Schlagwort: Pensionskasse

  • Doppelte Auszeichnung würdigt Qualität im Immobilienmanagement

    Doppelte Auszeichnung würdigt Qualität im Immobilienmanagement

    Die IAZI, Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien AG hat am 21. IAZI Real Estate Investment Event in Zürich die diesjährigen IAZI-Awards verliehen. Dabei erhielt die Rivora Sammelstiftung mit Sitz in Winterthur laut einer Mitteilung die Auszeichnungen wie schon 2025 als Best Residential Properties 2026 und erstmals auch als Best Pension Fund.

    „Wir freuen uns sehr über diese doppelte Auszeichnung, die das Ergebnis einer klaren Strategie und einer starken Zusammenarbeit ist“, wird Amet Bekiri, Geschäftsführer der Rivora Sammelstiftung, in der Mitteilung zitiert. „Sie bestätigt unser kontinuierliches Engagement für verantwortungsbewusstes Handeln und nachhaltige Qualität – zum Wohl unserer Versicherten.“

    Rivora ist langjährige Partnerin der Auwiesen Immobilien AG. Das Immobilienunternehmen mit Sitz in Winterthur begleitet Rivora im Portfoliomanagement der Direktanlagen in Immobilien. „Die doppelte Auszeichnung mit dem renommierten IAZI-Award ist eine ausserordentliche Bestätigung unserer gemeinsamen und langjährigen Arbeit“, wird Christof Schmid zitiert, Geschäftsführer der Auwiesen Immobilien AG. „Wir erarbeiten gemeinsam mit der Rivora Sammelstiftung eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anlage- und Investitionsstrategie und sind für die Umsetzung verantwortlich.“

    Rivora bietet als Pensionskasse ohne Interessenbindung Unternehmen und ihren Mitarbeitenden massgeschneiderte Vorsorgelösungen. Die Auwiesen Immobilien AG betreut vor allem in der Deutschschweiz Immobilienportfolios im Wert von über 4,5 Milliarden Franken.

  • Erste Etappe Attisholz mit UBS-Investition

    Erste Etappe Attisholz mit UBS-Investition

    Das Attisholz-Areal in Riedholz erhält durch die Investition der Pensionskasse der UBS neuen Auftrieb. Die «Kocherei», einst ein zentraler Ort in der Cellulose-Produktion, wird umfassend umgestaltet. Das Siegerprojekt von Burckhardt Architektur aus Basel sieht etwa 150 Mietwohnungen und 4.000 m² Geschäftsflächen vor, die dem historischen Gebäude neues Leben einhauchen sollen.

    Zusammenarbeit von UBS und Halter AG
    Die Pensionskasse der UBS, die bereits 2022 das ca. 73.000 m² umfassende Kernareal erworben hat, hat nun auch die Investition für die «Kocherei» bestätigt. Am 28. Juni 2024 wurde ein Werkvertrag zwischen der Pensionskasse der UBS und der Halter AG unterzeichnet. Während die Pensionskasse der UBS als Investorin und Eigentümerin fungiert, übernimmt die Halter AG als Gesamtleisterin die Planung und Ausführung des Projekts.

    Erste Etappe der Arealentwicklung
    Die Entwicklung des Attisholz-Areals, das in den nächsten 25 Jahren zu einem nachhaltigen Lebensraum umgestaltet werden soll, beginnt mit der ersten Etappe. Diese umfasst neben der «Kocherei» auch das «Lagerhaus» und öffentlich zugängliche Freiräume. Der derzeit in Arbeit befindliche Gestaltungsplan für diese erste Etappe wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn erstellt und bald in das öffentliche Mitwirkungs- und Auflageverfahren gehen.

    Nachhaltige und lebendige Zukunft
    Die Transformation des Attisholz-Areals zu einem lebendigen und nachhaltigen Quartier ist ein bedeutendes Projekt für die Region. Die Revitalisierung der «Kocherei» und die Schaffung von Wohn- und Geschäftsflächen sind zentrale Bausteine dieser Vision. Die Realisierung der Projekte ist für den Zeitraum 2025 bis 2028 vorgesehen und wird maßgeblich zur Aufwertung des gesamten Areals beitragen.

    Mit der Pensionskasse der UBS als starkem Partner und der Halter AG als erfahrenem Entwickler wird die Umgestaltung des Attisholz-Areals zügig und professionell vorangetrieben, um einen neuen, nachhaltigen Lebensraum für die Gemeinde Riedholz zu schaffen.

