Schlagwort: Pascal Flammer

  • 91. immoTable in St. Gallen

    91. immoTable in St. Gallen

    Seite letztem Jahre hat Maria Pappa das Stadtpräsidium im Stadtrat von St.Gallen übernommen. So wechselte sie anfangs Jahr 2021 in die Direktion Inneres und Finanzen. Zuvor hatte sie als Stadträtin die Leitung der Direktion Planung und Bau geleitet. Die Vision 2030 mit der Liegenschaften-, Wohnraum- und Freiraumstrategie sind zentrale Thermen. Die Kommunikation und Partizipation der Öffentlichkeit, wird aktiv an Veranstaltungen umgesetzt. Im Fokus steht dabei die jetzige Wohnbevölkerung zu halten und neue Zuzüger und Arbeitsnehmende zu gewinnen.  Dafür schafft die Stadt unter anderem einen Rahmenkredite, um neue Wohnungen zu bauen, erarbeitet Strategien für Kriterien bei Landabgabe im Baurecht und passt das «Reglement zur Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus» an.

    Regierungsrat Beat Tinner ist seit 2020 Mitglied der St. Galler Kantonsregierung und steht dem Volkswirtschaftsdepartement des Kantons St. Gallen vor. Mit seinem Referat zeigt Beat Tinner, dass der Wirtschaftsstandort St. Gallen mit seiner breiten Bildungslandschaft und innovativen Unternehmungen in diversen Bereichen wie Photonik, Materialtechnologie, Präzisionsmechanik, ICT und Medizinaltechnik auf der Höhe der Zeit steht. Der Kanton verfügt über grosse Entwicklungsreserven und Transformationsgebiete, die er fördert. Die regionale Zusammenarbeit beim Projekt Wild West, mit zwei Kantonen und zwei Gemeinden zeigt das regionale Denken und Handel der Regierung. Auch beim öffentlichen Verkehr und der Mobilität, werden Ausbau und Verbindungen in den nächsten Jahren weiter optimiert.

    Für Christian Wick ist Bauen Leidenschaft. Neues Erschaffen und die Zukunft mitgestalten und dabei den vielschichtig und verschlungen Anforderungen gerecht werden. Sein Referat, «Immobilien im Spannungsfeld» zeigt die Komplexität von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Themen Energiewende 2050, Kreislaufwirtschaft, Materialwahl spielen dabei eine zentrale Rolle. Bei der Entwicklung von Immobilien müssen Ressourcen geschont, die Betriebsenergie CO2 neutral und die Nutzung langfristig durchdacht werden. Dabei spielt die Anpassungsfähigkeit einer Liegenschaft eine immer wesentlichere Rolle. Christian Wick betont, dass diese Entwicklung zu einer Vereinfachung der Bewilligungsprozesse führen muss. Seine umfangreichen Erfahrungen in diesen Bereichen bringt er seit Jahren als Mitgliede der Geschäftsleitung und Projektentwickler bei Mettler2invest ein.

    Als Impulsgeber überzeugt Mario Facchinetti im Proptech Bereich. Er ermöglichte den zahlreichen Teilnehmern einen Einblick in die sich schnell entwickelnde digitale Immobilienwelt. Seine Empfehlung an allen, nicht zu warten, da sich die Entwicklung exponentiell entfaltet. Mit seinem Referat zeigte er unmissverständlich, warum es sich lohnt in Innovation zu investieren.

    Mit dem 1. Preis für den zweiten Campus der Uni St. Gallen hat Pascal Flammer mit dem Projekt «Haus im Park» überzeugt. Flammers Vorschlag sieht ein achtzig Meter langes und vierzig Meter breites Gebäude vor, das inmitten eines öffentlichen Parks steht. Das sechsstöckige Gebäude wirkt auf den Visualisierungen leicht und transparent. In seinem Referat zeigte Pascal Flammer etliche Projekte die er spezifisch und /oder generisch eingeordnete. Generisch oder unspezifisch meint die Eigenschaft eines materiellen oder abstrakten Objekts. Eine Bezeichnung, nicht auf etwas Spezifisches, also auf unterscheidende Eigenheiten Bezug zu nehmend, sondern im Gegenteil, sich auf eine ganze Klasse oder Gruppen gleichsam hervorzubringen oder stellvertretend dafür zu stehen. Ein seht interessanter Einblick in die Architektur.   

