Schlagwort: Portfolio

  • Übernahme von Baufirma in Peru

    Übernahme von Baufirma in Peru

    Holcim hat laut einer Unternehmensmitteilung die Übernahme der Compañía Minera Luren abgeschlossen. Mit der in Lima ansässigen Firma für Spezialbaulösungen sieht sich der in Zug ansässige Baustoffkonzern gut aufgestellt, um sein Geschäft in Peru auszubauen und das Wachstum in Lateinamerika zu beschleunigen. Holcim geht davon aus, dass diese Übernahme in Peru und Lateinamerika «erhebliche Synergien» schaffen wird. Denn wie es heisst, ergänze das Produktportfolio das bestehende Geschäft von Holcim in Peru «in hohem Masse».

    Das 1956 gegründete Familienunternehmen Compañía Minera Luren stellt unter seiner Marke La Casa Mauerwerksysteme und andere Spezialbaustoffe her, darunter Mineralien für industrielle Anwendungen. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Wandsysteme, die energieeffiziente Dämmung und Spezialmörtel kombinieren.

    «Die Übernahme der Compañía Minera Luren wird das Produktportfolio von Holcim erweitern», so Oliver Osswald, Leiter der Region Lateinamerika. Deren Wandsysteme würden es Holcim ermöglichen, «der Kundschaft vollständig integrierte Komplettlösungen anzubieten, von Fundamenten und Bodenbelägen bis hin zu Wänden und Dächern».

  • Kanton Zug stärkt sein Immobilienportfolio

    Kanton Zug stärkt sein Immobilienportfolio

    Die Baudirektion ist gesetzlich für den Bau und den Unterhalt der kantonseigenen Gebäude verantwortlich. Dabei werden die finanziellen Rahmenbedingungen sorgfältig analysiert, um sowohl die Unterhalts-, als auch die Investitionsbudgets gezielt einzusetzen. Eine fundierte und langfristige Planung wird immer wichtiger, um die Werterhaltung der Gebäude zu gewährleisten.

    Strategische Leitlinien für Immobilienbewirtschaftung
    Die Immobilienstrategie des Kantons Zug orientiert sich an den übergeordneten Zielen des Regierungsrats und den spezifischen Leitlinien der Baudirektion. Vorrang hat die Erhaltung bestehender Infrastrukturen vor Neubauten. Der gezielte Einsatz von Mitteln sorgt für zukunftsorientierte Bauten, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht werden.

    Kosten- und Nutzeneffizienz als Leitprinzipien
    Die Baudirektion verfolgt eine differenzierte Strategie, die den Fokus auf Kostenkontrolle und die Erfüllung öffentlicher Aufgaben legt.
    Grundstücke, die nicht direkt einem öffentlichen Zweck dienen, werden für Wertschöpfung oder Tauschgeschäfte genutzt, um das Portfolio optimal zu bewirtschaften.

    Investitionsbedarf und zukünftige Entwicklungen
    Die Baudirektion hat das kantonale Immobilienportfolio weiter ausgebaut. Mit den realisierten Projekten ist der Wert des Portfolios bis 2023 auf 1,06 Milliarden Franken angestiegen. Weitere Investitionen sind in den Folgejahren vorgesehen. Geplante Grossprojekte im Bildungs- und Verwaltungsbereich tragen zur infrastrukturellen Entwicklung des Kantons bei und stärken die wirtschaftliche Attraktivität der Region. Durch eine vorausschauende Immobilienstrategie wird sichergestellt, dass der Kanton Zug seinen Immobilienbestand optimal nutzt und für zukünftige Anforderungen gewappnet ist.

  • Anlagestrategien im Wandel durch steigende Zinsen

    Anlagestrategien im Wandel durch steigende Zinsen

    Wie Seefahrer das Bermudadreieck meiden, so müssen auch Investoren die Risiken ihres Investments bedenken. Das magische Dreieck der Anlagestrategie – Liquidität, Rentabilität und Sicherheit – wird nun um die ESG-Faktoren erweitert. Dieser Schritt wird auch von der Studie «Lost in Transition» der Hochschule Luzern unterstützt. Institutionelle Investoren legen verstärkt Wert darauf, dass ihre Anlagen langfristig nachhaltig sind, selbst wenn dies kurzfristig zu geringeren Renditen führt.

    Ein Blick auf die Schweizer Pensionskassen
    Die Schweizer Pensionskassen haben ihre Kapitalanlagen diversifiziert, wobei der Immobilienanteil je nach Kasse variiert. Die Analyse der Swisscanto Pensionskassenstudie 2023 zeigt, dass Immobilien im Vergleich zu Aktien und Obligationen an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklung ist auch bei anderen institutionellen Investoren zu beobachten, wobei die Immobilienquote im Portfolio zwischen 10% und 25% liegen sollte, um eine optimale Diversifikation zu gewährleisten.

    Die Auswirkungen steigender Zinsen auf die Anlageklassen
    Steigende Zinsen beeinflussen alle drei Hauptanlageklassen – Aktien, Obligationen und Immobilien – negativ. Bei Obligationen führen Zinserhöhungen zu Kursverlusten, während sie bei Aktien deren Attraktivität mindern. Immobilieninvestitionen werden teurer, was zu einem Rückgang der Nachfrage und damit zu einem Preisverfall führt. Institutionelle Anleger reagieren auf diese Entwicklungen, indem sie ihre Portfolios neu ausrichten und ihre Immobilienbestände reduzieren, um ihre Fremdfinanzierungsquoten zu senken.