  • Halter startet Bau von ZenO in Oberdorf

    Halter startet Bau von ZenO in Oberdorf

    Die Schlieremer Bau- und Immobilienfirma Halter AG errichtet für die Pensionskasse des Kantons Nidwalden 49 Wohnungen und eine Filiale der Ankermieterin Aldi Suisse. Das Investitionsvolumen für das Projekt namens ZenO wird mit 30 Millionen Franken beziffert. Für ZenoO wird gemäss einer Medienmitteilung ein Entwurf von Mirlo Urbano Architekten GmbH aus Zürich umgesetzt. Vorgesehen ist ein Zentrumsneubau am ehemaligen Landsgemeindeplatz in Oberdorf.

    Eine Fläche von 1100 Quadratmeter ist laut Projektbeschrieb für die Ansiedelung von Gewerbe vorgesehen, 130 weitere Quadratmeter für Büros und Kleingewerbe. Bis auf eine kleine Gewerbefläche sei das Erdgeschoss bereits vermietet, heisst es.

    Mit Detailhandel und ergänzenden Dienstleistungsflächen im Erdgeschoss biete das Projekt «optimale Versorgungsmöglichkeiten für die Kleinwohnungen in den oberen Geschossen». Zielgruppe seien hauptsächlich Angestellte der umgebenden Tourismusregionen Bürgenstock und Engelberg, Berufstätige der naheliegenden Betriebe wie Pilatus oder SWISSINT sowie Singles und Paare jeden Alters.

    ZenO leiste einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Gemeinde und werde die Ortsentwicklung positiv vorantreiben. «Es wird nicht nur das Ortsbild verbessern, sondern auch neuen Wohnraum und Arbeitsplätze schaffen», wird Judith Odermatt-Fallegger, Gemeindepräsidentin Oberdorf, zitiert.

    Die Baugenehmigung wurde im Dezember 2023 erteilt, Baubeginn ist im Juli 2024, die Fertigstellung ist für Frühjahr 2026 geplant. Um mit dem Bau beginnen zu können, wurde im Januar 2024 der Baurechtsvertrag zwischen Gemeinde Oberdorf, Pensionskasse des Kantons Nidwalden als Investorin und Halter AG als Gesamtleisterin unterzeichnet. Zudem habe Halter den Auftrag zur Erstvermietung des Projekts erhalten.

  • Pensionskassen: Ausser Rand und Ziel-Band bei Immobilien

    Pensionskassen: Ausser Rand und Ziel-Band bei Immobilien

    Alles ist relativ: für die Verwalter von Pensionskassen mag das dem Nobelpreisträger Albert Einstein zugeschriebene Zitat derzeit einen besonderen Klang haben. So haben ihre Investments in Aktien und Anleihen im vergangenen Jahr stark an Wert verloren. Positionen in Immobilien kamen hingegen weniger unter die Räder. In der Folge haben diese – relativ gesehen – im Anlageportefeuille der Vorsorgewerke oftmals deutlich an Gewicht gewonnen. Was nun nicht nur theoretische, sondern durchaus handfeste Folgen hat.

    Denn bereits Ende letzten Jahres warnten Marktbeobachter, dass ein Viertel der hiesigen Pensionskassen Immobilien-Investments verkaufen oder abwerten müssen, weil deren Gewicht die Vorgaben der Verordnung über die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV2) überschreite. Die Verordnungen schreibt eine fixe Quote für Immobilienanlagen vor, die 30 Prozent nicht überschreiten darf.

    «Ein paar Pensionskassen hatten Bandbreiten-Verletzungen»
    Heinz Rothacher, CEO der bekannten St.Galler Pensionskassenberatung-Firma Complementa, sagt nun zu finews.ch, dass die Quotenverletzungen Ende 2022 noch umfangreicher ausgefallen sind als befürchtet. «Über ein Drittel der Pensionskassen hat eine Immobilien-Quote von über 30 Prozent ausgewiesen», sagt der Marktkenner (siehe Grafik unten). Und er hält fest: «Es gibt ein paar Pensionskassen, die aufgrund des Anstiegs der Quoten eine Bandbreiten-Verletzung hatten.»

    Tatsächlich erlaubt die BVV2-Verordnung gewisse Bandbreiten bei den Portfolioanteilen, nach denen die Vorsorgewerke ihr Anlagestrategie gestalten können. Doch auch dieser Spielraum hat Grenzen. Wenn der Rand der Bänder touchiert wird, gibt es deshalb zwei Taktiken: Aussitzen oder korrigieren.

