Schlagwort: Organisation

  • Straffere Geschäftsleitung mit Fokus auf Synergien

    Straffere Geschäftsleitung mit Fokus auf Synergien

    Die Mobimo Holding AG gibt sich eine neue Führungsstruktur. Per Jahresbeginn 2026 wird die Geschäftsleitung aus den fünf Bereichen Immobilien, Entwicklung, Finanzen, Corporate Center und dem neu eingerichteten Bereich Akquisition bestehen, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Die Neuaufstellung solle sicherstellen, „dass das Unternehmen am Immobilienmarkt weiterhin agil und erfolgreich bleibt, und andererseits, das Synergiepotenzial in den operativen Abläufen noch besser genutzt wird“, schreibt Mobimo.

    Bisher hatte die Geschäftsleitung sechs Bereiche und Mitglieder umfasst. Der bisherige Bereich Bewirtschaftung soll im neuen Modell dem Bereich Immobilien zugeschlagen werden. Christoph Egli, bisheriger Leiter Bewirtschaftung, wird Mobimo im Zuge der Umstrukturierung der Führungsstruktur verlassen.

    Im Bereich Immobilien sind die bisherigen Bereiche Portfolio und Transaktionen sowie Bewirtschaftung zusammengefasst. Die Leitung des Bereichs übernimmt die bisherige Leiterin Portfolio und Transaktion, Nadia Mastacchi. Auch die übrigen Geschäftsbereiche werden von bereits bestehenden Geschäftsleitungsmitgliedern geführt. Marco Tondel wird als Leiter Entwicklung neu auch für die Realisierung zuständig sein. Der bisherige Leiter Realisierung, Vinzenz Manser, wechselt in die Leitung des neu geschaffenen Bereichs Akquisition. Die Funktionen von Daniel Ducrey als CEO und Jörg Brunner als CFO bleiben unverändert.

  • Rekordzahlen und kreative Impulse für die Immobilienbranche

    Rekordzahlen und kreative Impulse für die Immobilienbranche

    Die 13. Ausgabe der Schweizer Immobilienmesse für Investoren, die am 15. und 16. Januar 2025 in der Halle 622 in Zürich Oerlikon stattfand, übertraf alle Erwartungen. Mit einer Rekordbeteiligung von 5’167 Fachbesuchern und 154 Ausstellern bestätigte die IMMO25 ihre führende Rolle als wichtigste Fachmesse für die Immobilien- und Finanzbranche in der Schweiz.

    Zukunftsweisende Themen im Fokus
    Die Messe bot eine breite Palette an Fachthemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen und Trends wie:

    • Die Zukunft des Bauens: Innovative Baukonzepte und nachhaltige Architektur
    • Der Mieter von morgen: Neue Ansprüche und sich verändernde Wohnkonzepte
    • Sinkende Zinsen: Auswirkungen auf den Immobilienmarkt und Investitionsstrategien
    • Nachhaltigkeit: Energieeffiziente Gebäude und klimafreundliche Entwicklungen

    Das Motto «Wachstum durch Kreativität» spiegelte sich in den zahlreichen innovativen Lösungen wider, die auf der Messe präsentiert und diskutiert wurden.

    Expertenwissen aus erster Hand
    Ein Highlight der Veranstaltung war das IMMO Forum, das mit 35 Podiumsdiskussionen und 150 renommierten Experten über zwei Tage hinweg Fachwissen und Inspiration bot. Die Debatten wurden nicht nur von den Messebesuchern verfolgt, sondern auch von über 1’900 Online-Zuschaltungen, die das Forum live mitverfolgten.

    Rückblick und Ausblick
    Die Organisatoren MV Invest und Swiss Circle zeigten sich begeistert vom grossen Erfolg der Messe und bedankten sich bei allen Ausstellern, Besuchern, Referenten und Partnern für ihre Unterstützung. Die IMMO25 hat einmal mehr bewiesen, dass sie als führende Plattform der Immobilienbranche Impulse setzt und den Austausch zwischen Investoren, Entwicklern und Fachleuten fördert.