    Das schwierige Marktumfeld und seine Auswirkungen auf Immobilieninvestitionen
    Die Stimmung auf dem Immobilienmarkt ist aufgrund der steigenden Zinsen und der Unsicherheit in den Finanzmärkten gedämpft. Dies spiegelt sich im Swiss Real Estate Sentiment Index wider, der die Erwartungen der Marktteilnehmer misst. Anlagen in Immobilien verlieren an Attraktivität, aber das derzeitige Marktumfeld bietet auch Chancen, insbesondere für Investoren, die bereit sind, langfristig zu investieren und die Marktschwankungen zu überstehen.

    Die steigenden Zinsen stellen eine Herausforderung für institutionelle Investoren dar, insbesondere für solche, die in Immobilien investiert haben. Eine Neuausrichtung der Anlagestrategie und eine vorsichtige Portfolio-Optimierung sind entscheidend, um langfristige Renditen zu erzielen und die Risiken zu minimieren.

  • Globale Immobilien als strategische Chance – Neuer Zyklus steht bevor

    Globale Immobilien als strategische Chance – Neuer Zyklus steht bevor

    Die globale Immobilienlandschaft präsentiert sich trotz der Herausforderungen durch Zinserhöhungen der letzten zwei Jahre als attraktives Feld für Investoren. Eine markante Korrektur der Immobilienpreise international hat zwar stattgefunden, doch das Core-Marktsegment zeigt sich robust und verspricht ansprechende Renditen. Die Erwartung von Zinssenkungen, insbesondere im internationalen Vergleich, unterstreicht diese Opportunität, speziell für Anleger mit Schwerpunkt auf dem Schweizer Markt, indem es eine Chance für verbesserte Diversifikation und höhere Erträge bietet.

    Die Anpassung der Immobilienpreise in Verbindung mit einem Rückgang der Transaktionsaktivität hat die Bewertungen in vielen Märkten sinken lassen – um bis zu 30%. Trotz dieser Entwicklungen bleiben die Vermietungsprofile stabil und die Nachfrage positiv, abgesehen von wenigen Ausnahmen wie dem US-Bürosektor. Angesichts der erwarteten Zinssenkungen prognostizieren wir, dass die Finanzierungsraten im Laufe des Jahres wieder unter den Eigenkapitalrenditen liegen werden, mit Immobilienrenditen, die attraktive Spreads gegenüber Staatsanleihen bieten.

    Ein diversifiziertes globales Immobilienportfolio bietet Schutz vor lokalen Marktrückgängen und minimiert regionale Risiken. Die Immobilienmärkte weltweit bewegen sich nicht vollständig synchron, was eine einzigartige Chance für Anleger darstellt, ihr Portfolio zu optimieren. Zudem ermöglicht die unterschiedliche Dauer und Phase der Immobilienzyklen in verschiedenen Märkten strategische Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen.

    Die zunehmende Digitalisierung und der Bedarf an Datenzentren illustrieren die Bedeutung eines globalen Ansatzes in Immobilieninvestitionen, um von solchen aufkommenden Trends zu profitieren. Der Schweizer Markt allein bietet kaum Möglichkeiten, in solche spezialisierten Segmente auf institutioneller Ebene zu investieren. Darüber hinaus bietet die höhere Liquidität internationaler Märkte im Vergleich zum Schweizer Markt Vorteile in Bezug auf Renditen und Marktanpassungsfähigkeit.

    Langfristige Vergleiche zwischen dem KGAST-Index für Schweizer Fonds und dem internationalen NFI-ODCE-Index für US-Fonds zeigen eine signifikante Outperformance der US-Immobilien, was die Vorteile einer globalen Diversifikation unterstreicht. Angesichts der bevorstehenden Zinssenkungen und der potenziellen Marktwende in verschiedenen internationalen Immobilienzyklen steht Anlegern ein strategisch günstiger Zeitpunkt zur Verfügung, um von den aktuellen Marktkorrekturen zu profitieren und sich für zukünftiges Wachstum zu positionieren. Die Investition in globale Immobilien erscheint somit als eine kluge Entscheidung, um Portfolio-Diversifikation zu erweitern, Zugang zu Wachstumsmärkten zu erhalten und von attraktiven Einstiegspreisen zu profitieren.

  • Distressed Debt wird Trend zu Private-Debt-Finanzierungen weiter verstärken

    Distressed Debt wird Trend zu Private-Debt-Finanzierungen weiter verstärken

    Während in der Vergangenheit der Finanzierungsbedarf von Immobilieninvestoren primär durch klassische Bankkredite (Realkredite) gedeckt wurde, hat die Bankenregulierung Raum für alternative Finanzierungsmodelle geschaffen. Deshalb wird es eher keine grosse Kaufwelle von notleidenden Finanzierungen (NPLs, non performing loans) geben. Denn die Kapitalstruktur der Finanzierungen ist heute eine völlig andere als in der Finanzkrise, da der erstrangige Anteil der Banken deutlich geringer ist. Damals hatte es sich für NPL-Spezialisten gelohnt, den Banken grosse NPL-Portfolios mit Abschlägen abzukaufen und zu verwerten, weil werthaltige Sicherheiten vorhanden waren. Heute hingegen stehen die Mezzanine-Finanzierungen unter Wasser, weil Aktivität auf dem Transaktionsmarkt enorm abgenommen hat.

