Das in Burgdorf ansässige Medtech-Unternehmen Ypsomed hat 25 Millionen Franken in den Umbau und in einen neuen Werkzeugmaschinenpark in Solothurn investiert. Um der weltweit steigenden Nachfrage nach Injektionssystemen gerecht zu werden und den Kunden höchste Qualität zu bieten, will Ypsomed seine Position und Kapazität bei der Fertigung von Spritzgusswerkzeugen deutlich erweitern, heisst es in einer Mitteilung. Am Standort in Solothurn will sich das Unternehmen auf Konstruktion und Herstellung von Kunststoffspritzgusswerkzeugen für Pens und Autoinjektoren konzentrieren.
Die Inbetriebnahme des Werkzeugbaus leite die Umsetzung eines 200 Millionen Schweizer Franken umfassenden Investitionspakets zur Standortentwicklung ein. In den kommenden Monaten sollen zwei neue hochvolumige Montageanlagen mit dazugehörenden Spritzgussanlagen für Autoinjektoren eröffnet werden. Zudem kündigt das Unternehmen für den Standort Solothurn bis Ende 2027 ein vollautomatisiertes Hochregallager an. Parallel soll dort ein Konferenzzentrum (Ypsomed Forum) entstehen, mit Platz für rund 300 Gäste. „Die Investition in den neuen Werkzeugbau in Solothurn ist ein klares Bekenntnis zur Entwicklung unserer Standorte in der Schweiz“, wird Simon Michel, CEO von Ypsomed, zitiert.
Das Unternehmen will auch international weiter wachsen, um seine Position auf dem Markt der Medizinaltechnik zu festigen und der steigenden Nachfrage nach Injektionssystemen für die Selbstmedikation gerecht zu werden. 2025 hatte Ypsomed sein erstes eigenes Werk im chinesischen Changzhou in Betrieb genommen und die Erweiterung des Produktionsstandorts Schwerin (Deutschland) gestartet. Aktuell befindet sich ein neuer Standort in Holly Springs im US-Bundesstaat North Carolina im Aufbau.
Die Investition diene auch der Verdopplung des Personals in diesem Bereich. Die aktuelle Zahl von 35 Mitarbeitenden zuzüglich Auszubildenden soll auf 100 Mitarbeitende und Lernende wachsen.
Migros Ostschweiz hat mit dem Umbau und der Modernisierung der Betriebszentrale in Gossau begonnen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, beabsichtigt die Geschäftsführung der Migros Ostschweiz, mit der Rekonstruktion das Gebäude fit „für Betrieb und die Expansion in den nächsten 40 Jahren“ zu machen, wie Sandro Feltscher, Leiter der Direktion Logistik und Informatik bei der Migros Ostschweiz, zitiert wird.
Die Arbeiten werden im Wesentlichen am Gebäude C der Betriebszentrale vorgenommen. Dieses dient seit 1979 der Produktion und dem Vertrieb von Fleisch- und Charcuterieprodukten sowie für die Kommission und Spedition gekühlter Lebensmittel. In einem ersten Bauabschnitt wird an der südlichen Seite ein Ergänzungsbau mit zusätzlichen Andockstellen für Lieferfahrzeuge errichtet. Im kommenden Jahr sollen Abstellplätze für Lastanhänger sowie Parkplätze für Mitarbeiter saniert werden. In den Jahren 2028 und 2029 sollen neue zeitgemässe Räume für Mitarbeitende errichtet werden. Parallel zu den gesamten Baumassnahmen sollen die Kühlstrecken für Kommissionierung durch moderne ersetzt werden. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird für 2030 gerechnet.
„Die grösste Herausforderung im Bauprojekt sind der Anlagenersatz und die Sanierung der Produktion unter laufendem Betrieb. Auch während des Austauschs benötigen unsere Supermärkte und Restaurants täglich Lieferungen mit Milchprodukten, Fleisch und anderen gekühlten Waren“, heisst es von Feltscher.
Das Familienunternehmen überzeugte die Jury laut einer Mitteilung mit einer Kombination aus generationenübergreifender Geschäftstätigkeit, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und regionaler Loyalität, heisst es zur Begründung. Mit ihren patentierten Schirmgestellen, einer hohen Fertigungstiefe, einer internen Näherei und kompromisslosen Qualitätsstandards sei die GLATZ AG Trendsetter bei Schattenlösungen – und das in Zeiten, in denen der internationale Billigmarkt viele Mitbewerber verdrängt. Die Grossschirme aus Frauenfeld, die Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Kilometern pro Stunde standhalten, werden so aus dem Thurgau in über 50 Länder exportiert.
„Seit über 130 Jahren ist das Unternehmen fest im Thurgau verwurzelt – und trägt zugleich die Qualität und den Innovationsgeist des Werkplatzes Thurgau in die Welt hinaus“, wird Thomas Koller zitiert, Jury-Präsident des Thurgauer Wirtschaftspreises.
Davon, dass die GLATZ AG auch künftig im Thurgau verwurzelt bleibt, zeugt der Umzug in den neuen Stammsitz an der Langfeldstrasse in Frauenfeld im Jahr 2024. Der Neubau, der Forschung und Entwicklung, Produktion, Verwaltung und ein modernes Schulungszentrum unter einem Dach vereint, sei auch mit Fokus auf die Nachhaltigkeit errichtet worden. So reduzieren Photovoltaikanlagen, energieeffiziente Heiz- und Kühlsysteme sowie verkürzte Transportwege den CO2-Fussabdruck.
Die Preisverleihung findet am 15. April 2026 bei der GLATZ AG in Frauenfeld statt.
