Schlagwort: Preis

  • Fünf Firmen stehen im Finale des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich

    Fünf Firmen stehen im Finale des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich

    Die Finalisten des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2024 stehen fest. Eine unabhängige, regional stark verankerte Expertenjury hat sich für Hauenstein AG, Hawa Sliding Solutions AG, Luzi AG, RepRisk AG und Schneider Umweltservices AG entschieden, informiert der SVC in einer Mitteilung.

    «Ich freue mich sehr auf den Prix SVC und glaube die Entscheidung, wer den Preis gewinnt, war noch nie so anspruchsvoll wie dieses Jahr», wird Jury-Präsident Christopher Blaufelder, Partner bei McKinsey & Company Schweiz, dort zitiert. «Wir haben durchwegs qualitativ hochwertige Firmen aus verschiedensten Industrien in der Endauswahl.» Alle zeichnen sich laut Blaufelder durch einen Fokus auf Qualität und Innovation aus.

    Die Hauenstein AG aus Rafz ZH setzt in ihrer Baumschule und ihren Gartencentern auf die nachhaltige Eigenproduktion einheimischer, winterharter Pflanzen. Die Hawa Sliding Solutions AG aus Mettmenstetten ZH ist auf Schiebelösungen für Räume, Möbel und Fassaden spezialisiert. Die global aktive Luzi AG aus Dietlikon ZH entwickelt und produziert Duftkreationen.

    Die RepRisk AG aus Zürich ist auf die Identifizierung von Geschäfts- und ESG-Risiken spezialisiert. Die Schneider Umweltservice AG aus Meilen ZH hat sich innovativen und umweltfreundlichen Lösungen bei Wiederverwendung und Wiederverwertung verschrieben.

    Der Swiss Venture Club gehört zu den grössten Unternehmernetzwerken in der Schweiz. In acht Regionen vergibt er alle zwei Jahre den Prix SVC. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können.

  • Potenzial zur Transformation trotz Entwicklungsverzug in Basel

    Potenzial zur Transformation trotz Entwicklungsverzug in Basel

    Die von Sotomo durchgeführte Studie legt dar, dass Basel in den letzten zehn Jahren eine gedämpfte Wachstumsdynamik erlebt hat, insbesondere im Vergleich mit Städten wie Zürich, Genf und Bern. Mit nur sechs Prozent Zuwachs im Wohnungsbestand seit 2012 bildet Basel das Schlusslicht unter den acht grössten Schweizer Städten. Nur ein geringer Anteil der Wohnungen wurde nach 1990 erbaut, was auf eine verzögerte Entwicklungsdynamik schliessen lässt.

    Demografische Herausforderungen und Chancen
    Die Studie betont weiterhin, dass Basel als einzige der untersuchten Städte keinen Geburtenüberschuss aufweist, was auf eine schwache Bevölkerungsdynamik hinweist. Der vergleichsweise niedrige Anteil von jungen Erwachsenen und Familien sowie der hohe Anteil älterer Haushalte spiegelt eine demografische Herausforderung wider, die auch die Arbeitsplatzentwicklung beeinflusst.

    Trotz dieser Herausforderungen hebt die Studie hervor, dass Neubauwohnungen nicht zwangsläufig zu höheren Mieten in Bestandswohnungen führen. Im Gegenteil, sie könnten sogar den Markt für preisgünstige Altbauwohnungen beleben. Dies deutet auf ungenutzte Chancen in der städtischen Planung und Entwicklung hin.

    Das Potenzial von «Klybeck Plus»
    Ein besonders hervorstechendes Beispiel für ungenutztes Potenzial ist das geplante Stadtquartier «Klybeck Plus». Dieses Areal soll auf einem ehemaligen Industriegelände entstehen und bietet Platz für Wohnungen für 8500 Menschen und 7500 Arbeitsplätze. «Klybeck Plus» könnte, ähnlich wie das Basler Gundeli oder das Genfer Quartier Le Pâquis, eine lebendige Durchmischung aus Wohnen und Arbeiten bieten und gleichzeitig so grün wie das Basler Gellertquartier sein.