    In der zunehmend fragmentierten Finanzierungslandschaft sehen wir einen wachsenden Beratungsbedarf bei Refinanzierungen. Denn in der aktuellen Marktbereinigungsphase laufen reihenweise Stillhaltevereinbarungen mit Finanzierern aus. Im Zuge der Refinanzierungsverhandlungen stellen Projektentwickler und Bestandshalter fest, dass sie zusätzliche Anforderungen nicht erfüllen können. Spätestens wenn Unternehmen mit hohen Fremdkapitalquoten ihre Jahresabschlüsse für 2023 vorlegen, gehen wir daher davon aus, dass weitere Marktteilnehmer in akute Schwierigkeiten geraten könnten.

    In dieser Situation erwarten wir, dass vermehrt Produkte auf den Markt kommen: sowohl in Form von notleidenden Krediten, die verkauft werden, als auch in Form von Immobilien, die als Sicherheit dienen. Allerdings führt die Zinswende dazu, dass Angebot und Nachfrage am Transaktionsmarkt über weite Strecken noch nicht zusammenfinden. Viele Marktteilnehmer agieren zurückhaltend und es mangelt an Liquidität im Markt. So wird es für Investoren immer schwieriger, einen Ausstieg für notleidende Engagements zu finden.

    Gleichzeitig ist zu beobachten, dass immer strengere regulatorische Anforderungen und Bewertungsspezifika (Rating, Eigenkapitalhinterlegung) dazu führen, dass bestimmte Branchensegmente, Teilmärkte oder Projekte von Banken kaum noch oder nur zu sehr ungünstigen Konditionen finanziert werden. Banken verhalten sich markttechnisch typischerweise prozyklisch. Konjunkturelle Abschwünge führen zu geringeren Unternehmensgewinnen und damit zu Ratingherabstufungen. Die von den Banken geforderte Eigenkapitalhinterlegung steigt, so dass kaum Spielraum für Neugeschäft bleibt. Zudem stehen nach dem Auslaufen von Zinsbindungen mehr risikobehaftete Kredite in den Büchern, deren Immobilienerträge die nun höheren Zinsen nicht mehr erwirtschaften können. Antizyklische Investitions- und Finanzierungsstrategien sind in dieser Phase nur sehr schwierig umzusetzen. Gerade in dieser Situation werden alternative, unternehmerisch handelnde Finanzierungspartner immer wichtiger.

    Wie wir bereits in einer Studie Anfang des Jahres aufgezeigt haben, wird sich daher der Trend zu B2B- bzw. Private-Debt-Finanzierungen weiter verstärken, wobei dieses Wachstum aus regulatorischen Gründen fast ausschliesslich im B2B-Bereich stattfinden wird.

    Die hohen Finanzierungsvolumina und die individuellen Ausgestaltungen erfordern ein professionelles Management und Controlling. Leistungsfähige Real-Estate-Private-Debt-Fonds werden daher das erwartete Marktwachstum im Segment der Private-Debt-Finanzierungen wesentlich tragen. Hier sind Anbieter im Vorteil, die den gesamten Prozess von der Origination über das Reporting bis zur Rückzahlung abwickeln können.

    Quelle Grafik: Barings Bank, PGIM RE, Bayes Business School, London; Empira – eigene Berechnung und Darstellung per Dezember 2022.

  • Frühe Planungsphase ist entscheidend für Netto Null bei Immobilien

    Frühe Planungsphase ist entscheidend für Netto Null bei Immobilien

    Eine breit angelegte Portfoliostudie von Implenia zeigt, wie klimaneutrale Gebäude realisiert werden können. Für diese Studie hat die Division Real Estate des Bauunternehmens 36 eigene Entwicklungsprojekte in der Schweiz untersucht. Wie es dazu in einer Medienmitteilung heisst, lassen sich aus dieser Studie die wichtigsten Hebel zur Dekarbonisierung von Gebäuden über ihren gesamten Lebenszyklus ableiten, sowohl hinsichtlich der Emissionen während ihrer Erstellung als auch im Betrieb.

    Diese Einflussfaktoren hat Implenia in einem White Paper aufbereitet. Es richtet sich an Investorinnen und Investoren, Entwickelnde und Auftraggebende, die ihr Projekt auf einen Netto-Null-Zielpfad bringen wollen.

    Laut dieser Analyse sind die wirksamsten Hebel zur Dekarbonisierung in der frühen Planungsphase zu finden, beginnend mit der Standortwahl. Denn wenn die Standortbedingungen hinsichtlich erneuerbarer Energien ungünstig sind, sei es viel schwieriger, eine Netto-Null-Nutzung zu erreichen.

    Daneben hätten auch früh festgelegte Gebäudeparameter „einen erheblichen Einfluss auf die Emissionsziele“. Dazu zählen Form, Kompaktheit, Ausrichtung, Unterkellerung und Tragstruktur. „Mit der richtigen Kombination aus Standort, Design, dem Einsatz erneuerbarer Energien, intelligenten Systemen und ökologischen Materialien entwickeln wir Gebäude, in denen künftige Generationen nachhaltig wohnen und arbeiten können“, so Marc Lyon, Head Real Estate Development Schweiz bei Implenia.

  • Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers generiert stabilen Ertrag

    Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers generiert stabilen Ertrag

    Der Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties hat die erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2022/23 „mit tiefen Leerständen und stabilem Ertrag“ abgeschlossen, informiert Swiss Life Asset Managers in einer Mitteilung. Konkret wurde ein Ertrag von 20,26 Millionen Franken realisiert. Dazu kommt ein Kapitalgewinn von 3,81 Millionen Franken aus dem Verkauf eines Wohnportfolios aus fünf kleineren Mehrfamilienhäusern. Die Mietausfallquote konnte gegenüber Ende März 2022 von 2,97 auf 1,76 Prozent gesenkt werden.

