Schlagwort: Produktionsausbau

  • Neue Werke stärken Lieferketten in Wachstumsmärkten

    Neue Werke stärken Lieferketten in Wachstumsmärkten

    Sika stellt seine Produkte für die Baubranche neu in fünf weiteren Werken her. Das Unternehmen der Spezialitätenchemie mit Hauptsitz in Baar sieht dies laut seiner Mitteilung als wichtigen Schritt zur Erhöhung der Produktionskapazitäten und zur weiteren Stärkung der globalen Lieferkette in wichtigen Wachstumsmärkten.

    In Haines City im US-Bundesstaat Florida hat Sika ein neues Werk für Betonzusatzmittel eröffnet. Die Fabrik verfügt den Angaben zufolge über den höchsten Automatisierungsgrad aller Sika-Standorte für Zusatzmittel in den USA.

    In Puerto Tirol in der argentinischen Region Chaco hat Sika seine achte Fertigungsstätte in dem südamerikanischen Land eingeweiht. Nach „einigen herausfordernden Jahren“ sei der dortige Baumarkt wieder auf einen Wachstumspfad zurückgekehrt und eröffne Sika damit neue Chancen.

    In der kolumbianischen Stadt Cali stellt eine neue Fabrik Mörtel, Fliesenkleber, Innenwand- und Acrylbeschichtungen sowie Betonzusatzmittel her. Die dortige Produktion soll auch in den Export gehen. Auch auf dem Baumarkt in Bangladesch will Sika mit einem Standort in Narayanganj Fuss fassen und von einer geschätzten jährlichen Wachstumsrate von über 7 Prozent bis 2029 profitieren.

    In der tansanischen Stadt Mwanza setzt Sika darauf, dass sie in einem wichtigen und bevölkerungsreichen Bergbaugebiet liegt. Dementsprechend produziert Sika dort Spezialmörtel für den Bergbau und das Bauwesen, Mörtel, Betonzusatzmittel sowie Mahlhilfsmittel für Zementwerke. Sika bedient mit dem Werk die lokale Nachfrage und exportiert nach Burundi, Ruanda und in den Kongo.

  • Erweiterung des Produktionsstandorts in Oberriet

    Erweiterung des Produktionsstandorts in Oberriet

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Stahlsystemanbieter Jansen will den Produktionsstandort an seinem Firmensitz in Oberriet deutlich ausbauen. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen dafür mehrere Millionen Franken investiert werden. Laut Jansen handelt es sich bei diesen Investitionen um ein „klares Bekenntnis zum Standort Oberriet“. Zudem soll die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt werden.

    Jansen plant den Ausbau sowie den Neuaufbau mehrerer Produktionshallen, in denen Fenster-, Türen- und Fassadenelemente hergestellt werden sollen. Deren Produktion war bislang in den Gebäuden der übernommenen Rino Weder AG umgesetzt worden, die nun aber zu klein geworden sind. Jansen wird den ehemaligen Standort der Rino Weder 2026 aufgeben. Stattdessen werden in den eigenen Gebäuden „ideale und dem Stand der Technik entsprechende Produktionsbedingungen geschaffen“.

    Zudem wird Mitte 2025 mit der Installation einer modernen Pulverbeschichtungsanlage begonnen, die Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen soll. Diese neue Produktionsanlage soll jene des bisherigen Standorts der Rino Weder AG ersetzen. Dabei wird erwartet, dass in der neuen Anlage täglich bis zu 1600 Quadratmeter Fläche beschichtet werden können. Ausser der Beschichtung eigener Produkte bietet Jansen dort auch Lohnbeschichtungen für Fremdaufträge an.

    Nebst dem Ausbau der Produktionsanlagen will Jansen laut der Mitteilung auch den Logistikbereich des Unternehmens erweitern. In diesem Zusammenhang ist die Einrichtung eines Paletten- und Kleinteilezentrums mit moderner Fördertechnik, selbstfahrenden Transportsystemen und modernen Arbeitsplätzen vorgesehen.