Die Ferrum Gruppe hat laut einer Mitteilung ihren neuen Erweiterungsbau ferruBase an ihrer Niederlassung in Schafisheim eingeweiht. Mit dem Neubau hat das Maschinenbauunternehmen eine vertikale Produktionsstruktur realisiert, die auf rund 14’000 Quadratfläche Nutzfläche Platz für 240 neue Büroarbeitsplätze, voll ausgestattete Produktionsräume und eine zukunftsorientierte Lehrwerkstatt schafft. Bei der Eröffnung konnten über 1000 Gäste teilnehmen und bei Expertenführungen Einblicke in das neue Gebäude erhalten.
Das neue Gebäude verknüpft laut der Mitteilung moderne Produktionsprozesse mit ergonomischer Bürogestaltung und Lehrwerkstatt nahtlos miteinander. Bei den Führungen konnten Mitarbeitende, Angehörige und Gäste erste Einblicke in Architektur, Bauweise und den neuen Maschinenpark erhalten. Bei der Eröffnungsfeier stand zudem Verpflegung bereit und es wurde und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten.
Der Neubau sei für Ferrum eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und soll langfristig Arbeitsplätze am Standort Aargau sichern. Gleichzeitig sei er auch ein Bekenntnis dafür, wie Tradition und moderne Technologie erfolgreich vereint werden können.
BRUGG Pipes steht vor der Auslieferung der ersten Rohrringe seines flexiblen Rohrsystems CALPEX PUR-KING, informiert das zur BRUGG Group AG aus Brugg gehörige Unternehmen aus Kleindöttingen in einer Mitteilung. Die Rohrringe wurden in der neuen Produktionshalle von BRUGG Pipes und Rovanco Piping Systems in Joliet im US-Bundesstaat Illinois gefertigt. Für den Produktionseintritt in den USA hatten BRUGG Pipes und Rovanco im April vergangenen Jahres die Einrichtung einer Gemeinschaftsfirma in Joliet vereinbart.
In das neue Werk haben die Partnerunternehmen rund 20 Millionen Dollar investiert. Unter der Leitung des Schweizers Pirim Dahinden sollen dort jährlich zwischen 3000 und 5000 Fuss des Rohrsystems CALPEX PUR-KING hergestellt werden. BRUGG Pipes ist auf die Produktion von Rohrsystemen für Flüssigkeiten, Gase und Wärme spezialisiert.
«Mit der neuen Produktion in den USA erhöhen wir die Planungssicherheit für unsere Kundinnen und Kunden, reduzieren Lieferzeiten und Transportkosten und sind zudem nicht von möglichen US-Zöllen betroffen», wird Martin Rigaud, CEO von BRUGG Pipes, in der Mitteilung zitiert. «Das verschafft uns in der aktuellen Marktsituation einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.» Angaben von BRUGG Pipes zufolge stammen rund 80 Prozent der im neuen Werk verarbeiteten Rohmaterialien aus den USA.
Die Werkmatt Uri ist eine der letzten grossen Landreserven im Urner Talboden. Bereits während des Ersten Weltkriegs entstanden hier erste industrielle Nutzungen mit direktem Bahnanschluss. Besonders prägend sind die denkmalgeschützten Getreidemagazine der Architekten Eduard Züblin und Robert Maillart aus den Jahren 1912/13. Diese Bauten bleiben als Wahrzeichen erhalten und werden als Ausstellungsort und Kunstlager umgenutzt. Der Kanton investiert in die Infrastruktur, um das Gebiet zwischen dem neuen Kantonsbahnhof Altdorf und dem künftigen Autobahn-Halbanschluss Altdorf Süd weiterzuentwickeln.
Optimale Lage und wirtschaftliche Impulse Uri liegt strategisch an der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Achse mit dem Gotthard-Basistunnel und der Autobahn A2. Die unmittelbare Nähe zum Intercity-Bahnhof Altdorf sowie ein modernes Buskonzept fördern die Erreichbarkeit der Werkmatt. Aus der besseren Erreichbarkeit entstehen Impulse für Wirtschafts- und Siedlungsprojekte. Mit «Vena», «Cubo» und der «Strickermatte» realisierten private Investoren moderne Wohnbebauungen in Gehdistanz.
Entwicklung mit Weitblick Die Kässbohrer Schweiz AG hat den Mehrwert der Werkmatt bereits erkannt und verlegte ihren Hauptsitz 2019 nach Altdorf. Mit dem neuen Dienstleistungsgebäude entstanden 30 qualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Verwaltung, Verkauf, Service, Schulung, Endmontagen und Produktion von Spezialfahrzeugen, hauptsächlich von Pistenfahrzeugen. Daneben entwickelt die Werkmatt AG auf den Baufeldern 9 und 13 ein innovatives Nutzungskonzept. Geplant ist ein multifunktionales Zentrum mit einem Business-Hotel mit 80 Zimmern, Co-Working-Spaces, Gewerbe- und Kulturräumen, Gastronomie sowie Fitness- und Erholungsbereichen.
Gezielte Planung für nachhaltiges Wachstum Als Eigentümerin strebt der Kanton Uri eine Win-win-Situation mit den zukünftigen Besitzern, Nutzern und Investoren im Areal an. In den nächsten Jahren sollen die Parzellen schrittweise verkauft und bebaut werden. Der Kanton entwickelt das Areal Werkmatt Uri koordiniert, so dass nachhaltige wirtschaftliche Nutzungen im regionalen Gesamtinteresse entstehen. Darum stellt er Richtlinien auf – unter anderem bezüglich der Arbeitsplatzdichte. Der Quartiergestaltungsplan dient bauwilligen Investoren und Firmen als eigentümerverbindliches, parzellenscharfes Planungsinstrument. Er setzt Leitplanken hinsichtlich Nutzung, Gestaltung und Infrastruktur.
