Schlagwort: Passivhaus

  • Innovationsprojekt wird Ausgangspunkt für neue Bauindustrie

    Innovationsprojekt wird Ausgangspunkt für neue Bauindustrie

    Das BioHaus am Waldsee im amerikanischen Bundesstaat Minnesota ist 20 geworden. Das Haus auf dem Waldsee-Campus der Concordia Language Villages ist das erste Gebäude, das jemals in Amerika vom deutschen Passivhaus Institut als Passivhaus zertifiziert wurde. Das Projekt wurde damals von Stephan Tanner und seinem Team von der Integrale Planung GmbH (Intep) aus Zürich realisiert. Es war zudem der Ausgangspunkt für TANNER Building Products und seinen verwandten Unternehmungen, heisst es in einer Mitteilung.

    Das BioHaus zeichnet sich durch Materialien und Technologien wie von Passivhaus zertifizierte Fenster und Türen, Hochleistungslüftungssysteme, aussenliegende Beschattungselemente und Vakuumdämmplatten aus, die damals für das Projekt von Europa in die USA importiert wurden. Es wurde zu einer Zeit errichtet, als der Passivhausstandard in Nordamerika noch weitgehend unbekannt war und die benötigten Materialien, Technologien und das bautechnische Know-how vor Ort fehlten.

    Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt und sollte zeigen, dass fortschrittliche Umwelttechnologien auch im Ausland erfolgreich sein können. „BioHaus hat nicht nur bewiesen, dass Passivhäuser in Amerika funktionieren können. Es hat auch dazu beigetragen, dass andere diesem Beispiel folgen konnten“, heisst es in der Mitteilung.

    Aus dem Projekt entstand zudem Stephan Tanners Unternehmen TANNER Building Products. Das Unternehmen aus Watertown in Minnesota startete 2006 als Peak Building Products und lieferte die fortschrittlichen Materialien für das BioHaus. „Was als Notwendigkeit begann – der Import von Komponenten, die sonst niemand hatte –, entfachte eine ganze Branche“, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung.

  • Griesser schützt Passivhaus in Barcelona vor Sonne

    Griesser schützt Passivhaus in Barcelona vor Sonne

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Sonnenschutzhersteller Griesser hat laut einer Medienmitteilung für ein in Barcelona zum  CO2-neutralen Passivhaus umgestaltetes älteres Reihenhaus die Sonnenschutzlösung geliefert und installiert. Das auf die Sanierung energieeffizienter Gebäude spezialisierte Planungs- und Beratungsbüro Energiehaus Arquitectos in Barcelona  renovierte das Gebäude und erschuf damit ein komplett CO2-neutrales Objekt. Das Gebäude wird «ShowPass»“ genannt, wobei «Pass» für Passivhaus steht. Es ist laut der Mitteilung von Griesser das erste in Barcelona renovierte CO2-neutrale Gebäude, welches die Zertifizierung von Ecómetro in Madrid und die EnerPHit-Zertifizierung des Passivhaus-Instituts in Darmstadt erhielt, ein Standard für die Altbaumodernisierung mit Passivhaus-Komponenten.

    Beim aussenliegenden Sonnenschutz hat sich das spanische Architekturbüro für Metalunic Sinus-Lamellenstoren von Griesser entschieden. Damit leiste der Schweizer Sonnenschutzspezialist einen zentralen Beitrag zur CO2-Neutralität des Objekts, heisst es in der Mitteilung.

    Micheel Wassouf, CEO von Energiehaus Arquitectos, wird zitiert, dass Sonnenschutz nebst funktionellem Nutzen auch ein kreatives Gestaltungsmittel sei. Das Design der Griesser-Lamellenstoren leiste einen wesentlichen Beitrag zur Ästhetik des Gebäudes. Sie harmonieren perfekt mit der Lärchenholzfassade. «Der Sonnenschutz sollte als kreatives Gestaltungsmittel aufgefasst werden, und nicht als trockene Pflichterfüllung», so Wassouf weiter.

    Die Griesser AG mit Hauptsitz in Aadorf produziert in eigenen Werken in der Schweiz, in Österreich und Frankreich und vertreibt ihre Produkte in über 20 Ländern.