    Der Nettoinventarwert stieg im Jahresvergleich von 112,01 Franken auf 114,34 Franken an. Aktuell werden im Fonds 161 Liegenschaften mit einem Gesamtwert von 2,562 Milliarden Franken gehalten. Ende 2022 hatte Swiss Life Asset Managers dabei 15 Liegenschaften im Marktwert von insgesamt 242 Millionen Franken erworben.

    Seit Lancierung des Fonds im November 2015 weist der Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties eine annualisierte Performance von 6,04 Prozent auf. Damit liegen Kursentwicklung und Ausschüttungen um 2,01 Prozentpunkte über dem Referenzindex SXI Real Estate Funds TR, erläutert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter.

  • Die Balance zwischen realitätsnahen Analysen und visionären Kreationen

    Die Balance zwischen realitätsnahen Analysen und visionären Kreationen

    Im Auftrag der Bauherrschaft suchen Immobilienentwickler nach geeigneten Grundstücken für ein Immobilienprojekt oder Nutzungsideen für eine bestehende Liegenschaft. Zu Beginn eines Projektes untersuchen sie das Potenzial eines Standortes und erarbeiten Machbarkeitsstudien für verschiedene Nutzungsvarianten. Sie initiieren den Kontakt mit den kommunalen Raumplanungs- und Baubehörden, zur Abklärung.

    Immobilienentwickler:innen führen interdisziplinäre Teams mit Fachleuten – dazu gehören beispielsweise Architekten, Behörden, Immobilienvermarkter, Kostenplaner, Juristinnen und Bauherrenvertreter. Sie bearbeiten Finanzierungslösungen, beurteilen Bewertungen sowie Grundstückkauf- und Werkverträge. Sie planen das Bauprojekt, analysieren Plangrundlagen und stellen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Normen sicher. Zum Abschluss eines Projektes stellen sie sicher, dass das Objekt reibungslos in den Betrieb übergeht und die relevanten Dokumentationen an die Bauherrschaft übergeben werden.

    Für die professionelle Abwicklung verfügen Immobilienentwicklerinnen über Wissen in Marktforschung und Immobilienmarketing, der Investitionsrechnung, in Planungs- und Bauprozesse sowie in Planungs- und Baurecht.

    Voraussetzungen zur Ausbildung
    Für den eidg. Fachausweis ist eine 3-jährige berufliche Grundbildung, Maturitätszeugnis, Abschluss einer höheren Fachschule, einer Hochschule oder gleichwertiger Ausweis vorgeschrieben. Analytische Fähigkeiten, gute betriebswirtschaftliche und bautechnische Kenntnisse sowie Kunden- und Serviceorientierung sind für die Ausbildung unerlässlich.

    Die Ausbildung dauert 1 1/2 Jahre und kann berufsbegleitend absolviert werden.

    Gérard Lerner, wie sieht Ihr Berufsalltag in maximal fünf Sätzen beschrieben aus?
    Der Berufsalltag eines Projektentwicklers ist vielseitig und abwechslungsreich. Auf der Suche nach neuen Entwicklungsmöglichkeiten ist man ständig im Gespräch mit Maklern, privaten und institutionellen Grundstückeigentümern und Projektverkäufern. Zum wesentlichen Bestandteil des Akquisitionsalltages gehören baurechtliche Abklärungen anhand der geltenden Planungs- und Baugesetze sowie Gespräche mit den Behörden und Architekten. Des Weiteren spielen Wirtschaftlichkeitsberechnungen und allgemeine Marktanalysen bei der Auswertung von Projektchancen eine zentrale Rolle.

    Welche Grundausbildung eignet sich für eine spätere Tätigkeit als Immobilienentwickler?
    Mit interdisziplinären Studiengängen wie zum Beispiel Architektur und Städtebau hat man meiner Meinung nach gute Voraussetzungen.

    Es gibt verschiedene Ausbildungsangebote. Welchen Lehrgang empfehlen Sie künftigen Berufsträgern?
    Mit einer Architekturausbildung in Kombination mit Bauökonomie und Baurecht macht man sicher nichts falsch.

    Welche Talente und Eigenschaften sind wichtig?
    In diesem Beruf profitiert man von konzeptionellem, kreativem und vernetztem Denken. Wichtig sind darüber hinaus ein Flair für Zahlen sowie Neugier, Offenheit und Flexibilität.

    Was schätzen Sie an Ihrem Beruf besonders?
    Mir gefallen vor allem die Abwechslung sowie die interdisziplinären Prozesse – man ist in ständigem Austausch mit den unterschiedlichsten Akteuren wie Eigentümer, Behörden, Nutzergruppen, Investoren, Banken und Verkäufer. Täglich balanciert man zwischen realitätsnahen Analysen und visionären Kreationen, was ich sehr spannend finde.

    Wie wird man ein guter Immobilienentwickler?
    Um Immobilien zu entwickeln, benötigt man vor allem breite und fundierte Erfahrungen in den Bereichen Architektur, Bauökonomie und Baurecht. Proaktives Verhalten, vernetztes Denken, Entscheidungs- und Kontaktfreudigkeit sind unabdingbare Sozialkompetenzen, die man mitbringen sollte.

    Was raten Sie jungen Berufseinsteigern, um erfolgreich im Beruf Fuss fassen zu können?
    Mann muss Ausdauer haben und weitsichtig sein. Auch Leidenschaft für Krea-tivität, Neugier und Offenheit ebnen den Weg zum Erfolg.