Erfolg durch Zusammenarbeit Die Werkmatt Uri ist ein Beispiel für eine koordinierte und nachhaltige Standortentwicklung. Unternehmen profitieren von einer engagierten Verwaltung, kurzen Entscheidungswegen und bedarfsgerechten Lösungen. Die Region erwartet durch das Projekt langfristige wirtschaftliche Impulse und eine Schaffung von mehr als 1’000 Arbeitsplätzen. Die Werkmatt Uri ist somit weit mehr als ein Industriegebiet, sie ist Wirtschaftsmotor und ein attraktiver Standort für zukunftsweisende Unternehmen.
Sika erweitert seine globale Präsenz mit neuen Produktionsstätten in Singapur und China. Das neue Werk in Singapur ist auf die Mörtelproduktion spezialisiert. Dagegen wird in Xi’an im Nordwesten Chinas die gesamte Produktpalette hergestellt, darunter Fliesenkleber, zementöse Abdichtungen und Bodenbeschichtungen. Die neuen Fabriken sollen die Transportwege signifikant verringern.
«Der Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Singapur und China ist ein wichtiger Schritt unserer Wachstumsstrategie in Asien», wird Philippe Jost, Regionalleiter Asien/Pazifik, in einer Medienmitteilung zitiert. «Dank der neuen Werke können wir unsere Kunden in diesen beiden Schlüsselmärkten noch besser mit unseren innovativen Lösungen bedienen. Zudem tragen beide Fabriken zur Nachhaltigkeitsleistung von Sika bei, da sie energieeffiziente Verfahren und umweltfreundliche Materialien einsetzen.»
Für Singapur wird laut Sika bis 2028 ein jährliches Wachstum der Bauindustrie von 4,1 Prozent erwartet. Ein Masterplan der Regierung zur Entwicklung der Infrastruktur sehe rund 22,5 Milliarden Franken für den Bau von Bahnhöfen und wichtigen Verkehrskorridoren vor.
Das neue Werk in Xi’an ist das 35. von Sika in China. In dem Land soll sich das Volumen der Bauindustrie 2025 auf umgerechnet 4,3 Billionen Franken belaufen und bis 2028 um jährlich 3,9 Prozent wachsen. Für Infrastrukturprojekte und anspruchsvollere Qualitätsziele im Bauwesen hat China den Angaben zufolge eine halbe Billion Schweizer Franken budgetiert, für das Netto-Null-Ziel bis 2060 weitere 12 Billionen Franken.
Roche hat am 29. Oktober in Rotkreuz den Grundstein für ein neues Diagnostik-Produktionsgebäude gelegt. Dafür wird der Pharmakonzern an einem der wichtigsten Standorte seiner Diagnostics Division laut einer Medienmitteilung 215 Millionen Franken investieren. Dabei hätten Nachhaltigkeit und Energieeffizienz höchste Priorität.
Der Neubau ersetzt ein altes Produktionsgebäude, umfasst rund 29’000 Quadratmeter Fläche und soll bis 2027 fertiggestellt werden. Die Entwicklung und Einführung neuer Tests und Systeme für die schnelle und zuverlässige Diagnose von Krankheiten erfordert den Angaben zufolge zusätzlichen Raum, der von der bestehenden Infrastruktur nicht mehr bereitgestellt werden könne. „Roche setzt damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Produktionsstandorts Rotkreuz und unterstreicht ihr klares Bekenntnis zur Schweiz“, so das Unternehmen.
Die Roche Diagnostics International AG entwickelt, produziert und vermarktet in Rotkreuz mit rund 2700 Mitarbeitenden Diagnosesysteme für Kliniken, Labore und Arztpraxen. Sie ist die grösste private Arbeitgeberin im Kanton Zug.
„Wir sind stolz darauf, dass wir hier in Rotkreuz einen weiteren wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen in der Schweiz und weltweit leisten werden, indem wir mit unseren diagnostischen Lösungen Antworten auf Gesundheitsfragen von Patientinnen und Patienten liefern“, wird Standortleiter Andreas Klopp zitiert. „Diese innovative und nachhaltige Produktionsstätte wird dabei eine massgebliche Rolle spielen.“
Der weltbekannte Luxusuhrenhersteller Rolex plant eine massive Expansion in der Westschweiz. In Bulle, im Kanton Freiburg, soll bis 2029 eine gigantische Produktionsstätte entstehen. Auf einer Fläche von 104.000 Quadratmetern – das entspricht fast 15 Fussballfeldern – will Rolex ab 2029 Luxusuhren produzieren und damit die steigende Nachfrage nach seinen Produkten befriedigen. Die neue Fabrik wird voraussichtlich 2000 Arbeitsplätze schaffen und somit einen bedeutenden Beitrag zur regionalen Wirtschaft leisten.
Landverkauf genehmigt Der Generalrat von Bulle hat den Verkauf des Baugeländes an die Rolex-Gruppe mit grosser Mehrheit genehmigt. Rolex investiert insgesamt eine Milliarde Franken in das Projekt und zahlte 31,4 Millionen Franken für das rund 100.000 Quadratmeter grosse Grundstück. Das Baugesuch wurde nun eingereicht, und die ersten Visualisierungen der geplanten Gebäude wurden veröffentlicht.
Innovatives Baukonzept und Nachhaltigkeit Die neue Anlage wird aus vier Produktionsgebäuden bestehen, die durch ein zentrales Gebäude verbunden sind. In diesem zentralen Bereich befinden sich neben der Verwaltung auch gastronomische Einrichtungen sowie Begegnungs- und Ruhezonen. Ein markanter Kopfbau am Südende des Areals beherbergt den Haupteingang.
