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  • Maaglive macht Zürich-West noch attraktiver

    Maaglive macht Zürich-West noch attraktiver

    Das Maag-Areal zeichnet sich bislang mehrheitlich durch Büronutzungen aus. Mit dem Grossprojekt Maaglive erhält Zürich-West bis 2027 ein vielseitiges und grünes Zentrum mit verschiedenen Nutzungen. Projektiert ist ein Ensemble aus drei Gebäuden: Ein Wohnturm mit Dachgarten und Loggias, ein viergeschossiges Kulturhaus sowie das bereits bestehende Gebäude K, welches saniert und umgenutzt wird.

    Das Gebäude K wird denkmalgeschützt – nachdem alle Anbauten entfernt wurden. Künftig bietet es mit Foyer, Restaurant und Bar sowie Markthalle und Buchcafé betriebliche Synergien mit dem benachbarten Kulturpavillon. Holzkonstruktionen sorgen für ein attraktives Inneres des Kulturpavillons.
    Der Wohnturm zeichnet sich durch flexible Nutzungsmöglichkeiten aus, wobei der Bereich Wohnen überwiegt. Büroflächen und Räume für Veranstaltungen ergänzen das Angebot. Ein Co-Working-Space mit Café und Weinbar werden im zweigeschossigen Sockel eingegliedert.

    Die Visualisierung zeigt den Stadtplatz beim Turm.

    Den Bewohnern stehen an der höchsten Stelle des Turms – neben dem begrünten Dachgarten – eine Bibliothek sowie eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung. In den Erdgeschossen sind publikumsorientierte Nutzungen vorgesehen. Für die Wohnungen sind eine Fläche von rund 6000 m2 projektiert, dem Kultur- und Eventbereich stehen 3000 m2 zur Verfügung, und für Ateliers, Co-Working und Gastronomie sind weitere 3000 m2 eingeplant.

    Den Mittelpunkt des Areals bildet der mit bis zu 80 hochstämmigen, einheimischen Bäumen bepflanzte Quartierplatz, der sich über 4000 m2 erstreckt. Das so entstehende Blätterdach soll dem Platz die bislang fehlende Aufenthaltsqualität verschaffen. Freiräume und weitere Grünflächen mit Sitzmöglichkeiten sowie verschiedene Spiel- und Ruhebereiche sollen auch tagsüber für mehr Leben auf dem Areal sorgen. Gleichzeitig wird dadurch das Mikroklima optimiert und die sich im Sommer stauende Hitze reduziert. Gerade Letzteres ist ein Problem in der Innenstadt. Maaglive begegnet diesem zudem durch Belagsstrukturen, die eine gewisse Retention sowie Hitzeminderung bieten. Beim gesamten Bauvorhaben stehen zirkuläres Bauen und die Verwendung von ressourceneffizienten Baustoffen im Fokus.

    Die geschichtsträchtige Lichtstrasse sowie die Maschinenstrasse werden für die Bevölkerung geöffnet. Darüber hinaus entstehen neue Fuss- und Velowege. Das Projekt stammt aus der Feder des Berliner Architekturbüros Sauerbruch Hutton. Für die Landschaftsarchitektur zeichnet Hager Landschaftsarchitekten verantwortlich. Die Eigentümerin des Areals, Swiss Prime Site, hat das Baugesuch bereits eingereicht. Die Realisierung wird frühestens im 3. Quartal 2024 beginnen. Läuft alles nach Plan, dürfte Maaglive im 3. Quartal 2027 bezugsbereit sein.

    Der Kulturpavillon soll ein lebendiger Treffpunkt für Kunst, Kreativwirtschaft und Bevölkerung werden.
  • Schweizer Angebotsmieten steigen in allen Kantonen

    Schweizer Angebotsmieten steigen in allen Kantonen

    Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote. So zeigt sich der Index gegenüber dem Vormonat um 0.8 Punkte erhöht bei 118.9 Punkten (plus 0.7 Prozent gegenüber Vormonat). Im Vorjahresvergleich sind
    die Angebotsmieten über die ganze Schweiz derweil um 2.8 Prozent gestiegen.

    Veränderung in den Kantonen
    Die durchschnittliche Veränderung der Angebotsmieten auf nationaler Ebene ergibt sich in der Regel aus einigen Kantonen mit einem Preisrückgang sowie anderen Kantonen mit einem Preisanstieg. Nicht so im September 2022: In allen Kantonen sind die Angebotsmieten im letzten Monat gestiegen. Konkret liegen Preiszunahmen zwischen 0.1 Prozent in Bern, Solothurn sowie Freiburg und 2.8
    Prozent in Graubünden vor. Aber auch in Zug (2.6 Prozent) und Nidwalden (2.4 Prozent) haben die Angebotsmieten deutlich über zwei Prozent zugelegt. Mit diesen Anstiegen setzen sich Nidwalden (7.3 Prozent) und Zug (4.9 Prozent) an die Spitze der höchsten Zunahmen gegenüber Vorjahr, begleitet von Obwalden (5.2 Prozent) und Schwyz (4.4 Prozent). Insgesamt haben jedoch 19 Kantone
    gegenüber Vorjahr um über zwei Prozent zugelegt, 12 davon sogar über drei Prozent.


    Veränderung in den Städten
    Bei den erhobenen Städten zeigt sich hingegen ein normales Auf und ab. So sind die Angebotsmieten im September in sechs von acht Städten gestiegen, allen voran in Lugano (2.5 Prozent). Damit konnte die Stadt ihrer ansonsten leicht rückläufigen Entwicklung des letzten Jahres wieder entgegenwirken und verzeichnet gegenüber September 2021 ein Plus von 2.4 Prozent. Am stärksten gegenüber Vorjahr sind die Angebotsmieten in der Stadt Zürich mit 6.5 Prozent gestiegen, was deutlich über dem Wert des Kantons Zürich (3.6 Prozent) für dieselbe Periode liegt. Gesunken sind die Angebotsmieten im vergangenen Monat dagegen in Bern (1.1 Prozent) und Genf (0.1 Prozent), beide Städte
    verzeichnen gegenüber Vorjahr aber nach wie vor eine leichte Preissteigerung.


    Methode der Qualitätsbereinigung
    Die Entwicklung der Angebotsmietpreise in der Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser sogenannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf
    Homegate abgebildet wird. Der Homegate-Mietindex ist der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz und gilt als Referenzquelle für Immobilienprofis für die Preisbestimmung von Mietobjekten.