    Welche Meilensteine und Highlights haben Sie in Ihrem Berufsleben bislang erreicht und erlebt?
    Nach dem Studium sammelte ich unterschiedliche Erfahrungen als Entwurfsarchitekt in verschiedenen Architekturbüros im In- und Ausland. Dabei konnte ich fundamentale Erkenntnisse in der Bauprojektplanung gewinnen. Danach hatte ich die Möglichkeit, als Bautreuhänder bei Grossbauprojekten wie zum Beispiel der Europaallee Zürich mitzuwirken. In dieser Zeit konnte ich wertvolle Erfahrungen in den Bereichen TU-Ausschreibungen, Vertragswesen und Bauabläufen machen. Die letzten Jahre war ich vermehrt als Bauherrenvertreter und Baumanager für private Unternehmen wie etwa Visionapartments aktiv. In der Rolle als Head of Real Estate konnte ich mein gesamtes Wissen von Akquisition, Entwicklung, Planung, Vergabewesen und Realisation anwenden. Einen Meilenstein in meinem Berufsleben habe ich vor einem Jahr mit dem Stellenantritt bei der Schmid Immobilien AG erreicht. Ein traditionsreiches Unternehmen mit stark konzentrierter Kompetenz, Erfahrung und Qualitätsansprüchen.

  • Fundamenta Real Estate meldet starkes operatives Ergebnis

    Fundamenta Real Estate meldet starkes operatives Ergebnis

    Die Immobiliengesellschaft Fundamenta Real Estate in Zug hat laut Medienmitteilung ihr operatives Ergebnis im Jahr 2022 gesteigert und den Wert des Immobilienportfolios auf über 1 Milliarde Franken gehalten. Diese Milliarden-Grenze war Ende 2021 erstmals überschritten worden. Er liegt jetzt laut dem Jahresbericht für 2022 bei 1216,4 Millionen Franken und damit um 10,7 Prozent höher als im Vorjahr.

    Das operative Ergebnis von Fundamenta Real Estate stieg um 12,4 Prozent auf 19,9 Millionen Franken. Der Reingewinn, auch durch positive Neubewertungseffekte, lag bei 22,3 Millionen Franken. Der Netto-Ist-Mietertrag erhöhte sich um 10 Prozent auf 40,9 Millionen Franken und hat damit erstmals die 40-Millionen-Marke überschritten. Im  Vorjahr waren es 37,2 Millionen Franken. Das Unternehmen verweist auch auf eine rekordtiefe Leerstandsquote von nur 1,6 Prozent gegenüber 2,5 Prozent im Jahr 2021. Dies und der Erwerb von sechs Bestandsliegenschaften, der Abschluss eines Entwicklungsprojektes und dessen Überführung in das Portfolio hätten zu dem hohen Netto-Ist-Mietertrag beigetragen.

    Nachdem sich der Aktienkurs in den beiden Vorjahren um insgesamt 26,7 Prozent erhöht hatte, reduzierte er sich marktbedingt in der Berichtsperiode um 17,2 Prozent auf 16,10 Franken (Vorjahr: 19,45 Franken). Die Börsenkapitalisierung belief sich zum Jahresende auf 484 Millionen Franken gegenüber 584,7 Millionen ein Jahr zuvor.

    Für das Geschäftsjahr 2022 beantragt der Verwaltungsrat bei der ordentlichen Generalversammlung am 5. April wie im Vorjahr erneut eine Ausschüttung von 0,55 Franken pro Aktie. An der Generalversammlung stellt sich der gesamte Verwaltungsrat (VR) zur Wiederwahl. VR-Mitglied Herbert Stoop hat mitgeteilt, dass er an der Generalversammlung 2024 nicht mehr zur Wiederwahl antreten werde.

  • Mobimo mit starker operativer Leistung im Geschäftsjahr 2022

    Mobimo mit starker operativer Leistung im Geschäftsjahr 2022

    Mobimo erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022 einen Gewinn in der Höhe von CHF 135,3 Mio. (Vorjahr CHF 139,4 Mio.). Exklusive Neubewertung belief sich der Gewinn auf CHF 102,3 Mio. (Vorjahr CHF 96,3 Mio.). Das Unternehmen erzielte ein EBIT von CHF 181,5 Mio. (Vorjahr CHF 194,7 Mio.) bzw. von CHF 137,2 Mio. (Vorjahr CHF 141,3 Mio.) exklusive Neubewertung. Daraus resultierte ein Gewinn je Aktie von CHF 19.02 (Vorjahr CHF 20.88) bzw. von CHF 14.39 (Vorjahr CHF 14.43) exklusive Neubewertung. Der Wert des gesamten Immobilienportfolios beträgt per Ende 2022 CHF 3,7 Mrd. (Vorjahr CHF 3,6 Mrd.). Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 11. April 2023 eine Dividende von CHF 10.00 pro Aktie vorschlagen.

    Wachstum im Mietgeschäft
    Im operativen Kerngeschäft und als Teilnehmerin im Schweizer Kapitalmarkt ist Mobimo mit viel Elan unterwegs. Diese Dynamik spiegelt sich nicht zuletzt im erneuten Wachstum der Mieteinnahmen wider: Erwirtschaftete Mobimo im Jahr 2021 Mieteinnahmen im Umfang von CHF 132,2 Mio., so sind es im Jahr 2022 bereits CHF 139,0 Mio. – eine Steigerung um 5,1%. Dazu beigetragen haben die Ende 2021 getätigten Zukäufe von attraktiven Liegenschaften sowie Erfolge in der Wiedervermietung und der Vermarktung neuer Flächen. Der Leerstand des Anlageportfolios beläuft sich per 31. Dezember 2022 auf 4,3% (Vorjahr 4,8%).