Rolex legt besonderen Wert auf Umweltfreundlichkeit und eine nachhaltige Gestaltung. Die Fabrik soll das höchste Anforderungsniveau des britischen Gütesiegels Breeam erreichen – eine Premiere für ein Industriegebäude in der Schweiz. Die Gebäude werden so angeordnet, dass sie in einen Park integriert sind, der als Schutz vor den Emissionen der nahegelegenen Autobahn dient.
Fünfter Produktionsstandort von Rolex Mit dem neuen Standort in Bulle erweitert Rolex seine bereits stark integrierte Produktionskette. Der Luxusuhrenhersteller betreibt bereits Produktionsstätten in Genf, Chêne-Bourg, Plan-les-Ouates und Biel. In diesen Standorten werden die meisten Komponenten der Uhren, von Uhrwerken über Gehäuse bis hin zu Zifferblättern und Armbändern, intern produziert.
Übergangslösung in Romont Um die Produktionskapazitäten bereits vor 2029 zu erweitern, wird Rolex vorübergehend eine Fabrik in Romont errichten. Dort sollen ab Anfang 2025 etwa 250 bis 300 Mitarbeitende beschäftigt werden, die grösstenteils neu eingestellt und ausgebildet werden. Diese Mitarbeitenden werden nach der Fertigstellung des Werks in Bulle dorthin wechseln.
Mit der neuen Fabrik in Bulle stärkt Rolex seine Position als einer der weltweit führenden Luxusuhrenhersteller und investiert in die Zukunft des Schweizer Produktionsstandorts.
Sika hat ein hochmodernes Mörtelwerk in Liaoning in China in Betrieb genommen. Wie das weltweit tätige Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung informiert, ist es der 34. Produktionsstandort in China. Dort sollen Mörtel, Fliesenkleber und Abdichtungslösungen hergestellt und an Kunden in drei Provinzen im Nordosten des Landes sowie in der östlichen Zentralmongolei geliefert werden. Ziel seien kürzere Lieferzeiten und ein optimierter Service.
Die Produktpalette umfasst laut der Mitteilung Mörtelprodukte, die bei der Herstellung bis zu 20 Prozent recycelte Rohstoffe enthalten, wie zum Beispiel Abfallstaub und mineralische Reststoffe. Zugleich markiere die Werkseröffnung für Sika den Startschuss für eine Initiative zur Umstellung von natürlichen auf alternative Sande. Bis 2028 will Sika die Hälfte des Sandbedarfs mit alternativen Materialien abdecken.
In dem Neubau sind Produktionsanlagen, Büros, Labore sowie Infrastruktur für Lager und Logistik untergebracht. «Die Erweiterung unterstreicht unser Engagement für Qualität und Spitzenleistungen und ist gleichzeitig an den globalen Nachhaltigkeitszielen ausgerichtet», wird Philippe Jost, Regionalleiter Asien und Pazifik zitiert.
In einer wegweisenden Entscheidung investiert 4B, das führende Schweizer Unternehmen für Fenster und Fassaden, massiv in den Standort Hochdorf im Kanton Luzern. Diese Investition von rund 35 Millionen Franken markiert den Beginn einer neuen Ära in der Produktion von Fenstern und Fassaden. Dabei steht nicht nur die Modernisierung der Produktionsanlagen im Vordergrund, sondern auch die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.
Das Bekenntnis zur Schweizer Wirtschaft und zur Region Luzern spiegelt sich in dieser Investition deutlich wider. Über mehr als 125 Jahre hinweg hat sich 4B als Unternehmen mit starken Wurzeln in der Schweiz etabliert. Mit der Erweiterung des Standorts in Hochdorf setzt das Unternehmen ein starkes Signal für weitere erfolgreiche Jahre in der Schweiz.
Die geplanten Investitionen umfassen den Bau einer neuen Zerspanungsanlage sowie die Errichtung von vier neuen Hallen. Diese Massnahmen bilden die Grundlage für eine langfristige Optimierung der Produktionsprozesse und ermöglichen eine verstärkte Industrialisierung der Fensterproduktion. Durch die Schaffung zusätzlicher Produktionskapazitäten können ausgelagerte Teile der Wertschöpfung wieder zurück nach Hochdorf gebracht werden, was zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beiträgt.
Ein besonderes Augenmerk legt 4B auch auf die Energieversorgung am Standort Hochdorf. Mit einer Investition von rund vier Millionen Franken in erneuerbare Energien wird das Unternehmen bis Mitte 2025 autark mit elektrischer Energie versorgt sein. Durch die Installation von Photovoltaikanlagen auf den neuen und bestehenden Hallen sowie die Nutzung von Holzresten aus der Produktion zur Wärmeenergie-Gewinnung demonstriert 4B sein Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Die Erweiterung und Modernisierung des Standorts Hochdorf unterstreicht die Innovationskraft und das langfristige Engagement von 4B für die Schweizer Wirtschaft und die Region Luzern.
Die JURA Materials-Gruppe ist die Lösungsanbieterin für Baustoffe und umfasst 14 führende Schweizer Unternehmen mit insgesamt rund 500 Mitarbeitenden. Zur JURA Materials-Gruppe gehört unter anderem die JURA CEMENT mit den beiden Zementwerken Jura-Cement-Fabriken AG in Wildegg/AG und Juracime S.A. in Cornaux/NE. Die Herstellung von Zement ist energieintensiv. Seit 1990 konnten die CO2-Emissionen aus primär fossilen Brennstoffen um mehr als zwei Drittel reduziert. werden Eine Herausforderung bleibt der Klinker, der wichtigste Bestandteil von Zement. Neben den Brennstoffen verursacht der chemische Prozess rund zwei Drittel der CO2 -Emissionen pro Tonne Zement. Andere Zumahlstoffe wie z. B. Hüttensand oder Flugasche werden teilweise als Ersatz für den Klinker eingesetzt. Allerdings sind sie reduziert verfügbar oder müssen importiert werden.