    Quote erst einmal beibehalten
    Die Vorsorgewerke haben sich in einem ersten Schritt offenbar für das Erstere entschieden. «Da es sich um eine passive Verletzung der Bandbreiten handelt, wurden diese toleriert und beschlossen, die bestehende Quote beizubehalten», berichtet Rothacher. Das Gleiche gelte für Verletzungen der BVV2-Limite von 30 Prozent.

    Complementa hat gut 150 Entscheidungsträgerinnen und -trägern der beruflichen Vorsorge speziell zur Problematik befragt; der CEO weiss deshalb ziemlich genau, in welche Richtung die Branche läuft. Per Ende 2022 lag der Immobilienquote im Schnitt bei 24,1 Prozent, 3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.

    Das Abwarten hat für die Pensionskassen bisher nicht schlecht funktioniert. Die Immobilienquote habe sich durch die positive Performance der Aktienmärkte in diesem Jahr wieder reduziert, berichtet Rothacher. Die Folge: «die Verletzung der Bandbreiten wurde dadurch teilweise behoben.»

    Aktuelle Erhebungen der Credit Suisse zeigen, dass die Schweizer Vorsorgewerke bis Ende vergangenen Juni im Schnitt eine Anlagerendite von 3,86 Prozent erwirtschaftet haben; die Grossbank UBS kommt in ihren Messungen auf eine durchschnittliche Performance nach Abzug von Gebühren von 3,51 Prozent. Damit haben die Kassen die gesetzlich vorgegeben Mindestausschüttung von 1 Porzent pro Jahr bereits übertroffen.

    Die Krux mit der Illiquidität
    Dennoch ist das Problem nicht verschwunden, und die Pensionskassen müssen aufgrund ihrer Anlagestrategie besorgt sein, die definierten Bandbreiten mittelfristig einzuhalten. Dabei ergibt sich ein weiterer Knackpunkt: Aufgrund der Illiquidität der Anlageklasse – zu denken ist etwa an direkt gehaltene Liegenschaften oder Anlagestiftungen – ist eine kurzfristige Anpassung der Quote schwierig zu bewerkstelligen.

    Entsprechend müssen die Kassen dort anpacken, wo Liquidität am ehesten vorhanden ist: bei kotierten Immobilienanlagen. Wie Rothacher von Complementa berichtet, ist dort inzwischen Bewegung auszumachen. «37 Prozent der Kassen, die an der Umfrage teilgenommen haben, planen einen Abbau bei den kotierten Immobilienfonds», erklärt der Finanzprofi. Immerhin 11 Prozent der Befragten denken zudem über einen Abbau von nicht-kotierten Gefässen nach.

    Rücknahmegebühren erhöht
    Wie sich zeigt, haben die Preise von Schweizer Immobilienfonds bereits 2022 stark nachgegeben. Der einschlägige SIX Real Estate Funds Broad Index (SWIIT) verlor im vergangenen Jahr mehr als 15 Prozent an Wert. Dieses Jahr stagnierte der Zähler. Bei den nicht-kotierten Anlagegruppen sei derweil eine geringere Nachfrage nach zusätzlichen Investitionen zu spüren, erklärt Rothacher.

    Diverse Immobiliengefässe hätten bei durchgeführten Kapitalerhöhungen auch deutlich weniger Zusagen erhalten als geplant. «Noch vor Kurzem waren Überzeichnungen die Norm», ruft er in Erinnerung.

    Der Complementa-CEO rechnet zwar nicht mit grösseren Abverkäufen bei solchen Vehikeln. Hingegen weiss er von einzelnen Anlagegruppen, die dieses Jahr bereits die Rücknahmegebühren erhöht haben – dies auch mit dem Verweis darauf, die bestehenden Investoren schützen zu wollen. Das kann für Verkäufer abschreckend wirken. «Die Rücknahmegebühren bei den verschiedenen Anlagegefässen variieren stark und können teilweise einen grossen Teil einer Jahresperformance ausmachen», weiss Rothacher.

    Wann greifen die Schätzer zum Rotstift?
    Doch auch, wer stur an seinen Immobilien-Positionen festhält, muss allenfalls Federn lassen. Dies dann, wenn es zu Bewertungskorrekturen kommt, weil die Immobilienschätzer aufgrund weiterer Zinsschritte gezwungen wären, die Diskontsätze anzuheben.

    Zumindest auf dem Schweizer Markt lassen die derzeit geringe Bautätigkeit, die Zuwanderung und die in der Tendenz steigenden Mieten solche Massnahmen noch als verfrüht erscheinen. Doch weitere Zinserhöhungen seitens der Schweizerischen Nationalbank könnten die Schätzer doch noch dazu bringen, den Rotstift anzusetzen.