    Werthaltigkeit der Immobilien ungebrochen
    Im Rahmen der regelmässigen Portfoliooptimierung verkaufte Mobimo zwei Anlageliegenschaften in St. Erhard (LU) und Dierikon (LU) mit einem Gewinn von rund CHF 4,0 Mio. Dieser Verkaufserfolg darf als Beleg für die unveränderte Werthaltigkeit der Immobilien von Mobimo gewertet werden. Dafür spricht auch der weiterhin erfreuliche Erfolg aus Neubewertung von CHF 44,3 Mio., der vor allem auf die planmässigen Fortschritte der drei Anlageliegenschaften im Bau zurückzuführen ist.

    Die Vermarktungssituation bei den drei bedeutenden Bauprojekten Manegg und Im Tiergarten in der Stadt Zürich sowie Les Jumeaux im Zentrum von Lausanne präsentiert sich bereits vor Abschluss der Bauarbeiten ausgezeichnet. Die geplanten jährlichen Soll-Mieterlöse dieser drei Projekte betragen CHF 8,4 Mio. Ebenfalls zur Stärkung der Mietertragsbasis um voraussichtlich CHF 1,2 Mio. wird das Ende 2022 erworbene, baubewilligte Wohnprojekt in Lausen (BL), in Pendeldistanz zur Stadt Basel, beitragen.

    Wertschöpfende Entwicklungstätigkeit
    Sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Käufern war die Nachfrage nach von Mobimo entwickelten Immobilienangeboten gut. Beim Projekt Aura in Horgen (ZH) liegen bereits für 26 von 37 Wohneinheiten im Stockwerkeigentum beurkundete Kaufverträge vor. Substanzielle Ergebnisbeiträge stammen zudem aus dem Verkauf von zwei Projekten in der Stadt Zürich, eines bereits im Bau, das andere mit rechtskräftiger Baubewilligung, an eine Pensionskasse. Der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion (Liegenschaften) beläuft sich somit auf CHF 42,4 Mio. (Vorjahr CHF 58,5 Mio.).

    Nachhaltige Geschäftstätigkeit weiter gestärkt
    Im Geschäftsjahr 2022 hat Mobimo die langjährigen Nachhaltigkeitsmassnahmen zu einer verbindlichen Richtlinie für die nachhaltige Geschäftstätigkeit zusammengefasst, die Nachhaltigkeitsstrategie 2030 verabschiedet und die Grundlagen für eine Berichterstattung gemäss den Richtlinien der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) geschaffen. Es ist das erklärte Ziel, im Jahr 2050 ein CO2-neutrales Anlageportfolio zu halten. Im Berichtsjahr konnte die Emissionsintensität auf 14,6 kg CO2eq/m2 gesenkt werden (Vorjahr 15,2 kg CO2eq/m2).

    Stärkung der Führungsgremien
    Mit Stéphane Maye konnte nach seiner Wahl durch die Generalversammlung am 12. April 2022 ein neues Mitglied im Verwaltungsrat begrüsst werden. Insbesondere verstärkt er mit seiner Erfahrung die Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit.

    Der Verwaltungsrat von Mobimo ernannte Jörg Brunner, den langjährigen Leiter Group Accounting und Finanzbuchhaltung sowie interimistischen Finanzchef, zum CFO. Mit seinem ausgewiesenen Branchen- und Kapitalmarkt-Know-how trug er massgeblich zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren bei.

    Ausblick
    Die grossen Themen des vergangenen Jahres werden in den nächsten Monaten präsent bleiben. Die Zinswende und die Inflation werden auch in der Immobilienwirtschaft zu Anpassungen führen, sei es indirekt über die allgemeine wirtschaftliche Lage, oder direkt über den Transaktionsmarkt. Trotzdem kann der Immobilienmarkt weiterhin als resilient eingeschätzt werden. Vor diesem Hintergrund ist Mobimo mit ihrem Portfolio sehr gut aufgestellt. Städtisches bzw. stadtnahes Wohnen, sei es zur Miete oder als Eigentümer, wird stark nachgefragt. Auch die Büro- und Gewerbeliegenschaften im Anlageportfolio von Mobimo sind solide Erfolgsträger: Sie sind von hoher Qualität, an guten Lagen sowie zu attraktiven Konditionen langfristig vermietet. Auch drei Jahre nach der ersten Pandemiewelle ist der Einfluss von veränderten Arbeitsgewohnheiten auf die Vermietungssituation nur sehr begrenzt und vor allem als Trend zur attraktiveren Flächengestaltung spürbar.

    Des Weiteren aktualisiert Mobimo ihre Anlagerichtlinien. Die Anlagerichtlinien definieren, welche Grundsätze und Kriterien durch die Gruppengesellschaften bei Investitionen zu berücksichtigen sind. Die aktuellen Anpassungen beeinflussen die strategische Ausrichtung nicht. Die aktualisierten Anlagerichtlinien wurden vom Verwaltungsrat am 3. Februar 2023 genehmigt und treten am 10. Februar 2023 in Kraft. Sie sind über die Website von Mobimo einsehbar.

    Zusätzlich gestärkt durch den soliden Gewinn im Berichtsjahr und die im April/Mai durchgeführte Kapitalerhöhung verfügt Mobimo über eine kerngesunde Bilanz, ist klar positioniert und operativ agil. Mobimo blickt daher zuversichtlich in das Jahr 2023.