    Die Studie unterstreicht, dass Basel, trotz aktueller Herausforderungen, über beträchtliches Potenzial verfügt, das durch strategische Planung und innovative Entwicklungskonzepte genutzt werden kann. Die Ergebnisse sind ein Weckruf für Stadtplaner, Entwickler und politische Entscheidungsträger, die vorhandenen Ressourcen zu mobilisieren und Basel als dynamische und zukunftsorientierte Stadt neu zu positionieren.

  • Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Zindel United aus Maienfeld hat den diesjährigen Prix SVC Ostschweiz gewonnen, informiert der Swiss Venture Club (SVC) in einer Mitteilung. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können. „Zindel United setzt ihre Vision – aus Ideen Gesamtlösungen entwickeln für künftige Generationen, dabei Menschen begeistern und die Umwelt schonen – in vorbildlicher und pionierhafter Weise um“, wird Jurypräsident Andrea Fanzun in der Mitteilung aus seiner Laudatio zitiert.

    Zindel United ist auf baubegleitende Dienstleistungen spezialisiert. Das in achter Generation geführte Familienunternehmen engagiert sich für Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Dazu setzt Zindel United auf einheimische Rohstoffe und leistet eigenen Angaben zufolge „mit dem ersten nachweislich CO2-neutralen Beton der Schweiz einen relevanten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2050“.

    Mit der Silber- und der Bronzemedaille des Wettbewerbs wurden die Märchenhotel AG aus Braunwald GL und die Huber Fenster AG aus Herisau AR bedacht. Das mehrfach ausgezeichnete Märchenhotel für Familien mit Kindern hat sich seit Gründung 1977 zu einem der grössten touristischen Arbeitgeber im Kanton Glarus entwickelt. Die in fünfter Generation geführte Huber Fenster AG ist auf auf Spezialanfertigungen von Fenstern und Fassadenelementen spezialisiert, die den Architektenvorstellungen entsprechen.

  • Birsstadt wird mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet

    Birsstadt wird mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet

    Der Schweizer Heimatschutz verleiht den diesjährigen Wakkerpreis an den Verein Birsstadt. Er ehrt damit die Zusammenarbeit von neun Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft und der Solothurner Gemeinde Dornach bei der Lösung der Herausforderungen in der Agglomeration. Diese Zusammenarbeit lege die Grundlage für die Reparatur des unkoordiniert gewachsenen Raumes vor den Toren der Metropole Basel.

    Der Heimatschutz lobt in seiner Medienmitteilung insbesondere die Aufwertung des Natur- und Lebensraums an der Birs, die sorgfältige Weiterentwicklung bedeutender Industrieareale und die Sicherung und Stärkung des baukulturellen Erbes. Im Rahmen der Birsstadt werden aber auch übergeordnete Strategien in den Themenbereichen Landschaft, Siedlung, Mobilität und Anpassung an den Klimawandel behandelt.

    Der Verein Birsstadt wurde 2018 gegründet. Ihm gehören ausser Dornach die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Duggingen, Grellingen, Muttenz, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach an. Gemeinsam haben die zehn Gemeinden rund 94‘000 Einwohnende. Der Verein sieht grosse Chancen in der Auszeichnung durch den Heimatschutz. Er wolle diese Chance nutzen, um die Birsstadt schweizweit besser bekannt zu machen, schreibt er in einer eigenen Mitteilung. Ausserdem will er in diesem Jahr ein Projekt zum Umgang mit der Baukultur in der Region lancieren.

    Der Preis wird am 22. Juni im Rahmen eines Wakkerpreisfestes auf dem Domplatz in Arlesheim übergeben.

  • Ausschreibung zum «Binding Preis für Biodiversität»

    Ausschreibung zum «Binding Preis für Biodiversität»

    Für weitere Informationen zu dieser Ausschreibung empfehlen wir Ihnen, die offizielle Website der Sophie und Karl Binding Stiftung zu besuchen. Dort finden Sie aktuelle Informationen und Details zur Bewerbung.