    Die nächste Ausgabe der IMMO26 wird am 14. und 15. Januar 2026 erstmals in der Halle 550 in Zürich Oerlikon stattfinden.

  • Holzbauunternehmen führt neue Organisationsstruktur ein

    Holzbauunternehmen führt neue Organisationsstruktur ein

    Pirmin Jung Schweiz AG, in Sursee angesiedeltes Holzbauunternehmen, will seine Organisationsstruktur neu überarbeiten. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, strebe das Unternehmen eine flexible und agile Struktur an, die auf den Expertisen aller Mitarbeitenden beruht. Entscheidungen sollen dabei unabhängig von einer vorgegebenen Hierarchie direkt  am Ort der Entscheidungsfindung getroffen werden, heisst es in der Mitteilung. Ein Führungsteam aus 16 Personen kümmert sich um strategische Entscheidungen. Zugleich sollen die neue Organisationsformen Ideen aus allen Bereichen aufnehmen und umsetzen.

    „Wir sind der Meinung, dass wir die immer komplexeren Aufgaben und Fragestellungen für uns als Firma und in den Projekten dann erfolgreich meistern können, wenn jeweils die Personen mit der grössten Kompetenz im Thema die Fragenstellungen im Sinn von Pirmin Jung bearbeiten und entscheiden“, wird Firmeninhaber Pirmin Jung in der Mitteilung zitiert. „Die neue Organisationsform ist ein agiler Organismus, der es erlaubt, flexibel auf Herausforderungen zu reagieren und Innovationen voranzutreiben. Im Zentrum unserer Organisation stehen die Projekte und Aufgaben, die wir als Firma bearbeiten.“

  • House of Winterthur sucht neuen Geschäftsführer

    House of Winterthur sucht neuen Geschäftsführer

    Seit seinem Amtsantritt im August 2020 hat Roth die Organisation mit frischen Ansätzen und einer verstärkten Präsenz in den sozialen Medien entscheidend weiterentwickelt. Unter seiner Leitung hat sich House of Winterthur als dynamische regionale Vernetzungsplattform etabliert, die durch innovative Veranstaltungsformate wie Tech-Lunches, die Smart-Health-Reihe und House-Kulturabende Akzente setzt. Roths Einsatz für den Ausbau der digitalen Kommunikationskanäle hat zudem die Sichtbarkeit und das Engagement für die Region Winterthur signifikant erhöht.

    Die Suche nach Roths Nachfolger wird von einem speziell eingerichteten Nominationsausschuss geleitet, der die anspruchsvolle Aufgabe hat, eine Persönlichkeit zu finden, die die erfolgreiche Arbeit Roths fortsetzen und House of Winterthur in die Zukunft führen wird. Beat Schwab, der Präsident von House of Winterthur, würdigt Roth als einen visionären und engagierten Leiter, dessen Wirken die Begeisterung für die Region in vielen Menschen entfacht hat.

    Mit Roths bevorstehendem Abschied verliert House of Winterthur nicht nur einen innovativen Gestalter, sondern auch einen Geschäftsführer, der massgeblich zur Modernisierung und zum Erfolg der Standortmarketingorganisation beigetragen hat. Die bevorstehende Neubesetzung bietet gleichzeitig die Chance, auf dem soliden Fundament aufzubauen und die Zukunft von House of Winterthur aktiv zu gestalten.

  • Memox akquiriert 2,8 Millionen Euro

    Memox akquiriert 2,8 Millionen Euro

    Das Proptech-Unternehmen Memox hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abschliessen und dabei eine Kapitalaufstockung von 2,8 Millionen Euro erzielen können. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, wurde die Finanzierungsrunde von Swiss Prime Site und 41 Group sowie anderen Schlüsselakteuren aus den Bereichen Immobilien, Technologie und Investmentbanking angeführt. Mit der erzielten Summe will die in Zürich ansässige Memox ihre Positionen im sogenannten DACH-Raum ausweiten.