  • Auf Expansionskurs – Woonig übernimmt Scantick

    Auf Expansionskurs – Woonig übernimmt Scantick

    “Wir freuen uns, mit der Übernahme von Scantick, unseren Kunden und Interessenten ein erweitertes Produkt- und Leistungsangebot zur Verfügung stellen zu können“ – Erich Linus Birchler, Gründer und CEO Woonig AG

    Neben dem Smart-Ticketing-Modul wird auch das Kommunikations-Modul um eine innovative Komponente erweitert. Über ein “Low-Power-Display” können künftig bspw. Pinnwand Nachrichten aus dem Woonig Infocenter direkt bei den Liegenschaften angezeigt werden.

    Über Scantick
    Scantick, mit Sitz in Zweidlen Zürich, ist ein Ticketsystem, mit dem schnell und einfach Meldungen über einen QR-Code erfasst und Störungen und Probleme beseitigt werden können. Scantick ist in den Branchen Immobilienverwaltungen, Sanitär- und Gewerbe-/Produktionsbetriebe tätig.

    Über Woonig
    Das in Bottighofen am Bodensee ansässige IT-Unternehmen Woonig bietet eine „Software as a Service“ (SaaS) Kommunikations- und Interaktionsplattform für das Immobilienmanagement (RE-Edition) sowie für Dienstleister (DL-Edition), zur Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse zwischen Immobilienbewirtschaftern, Mietern/Eigentümern und Dienstleistern.

    Die Woonig-Software ist einfach zu integrieren, zu konfigurieren und kann in wenigen Schritten produktiv eingesetzt werden. Woonig bietet ebenfalls Standardschnittstellen zu gängigen Immobilienverwaltungssystemen an.

  • Peach Property verzeichnet Rekordstand an Neuvermietungen

    Peach Property verzeichnet Rekordstand an Neuvermietungen

    Die Peach Property Group hat gemäss einer Medienmitteilung einen neuen Höchststand an Neuvermietungen in Deutschland erreicht. Durch den Vermietungserfolg sei die Zahl der Leerstände gesunken, zugleich hätten die Mieterträge zugelegt. So seien für neu vermietete Wohnungen mehr als 15 Prozent Zuwachs gegenüber dem durchschnittlichen Quadratmeterpreis der Gruppe Ende 2021 verzeichnet worden. Beim Mietzins für Bestandsimmobilien bewegt sich die Peach Property Group laut der Mitteilung weiterhin unterhalb der durchschnittlichen Marktmiete. Zur soliden Finanzstruktur der Gruppe hat demnach auch die Fortsetzung des Sanierungsprogramms beigetragen. So seien rund 1400 Einheiten modernisiert worden, 15 Prozent davon seien energetisch auf den neuesten Stand gebracht worden.

    Die positive Halbjahresbilanz spiegele „die Effizienz und Skalierbarkeit der digitalen Vermietungsplattform der Gruppe“ wider und unterstreiche „das Mietsteigerungspotenzial des Portfolios“, heisst es. „Noch nie haben wir so viele Wohnungen saniert und vermietet“, wird Dr. Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group AG, zitiert.

    Den Verkauf von zwölf der geplanten 56 Wohneinheiten im Neubauprojekt Peninsula in Wädenswil am Zürichsee bezeichnet Peach Property als ein starkes Signal für das Schweizer Portfolio. Neben der Portfoliooptimierung nehme infolge eines erfolgreichen Kapitalmanagements die Finanzierungsstruktur eine positive Entwicklung. So sei ein vorzeitiger Rückkauf einer im Februar 2023 fälligen Anleihe zu einem Preis von 94 Prozent erfolgt.

    Für das zweite Halbjahr erwartet die Gruppe Nettomieteinnahmen in einer Höhe von 113 bis 118 Millionen Franken sowie ein operatives Ergebnis von 18 bis 21 Millionen Franken.

  • Avobis übernimmt Kreditfabrik

    Avobis übernimmt Kreditfabrik

    Die Zürcher Avobis hat über die Avobis Invest AG die Kreditfabrik aus Horgen ZH übernommen. Über die Integration will der auf unabhängige, integrierte und technologiebasierte Immobilien- und Finanzierungslösungen spezialisierte Immobilien- und Hypothekendienstleister seine Marktposition im Hypotheken-Servicing weiter ausbauen.

    Wie Avobis in einer Medienmitteilung schreibt, sind beide Unternehmen führende Anbieter von Hypothekendienstleistungen. Avobis ist seit 25 Jahren stark positioniert bei Servicing-Lösungen im Hypothekenmarkt. Kreditfabrik ist spezialisiert auf Serviceleistungen zur Abwicklung, Bewirtschaftung und Risikobewertung von Hypotheken.

    Dank der Kundenbeziehungen von Kreditfabrik verfüge Avobis nach der Übernahme über ein Kreditvolumen von über 12 Milliarden Franken und könne seine „Nummer 1-Stellung im Markt“ unterstreichen, heisst es. „Avobis ist der grösste Anbieter auf dem Schweizer Markt, der sowohl Pensionskassen, Anlagestiftungen, Versicherungen sowie alle Arten von Banken als Hypothekar-Servicing-Kunden mit der für sie passenden Lösung betreuen kann“, wird Andreas Granella, Geschäftsführer der Avobis Invest AG, zitiert. Die Avobis Invest AG mache als Vermögensverwalterin für kollektive Kapitalanlagen Dienstleistungsangebote für alle Kundensegmente.

