Schlagwort: Parkplätze

  • Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Projekt «ALTO», initiiert vom Immobilienunternehmen HIAG, fügt sich nahtlos in die städtebauliche Transformation Zürichs Altstetten ein, einem Stadtteil, der sich von einem industriellen zu einem lebendigen Wohn- und Arbeitsgebiet wandelt. Geplant ist ein 80 Meter hohes Wohnhaus, das sich durch seine Integration in bestehende Strukturen und seine nachhaltige Bauweise auszeichnet.

    Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes ist eine öffentlich zugängliche Gewerbenutzung geplant, während das erste Obergeschoss mit Gemeinschaftsräumen, einem Dachgarten und Ateliers als soziales Zentrum für die Bewohnerinnen und Bewohner dient. Darüber hinaus werden in den 25 Stockwerken darüber moderne Wohnungen realisiert, die den neuen urbanen Lebensstil in Altstetten widerspiegeln.

    Neben der wohnlichen Nutzung wird das Quartier durch das Projekt weiter aufgewertet. Die Shedhalle, ehemals Teil der Fiat-Garage, wird zu einem Lebensmittelmarkt mit einem attraktiven Frischesortiment umgestaltet und wird die Funktion als Nahversorger übernehmen. Des Weiteren ist die Errichtung einer Stadtloggia geplant, die als öffentlicher Treffpunkt dient , der den Community-Gedanken aufnimmt, und die urbane Qualität des Areals betont.

    Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung des Bauprojekts «ALTO» eine zentrale Rolle. Die Verwendung von ressourcenschonenden Materialien und die Gestaltung durchlässiger Freiflächen unterstreichen das Engagement für eine umweltfreundliche Stadtentwicklung. Als erstes Wohnhochhaus im Kanton Zürich, wird die Fassade durchgängig mit Photovoltaikpanels ausgestattet, womit die Mieter vom eigens produzierten Strom profitieren können. Ein innovatives Mobilitätskonzept, das eine deutliche Reduktion der Parkplätze vorsieht, rundet das zukunftsorientierte Gesamtkonzept ab.

    Mit der geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2026 wird das Bauprojekt «ALTO» nicht nur neuen Wohnraum in Zürich Altstetten bieten, sondern auch als Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung und soziales Zusammenleben dienen.

  • Kanton Zürich fördert Elektromobilität mit über 52’500 Parkplätze

    Kanton Zürich fördert Elektromobilität mit über 52’500 Parkplätze

    Seit der Einführung des Förderprogramms Ladeinfrastruktur hat der Kanton Zürich entscheidende Schritte zur Elektrifizierung des Verkehrs unternommen. Das bis Ende 2026 befristete Programm, das über einen Fördertopf von 50 Millionen Franken verfügt, hat bereits über 18 Millionen Franken an Fördergeldern für die Ausstattung von Parkplätzen mit Ladestationen zugesichert. Bislang wurden über 52.500 Parkplätze für Elektrofahrzeuge ausgerüstet, was die Elektromobilität im Kanton erheblich fördert.

    Baudirektor Martin Neukom zeigt sich über den grossen Zuspruch erfreut: «Die starke Nachfrage nach dem Förderprogramm bestätigt unser Engagement für eine nachhaltige Mobilitätszukunft. Die Unterstützung erleichtert vielen die Umstellung auf Elektrofahrzeuge und trägt zur Reduzierung fossiler Abhängigkeiten bei.»

    Das Programm unterstützt nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen und Gemeinden. So wurden bereits über 800 Förderanträge für Flottenparkplätze eingereicht. Zudem nutzen immer mehr Gemeinden die Fördermöglichkeiten, um ihre Elektromobilitätskonzepte auszuarbeiten. Dies schliesst Machbarkeitsstudien und Standortanalysen für öffentliche Ladeinfrastrukturen ein. Einige Gemeinden haben bereits Interesse bekundet, öffentliche Ladestationen in blauen Zonen zu installieren.

    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh betont die ökologischen Vorteile: «Unser Förderprogramm leistet einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung und steigert die Energieeffizienz im Kanton. Da der Verkehrssektor in Zürich für etwa 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung klimaneutrale Mobilität.»

    Angesichts der hohen Nachfrage könnte der Fördertopf möglicherweise schon vor dem geplanten Ende 2026 ausgeschöpft werden. Der Kanton plant, die Entwicklungen weiterhin genau zu beobachten und regelmässig Updates zum Stand des Programms zu geben. Eine ausführliche Darstellung der Programmergebnisse und -fortschritte ist für die zweite Jahreshälfte 2024 vorgesehen.

