umgekehrt können die Nutzer des Angebots Büros bei Firmen aussuchen, die ihrem eigenen Interesse entsprechen. „Dieser kulturelle Aspekt ist uns wichtig.“

    Derzeit ist open2work in Gesprächen mit Investoren. Das Unternehmen will mit frischem Kapital schneller wachsen. Die beiden Gründer sehen namentlich nach dem Ende der Corona-Krise einen wachsenden Bedarf nach flexiblen Lösungen, sowohl auf der Seite der Anbieter von Bürofläche als auch bei den Nutzern.