    Um die Dienstleistungspalette „entlang der gesamten Immobilien-Wertschöpfungskette“ zu komplettieren, will Avobis Invest AG im kommenden Jahr zudem über die Einführung neuer Produkte zusätzliche Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Investoren schaffen.

  • Warteck Invest wächst profitabel

    Warteck Invest wächst profitabel

    Trotz andauernder Pandemie sei 2021 ein erfolgreiches Geschäftsjahr gewesen, schreibt Warteck Invest in einer Mitteilung. Konkret hatte die Basler Immobiliengesellschaft ihren Reingewinn um 2,4 Prozent auf 27,4 Millionen Franken gesteigert. Unter Ausklammerung des Gewinns aus der Neubewertung von Liegenschaften wurde ein Wachstum um 5,6 Prozent auf 17,4 Millionen Franken realisiert.

    Der Erfolg aus Vermietung lag mit 36,9 Millionen Franken um 0,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Finanzaufwendungen gingen im Jahresvergleich um 2,6 Prozent auf 5,5 Millionen Franken zurück. Die Leerstandsquote konnte gegenüber 2020 um 0,6 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent gesenkt werden.

    Der Marktwert des Immobilienportfolios von Warteck Invest legte im Verlauf des Berichtsjahres um 35,8 Millionen auf 874,4 Millionen Franken zu. Die Steigerung wurde dabei nicht durch Zukäufe, sondern durch Investitionen in Neubau- und Sanierungsprojekte sowie daraus resultierenden Neubewertungen realisiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Immobiliengesellschaft insgesamt 22,8 Millionen Franken in laufende Projekte investiert. Eine Projektpipeline im Gesamtvolumen von über 270 Millionen Franken soll weiteres Wachstum in den kommenden fünf bis sieben Jahren generieren.

  • Immobilienfonds der Zurich gehört neu zu Top 3

    Immobilienfonds der Zurich gehört neu zu Top 3

    In nur zwei Jahren sei die Zurich Invest AG zu einem wichtigen Anbieter für Immobilienanlagen geworden, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Ihr Fonds „ZIF Immobilien Direkt Schweiz“ steige mit der Kapitalerhöhung im September und einem künftigen Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Franken zu den grössten nicht-kotierten Schweizer Immobilienfonds auf. Lanciert hatte die Zurich Invest AG den Fonds im Oktober 2018. Im vergangenen Jahr war die erste Kapitalerhöhung erfolgt.

    Das schnelle Wachstum des Immobilienfonds sei möglich, „weil Zurich als globaler Versicherer zu den wichtigsten Immobilienbesitzern der Schweiz gehört und ein Portfolio aus attraktiven Gebäuden über lange Zeit aufbauen konnte“, heisst es in der Mitteilung. Auch das veränderte Angebot der Lebensversicherungen habe ihren Anteil am inzwischen 80-prozentigen Anteil erstklassiger Immobilien im Zurich-Fonds. Da sie inzwischen weniger Garantieprodukte enthalten, seien weniger Immobilien notwendig, um die Verpflichtungen zu garantieren. „Daher hat Zurich die Möglichkeit, Immobilien an den begehrtesten Lagen in einen Fonds überzuführen.“

    Wie es weiter heisst, laufe die zweite Kapitalerhöhung über rund 340 Millionen Franken und erfolgt am 21. Oktober. Die Zeichnungsfrist dauert vom 21. September bis 2. Oktober. Die neue Tranche umfasst insgesamt 20 Liegenschaften. „Neben der erstklassigen Lage zeichnen sich die Gebäude dadurch aus, dass wir das Ziel verfolgen, ihren Betrieb künftig CO2-neutral erfolgen zu lassen“, so Martin Gubler, CEO der Zurich Invest AG. Die ersten beiden Tranchen des Fonds 2018 und 2019 seien stark überzeichnet gewesen. Mit seiner Wertentwicklung sei er „äusserst zufrieden“.

  • Peach Property gewinnt Ares als Ankeraktionär

    Peach Property gewinnt Ares als Ankeraktionär

    Die Peach Property Group plant, in Deutschland weitere Portfolioankäufe zu tätigen, erläutert das auf Wohnungsimmobilien spezialisierte Zürcher Unternehmen in einer Mitteilung. Die Mittel will Peach Property über eine Kapitalbasisaufstockung um 200 Millionen Franken aufbringen. Dazu soll eine Pflichtwandelanleihe platziert werden.

    Der Zeichner von drei Vierteln der Pflichtwandelanleihe stehe bereits fest, informiert Peach Property in der Mitteilung weiter. Konkret wird ein Fonds des global aktiven Managers alternativer Anleihen, Ares Management Cooperation, 150 Millionen Franken zeichnen. Damit sichere sich Ares einen Anteil von rund 30 Prozent an Peach Property und steige zum grössten Einzelaktionär des Zürcher Immobilienunternehmens auf, heisst es in der Mitteilung. Im Zuge des Einstiegs soll der Managing Director der Ares Real Estate Group, Klaus Schmitz, in den Verwaltungsrat der Peach Property Group gewählt werden.

    „Wir freuen uns sehr, Ares als neuen Ankeraktionär gewinnen zu können welcher weitreichende Erfahrungen im deutschen Wohnimmobiliensektor mitbringt“, wird Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group, in der Mitteilung zitiert. Ares wiederum sieht die Beteiligung an dem Zürcher Immobilienunternehmen „als hervorragende Möglichkeit, in eine der defensiveren Anlageklassen in Europa zu investieren und gleichzeitig vom attraktiven Wachstum der Peach Property Group zu profitieren“, erläutert John Ruane, Co-Leiter der Ares European Real Estate Group.