    Memox hat sich sowohl auf die Gestaltung von Besprechungs- und Konferenzräumen als auch auf die Organisation von Konferenzen in der Geschäftswelt spezialisiert. Dabei sind in die Angebote von Memox Erfahrungen wie auch Innovationen nach der Corona-Pandemie eingeflossen. Nach dem erfolgreichen Start von 14 neuen Räumen in der ersten Jahreshälfte 2023 umfasst das Portfolio von Memox nun insgesamt 31 Räume an sechs Standorten in drei Städten. Memox ist nun in Zürich, Basel und Frankfurt aktiv. Die Unternehmensaktivitäten erzielen derzeit einen Jahresumsatz von 7 Millionen Euro, gibt Memox in der Mitteilung bekannt.

    «Memox bereitet bereits eine zweite Finanzierungsrunde vor, um weitere Markteintritte in Deutschland und der Schweiz zu finanzieren», wird Dirk Reiner, CEO bei Memox, in der Mitteilung zitiert. «Mit den aktuellen Trends in der Arbeitswelt und im Immobilienumfeld ist Memox ideal positioniert, um den Markt zu erobern.»

  • Halter-Firmen treten verstärkt als Gruppe auf

    Halter-Firmen treten verstärkt als Gruppe auf

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG ordnet seine Führungsstruktur neu. Laut einer Mitteilung ist rund um die Firma in den vergangenen zehn Jahren ein Ökosystem an Schwesterunternehmen mit unterschiedlichen Bau- und Immobilienleistungen entstanden. Daraus ergebe sich die Notwendigkeit der Weiterentwicklung an der Spitze. Die Halter Holding sei bisher als „stille“ Holding in der Öffentlichkeit kaum aufgetreten.

    Künftig werden sie sich verstärkt im Markt positionieren. Der Weg der Bau- und Immobilienwirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft  könne nur mit integrierten Wertschöpfungsprozessen und Modellen der Zusammenarbeit in Planung, Ausführung und Betrieb erfolgreich umgesetzt werden könne. Das sei verbunden mit Nutzung der Digitalisierung und digitaler Technologien.

    Im Zuge der Organisationsentwicklung ergeben sich laut der Firmenmitteilung ab 1. Januar 2024 personelle Änderungen. So übernimmt Maik Neuhaus von Markus Mettler die Aufgabe als CEO der Halter AG. Mettler wird neu Verwaltungsratspräsident der Halter AG und Delegierter des Verwaltungsrates der Halter Gruppe. Balz Halter bleibt Verwaltungsratspräsident der Halter Gruppe. Alexandra Stamou nimmt Einsitz im Verwaltungsrat der Halter AG und wird neu Leiterin Innovation und Produkte der Halter Gruppe.

    Die Geschäftseinheit Gesamtleistungen der Halter AG, die mit mehr als 200 Mitarbeitenden die grösste Einheit darstellt, wird  aufgeteilt. Ab Januar 2024 wird es die Halter Gesamtleistungen Deutschschweiz und die Halter Gesamtleistungen Westschweiz geben. Neue Geschäftsführer werden Diego Frey für die Deutschschweiz und Fréderic Boy für die Westschweiz. Beide gehören dann zur Geschäftsleitung der Halter AG.

  • Digitale Betreiber: Eine Perspektive für die zukünftige Bewirtschaftung von Immobilien

    Digitale Betreiber: Eine Perspektive für die zukünftige Bewirtschaftung von Immobilien

    Die digitale Herausforderung in Immobilienportfolios
    Die Digitalisierung ist vollends in der Immobilienwirtschaft angekommen. Grosse Potenziale werden insbesondere in der Bewirtschaftung gesehen. Regulatorische Anforderungen wie bspw. aus dem Nachhaltigkeits-/ESG-Umfeld, Effizienzdruck und neue Nutzeranforderungen oder Nutzungskonzepte lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Immobilien wird man in Zukunft nicht mehr so betreiben können, wie man es im letzten Jahrhundert getan hat.