Klinkerersatz durch einheimischen kalzinierten Ton als Teil der Lösung Das hauseigene Baustofflabor Technical Competence Center TCC der JURA Materials-Gruppe entwickelte einen klinker- und damit CO2-reduzierten Zement mit kalziniertem Ton. «Wir suchten Wege, den Klinkeranteil im Zement zu verringern und diesen durch weniger oder gar nicht CO2-belastete Stoffe zu ersetzen. Eine weitere substanzielle Klinkerreduktion konnte nur über einen neuen reaktiven Zusatzstoff, der regional und in ausreichender Menge vorhanden ist, erreicht werden», erklärt Emanuel Meyer, Leiter des TCC. «Der Ton für den JURA ECO3 Zement wird aus der betriebseigenen Tongrube der Juracime S.A. in Cornaux gewonnen. Da Ton bei niedrigerer Temperatur gebrannt wird als Klinker, generiert er weniger CO2 Emissionen bei seiner Produktion. Die optimale Brenntemperatur von ca. 650 bis 850° Celsius ist etwa halb so hoch wie bei der Klinkerproduktion».
Deutlich reduzierter CO2-Fussabdruck Der Ausstoss an CO2-Emissionen bei der Produktion von kalziniertem Ton ist ca. 2/3 geringer als von Klinker. Da der Klinkergehalt im Zement dank dem kalzinierten Ton um mehr als 10 % reduziert werden konnte, entstehen bei der Produktion von Beton mit JURA ECO3 Zement insgesamt ca. 20 % weniger CO2-Emissionen pro m3 Beton verglichen mit Hochbaubetonen mit Portlandkalksteinzement. Zurzeit wird eine Ökobilanz für den CEM II/C-M Zement erstellt, mit dem Ziel, dass dieser im KBOB-Betonrechner aufgenommen wird.
Anwendungsgebiet des neuen CEM II/C Zementes Der JURA ECO3 ist der einzige in der Schweiz zugelassene CEM II/C-M (Q-LL) Zement mit der Festigkeitsklasse 42.5 N, geprüft von der unabhängigen Prüfstelle TFB AG und von S-Cert im Februar 2023 nach SN EN 197-5 zertifiziert. Er ist für den Hochbau NPK A-C freigegeben und somit für sämtliche Anwendungen im Hochbaubereich (Fundamente, Aussenwände, Innenwände, Decken, Treppen, etc.), als Mager- oder Hüllbeton, als selbstverdichtender, leichtverdichtender oder wasserdichter Beton oder auch für Recycling-Beton verfügbar. Die Zertifizierung für den Tiefbau ist in Vorbereitung.
Erfolgreiche Testversuche unter Realbedingungen Im Labor wurden zwei Hochbau-Betonmischungen (Sorte B und Sorte C) hergestellt und die Frisch- und Festbetoneigenschaften geprüft. Der JURA ECO3 weist trotz 10 % weniger Klinkergehalt im Vergleich zum bisher ökologischsten Zement JURA ECO eine höhere Druckfestigkeit auf. Die Betonmischungen erfüllen alle Norm-Anforderungen bezüglich Druckfestigkeit, Wasserleitfähigkeit (WLF) und Karbonatisierungswiderstand (KW).
Danach wurde der JURA ECO3 Zement im Betonwerk unter realen Bedingungen im Hochbau getestet und zwei Betonbauteile im Tiefbau realisiert: eine LKW-Entladerampe (100 m3) und eine Bodenplatte (300 m3). Ein Beton NPK G konnte so geprüft werden. Der Einbau verlief reibungslos und die Baumeister zeigten sich überzeugt: Die Entmischungsgefahr des Frischbetons war gering, das gute Festigkeitsverhalten und die hohe Dauerhaftigkeit des Festbetons waren weitere Pluspunkte. Für Architekten, Ingenieure und Planer gelten keine Einschränkungen bei den Bemessungsgrundlagen.
Die Basis für eine neue Generation nachhaltiger Zemente Die JURA Materials-Gruppe ist in der Schweiz und in Europa einer der ersten Baustoffproduzenten, der einen Zement mit dem Zusatzstoff kalzinierten Ton zur Marktreife gebracht hat. «Das Produkt wird den steigenden Bedarf an nachhaltigen Lösungen im Markt bedienen», zeigt sich Ralf Schumann, Commercial Director Cement der JURA Materials-Gruppe, überzeugt. «Ob von Baumeistern oder Investoren wie Städten und Gemeinden, Pensionskassen und Versicherungen, bei denen die Klimabilanz eines Bauprojekts eine immer grössere Rolle spielt und deren CO2-Bilanz der JURA ECO3 wesentlich verbessert.»
Die Stromproduzentin Aventron aus Münchenstein, BG Ingenieure und Berater aus Lausanne, Cargo sous terrain (CST) aus Basel und dhp technology aus Zizers haben das Konsortium ABCD-Horizon gegründet, um entlang von Autobahnen Photovoltaikanlagen zu installieren.
Einer Medienmitteilung zufolge sollen auf 45 Autobahnrastplätzen „in der Romandie und den Kantonen Wallis und Bern“ innovative Photovoltaikanlagen Strom zu erzeugen. Dieser soll vorrangig in die Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen fliessen. Die Gesamtleistung der Anlagen wird mit bis zu 35 Megawatt angegeben. Mit der Menge könnten rund 7800 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von jährlich 4500 Kilowattstunden versorgt werden.
Der Anstoss für die Solarstromproduktion auf nicht genutzten Flächen von Autobahnraststätten und Lärmschutzwänden kam der Mitteilung zufolge vom Bundesamt für Strassen (ASTRA). Im Rahmen einer nationalen Ausschreibung erhielt das Solarfaltdach Horizon von dhb Technology den Zuschlag für sämtliche Autobahnraststätten in der Region Romandie sowie in den Kantonen Wallis und Bern.