  • Zukünftige Entwicklungen im Schweizer Immobilienmarkt

    Zukünftige Entwicklungen im Schweizer Immobilienmarkt

    Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz wird die 9-Millionen-Grenze in der ersten Jahreshälfte 2024 knacken. Die «magische» 10-Millionen-Marke dürfte dann bereits Mitte der 2030er-Jahre erreicht werden. Diese weitere Million setzt voraussichtlich neue Rekordmarken: Noch nie stieg die Wohnbevölkerung so schnell an. Auch wurde noch nie ein Millionenschritt derart stark durch internationale Migration getrieben und gleichzeitig von so wenig Bautätigkeit begleitet.

    Die Schaffung von mehr als genug Wohnraum und ein massiver Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zeichneten seit der 5-Millionen-Schweiz 1955 dafür verantwortlich, dass die Mieten insgesamt deutlich schwächer stiegen als die Löhne. Was in den letzten 70 Jahren galt – sinkende Wohnkosten, grösserer Flächenkonsum pro Person und mehr Wohnkomfort – dürfte nun der Vergangenheit angehören. Denn kumuliert fehlen aufgrund der lahmenden Bautätigkeit bis 2034 voraussichtlich mindestens 150 000 Wohnungen, um den Flächenkonsum stabil zu halten.

    Preise und Mieten übertreffen Lohnwachstum
    Die Mieten dürften in den nächsten Jahren daher schneller steigen als die Einkommen. Die Angebotsmieten könnten bis Mitte der 2030er-Jahre – vergleichbar mit der Entwicklung zwischen 2002 und 2012 – real insgesamt um 25 bis 30 Prozent zulegen. Im Gegensatz zu den letzten 70 Jahren wird die Mietpreisentwicklung an Zentrumslagen aufgrund der hohen Einwanderung zudem wohl stärker ausfallen als in der Peripherie.

    Auch bei Wohnimmobilienpreisen – also sowohl bei Eigenheimen als auch bei Mehrfamilienhäusern – ist zu erwarten, dass diese bei insgesamt moderater Zinsentwicklung stärker steigen werden als die Einkommen. Einerseits bleiben Toplagen als Folge des Wachstums überproportional gefragt. Andererseits wird sich der «Speckgürtel» der Grosszentren zunehmend in die bisher erweiterten Agglomerationen ausdehnen, was dort die Zahlungsbereitschaft ebenfalls erhöht. Wohnimmobilien haben damit das Potenzial, an vergangene Wertsteigerungen anzuknüpfen oder diese sogar zu übertreffen.

    Goldenes Zeitalter unter Vorbehalt
    Träume von hohen Wertsteigerungen aufgrund anziehender Mieten könnten sich jedoch schnell als Illusion erweisen. Wenn sich die Wohnsituation vieler Haushalte verschlechtert, könnte die Politik den Markt mit zusätzlichen Regulierungen belasten. In einem solchen Szenario droht die Bautätigkeit noch tiefer auszufallen und die Haushalte müssten noch enger zusammenrücken. Langfristige Verlierer wären zudem die Bausubstanz und die Nachhaltigkeit aufgrund mangelnder Anreize für umfassende und energetische Sanierungen.

  • Kantonale Liegenschaften in Riehen gewinnen Nachhaltigkeitspreis

    Kantonale Liegenschaften in Riehen gewinnen Nachhaltigkeitspreis

    Die Liegenschaften des Kantons Basel-Stadt am Hirtenweg 16 bis 28 in Riehen haben den diesjährigen internationalen Preis für nachhaltige Architektur gewonnen, informiert das kantonale Finanzdepartement in einer Mitteilung. Mit dem Preis zeichnen die Fakultät für Architektur der Universität Ferrara und das Baustoffunternehmen Fassa Bortolo jedes Jahr Projekte aus, „die sich auf die Bedürfnisse der Menschen ausrichten und eine Vorbildfunktion im schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen einnehmen“, heisst es dort weiter. Die kantonalen Liegenschaften haben sich im diesjährigen Wettbewerb gegen zahlreiche weitere Projekte aus aller Welt durchgesetzt.

    Die international zusammengesetzte Jury wurde dabei vor allem durch zwei Aspekte der Liegenschaften in Riehen überzeugt. Dies war zum einen die sozialverträgliche Verdichtung von Wohnraum. Von den fünf bereits auf der Parzelle befindlichen Gebäuden hat der Kanton drei saniert. Die übrigen beiden wurden abgerissen und durch drei Neubauten ersetzt. Dadurch konnte die Anzahl der Wohnungen von 32 auf 63 fast verdoppelt werden.