    Hiesige Pensionskassen weisen bei ihren Immobilien-Investments oftmals einen ausgeprägten «Home bias» auf und wären gegenüber einem Rückgang der Bewertungen wohl empfindlich.

  • Pensionskassen finanzieren Berner Windparks im Ausland

    Pensionskassen finanzieren Berner Windparks im Ausland

    Die BKW holt für den Ausbau ihres Portfolios an erneuerbaren Energien im Ausland zwei Pensionskassen an Bord. Die Pensionskasse Stadt Zürich beteiligt sich mit 41,5 Prozent und die Vorsorgestiftung Medpension mit 7,5 Prozent an neun Windparks des Berner Energieversorgers. Die Windparks in Frankreich, Italien haben laut einer BKW-Mitteilung eine installierte Leistung von 240 Megawatt und produzieren jährlich 650 Gigawattstunden Strom.

    Die BKW hat bereits im Oktober 2021 angekündigt, institutionellen Anlegern Minderheitsbeteiligungen an ihrem Portfolio von erneuerbaren Energien anzubieten. Sie will ihre installierte Kapazität an erneuerbaren Energien bis 2026 auf über 1 Gigawatt steigern.

    Der Energieversorger biete damit den Pensionskassen eine sinnvolle Investition. „Diese Transaktion zeigt, dass die Strategie der BKW in der Bewirtschaftung von nachhaltigen und hochwertigen Infrastrukturanlagen sehr gut zu einem diversifizierten Investitionsansatz von Schweizer Pensionskassen passt“, wird Margarita Aleksieva in der Mitteilung zitiert. „Dieses Portfolio wird weiterhin grünen Strom produzieren und zu den Zielen der Energiewende beitragen“, so die Leiterin Wind & Solar der BKW.

  • Alvoso Forum tagt in der neuen Arena der ZSC Lions

    Alvoso Forum tagt in der neuen Arena der ZSC Lions

    Die Alvoso Pensionskasse mit Sitz in Schlieren hält ihre Jahresveranstaltung Forum am Mittwoch, 28. September, ab 16 Uhr, in der neu entstandenen Eishockey-Arena der ZSC Lions ab. An den Forum-Veranstaltungen werden jedes Jahr nicht nur die angeschlossenen Destinatäre, sondern auch das breite Publikum über den neuesten Stand bei der Alvoso, wie auch des gesamten Schweizer Pensionskassenmarktes informiert. Das Alvoso-Forum finde dieses Jahr in einem ganz speziellen Rahmen statt, heisst es in der Medienmitteilung. Als erstes Unternehmen überhaupt sei es der Alvoso möglich, im brandneuen Stadion zu Gast sein, das nach der offiziellen Eröffnung die modernste Sport- und Veranstaltungsarena der Schweiz sein werde.

    „Als erstes Unternehmen überhaupt in diesen modernen Räumlichkeiten eine Veranstaltung abhalten zu können, ist ganz speziell – mit spannenden Themen und wortgewandten Gastrednern werden wir würdige Akzente setzen“, wird Remo Schällibaum zitiert, Präsident des Stiftungsrates der Alvoso Pensionskasse. Thomas Schmidiger, Geschäftsführer der Alvoso, sieht „drei Tage nach der AHV Abstimmung das Thema Vorsorge aktueller denn je“.

    Das Programm weist mehrere Gastredner aus. Mario Fehr, Vorsteher Sicherheitsdirektion und Regierungsrat des Kantons Zürich, wird die Veranstaltung mit einer Grussbotschaft eröffnen. Patrick Fischer, der Eishockey-Nati-Coach wird mit seinem Referat „Innenleben Mannschaft“ einen Einblick hinter die Kulissen der Nationalmannschaft geben. Und Sven Leuenberger, Sportchef der ZSC Lions und Gastgeber im neuen Stadion, wird sich laut Programmankündigung zur bevorstehenden Saison und zum neuen Stadion äussern.

  • Pensionskasse der UBS steigt in Halter-Projekt ein

    Pensionskasse der UBS steigt in Halter-Projekt ein

    Die Pensionskasse der UBS beteiligt sich als neue Grundeigentümerin des Attisholz-Kernareals am Entwicklungsprojekt Attisholz in Riedholz. Laut einer Medienmitteilung der Halter AG umfasst dieses Kernareal eine Fläche von 73’000 Quadratmetern. Die restliche Fläche von 420’000 Quadratmetern verleibt im Besitz von Halter. Das Schlieremer Immobilienunternehmen wird das Areal in den kommenden Jahren etappenweise transformieren und dabei verschiedene Bauprojekte realisieren. „Bis zur Fertigstellung wird dieser Teil des Areals rund 740 Wohnungen mit 1250 Bewohnerinnen und Bewohnern Platz bieten. Gleichzeitig entstehen mehrere Hundert neue Arbeitsplätze”, heisst es zu den Zielen des Projektes.