Die erzeugte Energie wird den Angaben zufolge gespeichert in bestehenden Ladesäulen und Batterien. Käufer der überschüssigen Elektrizität seien die drei Hauptaktionäre von Aventron: Primeo Energie, Stadtwerke Winterthur und ewb sowie das ebenfalls zu ABCD-Horizon gehörende Unternehmen CST.
Das Solarfaltdach Horizon zeichnet sich Unternehmensangaben zufolge durch „eine ästhetische Leichtbaukonstruktion mit seilbasiertem Tragwerkskonzept und einem patentierten Faltmechanismus“ aus. Dies erlaube weite Stützenabstände und grosse Höhen bis 6 Meter über dem Boden. Es verfügt zudem über einen Wetteralgorithmus, so dass auch im Winter Energie erzeugt werden kann. Die Bauphase ist von 2024 bis 2027 geplant.
Am Anfang von The Valley steht eines der bekanntesten «Start-ups» der Schweiz: 1872 gründete Julius Maggi auf dem damals noch wenig bebauten Areal im Kemptthal das Unternehmen J. Maggi & Cie und baute das Areal in den Jahren danach schrittweise aus. 1886 entwickelte er die Maggi-Würze – die weltbekannt wurde.
Seither ist viel passiert. 1947 fusionierte Maggi mit Nestlé. 2002 übernahm Givaudan von Nestlé das Aromageschäft mit den dazugehörigen Liegenschaften im Kemptthal. 2003 wurde die Maggi-Produktion grösstenteils nach Deutschland verlagert. 2017 verkaufte Givaudan zwei Drittel des Areals an den Immobilienentwickler Mettler2Invest.
Seit Anfang 2018 entwickeln die Metler2-Invest und die Motorworld Group das Areal mit dem gemeinsamen Unternehmen MA Kemptthal Besitz AG, basierend auf einem Masterplan des Architekturbüros Ernst Niklaus Fausch Partner.
Seit 2019 hat das Areal einen neuen Namen: The Valley. Es umfasst heute Büro-, Gewerbe- und Produktionsflächen. Aktuell arbeiten hier 1100 Menschen in über 130 Unternehmen. Das Areal ist geprägt von einem modernen Dorfcharakter. Es gibt hier unter anderem eine Post, eine Bäckerei, zahlreiche Restaurants, Bars, Läden, Gesundheitspraxen, Kunstateliers, ein Carsharing-Unternehmen für Geschäftsfahrzeuge und ein Fitnesscenter.
Auch heute noch spielen Lebensmittel auf dem Areal eine wichtige Rolle – im Valley soll sich ein hochwertiges Foodcluster entwickeln. Viele der ansässigen Unternehmen produzieren oder entwickeln Lebensmittel: So zum Beispiel der bekannte Hersteller von pflanzlichen Fleischersatzprodukten Planted, eine Auftragskäserei, eine Schoggi-Manufaktur, ein Bouillon-Hersteller und eine Kaffeebrauerei. Auch Givaudan mit ihrem hochspeziallisierten Forschungszentrum und Nestlé mit Detailhandel-shop sind noch auf dem Gebiet vertreten. Bis 2025 entstehen in einem ersten Neubau Laborplätze zur Foodentwicklung und mit The Cultured Hub (Migros, Bühler, Givaudan) ein hochspezialisiertes Forschungszentrum zur Herstellung von Fleisch aus tierischen Zellen.
The Valley liegt direkt am Bahnhof Kemptthal.
Ein zweiter thematischer Schwerpunkt von The Valley liegt auf Motorfahrzeugen. Die Motorworld Manufaktur Region Zürich im Herzen des Areals ist ein Treffpunkt für Menschen mit Leidenschaft zur klassischen und hochwertigen Mobilität. Verschiedene Veranstaltungsräume zwischen Oldtimern, Supercars und Elektrorennern sind Dreh- und Angelpunkt für Mobilitätsthemen und bieten Platz für zahlreiche Events.
Mit Veranstaltungen wollen die Verantwortlichen denn auch das Areal, das mit einem eigenen Bahnhof und dem nahen Autobahnanschluss zwar gut erreichbar ist, jedoch nicht direkt an eine Stadt grenzt, stunden- und tageweise beleben. Dazu haben sie eine eigene Eventfirma gegründet. Das Areal bietet Eventflächen auf 10 bis 10’000 Quadtratmetern für Seminare, Kongresse, Lesungen, Meetings, Bankette, Konzerte, Märkte und Festivals. Als Rahmenprogramm sind zum Beispiel Führungen, verschiedene Teambuilding-Aktivitäten oder Fahrten in Rennsimulatoren möglich.
Seit 2018 werden die historischen, denkmalgeschützten Industriebauten aufwändig saniert und mit zusätzlichen Neubauten, die sich architektonisch in den historischen Gebäudebestand einfügen, ergänzt. Aktuell wird eine der bestehenden Hallen als Veranstaltungshalle ausgebaut, und der erste Neubau geht diesen Frühling in Realisierung.
Ein Parkhaus auf einem angrenzenden Grundstück ist aktuell in der Bewilligungsphase. Eine Fussgängerbrücke soll es später mit dem Valley Square – dem zentralen Platz des Areals – verbinden. Ebenfalls geplant ist ein Hotel in einem der bestehenden Gebäude. Für die zonenfremde Nutzung läuft auf kantonaler Ebene derzeit eine entsprechende Anpassung des Richtplans.
Ein weiterer Neubau könnte ab 2026 oder 2027 realisiert werden. Zusätzliche weitere vier Neubauten sind möglich, diese sollen je nach Nachfrage umgesetzt werden.
