Schlagwort: Pharmaforschung

  • Roche eröffnet neues Zentrum für Pharmaforschung

    Roche eröffnet neues Zentrum für Pharmaforschung

    Am Hauptsitz von Roche in Basel wurde ein bedeutender Meilenstein erreicht. Die Einweihung des neuen Pharma Research and Early Development Centers (pRED). Das Zentrum, das 1.800 hochmoderne Arbeitsplätze für Labor- und Büroarbeiten bietet, bringt Expertinnen und Experten aus verschiedenen Forschungsfeldern zusammen. Ziel ist es, durch enge Zusammenarbeit die Effizienz der Forschung und Entwicklung zu steigern. An der feierlichen Eröffnung nahm auch Bundesrat Guy Parmelin teil, was die nationale Bedeutung dieses Projekts unterstreicht.

    Roche verfolgt mit dem neuen pRED Center eine klare Vision, die Bündelung von Expertise aus Bereichen wie Chemie, Biologie und Datenwissenschaft, um wegweisende Innovationen voranzutreiben. Thomas Schinecker, CEO der Roche-Gruppe, betonte die zentrale Rolle des Zentrums im globalen Innovationsnetzwerk des Unternehmens. «Dieses Zentrum wird nicht nur die Effizienz unserer Forschung verbessern, sondern auch dazu beitragen, den grösstmöglichen Nutzen für Patientinnen und Patienten weltweit zu erzielen.»

    Milliarden-Investitionen in die Zukunft
    Die Investition in das pRED Center ist Teil eines langfristigen Engagements von Roche am Standort Basel. Seit 2009 hat das Unternehmen 4,6 Milliarden Franken in den Ausbau des Standorts investiert. Mit den neuen vier Gebäuden – darunter zwei Laborhochhäuser, ein Bürokomplex und ein Kongresszentrum – setzt Roche ein weiteres starkes Zeichen für die Zukunft.

    Und das ist erst der Anfang: Weitere 1,2 Milliarden Franken fliessen in die Modernisierung und Erweiterung des Standorts, was die Rolle von Basel als globales Zentrum für pharmazeutische Forschung und Entwicklung nachhaltig stärkt.

    Mit der Eröffnung des neuen pRED Centers investiert Roche nicht nur in die eigene Innovationskraft, sondern auch in die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Basel. Diese Milliarden-Investitionen sind ein klares Signal dafür, dass der Pharmakonzern seine führende Rolle in der globalen Forschung und Entwicklung weiter ausbauen will – ein bedeutender Schritt sowohl für die Branche als auch für die Region.

  • Swiss Prime Site setzt auf Life Sciences

    Swiss Prime Site setzt auf Life Sciences

    Swiss Prime Site baut seinen Tech Park auf dem Stücki-Areal in Basel und seinen Cluster für Life Sciences auf dem JED-Areal in Schlieren aus. Die Life Science-Branche investiere überproportional in Forschung und Technologie, schreibt die Zuger Immobilienfirma in einer Mitteilung zu ihrem Capital Markets Day 2022. Zudem habe sich die Life Sciences-Branche als krisenfest erwiesen.

    „Die Nachfrage nach bezugsbereiten Labor- und Forschungsflächen hat uns dazu bewogen, den Stücki Park mittels zwei Bauetappen bedeutend zu erweitern beziehungsweise die Fläche mit vier neuen Gebäuden um 27’000 Quadratmeter auf 60’000 Quadratmeter zu verdoppeln“, wird René Zahnd in der Mitteilung zitiert. „Ein zweites, bereits gefestigtes Cluster für Life Science existiert in Schlieren, nahe der Stadt Zürich“, so der Swiss Prime Site-CEO. Auch auf dem dortigen JED-Areal baut Swiss Prime neue Labor- und Forschungsflächen. „Beide Projekte in Basel und Schlieren sind heute schon beinahe vollvermietet“, erklärt Zahnd.

    Am Capital Markets Day in Basel stellte Swiss Prime Site zudem sein neues Green Finance Framework vor. Es löst den 2020 beschlossenen Vorgänger ab und stützt sich im Unterschied zu diesem auf ein dynamisches Rahmenmodell. Hier werden ökologisch nachhaltige Anleihen mit nachhaltig gelinkten Krediten und anderen Finanzinstrumenten gekoppelt. Auf operativer Ebene plant Swiss Prime Site, bis Ende 2022 rund drei Viertel der Flächen seines Immobilienportfolios nach dem System BREEAM In-Use zertifizieren zu lassen. „Durch die Verknüpfung unserer operativen und finanziellen Prozesse mit der Nachhaltigkeit kommen wir dem Ziel Klimaneutralität 2040 rascher näher“, meint Zahnd.