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  • Thomas Casata wird neuer CEO von PLAZZA

    Thomas Casata wird neuer CEO von PLAZZA

    Thomas Casata (1965, Schweizer Staatsbürger) ist seit 2016 als CFO für die PLAZZA AG tätig. Er studierte an der Universität Stuttgart Betriebswirtschaft und verfügt über langjährige und sehr breite Erfahrung im Finanzbereich. So war er u. a. als Partner für die EJ Capital AG tätig und während rund 13 Jahren CFO und Konzernleitungsmitglied bei ExecuJet Aviation Group in Zürich, bei Ascom in Bern sowie bei Esec in Cham.

    Die Ernennung von Thomas Casata zum CEO bedeutet für PLAZZA die Weiterführung des bisherigen sehr erfolgreichen und bewährten Teams der Geschäftsleitung. Als CFO hat er sich sehr schnell in die Besonderheiten des Immobiliensektors eingearbeitet, den Finanzbereich professionell geführt und für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat vorbildliche Entscheidungsgrundlagen erarbeitet. Er wird in seiner neuen Funktion eine noch tragendere Rolle bei der Weiterentwicklung von PLAZZA wahrnehmen.

    Thomas Casata meint: «Ich freue mich über das zusätzliche Vertrauen, das der Verwaltungsrat in meine Arbeit und in meine Person setzt. PLAZZA ist hervorragend positioniert und hat eine vielversprechende Pipeline. In meiner neuen Führungsrolle möchte ich gemeinsam mit meinem Team diesen Erfolgsweg konsequent weitergehen.»


    Die Aufgaben von Ralph Siegle im Bereich Immobilien werden künftig von einer Leitung Immobilien/Portfolio als Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsleitung wahrgenommen. Diese Position wird im Zuge der Nachfolgeregelung per 1. Januar 2022 neu geschaffen. Der Verwaltungsrat hat die entsprechende Suche bereits eingeleitet.

  • Plazza trotzt der Pandemie

    Plazza trotzt der Pandemie

    Die Plazza AG habe 2020 ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielt und die eigenen Erwartungen übertroffen, schreibt die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret hatte das seit 2015 an der SIX kotierte Unternehmen seine Liegenschaftserträge von 24,3 Millionen Franken im Vorjahr auf 24,6 Millionen Franken im Berichtsjahr steigern können. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen legte gleichzeitig von 18,9 Millionen auf 20,0 Millionen Franken zu.

    Als Gewinn wurden 63,3 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 36,7 Millionen Franken im Jahr zuvor. Die Steigerung sei in erster Linie auf Neubewertungserfolge zurückzuführen, erläutert Plazza in der Mitteilung. Ohne deren Berücksichtigung sei der Gewinn gegenüber 2019 unverändert bei 17,0 Millionen Franken verblieben.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen führt Plazza den hohen Anteil der Wohnliegenschaften im eigenen Portfolio an. Er habe im Berichtsjahr unverändert bei 73 Prozent gelegen und werde in diesem Jahr durch den Zukauf von 80 Wohnungen in der Siedlung Tiergarten im Zürcher Quartier Friesenberg weiter ansteigen, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hatte zum Jahresende 2020 keine der von Plazza verwalteten Wohnungen leer gestanden. Insgesamt konnte die Immobiliengesellschaft ihre Leerstandsquote im Jahresvergleich von 4,0 auf 3,7 Prozent senken. Betroffen seien hauptsächlich freie Gewerbeflächen, schreibt das Unternehmen.

    Für das laufende Jahr strebt Plazza ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen „mindestens in der Grössenordnung von 2020“ an. Beim Entwicklungsprojekt in Crissier VD soll vorbehaltlich der im ersten Halbjahr erwarteten Baubewilligung die erste Etappe angegangen werden. Hier war im Berichtsjahr der Bau eines Pflegeheims für eine Stiftung und eines Primarschulhauses für die Gemeinde Crissier vereinbart worden.