Megasol will von der derzeitigen starken Nachfrage nach Solarenergie in Europa profitieren. Der Hersteller mit Sitz in Deitingen setzt dabei auf sein Indachsystem Level. Gerade in Deutschland sei Level sehr beliebt, wird Kommunikationschef Michael Reist in einer Mitteilung zitiert. „Jeder Bauherr fragt bei Dachsanierung und Neubau bei seinem Dachpartner auch eine Solaranlage an – dank Level haben Dachdecker und Zimmereien die richtige Antwort auf die Anfragen.“
Das Level-Solardach ist geschuppt, die Solarmodule brauchen keine Rahmen. Das Dachsystem lässt sich an alle Dächer anpassen, so dass die gesamte Dachfläche für die Produktion von Strom genutzt werden kann. Dank den Befestigungshaken und kurzen Dichtungsschienen lässt es sich rasch montieren. Die Solarmodule selbst weisen die Hagelschutzklasse 5 auf; auch 5 Zentimeter grosse Hagelkörner beschädigen sie nicht.
Megasol ist einer der europaweit führenden Hersteller von Solarmodulen und Montagesystemen. Das 1993 von Markus Gisler gegründete Unternehmen ist auf die kundenspezifische Massenproduktion von gebäudeintegrierter Photovoltaik spezialisiert. Megasol entwickelt und produziert in Deitingen und verfügt über einen weiteren Standort im chinesischen Ningbo. 2022 ist der französische Baustoffhersteller Saint-Gobain eine Partnerschaft mit Megasol eingegangen und hat eine Minderheitsbeteiligung übernommen. Im April hat es den Export Award 2023 von Switzerland Global Enterprise gewonnen.
Megasol wird auch auf der Intersolar vertreten sein, die vom 14. bis zum 16. Juni in München stattfindet.
Seit dem 6. Juni können Besuchende des Einkaufszentrums Zänti in Regensdorf ihre Elektrofahrzeuge an sieben Schnellladestationen aufladen, informiert Energie 360° in einer Mitteilung. Der Zürcher Energiedienstleister hat die Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 120 Kilowatt im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft mit dem Zentrum Regensdorf installiert. „Gemeinsam mit dem Zentrum Regensdorf stellen wir den Kund*innen unsere momentan schnellste Ladelösung in einem Zürcher Shoppingcenter zur Verfügung“, wird Rami Syväri, Leiter Mobilität bei Energie 360°, in der Mitteilung zitiert.
Die neuen Stromtankstellen laden den Akku eines E-Autos je nach Modell innerhalb von 30 bis 60 Minuten mit ökologisch produziertem Gleichstrom auf. „Mit den neuen Schnellladestationen möchten wir dem Bedürfnis unserer Kund*innen nachkommen und gleichzeitig die CO2-Emissionen aktiv senken“, erläutert Sandro Engeler, Leiter des Zentrums Regensdorf. Zwei bereits bestehende AC-Ladestationen ergänzen das Angebot an Ladelösungen im Zänti.
Syväri zufolge betreibt Energie 360° schweizweit bereits über 200 Standorte mit Ladestationen. Das Unternehmen finanziert, plant, baut und unterhält die Stromtankstellen in Zusammenarbeit mit den Eignern geeigneter Standorte. Alle öffentlichen Ladestationen von Energie 360° können mit QR-Code, App oder RFID-Karte genutzt werden und sind in das Netz von Swisscharge eingebunden.
Im Rahmen der umfassenden Erneuerungsarbeiten ersetzt die Steinwollproduzentin ihre bisher mit Kokskohle betriebenen Kupolöfen durch einen Elektroschmelzofen. Den Energiebedarf des Elektroschmelzofens wird die Flumroc AG vollständig mit zertifiziertem, nachhaltigem Strom aus Schweizer Wasserkraft abdecken. Mit der Umstellung des Produktionsprozesses senkt Flumroc ihren CO2-Ausstoss um 80 Prozent und verbessert damit ihren ökologischen Fussabdruck massiv. «Für die Zukunft brauchen wir in allen Bereichen klimafreundliche Lösungen – auch in der Industrie. Von der Erneuerung profitieren unsere Kunden, unsere Umwelt, der Standort Flums und unser Unternehmen», sagt Flumroc-Geschäftsführer Damian Gort. Die Inbetriebnahme der Anlagen erfolgt voraussichtlich im Sommer 2023. Nur noch ein kleiner Teil des Gesamtenergiebedarfs wird mit fossilen Energieträgern gedeckt.
Gema Switzerland hat den ersten Spatenstich für seinen neuen Hauptsitz in Gossau gesetzt. Der Hersteller von industriellen Ausrüstungsgütern will ab Sommer 2024 dort seine Geräte und Anlagen für Pulverbeschichtung entwickeln, montieren und weltweit verschicken, heisst es in einer Medienmitteilung.
Auf einem 20‘000 Quadratmeter grossen Grundstück im Areal Sommerau entstehen sowohl neue Büro- als auch deutlich grössere Produktionsflächen. Weiterhin soll ein zeitgemässes Hochregallager gebaut werden. Die bislang über mehrere Standorte verteilten Montagegruppen werden nach Fertigstellung dort zusammengelegt.
Das neue Labor für Versuchs- und Kundenapplikationen wird den Angaben zufolge 60 Prozent mehr Platz bieten als das alte und mit vier modernen Beschichtungslinien ausgestattet. „Damit kann Gema die Beschichtungsversuche für ihre weltweite Kundschaft noch effizienter und praxisgerechter durchführen“, heisst es in der Medienmitteilung.
Gema ist seit 2012 ein Teil des Graco-Konzerns und hat Niederlassungen in Deutschland, Grossbritannien, Italien, Frankreich, USA, Mexiko, China und Japan sowie ein weltweites Vertriebsnetzwerk in mehr als 60 Ländern.
