Schlagwort: Pilotphase

  • Meyer Burger gewinnt ersten Vertriebspartner für Solardachziegel

    Meyer Burger gewinnt ersten Vertriebspartner für Solardachziegel

    Die Meyer Burger Technology AG hat bereits in der Pilotphase eine erste Vertriebspartnerin für ihren Solardachziegel Meyer Burger Tile gewonnen, informiert das Thuner Solarunternehmen in einer Mitteilung. Die deutsche Genossenschaft Dachdecker-Einkauf Süd (DE Süd) wird erste Pilotprojekte ihrer Kunden aus dem Bedachungsgewerbe begleiten, bei denen die aus der Pilotproduktion stammenden Solardachziegel von Meyer Burger eingesetzt werden. „Wir freuen uns, dass wir als Vertriebspartner für die Produkteinführung gemeinsam mit Meyer Burger dem Handwerk ein so innovatives Produkt zur Verfügung stellen können“, wird Björn Augustin, geschäftsführender Vorstand der DE Süd, in der Mitteilung zitiert.

    Im zweiten Halbjahr 2023 soll die Produktion für die Markteinführung stehen. Zunächst sei eine Fertigung von 1 Million Stück pro Jahr geplant, heisst es in der Mitteilung. Das Unternehmen plant, die Massenfertigung „an ein dafür spezialisiertes Unternehmen in Europa zu vergeben“. Solarzellen und Verbindungstechnologie will Meyer Burger im eigenen Haus anfertigen. Zudem behält sich das Unternehmen die Verantwortung für Auswahl und Einkauf aller Komponenten und Materialien vor.

    Die Branchenzeitschrift „pv magazine“ hat den Meyer Burger Tile in ihrer aktuellen Ausgabe als Highlight Top-Innovation ausgezeichnet. „Mit der Lösung könnten Denkmalschützer oder Hausbesitzer überzeugt werden, die sich aus ästhetischen Gründen bisher dagegen entschieden haben“, wird in der Mitteilung aus der Begründung der unabhängigen Jury zitiert. „Ausserdem kann der Solardachziegel mehr Dachdecker dafür begeistern, an der Energiewende mitzuwirken.“

  • Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    In diesem Herbst beginnt Energie 360° laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten an den ersten Standorten von Coop. Die Ladesäulen entstehen sowohl an Coop-Verkaufsstellen als auch in Einkaufszentren. Bis Ende Jahr will die Zürcher Energie- und Mobilitätsdienstleisterin 20 von rund 100 geplanten Coop-Standorten ausstatten. Die weiteren Ladestationen folgen bis Mitte 2023.

    Martin Kessler, Leiter Mobilität bei Energie 360°, wird in der Mitteilung zitiert: „Unser Ziel ist, die Elektromobilität einfach und breit verfügbar zu machen. Da soll keine Region der Schweiz länger warten müssen als die andere.“ Das bedeutet, dass bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts von Energie 360° und Coop alle Regionen – von Basel bis ins Tessin und von Genf bis nach St.Gallen – von Beginn an gleichmässig berücksichtigt werden sollen.

    Salome Hofer, Leiterin Nachhaltigkeit/Wirtschaftspolitik bei Coop: „Mit den Elektroladestationen möchten wir dem Bedürfnis unserer Kundinnen und Kunden nach Lademöglichkeiten bei unseren Verkaufsstellen nachkommen und gleichzeitig die Verringerung der Treibhausgasemissionen vorantreiben.“

    Dem jetzt beginnenden Bau der Ladesäulen ist eine zweijährige Pilotphase vorausgegangen. Danach hat sich Coop für die Zusammenarbeit mit Energie 360° und deren Tochtergesellschaft swisscharge.ch entschieden.

    Der an den Stationen angebotene Ladestrom – 22 Kilowatt Wechselstrom – stamme vorwiegend aus ökologischer Produktion, hebt Energie 360°hervor. Je nach Ladestärke des Elektroautos lädt es damit in einer Stunde Energie für bis zu 150 Kilometer Fahrt. Der Strompreis ist bei allen Coop-Ladestationen gleich. Die Ladestationen sind ins Netz von swisscharge.ch, das über 48’000 Lademöglichkeiten in ganz Europa umfasst, eingebunden.