Schlagwort: Projektabwicklung

  • Implenia gewinnt in Deutschland und der Schweiz Hochbauaufträge im Gesamtwert von mehr als CHF 170 Mio

    Implenia gewinnt in Deutschland und der Schweiz Hochbauaufträge im Gesamtwert von mehr als CHF 170 Mio

    Implenia erhielt vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den Auftrag, als Totalunternehmer ein neues Proben- und Werkstättenzentrum (PWZ) für das Bayerische Staatsschauspiel in München zu planen und betriebsfertig zu errichten. Nach der Erstaufnahmeeinrichtung Regensburg und der Staatlichen Wohnanlage Regensburg ist es bereits das dritte Projekt, das Implenia als Totalunternehmer für den Freistaat Bayern als Bauherrn, vertreten durch das Staatliche Bauamt Regensburg realisiert. Die Planung begann im März, Baustart ist im Juni. Die Übergabe an den Bauherren soll im Dezember 2026 erfolgen. Das Auftragsvolumen für Implenia beträgt mehr als EUR 140 Mio..

    Zu den vereinbarten Leistungen gehören Planung und Neubau des PWZ von der Baugrube für das 93 Meter lange und 86 Meter breite, L-förmige Gebäude über die Innenausstattung inklusive Haustechnik, Fördertechnik und Bühnentechnik für drei Probebühnen, bis hin zur Werkstattausstattung und Kantineneinrichtung. Zudem umfasst der Auftrag die Gestaltung der Aussenanlagen inklusive Betriebshof mit Anfahrzonen, Anlieferung und Aufstellflächen für LKWs und Container, eine Tiefgarage sowie die begrünte Aussenanlage.

    Bei dem technisch anspruchsvollen Projekt werden unter anderem grosse, frei überspannte Räume für die Probebühnen geschaffen, die als Stahl-Verbundkonstruktion an den Brückenbau erinnern. Eine schalltechnisch hochwirksame Gebäudetrennfuge wird den Probetrakt vor Geräuschen und Erschütterungen aus dem Werkstättentrakt schützen. Weitere spezielle Schallschutzvorrichtungen ermöglichen die parallele Bespielung der Probebühnen. Für die Spezialgewerke Bühnentechnik und Werkstatttechnik konnte Implenia die besten Planer gewinnen.

    Partnerschaftlicher und integrierter Ansatz überzeugte schon in Angebotsphase
    Implenia überzeugte schon in der Angebotsphase mit einem partnerschaftlichen Ansatz und einem Team aus hochqualifizierten internen und externen Spezialisten, die Lösungen für die komplexen technischen Anforderungen des Projekts boten. In der Umsetzung wird Implenia das Team steuern und zusammen mit eigenen Fachplanern die Eingabe- sowie die Ausführungsplanung sowie den betriebsfertigen Neubau realisieren.

    Als integrierter Bau- und Immobiliendienstleister wird Implenia einen grossen Teil der Leistungen divisionsübergreifend selbst erbringen: Der Spezialtiefbau ist für die Baugrube verantwortlich. Für den Rohbau wird Spezialwissen des Bereichs Ingenieurbau beigezogen. Für eine reibungslose, sichere und nachhaltige Organisation der Baustelle sorgt die zur Implenia Gruppe gehörende BCL Building Construction Logistics. Der Bereich Fassadentechnik trägt mit seiner Expertise zur Ausführung der Gebäudehülle aus dunkelgrauen Wellfaserplatten, Betonfertigteilen und Aluminiumfenster-Elementen mit Raffstoren bei.

    Digitalisierung und Tools zur Effizienzsteigerung
    Für den Neubau wurde ein BIM-Modell aufgesetzt, an dem alle Planerinnen und Planer arbeiten. Damit ist der Planungsstand jederzeit transparent und kann flexibel angepasst werden. Das BIM-Modell wird auch in der Ausführung genutzt, zum Beispiel für die Abstimmung der verschiedenen Gewerke. Zudem ist vorgesehen, das Modell auch für Bauablaufsimulationen, zur Mengenermittlung und zur Ausschreibung der Ausbaugewerke zu verwenden. Lean Construction Methoden und Tools werden eingesetzt, um die Bauabläufe zu optimieren, die Materialströme zu steuern und die Gewerke exakt aufeinander abzustimmen. Das ermöglicht einen kontinuierlichen und gleichmässigen Bauprozess.

