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  • Berufliche Perspektiven im Schweizer Holzbau

    Berufliche Perspektiven im Schweizer Holzbau

    Die Bedeutung der Holzbauindustrie
    Die Holzbauindustrie spielt eine entscheidende Rolle in der Schweiz, insbesondere im Bereich des nachhaltigen Bauens und der energetischen Gebäudesanierung. Der Bau mit Holz ist eine umweltfreundliche und klimaneutrale Methode, die einen minimalen Energieverbrauch sowohl während der Bauphase (graue Energie) als auch während des späteren Betriebs der Gebäude gewährleistet. Die Holzbauindustrie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftsgestaltung der Schweiz.

    Berufliche Perspektiven und Fortbildungsoptionen
    Nach Abschluss der Grundausbildung eröffnen sich für ausgebildete Zimmerleute zahlreiche Optionen: Sie können als hochqualifizierte Fachkräfte im Betrieb arbeiten, Erfahrungen auf der Walz oder im Ausland sammeln oder sich weiterbilden, um Vorarbeiter, Polier, Techniker oder Ingenieur zu werden, bis hin zum Meister. Falls die Berufsmatura nicht bereits während der Grundausbildung absolviert wurde, kann sie innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Grundausbildung als Vollzeitstudium abgeschlossen werden. Dies ermöglicht einen nahtlosen Übergang zu einer höheren Fachschule oder Fachhochschule ohne Prüfungen. Der Karriereplan des Holzbaus in der Schweiz bietet die Möglichkeit lebenslangen Lernens, individueller Weiterbildungen und Spezialisierungen sowie verschiedener Fortbildungen. Die Ausbildungen zum Energieberater, Projektleiter für Solaranlagen oder Handwerker in der Denkmalpflege sind nur einige Beispiele. Eine Karriere im Holzbau bietet somit die Möglichkeit, sich individuell nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu entwickeln und auszurichten.

    Zimmerin / Zimmermann EFZ
    Zimmerleute auf Stufe EFZ beschäftigen sich hauptsächlich mit Holz und beherrschen die Tätigkeiten des Holzbaus. Sie arbeiten als Generalisten im Betrieb sowie im Rohbau und Ausbau. Sie kennen die Ansprüche des Baugewerbes und arbeiten mit anderen am Bau beteiligten Handwerkern.

    Holzbearbeiterin / Holzbearbeiter EBA
    Dein Berufsstart mit guten Aussichten. Der Beruf des Holzbearbeiters EBA (eidgenössisches Berufsattest) ist eine eigenständige, zwei Jahre dauernde Grundbildung in der Holzbranche. Sie umfasst vielseitige Tätigkeiten in der holzverarbeitenden Industrie wie auch im Holzbau.

    Dipl. Techniker/in
    HF Holztechnik

    Holzbau-Techniker HF planen selbständig Holzkonstruktionen anhand von Projektplänen und leiten deren Realisierung. Sie übernehmen im Unternehmen Führungsaufgaben oder leiten eine Abteilung. Als Teamleiter auf der Baustelle koordinieren sie den Einsatz mit den anderen Handwerkern.

    Berufsmaturität und Betriebs-wirtschafts-/Unternehmerstudium
    Die Berufsmaturität und das Betriebswirtschaftsstudium NDS sind branchenunabhängige Ausbildungen. Während die Berufsmaturi-tät vorwiegend das Allgemeinwissen vertieft, vermittelt das Betriebswirtschaftsstudium Wissen für unternehmerische Tätigkeiten in höheren Kaderpositionen.

    Holzbau-Meister/in mit eidgenössischem Diplom
    Holzbau-Meister führen ein Holzbau-Unternehmen oder eine grössere Abteilung. Sie tragen die Gesamtverantwortung für die fachliche, wirtschaftliche und personelle Führung, Organisation und Weiterentwicklung des Unternehmens. Sie stehen in engem Kontakt mit Kunden, Lieferanten und Architekten.

    Dipl. Techniker/in
    HF Bauführung Holzbau

    Die Absolventen sind als Konstrukteur oder Betriebsleiter eines Holzunternehmens tätig. Dank ihrer umfangreichen Kompetenzen sind sie «Generalisten für den modernen Holzbau»: von der Offerterstellung über die Planung und Realisation bis zur Ausführungskontrolle und Abrechnung.

    Master of Science in Holztechnik
    Der europaweit einzigartige Studiengang verknüpft Praxisnähe mit Forschung und Entwicklung. Die Ausbildung befähigt die Studierenden, im Holzbau und in allen Verarbeitungsschritten der Holzwirtschaft in technischer, betriebswirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht tätig zu werden.

    Bachelor of Science in Holztechnik
    Das Ausbildungskonzept umfasst ein weites Spektrum – vom Rohstoff über Halbfabrikate bis zu Tragwerken, Möbeln oder energieeffizienten Gebäuden. Im Fokus stehen intelligente und innovative Lösungen für den modernen Holzbau sowie nachhaltige Produkte und Prozesse mit Holz.

  • Frauenpower für die Energiewende

    Frauenpower für die Energiewende

    Im Energiesektor ist der Frauenanteil seit jeher gering, in Führungspositionen erst recht. Die Bedingungen sind für Frauen schwieriger als für Männer. Das beginnt schon bei der Ausbildung, denn Frauen trauen sich immer noch zu selten, mathematisch-naturwissenschaftliche oder technische Berufe zu ergreifen. Dabei bringen sie nicht weniger mathematisches oder technisches Verständnis mit, sind aber gleichzeitig stark am Gemeinwohl und an Innovationen interessiert.  

    Klimabewegung in weiblicher Hand 
    Eine gute Nachricht vorweg: Der Frauenanteil im Bereich der erneuerbaren Energien wächst stärker als im konventionellen Energiesektor. Ein möglicher Grund könnte das steigende Bewusstsein für den Klimawandel sein, denn schlussendlich ist weltweit die Klimabewegung weitgehend weiblich. Zudem geben Frauen als Grund für ihre Berufswahl häufig an, mit ihrer Tätigkeit etwas Sinnvolles tun zu wollen. Frauenpower ist also erwünscht: Denn es ist längst erwiesen, dass Unternehmen von einer vielfältigeren Belegschaft und einem gemischten Führungsteam nachhaltig profitieren.

    Doch wie sieht es eigentlich beim Energielösungsunternehmen Helion aus, dass in einer typischerweise Männer dominierten Branche tätig ist. Oder ist dem überhaupt so? Und wo genau sind die Frauen im Unternehmen zu finden? Wir haben nachgefragt: Derzeit machen Frauen nur 12 Prozent der Belegschaft aus und sind vor allem in den Bereichen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Personalwesen anzutreffen. Aber nicht nur! Weitere Infos auf www.helion.ch News.