Schlagwort: Präzisionsgüterindustrie

  • Leica Geosystems und John Deere kooperieren bei Grossbaustellen

    Leica Geosystems und John Deere kooperieren bei Grossbaustellen

    Der Präzisionsgerätehersteller Leica Geosystems und der Baumaschinenproduzent John Deere aus dem US-Bundesstaat Illinois haben einen strategischen Vertrag zur digitalen Transformation von Grossbauprojekten geschlossen. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, soll die Positionierungs- und Sensortechnik von Leica Geosystems in die Baumaschinen und Systeme von John Deere integriert werden. Beide Unternehmen erhoffen sich von diesem Zusammenspiel eine Produktionssteigerung bei grossen Bauprojekten. Gleichzeitig sollen der Materialverbrauch wie auch prozessimmanente Logistikzeiten gesenkt werden.

    «Wir freuen uns, mit John Deere zusammenzuarbeiten, einem Unternehmen, das eine ähnliche Kultur und ein ähnliches Engagement für Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit hat», wird Troy Dahlin, Vizepräsident Heavy Construction, US/CAN bei Leica Geosystems, in der Mitteilung zitiert. «Gemeinsam werden wir ein neues Niveau an Genauigkeit und Produktivität erreichen und die Umsetzung sicherer und nachhaltiger Arbeitsabläufe in der Bauindustrie beschleunigen. Dies wird unseren Kunden helfen, sich auf dem heutigen wettbewerbsintensiven Markt zu behaupten und ihre Widerstandsfähigkeit für die Zukunft zu verbessern.» Die mit der Software von Leica ausgerüsteten John Deere-Baumaschinen werden noch in diesem Jahr erhältlich sein, heisst es weiter in der Mitteilung des in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Unternehmens.

    «Die Zusammenarbeit mit Leica Geosystems ist eine grossartige Gelegenheit, denn die fortschrittlichen Technologielösungen des Unternehmens, gepaart mit der Kraft und Leistung der John Deere-Baumaschinen, ermöglichen unseren Kunden eine hochproduktive, effiziente und nahtlose Baustelle», erklärt Mark Colvin, Senior Product Manager, Grade Management bei John Deere.

  • Leica Geosystems wird Tech-Partner im RICS-Netzwerk

    Leica Geosystems wird Tech-Partner im RICS-Netzwerk

    Die Heerbrugger Firma Leica Geosystems ist neuer Partner der in London ansässigen und weltweit tätigen Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS). Der Berufsverband fördert Innovationen im Vermessungswesen und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten der Branche. Im RICS-Tech-Partner-Programm sind mehr als 130’000 Mitglieder aus über 140 Ländern zusammengeschlossen. Sie sind in der Entwicklung und Verwaltung von Grundstücken, Immobilien und Infrastruktur sowie am Bau tätig. Ihnen stellt Leica Geosystems als Technologiepartner seine Geospatial-Technologie zur Verfügung.

    Laut einer Mitteilung von Leica Geosystems bringen die Technologiepartner ihr Fachwissen, ihre Technologien und ihre Erkenntnisse ein, um sicherzustellen, dass die RICS-Mitglieder mit den neuesten Entwicklungen Schritt halten. Das Programm umfasst die Entwicklung und Förderung von Standards und bewährten Verfahren im Vermessungswesen. Es erstreckt sich auf Veranstaltungen, Seminare und Möglichkeiten zum Netzwerken. Die daraus resultierenden Daten und Erkenntnisse dienen RICS-Angaben zufolge Entscheidungsträgerinnen und -trägern und Regierungen als Orientierungshilfe.

    «Als neu ernannter Partner sind wir stolz darauf, Initiativen wie diese zu unterstützen, die die Branche mit Wissen, Werkzeugen und Lösungen voranbringen und den Bedürfnissen der RICS-Fachleute entsprechen», heisst es in der Mitteilung. «So können sie ihre Fähigkeiten verbessern und die Gesamteffizienz steigern.»

  • Kistler baut Smart Factory in Winterthur

    Kistler baut Smart Factory in Winterthur

    Kistler investiert in Winterthur. Auf einem an den bisherigen Hauptstandort angrenzenden Grundstück soll eine Smart Factory entstehen, informiert der weltweit aktive Spezialist für Messtechnik und Sensoren in einer Mitteilung. Dort sollen modernste Produktionsprozesse mit hoher Automatisierung verbunden werden. In der neuen Fabrik will Kistler zudem die weltweit grösste Produktion für piezoelektrische Sensoren aufbauen.

    „Wir glauben an den Werkplatz Schweiz“, wird Gruppen-CEO Rolf Sonderegger in der Mitteilung zitiert. „Deshalb investiert Kistler in Winterthur und schafft so die Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum.“ Nach Fertigstellung der Smart Factory will das Unternehmen seine derzeit auf drei Winterthurer Standorte verteilten Mitarbeitenden an einem Ort zusammenziehen. Der Umzug ist für 2028 geplant.

    Kistler hat den Vertrag für den Erwerb des Grundstücks am 30. August unterzeichnet. Über den Kaufpreis für die fast 20’000 Quadratmeter Fläche werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht. Dem ehemaligen Besitzer sei es jedoch wichtig gewesen, „das Grundstück einem lokalen Industriebetrieb zu verkaufen, um den Standort des Wirtschaftraums Winterthur zu stärken“, schreibt Kistler.