    Für das Vorhaben ist ursprünglich eine Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen Kanton Solothurn, Gemeinde Riedholz und der Halter AG abgeschlossen worden. Diese ist nun um die Pensionskasse der UBS erweitert worden. „Der Einstieg der Pensionskasse der UBS unmittelbar nach Rechtskraft der Nutzungsplanung ist ein starkes Commitment für das Attisholz-Areal und damit auch für die Region Solothurn als attraktiver Wohn-, Arbeits- und Lebensraum”, wird Andreas Campi zitiert, Geschäftsführer von Halter Entwicklungen.

    Gemeinde und Kanton zeigen sich über den Einstieg der Pensionskasse der UBS ebenfalls erfreut. Sandra Morstein, Gemeindepräsidentin von Riedholz, sieht dadurch die „vertrauensvolle und beständige Zusammenarbeit“ aller Partner gestärkt. „Für den Kanton Solothurn ist die nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Attisholz-Areals ein zentrales Anliegen”, heisst es von Regierungsrätin Birgit Wyss. „Das Investment der Pensionskasse der UBS stellt ein wichtiges Signal für den Kanton Solothurn als Investitionsstandort dar.”

  • St.Gallen erhält neues Hotel

    St.Gallen erhält neues Hotel

    Die HRS Real Estate AG beginnt am 26. April mit den Arbeiten im Rahmen der Renovierung der Villa Wiesental und eines Hotel-Neubaus, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Baubewilligung sei jüngst bei HRS und der Pensionskasse Stadt St.Gallen eingegangen. Da aufgrund der Corona-Lage auf einen symbolischen Spatenstich verzichtet wird, planen die Initianten eine feierliche Grundsteinlegung für den Juni.

    Die Kombination von Villa Wiesental-Renovierung und Hotel-Neubau sei eine „vorzügliche städtebauliche Lösung“, so HRS Real Estate. So werde sowohl dem historischen Bauwerk als auch der urbanen Entwicklung im Quartier Bahnhof Nord Rechnung getragen. Nach der Renovierung möchte die Pensionskasse Stadt St.Gallen repräsentative Büroräumlichkeiten in der Villa Wiesental anbieten.

    Das neue Hotel wird nach der geplanten Bauzeit von zwei Jahren von der Hotel Wiesental St.Gallen AG betrieben. Es wird über rund 100 Zimmer verfügen. Sowohl der Parkbereich des Hotels als auch das öffentlich zugängliche Erdgeschoss sollen zur Belebung und Aufwertung des Quartiers beitragen.

  • Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Der Pensionskasse Graubünden (PKGR) hat einen IAZI Real Estate Investment Award 2021 erhalten. Ausgezeichnet wurde sie in der Kategorie „Best Pension Fund Portfolio“. Insgesamt verlieh IAZI Preise neun Preise. Grundlage für die Auswahl der Gewinner ist eine Bewertung anhand von acht Kennzahlen aus dem Swiss Property Benchmark des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens IAZI für den Immobiliensektor Schweiz. Laut einer Medienmitteilung der PKGR handelt es sich dabei um den repräsentativsten Benchmark für Schweizer Immobilien-Direktanlagen.

    Das Immobilien-Portfolio der PKGR hat eigenen Angaben zufolge einen Marktwert von 654 Millionen Franken. Wie es in der Mitteilung heisst, verstehe die Pensionskasse diese Auszeichnung als „Bestätigung für ihre Immobilienstrategie, deren erfolgreiche Umsetzung in den Anlagen und in der Bewirtschaftung sowie die Weiterentwicklung des Portfolios“.

  • AXA Schweiz lanciert Immobilienfonds für Pensionskassen

    AXA Schweiz lanciert Immobilienfonds für Pensionskassen

    Einer Mitteilung von AXA Schweiz zufolge hat das Unternehmen einen neuen, aktiv verwalteten Immobilienfonds lanciert. Der AXA Vorsorge Fonds Immobilien Schweiz enthält einen hohen Anteil an Wohnliegenschaften an zentralen Lagen in Schweizer Ballungszentren, erläutert AXA Schweiz in der Mitteilung. Der Fond soll ausschliesslich „bestimmten qualifizierten steuerbefreiten Anlegern in der Schweiz“ offen stehen.