    Der 91. immoTable war ein gelungener Anlass und wir möchten uns bei allen Teilnehmern herzlich bedanken. Ein grosses Dankeschön geht auch an Maria PappaBeat TinnerChristian WickMario Facchinetti und Pascal Flammer für die tollen und spannenden Referate. Danke auch an Patricia Boser für die tolle Moderation. Zudem möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei unseren Partnern Mettler2Invest AG und PropTechMarket für die Unterstützung bedanken! Die Eventserie immoTable geht nun in die Winterpause. Im Jahr 2022 freuen wir uns auf die immoTables in den Regionen Ticino, Zürich und Flughafenregion, Romandie und Basel. Auf unserer Webseite www.immotable.ch halten wir Sie auf dem Laufenden.

  • Uni St. Gallen, neuer Campus von Pascal Flammer

    Uni St. Gallen, neuer Campus von Pascal Flammer

    Der Universität St. Gallen wird der Platz knapp. Auf dem Areal Platztor am Unteren Graben entsteht deshalb ein zweiter Campus, um ihre Kernaufgaben in Lehre und Forschung weiterhin qualitativ hochstehend zu erfüllen. Es wird aber nicht nur Raum für Forschung und Lehre geschaffen, vielmehr soll auch ein neues Stück Stadt hinzugefügt werden. Der Architekturwettbewerb um die Gestaltung des neuen Stadtbausteins ist entschieden.

    Der neue Campus soll dereinst genügend Platz für die Ausbildung von 3000 Studierenden bieten. In den zwei Untergeschossen ist eine grosse Aula mit einem Platzangebot für 400 Personen geplant. Um das Gebäude wird ein grosszügiger Park angelegt, der wie das Gebäude öffentlich zugänglich sein wird.

    Am offenen Wettbewerb wurden 59 Projekte eingereicht. Nachdem keines vorbehaltlos überzeugt hatte, entschied sich die Jury für eine anonyme Bereinigungsstufe. Dabei konnte sich schliesslich das Projekt «Haus im Park» von Pascal Flammer durchsetzen. Flammers Vorschlag sieht ein achtzig Meter langes und vierzig Meter breites Gebäude vor, das inmitten eines öffentlichen Parks stehen soll. Dafür wird der Baukörper von der Strasse zurückversetzt. Das sechsstöckige Gebäude aus Holz, Beton und Glas wirkt auf den Visualisierungen leicht und transparent.

    Die publikumsorientierten Nutzungen wie die Caféteria sind zu St. Gallens schöner Altstadt hin ausgerichtet. Bei der Erschliessung des Campus legte Flammer sein Augenmerk auf den öffentlichen Verkehr. Vom bestehenden Campus gelangt man zu Fuss ober- und unterirdisch zum Neubau.

    Nach dem Baubeginn 2025 kann das Gebäude voraussichtlich im Jahr 2029 in Betrieb genommen werden. Für die Stadtentwicklung von St. Gallen bedeutet das Projekt einen grossen Schritt in die Zukunft.

  • Universität St.Gallen bekommt Haus im Park

    Universität St.Gallen bekommt Haus im Park

    Die Universität St.Gallen (HSG) benötige mehr Raum, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung des Kantons St.Gallen, der Stadt St.Gallen und der HSG. Der Kanton St.Gallen wird daher auf dem Areal Platztor in der Stadt St.Gallen einen zweiten Campus für die HSG erstellen lassen. Das Projekt war bereits 2019 von der Kantonsbevölkerung gutgeheissen worden.

    Im vom Kanton ausgerichteten Architekturwettbewerb hat sich das Projekt Haus im Park des Zürcher Architekten Pascal Flammer unter 59 Kandidaten durchsetzen können, informiert die Stadtverwaltung. Das siegreiche Projekt sieht ein sechsstöckiges Gebäude umgeben von einem Park vor. Grosse Fensterflächen und viel Holz liessen das Gebäude leicht und offen wirken, heisst es in der Mitteilung. Auf rund 31’000 Quadratmetern wird Platz für rund 3000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende geschaffen. Das neue Gebäude werde das Areal „im Vergleich zur heutigen Situation“ deutlich aufwerten, schreiben die Autoren.

    Im nächsten Schritt wird der Kanton nun das konkrete Bauprojekt ausarbeiten. Im Anschluss soll 2023 das Bewilligungsverfahren angegangen werden. Der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen. Im Jahr 2029 soll das Haus am Park einsatzbereit sein.

    Die Kosten des Projekts werden in der Mitteilung auf 207 Millionen Franken veranschlagt. Für die auf den Kanton entfallenden 160 Millionen Franken hat die Kantonsbevölkerung bereits ihre Zustimmung gegeben. Bund und HSG werden sich mit 25 Millionen beziehungsweise 20 Millionen Franken beteiligen. Die Stadt St.Gallen hat im Rahmen des Grundstücksverkaufs einen Beitrag von 2 Millionen Franken geleistet.