    Hohe Anforderungen an die Nachhaltigkeit
    Sowohl dem Auftraggeber als auch Implenia sind ein nachhaltiger Neubau und Betrieb wichtig. Entsprechend wird das Gebäude gemäss Gebäudeenergiegesetz (GEG § 10) ausgeführt, sämtliches Material entspricht dem Anforderungskatalog «Schadstoffarmes Bauen» (QN 3) der Landesbaudirektion Bayern und die technischen Anlagen werden für nachhaltigen und umweltschonenden Betrieb ausgelegt.

    Besenrain- und Katzenbachstrasse Zürich – nachhaltige Wohnersatzneubauten
    In der Schweiz wurde Implenia von Bauherrin Swiss Life Asset Management AG als Totalunternehmer mit dem Ersatzneubau «Besenrain-/Morgentalstrasse» in Zürich Wollishofen beauftragt. Es handelt sich um ein Projekt mit 36 Mietwohnungen und 22 Tiefgaragenplätzen, das in Massivbauweise erstellt wird. Die Bauarbeiten starteten im März mit einer Schadstoffsanierung, die Übergabe ist für Ende November 2024 geplant. Für den Neubau wird eine SNBS Platin-Zertifizierung angestrebt.

    Ausserdem erhielt Implenia von der Pensionskasse SBB den Zuschlag für einen Ersatzneubau an der Katzenbachstrasse in Zürich-Seebach. Implenia wird auch dieses Projekt als Totalunternehmer ausführen. Im Rahmen des Neubaus entstehen 30 hochwertige Mietwohnungen mit hinterlüfteter Holzfassade auf drei Geschossen und 18 Tiefgaragenplätze. Die Bauarbeiten haben bereits im Februar mit einer Schadstoffsanierung begonnen, die durch den Bereich Baumeister durchgeführt wurde. Die Fertigstellung ist für Februar 2025 geplant. Die Wohnungen werden im Minergie ECO Standard erstellt.

    Durch diese beiden Aufträge trägt Implenia mit seiner umfassenden Kompetenz weiter zur nachhaltigen Erneuerung des Schweizer Immobilienbestands bei. Der Totalwert beider Aufträge beträgt über CHF 30 Mio..

    Die drei Probebühnen für die Häuser des Bayerischen Staatsschauspiels sowie die Werkstätten werden Ende 2026 in Betrieb gehen (Bild: © Dömges Architekten AG, Regensburg).
    Ersatzneubau Wohnquartier Katzenbach mit 30 Wohnungen in Zürich-Seebach (Bild: © Think Architecture AG).

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    Investoren-Agenda:
    16. August 2023: Halbjahresergebnis 2023, Analysten- und Medienkonferenz

  • HRS verstärkt die regionale Entwicklungskompetenz

    HRS verstärkt die regionale Entwicklungskompetenz

    Entsprechend der neuen Organisationsstruktur wird die HRS-Geschäftsleitung erweitert. Neu sind für den Bereich Areal- und Immobilienentwicklung im obersten operativen Führungsgremium vier Geschäftsleitungsmitglieder zuständig: Michael Breitenmoser für die Ostschweiz und das Tessin; Yves Diacon für die Region Mitte Ost und Nordwestschweiz; der neu zur HRS stossende Herbert Zaugg für die Mitte West; sowie wie bis anhin Thierry Müller für die Westschweiz.

    Die übrige Geschäftsleitung bleibt unverändert. Die strategische Unternehmensleitung wird wie bis anhin durch CEO/Inhaber Martin Kull sowie COO/Inhaberin Rebecca Kull wahrgenommen. Die Finanzen verantwortet als CFO weiterhin Peter Keller.