    „Die Kapitalmarktzinsen in der Schweiz befinden sich derzeit auf historischen Tiefständen, und eine wesentliche Veränderung des Zinsumfeldes ist nicht in Sicht“, wird Daniel Gussmann, Chief Investment Officer der AXA Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Immobilienanlagen werden daher zunehmend wichtiger in der Vermögensanlage von Pensionskassen, nicht zuletzt dank positiven Geldzuflüssen aus Mieterträgen.“ Der neue Fonds von AXA Schweiz weist derzeit ein Volumen von 1,7 Milliarden Franken auf.

  • Holzkorporation ist die Hüterin unseres Waldes

    Holzkorporation ist die Hüterin unseres Waldes

    Die Holzkorporation Schlieren und der Revierförster Limmattal Süd haben trotz vielen Herausforderungen ihre vielfältigen Aufgaben bestens im Griff. Sie freuen sich, dass in diesem Jahr mit der neuen Garderobe im Zelgli ein Gebäude von der Stadt Schlieren mit heimischem Holz gebaut wird und weitere Gebäude (Hort, neues Alterszentrum) in Holz ausgeschrieben respektive geplant werden. Diese Vorbildfunktion der Stadt Schlieren übertrat sich auch auf private Immobilieninbestoren. So soll das Projekt «Kesslerplath» der Migros Pensionskasse ebenfalls in Holz realisiert werden.

    Rund 100 Kubikmeter Fichtenholz aus dem Schlieremer Wald werden für das neue Garderobengebäude beim Sportplatz Rohr verbaut. Finanziell ist das für die Holzkorporation Schlieren keine grosse Sache, aber Präsident Fredy Füllemann freut sich sehr, dass die Stadt Schlieren mit diesem Entscheid nicht nur ein Zeichen für das Bauen mit einheimischem Holz setzt, sondern auch die Arbeit der Holzkorporation wertschätzt.

    Die Holzkorporation Schlieren wurde 1851 als private Körperschaft gegründet und sie bewirtschaftet insgesamt rund 180 Hektaren Wald. Ein Meilenstein in der Geschichte der Holzkorporation Schlieren war die grosse Waldzusammenlegung im Jahr 1984. Damit entstanden grosse und viel besser zu bewirtschaftende Parzellen. Auch die Stadt Schlieren brachte ihren Wald ein und ist seither Mitglied mit Teilrechten, wie alle anderen privaten Waldbesitzer. Bei diesen handelt es sich fast ausnahmslos um alteingesessene Schlieremer Familien.

    Schlecht bestellt ist es um die Preise für heimisches Holz. Seit langem sinken diese Preise und der Sturm Lothar im Jahr 1999 forcierte diesen Trend nachhaltig. So ist denn mit dem Wald kaum mehr Geld zu verdienen und die Holzkorporationen sind froh, wenn sie die Kosten für Pflege und Unterhalt aus den Erlösen decken können. Erschwerend kommt dazu, dass aus dem Ausland deutlich günstiger Holz in die Schweiz geliefert wird.

    Der Wald gehört Privaten, darf aber von der Öffentlichkeit genutzt werden. Dabei wissen die wenigsten, dass die Waldbesitzer für sehr viele Arbeiten im Wald bis hin zum Unterhalt der von der Bevölkerung sehr geschätzten Waldwege verantwortlich zeichnen und auch die Kosten dafür tragen müssen.

    In einigen Schweizer Kantonen werden die Holzkorporationen in diesem Bereich unterstützt, in Zürich ist das bisher leider kaum der Fall. «Mit dem fortschreitenden Preiszerfall für das Holz, wird es für die Waldbesitzer immer schwieriger, die finanziellen Lasten zu stemmen», betont Roland Helfenberger und Fredy Füllemann ergänzt: «Da werden wir uns in Zukunft beim Kanton wohl mehr Gehör verschaffen müssen.»

    Der Wald hat in unserer Zeit mit verschiedenen Einflüssen zu kämpfen. Insbesondere die Klimaerwärmung macht ihm arg zu schaffen, einige Baumarten werden auf längere Sicht in unseren Wäldern wohl verschwinden. Während Fichten, Tannen und Buchen unter den höheren Temperaturen leiden, haben Eichen, Douglasien oder Nussbäume deutlich weniger Probleme.