Mit dem Neubau in Gossau reagiert das Unternehmen auf sein Wachstum und will attraktivere Arbeitsbedingungen bieten.
Die Griesser AG ist die Gewinnerin des diesjährigen Family Business Awards der AMAG, informiert das Zuger Automobilunternehmen in einer Mitteilung. Das Familienunternehmen mit Sitz in der St.GallenBodenseeArea konnte sich gegen die zwei übrigen Finalisten CTA aus Münsingen BE und Nachbur aus Holderbank SO durchsetzen. Als Gewinnerin des Family Business Awards darf das Unternehmen einen allen drei Finalisten für ein Jahr zur Verfügung gestellten vollelektrischen Skoda ENYAQ SportLine iV auch nach Ablauf des Jahres behalten.
Die Griesser AG wurde 1882 als Rollladenfabrik von Anton Griesser gegründet. Das in vierter Generation im Besitz der Familie Strässle befindliche Unternehmen ist auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Verschattungslösungen spezialisiert. Nachhaltigkeit wird in der Mitteilung als einer der Grundpfeiler des Unternehmens bezeichnet. Auf sozialer Ebene äussere sich diese „im respekt- und verantwortungsvollen Umgang über alle Hierarchiestufen hinweg“. Auf ökologischer Ebene hat sich Griesser das Ziel gesetzt, bis 2035 alle Produktionsstandorte klimaneutral zu gestalten. Zudem soll die 400 Fahrzeuge umfassende Flotte des Unternehmens bis 2030 auf alternative Antriebe wie Elektro umgestellt werden.
„Der Family Business Award steht für die vorbildlichen Werte der AMAG in Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung“, wird Griesser-COO Pascal Strässle in einer eigenen Mitteilung von Griesser zur Preisverleihung zitiert. „Wir sind stolz, dass Griesser diese Werte mit dem Award weiterträgt“.
Sika hat in Stafford im US-Bundesstaat Virginia ein neues Werk zur Herstellung von Betonzusatzmitteln eröffnet. Laut einer Medienmitteilung soll mit der zusätzlichen Fertigungskapazität und in Kombination mit dem bestehenden Werk in Fairless Hills im US-Bundesstaat Pennsylvania die starke Nachfrage in den Ballungszentren North East und Mid Atlantic optimaler bedient werden.
Kurze Transportwege für Rohstoffe und Endprodukte verringern den CO2-Ausstoss und haben einen positiven Einfluss auf die betriebliche Effizienz, heisst es. Die Leistungsfähigkeit der neuen Anlage sei auf den steigenden Bedarf durch das angekündigte Infrastrukturprogramm in Höhe von 200 bis 250 Milliarden Franken ausgerichtet.
Für die Baubranche stehen die Zeichen in Nordamerika auf Wachstum. In den nächsten Jahren wird mit Investitionen in Höhe von 1 Billion Franken die Infrastruktur modernisiert und ausgebaut.
SHL Medical investiert in einen neuen Standort auf dem Tech Cluster Zug. Dieser wird aus einer 10’500 Quadratmeter grossen Produktionsfläche und einer 5000 Quadratmeter grossen Bürofläche bestehen. Insgesamt will der Hersteller von Injektionssystemen dort rund 400 Mitarbeitende beschäftigen.
Mehrere Architekturbüros haben im Rahmen eines Wettbewerbs Konzepte für den neuen Standort entwickelt. Dabei konnte sich nun das Projekt der Architekten Penzel Valier AG durchsetzen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. In der Jury waren neben SHL Medical auch die Stadt Zug, Metall Zug und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen vertreten.
Das Projekt der Architekten Penzel Valier setzt auf die Verwendung von Holz als Hauptalternativmaterial. Die Energieversorgung erfolgt über ein gebäudeintegriertes Solarenergiesystem. Für die Heizung und Kühlung wird Seewasser verwendet. Die überschüssige Wärme und Energie wird zur weiteren Verwendung zurückgewonnen. Insgesamt ermöglicht dies den Angaben zufolge eine Null-CO2-Emissionsproduktion.
Die Baueingabe ist der Mitteilung zufolge für Ende 2021 geplant. Weil die SHL Group in den kommenden Jahren ein kontinuierliches Wachstum anstrebt, ist der Ausbau des Standortes in zwei Bauetappen und in vier Ausbaustufen vorgesehen. Die Inbetriebnahme der vier Ausbaustufen soll in mehreren Etappen erfolgen.
„Die Gebäudearchitektur soll ein Umfeld bieten, das die Aktivitäten unserer Mitarbeiter und den Betrieb optimal unterstützt“, wird Ulrich Faessler, CEO SHL Medical, in einer separaten Medienmitteilung zitiert. „Da wir bei SHL ein kontinuierliches Wachstum anstreben und um unsere Pionierrolle innerhalb der Branche zu festigen, werden wir unsere globale Präsenz und unsere Aktivitäten durch eine globale Fertigung weiter stärken“, fügt er hinzu.
SHL Medical hat im Jahr 2018 seinen Hauptsitz nach Zug in die Schweiz verlegt. Sein Ziel war es dabei unter anderem, die globale Partnerschaft mit seinen Pharmakunden weiter zu stärken. Neben der Schweiz hat SHL Medical auch Standorte in Taiwan, Schweden und den USA.
Der Tech Cluster Zug entsteht auf dem Stammareal der V-ZUG AG in der Stadt Zug. V-ZUG will seine Produktion im Norden des Areals konzentrieren. Auf den restlichen Teilen des Areals sollen Industriebetriebe, technologienahe Dienstleistungen, Start-ups sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen angesiedelt werden.
Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.
„Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“
Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.
Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.
Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.
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