    Zum anderen gab die ressourcenschonende Massivholzbauweise im von Projektteam Harry Gugger Studio AG, Erne AG Holzbau und Fontana Landschaftsarchitektur realisierten Projekt den Ausschlag. Dabei wurden die Holzmodule in einer Produktionshalle vorgefertigt und dann innerhalb kürzester Zeit vor Ort montiert. Während der gesamten Bauarbeiten konnten die Bewohnenden der Liegenschaften zudem vor Ort bleiben. Bewohnende der rückgebauten Gebäude zogen vor dem Abriss ihres alten Hauses in einen bereits fertiggestellten Neubau um.

  • Frischknecht Holzbau-Team AG siegt beim Innovationspreis Zürcher Unterland 2023

    Frischknecht Holzbau-Team AG siegt beim Innovationspreis Zürcher Unterland 2023

    Der diesjährige Innovationspreis Zürcher Unterland ist an die Frischknecht Holzbau-Team AG gegangen. Das Unternehmen aus Kloten habe „mit der Einführung einer Viertagewoche zur Bekämpfung des Fachkräftemangels viel Mut bewiesen und für die Baubranche neue und wertvolle Erfahrungen gesammelt“, schreibt der Verein Standort Zürcher Unterland in einer Mitteilung. Er richtet den Wettbewerb zur Würdigung von Innovationen aus dem Unterland jährlich seit 2021 aus. 

    Die Comtag AG aus Wil ZH schaffte es mit ihrem neuartigen Reinigungsverfahren für Kaffeemühlen auf den zweiten Platz. Den dritten Platz belegte die Green Datacenter AG aus Lupfig AG. Sie wurde für ihren Metro-Campus Dielsdorf  ausgezeichnet. Die Abwärme des Unterländer Datenzentrums kann von Haushalten und Unternehmen in der Umgebung genutzt werden. 

    Die Preisgelder in Höhe von 5000 Franken für das erst- und jeweils 2500 Franken für das zweit- und drittplatzierte Unternehmen wurden von den Sponsoren Zürcher Kantonalbank und Vetropack gestiftet. Die Preisverleihung fand am 14. September  im Rahmen des Innovationsanlasses bei Vivi Kola in den Räumlichkeiten der ehemaligen Mineralquellen in Eglisau statt. Hier wurde den rund 50 Teilnehmenden zudem ein Programm aus Referaten und Seminaren sowie eine Besichtigung der Werksanlagen von Vivi Kola geboten.

    Der diesjährige Innovationspreis Zürcher Unterland ist an die Frischknecht Holzbau-Team AG gegangen. Das Unternehmen aus Kloten habe „mit der Einführung einer Viertagewoche zur Bekämpfung des Fachkräftemangels viel Mut bewiesen und für die Baubranche neue und wertvolle Erfahrungen gesammelt“, schreibt der Verein Standort Zürcher Unterland in einer Mitteilung. Er richtet den Wettbewerb zur Würdigung von Innovationen aus dem Unterland jährlich seit 2021 aus. 

    Die Comtag AG aus Wil ZH schaffte es mit ihrem neuartigen Reinigungsverfahren für Kaffeemühlen auf den zweiten Platz. Den dritten Platz belegte die Green Datacenter AG aus Lupfig AG. Sie wurde für ihren Metro-Campus Dielsdorf  ausgezeichnet. Die Abwärme des Unterländer Datenzentrums kann von Haushalten und Unternehmen in der Umgebung genutzt werden. 

    Die Preisgelder in Höhe von 5000 Franken für das erst- und jeweils 2500 Franken für das zweit- und drittplatzierte Unternehmen wurden von den Sponsoren Zürcher Kantonalbank und Vetropack gestiftet. Die Preisverleihung fand am 14. September  im Rahmen des Innovationsanlasses bei Vivi Kola in den Räumlichkeiten der ehemaligen Mineralquellen in Eglisau statt. Hier wurde den rund 50 Teilnehmenden zudem ein Programm aus Referaten und Seminaren sowie eine Besichtigung der Werksanlagen von Vivi Kola geboten. 