    Typisch an der Waldpflege ist, dass alles über lange Zeiträume betrachtet werden muss, oder – wie Revierförster Helfenberger es treffend auf den Punkt bringt: «Wir profitieren von der Arbeit unserer Vorfahren und arbeiten für künftige Generationen.» Als Revierförster Limmattal Süd ist Helfenberger aus Aesch seit 2013 auch für die Pflege und Bewirtschaftung des Schlieremer Waldes verantwortlich. Er und sein Team werden in verschiedenrlei Hinsicht vor grosse Herausforderungen gestellt. So haben denn auch die starken Schneefälle in den vergangenen Monaten für sehr viel Mehrarbeit gesorgt und die Aufräumarbeiten sind längst noch nicht abgeschlossen.

    Ökologisch und ökonomisch
    Nicht zum ersten Mal baut die Stadt Schlieren mit Holz. Das mehrteilige Werkhofgebäude der Stadt an der Bernstrasse wurde in Holz realisiert und hat es sogar unter die 2O besten Best-Practice-Beispiele der Schweiz geschafft. Auch der Doppelhort an der Schulstrasse 12 wurde 2007 zu 100 Prozent aus Holz realisiert. Weitere Holzbauten sollen folgen. Die Migros Pensionskasse MPK prüft zurzeit beim Neubau Kesslerplatz eine Holzbeschaffung aus dem Schlieremer Wald, beziehungsweise aus dem Forstrevier Limmattal-Süd. Für die Erntesaison stehen Fichten und Tannen zur Verfügung. Die MPK plant allenfalls das Holz für Decken und Fassade aus der Region zu beziehen. Die neueste Studie von Wüest Partner AG zeigt auf, dass Holzbauten nicht nur ökologisch überzeugen, sondern auch ökonomisch durchaus mithalten.

  • AST Swiss Life öffnet zwei Anlagegruppen

    AST Swiss Life öffnet zwei Anlagegruppen

    Schweizer Pensionskassen können vom 1. Februar bis zum 31. März in hochwertige Schweizer Liegenschaften der AST Swiss Life investieren. Die Anlagestiftung plant eine entsprechende Öffnung ihrer beiden Anlagegruppen Immobilien Schweiz und Geschäftsimmobilien Schweiz über rund 500 Millionen Franken. Die Liberierung wird am 5. Mai stattfinden.

    Laut einer Medienmitteilung soll das Kapital zur Reduktion der Fremdkapitalquote, für den Ankauf weiterer Liegenschaften, die Realisierung von Neubauprojekten und für laufende Investitionen in den Bestand verwendet werden.

    Der Fokus der Anlagegruppe Immobilien Schweiz liege auf Wohnimmobilien in Schweizer Städten und Agglomerationen. Die Anlagegruppe Geschäftsimmobilien Schweiz investiert in ertrags- und wertstabile Geschäftsliegenschaften an zentralen Lagen. Beide halten zudem Anteile am Einkaufzentrum Glatt in Wallisellen. Seit Lancierung hätten beide „eine ansprechende Performance“ von 5,63 beziehungsweise 5,10 Prozent pro Jahr verzeichnet. Zudem sei bei beiden die Vermietungsquote mit mehr als 97 Prozent überdurchschnittlich.

  • St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    Das im Bereich der Immobilientechnologie tätige Jungunternehmen emonitor hat seine Vermietungssoftware melon in eine Zusammenarbeit mit Abacus eingebracht, wie es in einer Mitteilung von emonitor heisst. Im Auftrag der Pensionskasse Stadt St.Gallen ist melon mit der Immobilienbewirtschaftungssoftware AbaImmo von Abacus verbunden worden. Damit entsteht nun eine Software für die Berichterstattung im Umfeld von Wohnungsvermietungen.

    Einerseits steht somit eine Software für einen durchgängigen Vermietungsprozess zur Verfügung, vom ersten Kontakt eines Mietinteressenten bis hin zur Nebenkostenabrechnung. Und andererseits können durch die Zusammenarbeit von emonitor aus St.Gallen und Abacus Research aus Wittenbach Berichte erstellt werden, die beispielsweise in Echtzeit Auskunft zur Leerständen geben.

    Die Pensionskasse Stadt St.Gallen befindet sich aktuell in einem Digitalisierungsprozess und möchte eine Vorreiterin dabei sein, aus Interessenten noch leichter zu Mieter zu machen, wie es in der Mitteilung heisst. „Wir freuen uns, dass wir zusammen mit emonitor und Abacus unsere Vorstellungen von einer zukunftsweisenden Vermietung und Bewirtschaftung umsetzen können“, wird Gerardo Longo von der Pensionskasse Stadt St.Gallen in der Mitteilung zitiert. „Neben der Schaffung eines Gesamtprozesses profitieren wir dabei auch von der einfachen Gewinnung von Nachfrage- und Analysedaten, mit deren Hilfe wir beispielsweise in der Lage sein werden, unsere Projekte besser zu planen und Leerstände zu vermeiden.“

  • PKG Pensionskasse für KMU – neuer Leiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung

    PKG Pensionskasse für KMU – neuer Leiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung

    Hans-Urs Baumann folgt auf Gerold Moser. Per 1. Januar 2021 wird Hans-Urs Baumann neuer Leiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung der PKG Pensionskasse. Er tritt die Nachfolge von Gerold Moser an, der während 17 Jahren die Immobilienbelange der PKG Pensionskasse verantwortete.