  • Luzern und ewl installieren in zwei Quartieren E-Ladestationen

    Luzern und ewl installieren in zwei Quartieren E-Ladestationen

    Die Stadt Luzern und ewl lancieren das gemeinsame Pilotprojekt Grüne Zonen. In dessen Rahmen werden an der Eichmattstrasse und an der Bergstrasse innerhalb der blauen Zonen jeweils zwei Parkplätze grün markiert und mit je einer Ladestation inklusive Bodensensor ausgestattet. Laut einer Medienmitteilung beginnen die Bauarbeiten am Montag, den 8. April 2024, und dauern rund zwei Wochen.

    Bis ins Jahr 2040 sollen alle Fahrzeuge, die in der Stadt Luzern eingelöst sind, elektrisch oder erneuerbar angetrieben werden. E-Ladeplätze in Wohnquartieren sollen dieses Ziel unterstützen. Damit das Laden von Elektro- und Hybridfahrzeugen möglichst einfach funktioniert, können Nutzerinnen und Nutzer online abfragen, ob diese Parkplätze frei oder besetzt sind. Dafür stellt eCarUp aus Rotkreuz ZG die Datenschnittstelle bereit. Deren Zugriff wird vom Luzerner ICT-Dienstleister arcade solutions eingerichtet und verarbeitet.

    Das auf fünf Jahre angelegte Pilotprojekt wird durch das Förderprogramm LadenPunkt und den Energiefonds der Stadt Luzern finanziell unterstützt. Dabei wollen die beiden Partner Erfahrungen in Luzerner Wohnquartieren sammeln, etwa hinsichtlich Ladegewohnheiten und Nutzungsdauer. Mit den gewonnenen Erkenntnissen lasse sich einschätzen, ob in Zukunft weitere Parkplätze mit Ladeinfrastruktur in Quartieren ausgerüstet werden.

  • Halter realisiert Wohnbebauung in Rothenburg

    Halter realisiert Wohnbebauung in Rothenburg

    Ein von der Schlieremer Halter AG geführtes Projektteam wird in Rothenburg zwei baugleiche Gebäude errichten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei werden 16 Wohnungen mit 3,5 Zimmern, acht Wohnungen mit 4,5 Zimmern und sechs Wohnungen mit 2,5 Zimmern entstehen. Die Wohnungen mit 2,5 Zimmern werden als Alterswohnungen vermietet. Ausserdem wird der Komplex über Neben- und Kellerräume sowie eine Einstellhalle mit 31 Parkplätzen verfügen.

    Nachdem kürzlich der Spatenstich erfolgt ist, strebt die Halter AG einen Abschluss der Arbeiten am Rohbau im ersten Halbjahr 2024 an. Die Wohnungen sollen dann Anfang 2025 bezugsbereit sein. Bauherr ist die in Luzern ansässige Caranto AG.

  • Alles neu vor dem Bahnhof Olten

    Alles neu vor dem Bahnhof Olten

    Der Bahnhof Olten ist einer der am stärksten frequentierten Bahnknotenpunkte der Schweiz. Der Platz davor ist eine wichtige Verkehrsdrehscheibe und hat ein hohes Aufkommen an Autoverkehr, Bussen, Fuss- und Veloverkehr. Ausserdem ist er ein wichtiges Aushängeschild für die Stadt.

    Der Bahnhofplatz ist jedoch in die Jahre gekommen – er kann die wachsenden Anforderungen immer weniger erfüllen. Deshalb sieht das Projekt Neuer Bahnhofplatz Olten nbo eine umfassende Reorganisation und Neugestaltung vor.

    Der Platz und seine anliegenden Strassen sollen den verschiedenen Mobilitätsbedürfnissen von Stadt und Region gerecht werden – mit ausreichender Kapazität für den Verkehr, einem ausgebauten Bushof, einer grossen Velostation, unterirdischem Parking sowie separaten Bereichen für Taxis, Kurzzeitparking und «Kiss and Ride». Ein grosses, dem Perronverlauf folgendes Dach soll den Eingangsbereich zum Bahnhof markieren und diesem ein neues Gesicht geben.

    Beidseits der Bahnhofbrücke sollen durchgängige Terrassen an der Aare zum Verweilen einladen. Ein neuer Steg soll als Spannbandbrücke für Fuss- und Veloverkehr einen direkten Zugang vom linken Flussufer zum Bahnhof und zur neuen Velostation bieten. Mit der Verlängerung der Personenunterführung Hardegg wird ein neuer, direkter Zugang vom Bahnhof zum Aareraum geschaffen.

    2012 schlossen sich der Kanton Solothurn, die Stadt Olten und SBB Immobilien zu einer Bauherrengemeinschaft zusammen. 2019 haben sie das Projekt der Bevölkerung im Rahmen einer öffentlichen Mitwirkung präsentiert. Die Ausschreibung für die Baumeisterarbeiten soll 2024 erfolgen. Die etappenweise Realisierung des neuen Bahnhofplatzes bei laufendem Betrieb ist für den Zeitraum 2025 bis 2028 vorgesehen.