    Digitale Lösungen versprechen Entlastung in ganz unterschiedlichen Bereichen der Bewirtschaftung. Allerdings lassen sich diese Potenziale nicht ganz einfach realisieren: Immobilienportfolios werden über Jahre und Jahrzehnte akquiriert. Entsprechend wächst auch die Prozess- und Software-Landschaft zum Betrieb dieser Portfolios über Jahre hinweg. Diese spannt sich zudem über zahlreiche Prozessschritte auf: Den Betrieb von Immobilien systematisch zu digitalisieren, ist daher eine Herausforderung, deren Lösung immer dringender wird.

    Statt Schritt für Schritt weitere Anwendungen dazu zu bauen und zu versuchen, ein gewachsenes Gesamtsystem zu flicken, sind in den vergangenen zwei Jahren verschiedene Immobilieneigentümer und -bewirtschafter einen anderen Weg gegangen, nämlich den eines «Greenfield-Ansatzes»: Wie würde man einen maximal digitalisierten Immobilien-Betrieb konzipieren, wenn man nochmals ganz von vorne – auf einer grünen Wiese – starten könnte?

    Vor diesem Hintergrund wurde zuerst überlegt, welche «Jobs» in Zukunft überhaupt zu erledigen sind. Es ist davon auszugehen, dass einige herkömmliche Jobs weiter bestehen werden, einige durch die Digitalisierung wegfallen und einige dazu kommen. Ziel war es, einzelne grosse Aufgabenblöcke zu erfassen, die in sich gekapselt verstanden werden können.

    Hilfreich ist dabei, die Jobs in drei grosse Kategorien aufzuteilen: Mietermanagement, kaufmännisches Property Management und technisches Property Management. Es hat sich gezeigt, dass man in einer 3×6 Matrix alle wesentlichen Jobs-to-be- done im Immobilienbetrieb abbilden kann.

    Einen digitalen Betreiber auf der grünen Wiese aufzubauen folgt dann der Logik, diese einzelnen Jobs-to-bedone ZUERST mit modernen Software-Komponenten so zu unterstützen, dass eine nahtlose Plattform entsteht, in der maximal viele Prozesse automatisiert sind. Erst DANACH wird überlegt, für welche Tätigkeiten Mitarbeitende eingesetzt werden, die dann einen umso grösseren Mehrwert für die Nutzer dieser Immobilien erzielen können. Das Ziel ist also nicht primär nur die Effizienz zu steigern, sondern das immer knapper werdende Personal in der Bewirtschaftung für diese Tätigkeiten einzusetzen, die wirklich Mehrwert stiften.

    Natürlich ist das Nutzenpotenzial nicht in allen Prozessschritten gleich gross und eine Umsetzung entsprechend nicht überall gleich dringlich. Eine Priorisierung entlang der Dimensionen Effizienz- und Ertragsimpakt, Einfluss auf Nachhaltigkeitsdimensionen, Mieterzufriedenheit und Transparenz ist wichtig. Eine Toolbox, die die möglichen Werkzeuge in allen Prozessschritten aufzeigt und eine Priorisierung nach verschiedenen Funktionen zulässt, hilft dabei, eine eigentliche Roadmap zu erstellen.

    Ebenso wichtig ist es, passende Werkzeuge zur Hand zu haben, die die verschiedenen Systeme miteinander verbinden, beispielsweise eine Integrations- oder Orchestrierungsplattform wie diejenige von Allthings. Ziel ist es ja gerade, einen separaten Einsatz von Insellösungen zu verhindern. Wer bereits frühzeitig die richtige Auswahl an integrationsfähigen Partnern trifft, etabliert ein vernetztes Ökosystem.