  • Tilbago bietet günstigsten Betreibungsauszug

    Tilbago bietet günstigsten Betreibungsauszug

    Die tilbago AG senkt den Preis für digital signierte Betreibungsauszüge auf 22,90 Franken. Damit sei diese „volldigitale Brücke“ zwischen Privatpersonen und Betreibungsämtern bei dem Luzerner Unternehmen am kostengünstigsten, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Ein digitaler Betreibungsauszug ersetzt die bislang übliche Papierform für eine Bonitätsauskunft, wie sie etwa vor Abschluss von Miet-, Kredit- oder Leasingverträgen verlangt wird. Er kann online bestellt werden, wird üblicherweise innerhalb weniger Stunden per E-Mail zugestellt und ist beliebig oft verwendbar. Der digitale Auszug besagt von Amts wegen und fälschungssicher, dass eine Person keine Ausstände hat, die mittels Betreibungen geltend gemacht werden oder wurden.

    Die Online-Inkassolösung tilbago ist eine Innovationsbeteiligung von PostFinance. Tilbago führt Unternehmen vollautomatisch durch den Betreibungsprozess. Das soll die Arbeitsabläufe automatisieren und optimieren sowie das Einhalten der gesetzlichen Vorgaben und Fristen erleichtern. Die Lösung wird durch PostFinance gehostet. Das bedeutet Unternehmensangaben zufolge, dass die Daten in der Schweiz bleiben und im Rechenzentrum von PostFinance geschützt sind.

  • Schulhaus Feld in Azmoos gewinnt Architekturpreis

    Schulhaus Feld in Azmoos gewinnt Architekturpreis

    Das Schulhaus Feld in Azmoos hat den ersten Platz beim diesjährigen Architekturpreis Constructive Alps errungen, informiert das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) in einer Mitteilung. Es vertritt die Schweiz in dem gemeinsam mit Liechtenstein ausgerichteten Wettbewerb. Constructive Alps zeichnet nachhaltiges Bauen und Sanieren in den Alpen aus. Mit dem Wettbewerb wollen die beiden Länder die Umsetzung der Alpenkonvention für die nachhaltige Entwicklung der Bergregion fördern.

    Das Schulhaus Feld wurde an Stelle des alten Schulhauses in Azmoos errichtet. Es bietet auf derselben bebauten Fläche Platz für mehr als doppelt so viele Kinder wie das alte Schulhaus. Der sozial und ökologisch nachhaltig gestaltete Holzbau überzeugte darüber hinaus unter anderem mit der eigenen Photovoltaikanlage.

    Der zweite Preis wurde gemeinsam dem  Firmenhauptsitz des Heizungsspezialisten ÖkoFEN France in Saint-Baldoph und der Wohnüberbauung Ghiringhelli in Bellinzona verliehen. Der dritte Platz ging an die sanierte Falkenhütte in Hinterriss im österreichischen Karwendel-Gebirge.

    Die Schweiz hat in den Jahren 2021/22 den Vorsitz der Alpenkonvention inne. Das völkerrechtlich verbindliche Abkommen zwischen den acht Alpenstaaten und der europäischen Union hat sich zum Ziel gesetzt, die Alpen zu einer Modellregion für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. Unter des Ägide der Schweiz wurde der Schwerpunkt dabei auf Klima, nachhaltige Mobilität, Alpenstädte, nachhaltiges Bauen und Verkehrsverlagerung gelegt.

  • ETH-Professorin Kaijima erhält Wolf Preis

    ETH-Professorin Kaijima erhält Wolf Preis

    Die Professorin für Architectural Behaviorology an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), Momoyo Kaijima, ist gemeinsam mit ihrem Partner Yoshiharu Tsukamoto mit dem diesjährigen Wolf Preis für Architektur ausgezeichnet worden. Tsukamoto ist Professor am Tokyo Institute of Technology. Beide betreiben gemeinsam das Atelier Bow-​Wow. Die Jury hat laut Medienmitteilung der ETH die Arbeiten beider Professoren aufgrund ihrer grossen Feinfühligkeit für lokale Kontexte und die sozialen Auswirkungen von Architektur zu Preisträgern gewählt.