    Hans-Urs Baumann (55), der sein Amt am 4. Januar 2021 antritt, ist ein ausgewiesener Immobilienfachmann mit fundierter Ausbildung: Er ist studierter Architekt FH und verfügt über ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft und Management sowie einen Master in Real Estate Management der Fachhochschule Zürich.

    Während vier Jahren war Hans-Urs Baumann als Kantonsbaumeister für den Kanton Luzern tätig. Zu seinem Verantwortungsbereich gehörte unter anderem die Leitung der Dienststelle Immobilien des Kantons. Gegenwärtig ist er Mitglied der Geschäftsleitung der Fundamenta Group (Schweiz) AG, eines unabhängigen Schweizer Immobilienunternehmens in Zug. Hans-Urs Baumann, der mit seiner Familie in Luzern lebt, wird mit seinem Amtsantritt gleichzeitig Mitglied der PKG-Geschäftsleitung.

    Sein Vorgänger, Gerold Moser (64), der anfangs 2021 als Leiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung in Pension geht, hat in den 17 Jahren seiner Tätigkeit das Immobilien-Portfolio der PKG Pensionskasse aufgebaut. Inzwischen weist es ein Volumen von 600 Millionen Franken auf. Dabei legte er Wert auf Nachhaltigkeit. Das Neubauprojekt «Schweighof» in Kriens (im Miteigentum mit der Luzerner Pensionskasse) beispielsweise wird als erste Überbauung in der Zentralschweiz nach den Richtlinien der 2000-Watt-Gesellschaft gebaut und zertifiziert. Ab Ende 2020 wird der gesamte Schweighof zudem mit Energie aus der Seewassernutzung
    beheizt.

    «Mit Hans-Urs Baumann konnten wir die Nachfolge von Gerold Moser in allen Belangen perfekt regeln. Die umfassenden Fachkenntnisse von Hans-Urs Baumann ermöglichen die Weiterführung und Weiterentwicklung unseres Immobilienportfolios. Gerold Moser, der Hans-Urs Baumann einarbeiten wird, danke ich für seinen Einsatz bereits heute.»

    Peter Fries, Vorsitzender der Geschäftsleitung der PKG Pensionskasse

    «Die nachhaltige Immobilienstrategie der PKG Pensionskasse überzeugt mich, weil diese ebenso eine langfristige und zukunftsorientierte Weiterentwicklung ermöglicht. Die PKG Pensionskasse geniesst einen ausgezeichneten Ruf und ist für ihre weit- und umsichtige Anlagepolitik
    bekannt. Ich freue mich, Impulse zu geben.»

    Hans-Urs Baumann, neuer Leiter Immobilien der PKG Pensionskasse:

    Die Geschäftsleitung der PKG Pensionskasse setzt sich wie folgt zusammen: Peter Fries, Vorsitz; Romy Portmann, Leiterin Vorsorge; Peter Duft, Leiter Finanz- und Rechnungswesen, sowie neu Hans-Urs Baumann, Leiter Immobilien.

    PKG Pensionskasse

    Die PKG Pensionskasse mit Sitz in Luzern ist eine der führenden autonomen Gemeinschaftseinrichtungen für die berufliche Vorsorge in der Schweiz. Sie wurde 1972 als Vorsorgeeinrichtung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) errichtet. Heute zählt die PKG Pensionskasse mit 1677 angeschlossenen Unternehmen, 35 423 Versicherten, 5044 Rentnerinnen und Rentnern und einem Anlagevermögen von aktuell 7,8 Milliarden Franken zu den grössten privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Sie beschäftigt 32 Mitarbeitende. Das breit gefächerte Immobilien-Portfolio der PKG Pensionskasse umfasst 30 Einheiten. Es handelt sich dabei mehrheitlich um Wohnliegenschaften in den Kantonen Luzern, Zürich, Nidwalden, Aargau, Schwyz und Thurgau. Die PKG Pensionskasse investiert nur an guten Lagen. Die Wohnungen weisen einen attraktiven Standard auf und sind im mittleren Preissegment angesiedelt.
    www.pkg.ch