    Pragmatische Implementierung am Beispiel UBS
    Wie setzt man das aber nun in die Praxis um? Wenn die Vision einmal klar ist – einen maximal digitalen Betreiber mit einer integrierten Plattform über verschiedene Software-Komponenten zu etablieren – dann eignet sich wiederum ein Schritt-für- Schritt Vorgehen in der Realisierung. Eine ganze Reihe Immobilieneigentümer und Dienstleister haben sich in den vergangenen Jahren auf diesen Weg gemacht.
    Auch die UBS als einer der grössten Immobilieninvestoren in der Schweiz, verfolgt solche Ansätze bei ihren digitalen Innovationsprojekten im Immobilienbetrieb.

    Die UBS hat den Weg gewählt, zunächst über einzelne Neubauprojekte einzelne Jobs-to-be-done zu testen und zu validieren, die perspektivisch für eine integrierte Plattform eine wesentliche Rolle spielen.

    So wurden beispielsweise auf dem Claraturm in Basel die Prozesse «Mieter finden», «Mieterkommunikation», «Vorfallsbearbeitung» und das Anbieten zusätzlicher Community Services getestet.

    Auf dem kombinierten Sanierungs-/Neubauprojekt Grimselhof in Altstetten hingegen sollten die Prozesse «Onboarding», «Vertrags- und Datenmanagement», «Dokumentenmanagement und Berichtswesen» und neue Wege in der Bearbeitung von Reparaturen und Schäden implementiert werden. So lassen sich über die Zeit die verschiedenen Jobs-to-be-done validieren und zu einer Gesamtplattform zusammensetzen.

    Der Entwurf eines Plans zum Aufbau digitaler Betreiber lässt sich in der Regel in einer Serie von 3–4 Workshops einfach abbilden. Der im Schaubild dargestellte Ablauf zeigt einen idealtypischen Ablauf eines Planungsvorhabens zur Etablierung eines digitalen Betreibers.

    Die bisherigen Erfahrungen mit Greenfield -Ansätzen zeigen, dass eine systematische Implementierung eines digitalen Betreibers in Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und Dienstleistern den Betrieb von Immobilien um bis zu 30% effizienter, 100% mieterzentrierter, und ab Tag 1 nachhaltigkeitsorientiert macht – und zudem noch eine Menge klassischer Zielkonflikte eliminiert, die aus den herkömmlichen Geschäftsmodellen resultieren.

  • Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    SPGI Zurich hat im Auftrag der Miteigentümerschaft weitere Flächen im Konnex Baden vermietet. Das Zürcher Unternehmen Office LAB bezieht ab Januar 2024 eine Gesamtfläche von über 2800 Quadratmetern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dann soll der Anbieter von Coworking-Büros auch das gesamte Konferenz- und Veranstaltungsmanagement für den Gebäudekomplex Konnex im Zentrum von Baden übernehmen.

    Office LAB nutzt bereits seit August dieses Jahres 800 Quadratmeter im Konnex zur Zwischenmiete. Das Zürcher Unternehmen bietet Büro-Lösungen für Einzelpersonen und Unternehmen. Diese erhalten Zugang zu den Coworking Spaces in Form von Tages-Pässen oder auch festen Teambüros. Bisher betreibt Office LAB sechs Standorte. Mit dem neuen Standort verstärkt das Unternehmen den Angaben zufolge seine bereits etablierte Präsenz in Baden.

    Der Gebäudekomplex Konnex in der Brown Boveri Strasse 7 wird derzeit gesamtsaniert. Bis Mitte 2023 entsteht dort ein „Stadt in Stadt“-Angebot. Dafür werden insgesamt rund 35’000 Quadratmeter Fläche vermietet.

  • Implenia realisiert Immobilienprojekte in Genf und Lausanne

    Implenia realisiert Immobilienprojekte in Genf und Lausanne

    Die Division Buildings von Implenia habe den Zuschlag für zwei Aufträge in der Westschweiz mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Franken bekommen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Konkret soll Implenia den historischen Hauptsitz einer internationalen Organisation in Genf renovieren sowie im Auftrag des zur EPIC Suisse AG gehörenden Unternehmens Pulse zwei neue Gebäude für Produktion und Forschung in Chesaux-sur-Lausanne errichten.

