Schlagwort: Polen

  • EU fördert zwei Cleantech-Projekte von Holcim

    EU fördert zwei Cleantech-Projekte von Holcim

    Der Baustoffproduzent Holcim mit Sitz in Zug erhält Investitionen aus dem Innovationsfonds der Europäischen Union für zwei seiner Cleantech-Projekte. Über die Höhe der Fördersumme macht das Unternehmen in seiner Medienmitteilung keine Angaben. Die Gelder sollen in zwei Massnahmen zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO2) in Deutschland und Polen einfliessen.

    Demnach beteiligt sich die EU an Carbon2Business, einem Teil des Projekts Westküste 100 in in Schleswig-Holstein. Im Holcim-Werk Lägerdorf wird abgesonderter Kohlenstoff in synthetische Kraftstoffe für den Mobilitätssektor und als Ausgangsmaterial für die chemische Industrie umgewandelt.

    Zudem unterstützt die EU das Projekt Go4ECOPlanet von Holcim in Polen. Es zielt auf die Schaffung einer durchgängigen Carbon-Capture-and-Storage-Kette ab, welche von der Abscheidung von CO2 am Standort Kujawien (Kujawy) bis zu dessen Speicherung im Meeresuntergrund der Nordsee reicht. Die Vision für Go4ECOPlanet ist es, bis 2027 eine Anlage mit Netto-Null-CO2-Ausstoss zu sein.

    „Holcim hat sich verpflichtet, bei der Dekarbonisierung unseres Sektors eine führende Rolle zu spielen. Als Empfänger von zwei Zuschüssen zur Dekarbonisierung von Zement freue ich mich über dieses klare Vertrauensbekenntnis der EU“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika, in der Medienmitteilung zitiert.

    Beide Projekte sind Teil der Netto-Null-Strategie von Holcim, welche unter anderem das Ziel verfolgt, bis 2030 mindestens ein klimaneutrales Zementwerk zu betreiben.

  • Fünf Finalisten für ULI Europe Awards for Excellence 2022

    Fünf Finalisten für ULI Europe Awards for Excellence 2022

    «Mit den Auszeichnungen wird der gesamte Projektentwicklungsprozess gewürdigt, von der Planung und dem Bau bis hin zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit, dem Design, dem Management und den Auswirkungen auf die Gesellschaft.  

    Die diesjährigen Finalisten umfassen eine Vielzahl von Projekten aus verschiedenen Sektoren und mit unterschiedlichen Nutzungsarten, wobei der Schwerpunkt auf der Kombination unterschiedlicher Nutzungen, Nachhaltigkeit, Wiederverwendung und Umnutzung sowie der Gestaltung von Standorten und der Bildung von Quartieren liegt. 

     Die fünf Finalisten in alphabetischer Reihenfolge: 
      
    Hammerbrookyln Digital Pavilion, Hamburg, Deutschland (Entwickler: Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co. KG. Eigentümer: Hammerbrooklyn Immobilien GmbH. Architekt: LP Spine Architects); nachhaltiges digitales Zentrum und intelligentes Bürogebäude 

    Latitude, Courbevoie, Paris, Frankreich (Bauherr und Eigentümer: Générale Continentale Investissements. Architekt: Studios Architecture); umgestaltetes und erweitertes Bürogebäude aus den 1970er Jahren 

    MÉCA (Maison de l’Économie Creatives et de la Culture en Aquitaine) Bordeaux, Frankreich (Bauherr und Eigentümer: Region Nouvelle-Aquitaine. Architekten: BIG-Bjarke Ingels Group; FREAKS freearchitects; Lafourcade-Rouquette Architectes); Zentrum für zeitgenössische Kunst, in dem drei Institutionen zusammengeschlossen sind 

    Norblin Factory, Warschau, Polen (Entwickler und Eigentümer: Capital Park Group; Architekt: PRC Architekci); multifunktionaler Komplex für hochmoderne Büros sowie Kultur-, Freizeit- und Einzelhandelsangebote 

    Quai des Caps, Bordeaux, Frankreich (Entwickler: Fayat Immobilier & Pitch Promotion. Bauherr: Keys REIM, Caisse des dépô Architekten: Chartier Dalix, Hardel et Le Bihan, Moon Safari et Marjan Hessamfar & Joe Verons, und Jacques Ferrier); Komplex mit gemischter Nutzung im erneuerten Herzen der Hafenstadt 

    Die Jury, die sich aus Immobilienexperten aus den Bereichen Architektur, Gewerbeimmobilien, Entwicklung, Investment, Immobilienverwaltung sowie öffentlich-private Partnerschaften zusammensetzt, wird nun den Sieger für die EMEA-Region ermitteln. 

    Die Projekte werden danach bewertet, inwieweit sie: 

    • eine Akzeptanz auf dem Markt erfahren und damit für finanziellen Erfolg stehen; 
    • einen hohen Standard in den Bereichen Architektur, Design, Planung, Bau, Ausstattung, Wirtschaftlichkeit sowie Management erzielen; 
    • Relevanz für die gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnisse der Gesellschaft, in der sie angesiedelt sind, aufweisen; 
    • Innovation durch Techniken, Prozesse oder Partnerschaften bieten; 
    • eine positive Auswirkung auf das Gemeinwesen und/oder ihr unmittelbares Umfeld haben, z.B. durch Förderung von Gerechtigkeit und Integration; 
    • sich durch ökologische Nachhaltigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Widerstandsfähigkeit auszeichnen; und 
    • Modelle, Strategien oder Techniken bereitstellen, die repliziert oder angepasst werden können. 

    Die Jury wählt nicht nur die Gesamtsieger aus, sondern berücksichtigt auch „besondere Erwähnungen“ für Projekte, die in einem bestimmten Bereich, wie bezahlbarer Wohnraum, sozialer Wert, Klimawandel / Widerstandsfähigkeit / Nachhaltigkeit, Biowissenschaften, Umnutzung, kreative Ortsgestaltung / Kunst & Kultur / Engagement für die Gesellschaft, Gesundheit und Wohlbefinden sowie intelligente Technologie herausragend sind. 

  • Holcim kauft polnische Firma Izolbet

    Holcim kauft polnische Firma Izolbet

    Holcim übernimmt laut einer Medienmitteilung die Firma Izolbet mit Hauptsitz in der polnischen Stadt Gostynin. Diese bietet Bauspeziallösungen an und verfügt über vier Produktionsstätten in Polen. In den vergangenen drei Jahren hat Izolbet den Angaben zufolge ein zweistelliges Wachstum beim Umsatz sowie bei beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBIDTA) erzielt.

    Mit der Übernahme will der Zuger Zementkonzern unter anderem seine Präsenz in den Bereichen Renovierung und Wärmedämmung stärken. Ausserdem ergänzt der Zukauf die jüngste Investition von Holcim in eine neue Produktionsanlage für Trockenmörtel in Krakau.

    „Bauspeziallösungen bilden einen Schwerpunkt für die Expansion von Solutions & Products in Europa, insbesondere mit den jüngsten Akquisitionen der PRB Group in Frankreich und der PTB-Compaktuna in Belgien“, lässt sich Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika bei Holcim, zitieren. „Ich freue mich, alle Mitarbeiitende von Izolbet in der Holcim-Familie willkommen zu heissen, um gemeinsam unser nächstes Wachstumskapitel aufzuschlagen“, fügt er hinzu.