    Der Wolf Preis wird seit 1978 an Wissenschaftler und Künstler von der in Israel ansässigen Wolf Foundation vergeben. Ausgezeichnet werden Verdienste zum Wohle der Menschheit und freundschaftliche Beziehungen unter den Völkern. Frühere Preisträger in der Kategorie Architektur sind laut der ETH-Mitteilung Frank O. Gehry, Jean Nouvel, Peter Eisenman oder David Chipperfield. Momoyo Kaijima ist erst die dritte Frau, die den Wolf Preis für Architektur erhält.

    Nach diversen Gastprofessuren. unter anderem an der Unoversität Harvard, der Royal Danish Academy of Fine Arts und der Columbia Universität, kam Momoyo Kaijima 2017 an die ETH Zürich, wo sie den Lehrstuhl für Architectural Behaviorology aufgebaut hat.

  • Zürcher Eigenheime erzielen Rekordpreise

    Zürcher Eigenheime erzielen Rekordpreise

    „Zürcher Eigenheimpreise kennen kein Halten mehr“, schreibt die Zürcher Kantonalbank (ZKB) in ihrem Immobilienbarometer für das vierte Quartal 2021. Den Analysten der ZKB zufolge sind die Preise für Wohneigentum im Kanton Zürich im Jahresvergleich um durchschnittlich 9,3 Prozent auf neue Rekordwerte gestiegen. Den höchsten Anstieg machen die Analysten dabei mit 11,3 Prozent für Wohneigentum in den Seegemeinden und der Stadt Zürich aus.

    Auch die Mieten hätten im Berichtszeitraum „das höchste Gesamtjahreswachstum seit Ende 2014“ realisiert, heisst es im Barometer weiter. Dies führen die Analysten auf aktuell sinkende Zahlen für leerstehende Wohnungen „in Kombination mit einer robusten Zuwanderung“ zurück. In der Stadt Zürich habe sich dagegen „der Attraktivitätsverlust der Zentren in der Pandemie“ gezeigt. Hier legten die Mieten im Jahresvergleich nur um 0,5 Prozent zu.

    Als Hintergrund für die Entwicklungen führen die Analysten auch die lange Bewilligungsdauer für den Bau von Mehrfamilienhäusern an. Die Bewilligungsdauer für Grossprojekte habe sich seit 2001 von 183 auf 324 Tage fast verdoppelt. „Verdichtetes Bauen generiert häufig Reibungsflächen und führt oft zu langwierigen Rekursen und Verzögerungen“, erläutern die Analysten. Dies führe dazu, dass über die Umsetzung vieler Grossprojekte nicht mehr im Zürcher Baudepartement, sondern vor Gericht entschieden werden. Letztendlich finde sich jedoch „in den meisten Fällen eine Lösung“.

  • Verfügbarkeit von Holz hat sich stabilisiert

    Verfügbarkeit von Holz hat sich stabilisiert

    Eine wesentliche Stärke des Bauens mit Holz ist die grosse Planungssicherheit. Hohe Qualität und Termintreue bewegen immer mehr Bauherren dazu, auch umfangreiche Projekte mit Holz zu realisieren. Preisturbulenzen und lange Lieferfristen gingen 2021 allerdings auch am Material Holz nicht vorbei.

    Markt findet zur Normalität zurück
    Inzwischen sind die Lager bei verschiedenen Händlern wieder voll. Die Lieferanten können den Schweizer Markt wieder termingerecht bedienen. «In der Schweiz haben sich die Kosten für die gängigsten Produkte wie Brettschichtholz, Konstruktionsholz C24 oder Mehrschichtplatten auf einem leicht höheren Niveau zum Vorjahr stabilisiert», stellt Hansjörg Steiner fest.

    Teuerung im Bauwesen
    «Die veränderten Materialpreise haben nur eine geringfügige Auswirkung auf die Gesamtkosten im Bauwesen. Bei Umbauten, die, gemessen an Neubauten, weniger Material erfordern, falle die Preissteigerung nicht wesentlich ins Gewicht», meint Hansjörg Steiner. Bauen sei grundsätzlich etwas teurer geworden – verursacht durch die Preissteigerung fast sämtlicher Baumaterialien.