    In Genf wird Implenia Fassaden und Sicherheitsinstallationen des historischen Gebäudes an die aktuellen Normen anpassen, die Innenräume neu gestalten und die Ausstattung der dortigen rund 1200 Arbeitsplätze modernisieren. In Chesaux-sur-Lausanne werden zwei viergeschossige Gebäude realisiert, die durch zwei gemeinsame Untergeschosse verbunden sind. Beide Projekte werden nach den Prinzipien der Lean Construction umgesetzt, erläutert Implenia. Bei diesem Ansatz für Planung und Umsetzung von Bauprojekten stehen die Vermeidung von Verschwendung und die Übererfüllung der Bedürfnisse des Bauherrn im Mittelpunkt.

  • Luzerner Kantonalbank: Simon Kauth wird neues Mitglied der Geschäftsleitung

    Luzerner Kantonalbank: Simon Kauth wird neues Mitglied der Geschäftsleitung

    Die LUKB hatte im Januar 2022 bekanntgegeben, ihre Aufbauorganisation anzupassen, um ihre Schlagkraft bei den Themen IT und Digitalisierung zu erhöhen. So wechselt der Bereich Informatik, der aktuell CFO Marcel Hurschler unterstellt ist, per 1. Januar 2023 in das bisherige Departement Marktservices. Gleichzeitig werden der Bereich Asset Management vom Departement Marktservices in die Zuständigkeit von Marcel Hurschler verschoben und der Bereich Spezialberatungen (Finanzplanung, Vorsorge-, Steuer- und Erbrechtsberatung) neu dem Vertrieb, sprich dem Departement Firmenkunden & Private Banking zugewiesen. Das Departement Marktservices wird in Zukunft noch stärker auf IT und Digitalisierung fokussiert sein und ab 2023 die neue Bezeichnung «Technologie & Services» tragen.

    Im Zuge dieser Reorganisation kommt es auch zu personellen Wechseln: Leo Grüter, seit 2010 Geschäftsleitungsmitglied der Luzerner Kantonalbank AG (LUKB), wird per Ende Jahr 2022 aus der Geschäftsleitung austreten. Nachfolger als Leiter Firmenkunden & Private Banking wird Beat Hodel, der noch bis Ende Jahr 2022 das bisherige Departement Marktservices führt.

    Per 1. Januar 2023 wird Simon Kauth die Leitung des neu strukturierten Departements Technologie & Services übernehmen. Simon Kauth hat im Jahr 1997 an der Universität St. Gallen HSG in Wirtschaftswissenschaften promoviert. Er verfügt über langjährige Berufserfahrung sowohl im Banking als auch auf der Seite der Anbieter von Kernbanken-Software (Avaloq und Finnova), zuletzt auf Geschäftsleitungsstufe. Der gebürtige Thurgauer Simon Kauth wohnt mit seiner Familie in Zollikon ZH. 

    «Simon Kauth erfüllt mit seinem Profil und seinem bisherigen Leistungsausweis unseren Anforderungskatalog für die Leitung des Departements Technologie & Services optimal: Ausgeprägter IT-Hintergrund und profundes Knowhow im Banking», begründet LUKB-CEO Daniel Salzmann die Wahl des neuen Geschäftsleitungsmitglieds. Die LUKB führte unter der Leitung von Daniel Salzmann und mit Unterstützung von externen Spezialistinnen und Spezialisten einen mehrstufigen Auswahlprozess durch.

  • Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Eigentumswohnungen in der Schweiz: Eine Branche, die über die Digitalisierung nur gewinnt
    Schweizer Immobilien bekommen die Wende zur Digitalisierung direkt zu spüren, denn die wichtigsten Akteure der Branche haben das Tempo zur Effizienzsteigerung jährlich beschleunigt. Die Schweiz stellt mit seinen 1,4 Millionen Besitzern* (darunter mehr als 445.000** Eigentumswohnungen) letztendlich einen wichtigen Markt für Immowise dar.

    Die digitale Lösung von Immowise ist einfach zu implementieren und passt sich jeder Art von Stockwerkeigentum an. Durch die Anbindung an die wichtigsten in der Branche verwendeten ERPs ist die Plattform vollständig in die von den Agenturen initiierte Digitalisierungsstrategie integriert. Das schlanke Kostenmanagement eignet sich auch für kleine Strukturen und selbstverwaltete Stockwerkeigentümergemeinschaften.

    Ein Büro in Zürich im Dienste der Stockwerkeigentümergemeinschaften in der Deutschschweiz
    Mit der Büroeröffnung in Zürich will Immowise den Verwaltungen, selbstverwalteten Stockwerkeigentümergemeinschaften oder auch unabhängigen, lokalen Verwaltern eine Lösung anbieten, um die Arbeitslast mit einer Plattform, die sich bereits in der Westschweiz bewährt hat, zu vereinfachen und zu verringern. Bis 2022 wurden damit schon rund 20 GVs für über 500 Stockwerkeigentümer abgehalten. Bis 2023 will nun Immowise alle Schweizer Regionen abdecken. Zudem wird die Plattform mit zusätzlichen Modulen wie dem internen Nachrichtendienst für Stockwerkeigentümer, dem Vergleich von Kostenvoranschlägen und der Budgetverwaltung erweitert.

    Die Entwicklung von Immowise in der Deutschschweiz wird mit der Ernennung von Teresa Astorina zur Direktorin mit Sitz in der Region Zürich abgerundet. Als anerkannte Expertin im Immobiliensektor, in dem sie seit über 25 Jahren tätig ist, übernimmt sie die Proptech-Führung mit dem erklärten Ziel, die Verwaltung von Stockwerkeigentümergemeinschaften in der gesamten Schweiz mittels Digitaltechnik umzustellen.

    Sebastian Chiappero, Geschäftsführer von Wise.swiss, der Muttergesellschaft von Immowise, ergänzt: „20 Monate nach der Gründung von Immowise eröffnet die Einstellung einer Direktorin einen weiteren Schritt, die flächendeckende Einführung von Immowise zu gewährleisten. Ich freue mich sehr, dass Teresa in dieser Position zu uns gestossen ist. Ihre langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche und ihre Kompetenzen im Bereich der Strategie-Entwicklung sind allesamt Pluspunkte für Immowise“. Sie war unter anderem auch in der Geschäftsleitung oder in führenden Positionen in Firmen wie Credit Suisse, m3 Real Estate, Privera oder EPM tätig.

    Teresa Astorina betont: „Die Zukunft der Immobilienbranche liegt in der Digitalisierung. Ich bin sehr stolz darauf, die Entwicklung einer „Swiss made“-Lösung begleiten zu können, die einen echten Service in der Verwaltung von Stockwerkeigentum in der Schweiz bietet.»

    Portrait von Teresa Astorina hier zum Download

    Über Immowise
    Immowise wurde 2021 gegründet und ist die erste Schweizer Lösung für die Digitalisierung von Stockwerkeigentümerversammlungen. Diese in der Schweiz entwickelte und gehostete Anwendung hilft Verwaltern und Stockwerkeigentümern bei der Vorbereitung, Verwaltung und Nachbearbeitung von Versammlungen. Sie ergänzt die 2020 lancierte Software wise.swiss der EPwise AG, die öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen eine Reihe von digitalen Kommunikations- und Event-Organisationstools (eventwise, partnerwise und fundwise) bietet. https://wise.swiss/de/immowise/
    Hauptsitz Immowise: Neuenburg
    Niederlassungen: Genf, Zürich