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  • CondenZero gewinnt Swiss Innovation Challenge

    CondenZero gewinnt Swiss Innovation Challenge

    Die Swiss Innovation Challenge ist entschieden, die drei Gewinner kommen aus Zürich: Am Donnerstag wurde der Hauptpreis in Höhe von 20’000 Franken an condenZero verliehen. Die Ausgliederung der Universität Zürich (UZH) erhielt diese Auszeichnung virtuell bei einer Übertragung der Verleihungszeremonie aus dem Haus der Wirtschaft in Pratteln. Dabei wurde laut einer Medienmitteilung auch eine Grussbotschaft von Bundesrat Guy Parmelin zugespielt.

    Die Physiker von condenZero entwickeln und produzieren wissenschaftliche Probenhalter, die bei tiefen Temperaturen um etwa minus 270 Grad arbeiten. Das neuartige Kühlprinzip wurde ursprünglich am Schweizer Freie-Elektronen-Laser des Paul Scherrer Instituts entwickelt. In der Startphase konzentriere sich das Team darauf, die neue Technologie auf dem Markt der Kryo-Elektronenmikroskopie einzuführen. Die condenZero-Technologie kann kryogene Temperaturen bis zu 24 Stunden lang halten. Bei den aktuellen Kryo-Mikroskopielösungen ist dies nur für 15 Minuten möglich. CondenZero ist auch in der letzten Runde des Start-up-CERN BIC-Inkubators.

    Platz 2 und der Sonderpreis Life Sciences in Höhe von 5000 Franken gehen an MyLeg. Dabei handelt es sich um ein „einzigartiges“ Gerät, das sensorische Informationen über Berührung und Bewegung einer Beinprothese wiederherstellt. Dies geschieht durch nicht-invasive elektrische Stimulation. Das Gerät muss nicht operativ eingesetzt und kann zu jeder bestehenden Prothese hinzugefügt werden.

    Platz 3 und der Sonderpreis Bau wurden Oxara zuerkannt. Die Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich wandelt mit selbstentwickelten und patentierten mineralischen Additiven Bauabfälle in nachhaltige und bezahlbare Baustoffe um und fördert so die Kreislaufwirtschaft. Das Ziel des Unternehmens sei, „den immensen Fussabdruck“ konventioneller Baustoffe deutlich zu verringern.

  • Klimastiftung Schweiz fördert innovative Projekte

    Klimastiftung Schweiz fördert innovative Projekte

    Die Klimastiftung Schweiz hat insgesamt 1,3 Millionen Franken an Fördermitteln verteilt. In den Genuss dieser finanziellen Unterstützung kommen kleine und mittlere Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Total erhalten neun besonders innovative und fünf Grossprojekte für die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden Gelder der Klimastiftung. „Es ist uns ein grosses Anliegen, solche Innovationen verstärkt zu fördern“, wird deren Geschäftsführer Vincent Eckert in einer Medienmitteilung zitiert.

    So wird etwa das Tessiner Unternehmen iWin neu mit 50’000 Franken unterstützt. Es produziert Fenster mit integrierter photovoltaischer Jalousie. Damit verwandelt es hochverglaste Gebäude in Solarkraftwerke. Die Zürcher Firma Oxara verwendet die Förderung zur weiteren Entwicklung von zementfreiem Beton aus lehmhaltigem Aushubmaterial. FenX mit Sitz in Zürich stellt aus Asche und weiteren mineralischen Abfällen einen Isolierschaum für den Bau her, der nicht brennbar und zu 100 Prozent wiederverwertbar ist. Dafür erhält FenX 200’000 Franken.

    Unter den geförderten Projekten befinden sich zudem die automatisierte Lösung für die Insektenzucht der Aargauer Firma SmartBreed ebenso wie das Tessiner Unternehmen Ponera. Es entwickelt Versandverpackungen für Industriegüter, die eine Kreislaufwirtschaft für Verpackungsmaterial schaffen sollen. Weitere Gelder gehen an die liechtensteinische iWorks AG. Sie zeigt, wie öffentliche Flächen zur Produktion von Solarstrom genutzt werden können.