    Regionale Nutzung
    Von den leicht höheren Preisen profitiert die Schweizer Forstwirtschaft, die nun immerhin kostendeckend arbeiten könne, so Florian Landolt von Wald Schweiz. Die Verfügbarkeit von Schweizer Holzprodukten bleibt weiterhin eine grosse Herausforderung. Die Schweizer Holzbaubetriebe sind bei 70% des Materials auf das nahe Ausland angewiesen. Mit einer gezielten Unterstützung von Bauprojekten, welche lokal geerntetes Holz verwenden, würden effiziente Anreize geschaffen, um die gesamte Schweizer Holzkette zu fördern und um die Abhängigkeit vom Ausland zu reduzieren.

    Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz
    Holz ist das Material der Wahl für energieeffiziente und klimaschonende Projekte. Holz speichert CO2 in der Biomasse – pro Kubikmeter verbautem Holz eine Tonne CO2. Bauen mit Holz leistet einen massgeblichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Um den Schweizer Immobilienpark klimafreundlicher zu gestalten, liegt eine Förderung des Holzbaus auf der Hand, sowohl bei Neu- als auch Umbauten.

  • Gewinner des Energiepreises Watt d’Or stehen fest

    Gewinner des Energiepreises Watt d’Or stehen fest

    Das Bundesamt für Energie hat seinen Energiepreis Watt d’Or am 7. Januar zum 14. Mal vergeben. Die Auszeichnung soll aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich bekannt machen. Preisgelder gibt es aber keine.

    Der Preis wurde in vier Kategorien verliehen. In der Kategorie Energietechnologien ging Adaptricity als Sieger hervor. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelt eine Software, welche die Planung und Überwachung von Verteilnetzen erleichtert. Damit hilft sie, die Netze fit für die Energiezukunft zu machen.

    In der Kategorie erneuerbare Energien konnten ABB und Romande Energie mit einem Kraftwerk in den Alpen gewinnen. Auf dem Stausee Lac des Toules im Wallis betreibt Romande Energie ein Wasserkraftwerk, das auch Solarstrom liefert. Die Anlage gilt für diese Höhe als einzigartig. Die beim Bau auftretenden technischen Herausforderungen konnte ABB erfolgreich lösen.

    In der Kategorie energieeffiziente Mobilität ging ein gemeinsames Projekt der Unternehmen Hydrospider, Hyundai Hydrogen Mobility,H2 Energy und des Fördervereins H2 Mobilität Schweiz als Gewinner hervor. Die Partner wollen den weltweit ersten kommerziellen Kreislauf für erneuerbaren Wasserstoff in der Schweiz aufbauen. Dies soll den Einsatz von Wasserstofffahrzeugen erleichtern.

    In der Kategorie Gebäude und Raum gab es dieses Jahr zwei Gewinner. Zum einen haben die Umwelt Arena Schweiz aus Spreitenbach AG und die René Schmid Architekten AG gewonnen. Sie überzeugten mit einer Überbauung in Männedorf ZH. Dabei setzen Walter Schmid, Energiepionier und Präsident der Stiftung Umwelt Arena Schweiz, und sein Sohn, der Architekt René Schmid von René Schmid Architekten AG, auf die Energieselbstversorgung im Verbund. Konkret wird mit Photovoltaikanlagen und Windenergieanlagen erneuerbarer Storm produziert. Dieser wird zur Hälfte gleich von den Mietern verbraucht. Der Rest wird zu einer Power-to-Gas Anlage transportiert, zu erneuerbarem Gas umgewandelt und im Erdgasnetz für die Strom- und Wärmeproduktion im Winter gespeichert.

    Zum anderen haben in dieser Kategorie die St.Galler Mettiss AG und Beat Kegel gewonnen. Sie haben ein altes Gebäude in ein Passivhaus umgewandelt. Dabei setzten sie auf ein neues Konzept, wodurch das Projekt günstig umgesetzt werden konnte. Die neue Mieterin des Gebäudes ist die Universität St.Gallen.