Schlagwort: Pharmaindustrie

  • Grundsteinlegung für neues Betriebsgebäude in Grabs erfolgt

    Grundsteinlegung für neues Betriebsgebäude in Grabs erfolgt

    Die in Frauenfeld ansässige HRS wird als Totalunternehmerin das neue Betriebsgebäude des Körber Geschäftsbereichs Pharma in Grabs errichten. Wie es in einer Mitteilung heisst, fand die Grundsteinlegung am 13. Februar statt.

    Neben dem bereits bestehenden Gebäude am Standort werden auf einer freien Fläche ein Untergeschoss, zwei Produktions- und zwei Büroetagen errichtet. Insgesamt entstehen dann 7500 Quadratmeter Produktionsfläche und 5000 Quadratmeter Bürofläche in dem Neubau. Der Bau selbst wird aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz genügen. Nebst einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach werden auch umfassende Lademöglichkeiten für Elektroautos erstellt, heisst es in der Mitteilung.

    Mit dem Neubau, der 2027 fertiggestellt werden soll, werden künftig alle Ressourcen des Geschäftsbereichs Pharma von Körber gebündelt.

    «Der Neubau spielt eine zentrale Rolle für unser geplantes Wachstum, in dessen Zentrum zum einen die Kunden und zum anderen natürlich unsere Mitarbeiter stehen», wird Christoph Hammer, CEO Packaging des Körber-Geschäftsfelds Pharma in Grabs, in der Mitteilung zitiert. «Neben unserer räumlichen Kapazitäten wachsen wir auch im Team. Schon heute arbeiten am Standort mehr als 360 Kolleginnen und Kollegen an der Entwicklung und Produktion unserer Technologien. Ende dieses Jahres sollen es mehr als 390 sein. Für sie schaffen wir ein hochmodernes Arbeitsumfeld.»

  • Waadtländer Wirtschaft zwischen Erholung und Unsicherheit

    Waadtländer Wirtschaft zwischen Erholung und Unsicherheit

    Die weltweiten wirtschaftlichen Spannungen haben in den letzten Monaten zugenommen. Die OECD und das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) verweisen auf Risiken, insbesondere durch die neue US-Regierung und die unklaren Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Während die US-Wirtschaft stärker als erwartet wächst, bleibt die europäische Konjunktur durch strukturelle Herausforderungen geschwächt. Der starke Schweizer Franken bremst exportorientierte Branchen, während die Inlandsnachfrage weiterhin eine stabile Säule der Wirtschaft darstellt.

    Bauwirtschaft profitiert von Zinssenkungen
    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat ihre Geldpolitik gelockert und den Leitzins von 1,75 % auf 0,5 % gesenkt. Diese Massnahme schafft ein vorteilhaftes Investitionsklima, insbesondere im Baugewerbe, das von sinkenden Finanzierungskosten profitiert. Die Prognosen für die gesamte Schweiz gehen von einem Wachstum von 1,5 % in diesem Jahr und einer Beschleunigung auf 1,7 % im kommenden Jahr aus.

    Branchenentwicklung uneinheitliches Bild
    Während die Industriekonjunktur weiterhin herausgefordert ist, zeigen sich in anderen Bereichen gemischte Entwicklungen. Der Einzelhandel und das Gastgewerbe kämpfen mit einem schwachen Geschäftsklima, während der Dienstleistungssektor positive Impulse verzeichnet. Besonders starkes Wachstum wird für die Chemie- und Pharmaindustrie, Unternehmensdienstleistungen sowie die Finanzbranche prognostiziert. Auch die Maschinen- und Uhrenindustrie könnte mittelfristig von der wirtschaftlichen Erholung profitieren.

    Stabilisierung mit Unsicherheiten
    Die Waadtländer Wirtschaft blickt auf ein Jahr der Chancen, jedoch auch der Herausforderungen. Während zentrale Branchen von einer anhaltenden Erholung profitieren dürften, bleiben geopolitische und währungspolitische Unsicherheiten als Risikofaktoren bestehen. Entscheidend wird sein, wie sich internationale Handelsbeziehungen und die Binnenkonjunktur entwickeln und inwiefern Unternehmen in der Lage sind, auf Veränderungen flexibel zu reagieren.

  • GETEC übernimmt Life-Science-Park Rheintal von Novartis

    GETEC übernimmt Life-Science-Park Rheintal von Novartis

    Der Pharmakonzern Novartis übergibt die Weiterentwicklung des Life-Science-Parks Rheintal in Stein an den Energiedienst­leister und Industrieparkbetreiber GETEC mit Sitz in Muttenz BL. Laut einer Medienmitteilung von Novartis soll damit das wirtschaftliche Potenzial des Parks maximiert und professionell weiterentwickelt werden. Finanzielle Einzelheiten dieser Transaktion wurden nicht mitgeteilt. Die Übertragung aller Vermögenswerte soll bis Ende des Jahres 2023 abgeschlossen sein.

    Novartis behält den Standort als grösster Mieter bei und wird dort weiterhin Medikamente und Therapien herstellen. Das Unternehmen betreibt in Stein ein Produktionswerk für feste Darreichungsformen und Medikamente zur Injektion, für Zell- und Gentherapien sowie ein Mahl- und Mischzentrum für die chemische Fertigung.

    „Nach einer detaillierten Analyse ist Novartis zum Schluss gekommen, dass die Übertragung des Managements des Life-Science-Parks Rheintal an einen professionellen Industrieparkbetreiber das wirtschaftliche Potenzial des Standorts besser maximieren und weiterentwickeln kann und die Ansiedlung neuer Firmen erleichtert“, wird Steffen Lang, Präsident Operations und Mitglied der Novartis-Geschäftsleitung, zitiert. Im Gegenzug könne sich Novartis besser auf sein Kerngeschäft fokussieren.

    Die GETEC gehört zur GETEC Group mit Sitz in Magdeburg im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt. Die Gruppe ist auch in den Niederlanden und Italien tätig. In der Schweiz betreibt sie auch den 50 Hektar grossen Industriestandort in Muttenz.

    Die Standortförderung des Kantons Aargau begrüsst den Eigentümerwechsel im Grossraum Sisslerfeld, einem strategischen Entwicklungsschwerpunkt des Kantons: „Das Sisslerfeld verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe und damit für deutlich mehr Arbeitsplätze“, so die Leiterin der Standortförderung, Verena Rohrer. „Die Übertragung an GETEC ermöglicht es uns, gemeinsam weitere, innovative Unternehmen im Grossraum Sisslerfeld anzusiedeln, die miteinander kooperieren können.“