    Eigener Geschäftsführer für die IPZ Property AG
    Das von der IPZ Property AG vorangetriebene Generationenprojekt Innovationspark Zürich auf dem Areal des ehemaligen Militärflugplatzes Dübendorf, bei dem die HRS als Aktionärin beteiligt ist, wird als separate Einheit neu von Andrea C. Thöny als Geschäftsführer geleitet. Er war für HRS bereits bisher als Entwicklungsverantwortlicher für das Projekt zuständig.

    «Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser strategisch bewussten Harmonisierung unsere bereits grossen Entwicklungskompetenzen in allen Regionen der Schweiz nochmals signifikant stärken können. Für die Bauherrschaft bietet dies grosse Vorteile. Sie generiert bei Entwicklungs- und Bauprojekten frühzeitig Synergien und schafft ein Mehr an Sicherheit und Tempo bei den immer komplexeren Planungs- und Bewilligungsprozessen», zeigt sich CEO und Inhaber Martin Kull überzeugt.

    Michael Breitenmoser, Jahrgang 1980, ist Architekt FH und hat einen Master in Real Estate Management. Nach beruflichen Stationen in zwei Architekturbüros stiess er 2011 als Projektleiter Immobilienentwicklung und ab 2015 Ressortleiter Immobilienentwicklung zu HRS. Nebst dem Wettbewerbswesen zeichnet er unter anderem für die Arealentwicklung Saurer WerkZwei in Arbon, das Hochhaus «Chez Fritz» in Buchs, Wankdorfcity 3 in Bern, der Bundesplatz in Luzern, das Kompetenzcenter Stadler Rail in St.Margrethen und Zentrumsentwicklung auf dem Gschwend Areal in Steffisburg verantwortlich.

    Yves Diacon, Jahrgang 1986, ist Bauökonom FH und hat einen Master in Real Estate Management. Nach drei Jahren in einer anderen Immobilienentwicklungsfirma wurde er 2011 bei HRS Projektleiter Immobilienentwicklung und ab 2015 Ressortleiter Immobilienentwicklung und zeichnete für sämtliche Investoren- und Gesamtleistungswettbewerbe in der Region Mitte-Ost verantwortlich. Zu seinem Portfolio gehören unter anderem das Projekt Ensemble auf dem Hardturm-Areal in Zürich, der Rosentalturm in Basel, die Arealentwicklungen Nova Brunnen in Ingenbohl, Aere in Aesch und Reinach, die Baufelder C+D in Regensdorf und Am Schänzli in Muttenz.

    Andrea Claudio Thöny, Jahrgang 1985, ist Architekt ETH. Nach Tätigkeiten als Architekt und in der Immobilienberatung wechselte er 2018 zu HRS, seit 2020 ist er als Ressortleiter Immobilienentwicklung tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Spezialprojekten im Bereich Forschung und Entwicklung, Gewerbe- und Sondernutzungen sowie Business Development, M&A und Umstrukturierungen. Seit 2019 ist er als Gesamtprojektleiter für den Innovationspark Zürich verantwortlich. Weitere wichtige Projekte bei HRS waren die Neue Festhalle der BERNEXPO sowie das Hochhaus Baden Ost.

    Herbert Zaugg, Jahrgang 1972, ist Techniker HF Architektur und hat sich im Bereich Immobilientreuhänder und Betriebswirtschaft weitergebildet. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Projektentwicklung, Realisierung, Sanierung, sowie Akquisition von Entwicklungsprojekten bis hin zu Gesamtleistungsaufträgen. In seiner langjährigen letzten Funktion erarbeitet er Visionen und Strategien und war mit seinem Team auf konzeptioneller und struktureller Ebene für viele Akquisitionen, Immobilien- und Geschäftsentwicklungen im Raum Bern Mittelland verantwortlich. Er hat sich stark im Bereich des gemeinnützigen Wohnungsbaus, aber auch in der Arealentwicklung engagiert und interessiert sich besonders für zukunftsweisende Wohn- und Arbeitsformen.

    Quelle: www.hrs.ch