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  • Photovoltaik: Wirtschaftlicher und ökologischer Nutzen für Immobilienbesitzende

    Photovoltaik: Wirtschaftlicher und ökologischer Nutzen für Immobilienbesitzende

    Enormes Solarpotenzial
    Nach einem stetigen Anstieg über die Jahre verzeichnete die Photovoltaik 2020 einen Rekordzubau. Laut der «Statistik Sonnenenergie» des Bundesamts für Energie (BFE) waren Ende 2020 rund 118’000 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von fast 3 Gigawatt installiert. Das starke Marktwachstum setzte sich auch 2021 fort, so dass die Photovoltaik (PV) heute laut Angaben von Swissolar über 6 Prozent des Schweizer Strombedarfs abdeckt. Fachleute gehen davon aus, dass dieser Trend anhalten wird, nicht zuletzt angesichts der Bestrebungen nach viel mehr energetischer Unabhängigkeit.

    Ökologische und ökonomische Vorteile
    Für Besitzende von Immobilienportfolios bringen Photovoltaikanlagen eine ganze Reihe an Vorteilen. Zum einen können sie sich gegen steigende Strompreise absichern. Zum andern erfüllen sie bereits heute künftig mögliche Eigenstromproduktionsvorgaben.  Auch hinsichtlich Förderbeiträgen machen neue Regeln die Produktion von Solarstrom in Zukunft attraktiver. Zusätzlich profitieren Portfoliobesitzerinnen und -besitzer mit eigenen Solaranlagen von einem klaren Reputationsvorteil.

    PV-Strom vom eigenen Dach ist überdies in den meisten Fällen günstiger als Strom aus dem Netz. Dass der Stromverbrauch durch Wärmepumpen und die Elektromobilität in Zukunft noch steigen wird, trägt zur finanziellen Attraktivität von PV-Anlagen bei. Auch die Verbesserung der Ökobilanzen wird immer wichtiger, denn Nachhaltigkeitsaspekte gehören bei immer mehr Unternehmen zur Strategie. Überdies sind PV-Anlagen auch deshalb interessant, weil sie den Wert von Liegenschaften steigern. Produzieren die Photovoltaikanlagen mehr Strom als vor Ort verbraucht werden kann, ist es möglich, den Solarstrom in weiteren Liegenschaften zu nutzen.

    Beim Solarprojekt  von ALDI SUISSE beispielsweise spielen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle. In etwas mehr als nur einem Jahr hat ewz 68 Filialdächer zwischen Romanshorn und Genf mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet. Den Grossteil des Solarstroms verbraucht ALDI SUISSE selbst für den eigenen Filialbetrieb. Die realisierte Lösung ermöglicht dank der grossen PV-Anlagen einen hohen Solarertrag bei einem durchschnittlichen Eigenverbrauch von 55 bis 60 Prozent.

    Hoher Eigenverbrauch steigert Wirtschaftlichkeit
    Bereits heute steht in rund 90 Prozent der Neubauten eine Wärmepumpe und die Neuzulassungen von Elektroautos steigen weiter stark an. Wirklich CO2-arm sind Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge aber nur, wenn sie erneuerbaren Strom nutzen. Die Kombination mit einer Photovoltaikanlage ist daher sinnvoll: Solarstrom senkt die CO2-Emissionen und ein hoher Eigenverbrauch erhöht die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage. Dies, weil die Herstellungskosten für Solarstrom tiefer sind als der Stromtarif für Haushalte und weil die Energieversorger den ins Netz eingespeisten Solarstrom zu einem tiefen Tarif vergüten.

    Eine gute Möglichkeit, einen grossen Teil des Solarstroms selbst zu verbrauchen, ist die Organisation mehrerer Endverbrauchenden in einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) . Diese sind sowohl in Mietliegenschaften als auch unter Immobilienbesitzenden möglich. Der Eigenverbrauchsgrad von Photovoltaikanlagen beträgt durchschnittlich 30 bis 40 Prozent. Mit Eigenverbrauchslösungen lässt sich dieser Wert deutlich steigern.

    Durch die gezielte Steuerung von Verbrauchern wie Wärmepumpen oder Elektrofahrzeuge wird ein grosser Teil des Stroms vor Ort verwendet. Der Vorteil für Immobilienbesitzende und ihre Mietparteien: Die Kosten für Solarstrom liegen mit 8 bis 16 Rappen pro Kilowattstunde tiefer als der Stromtarif für Haushalte, der mit 15 bis 25 Rappen pro Kilowattstunde zu Buche schlägt.

    Ein interessantes Praxisbeispiel hierfür ist das Projekt «Côté Parc» in Genf. 776 Photovoltaikpanels auf den Dächern des Areals bilden die Grundlage für eine integrierte Solarlösung mit Wärmepumpen, Ladestationen für Elektroautos und eigenem Arealstromnetz inklusive Eigenverbrauchslösung für die Nutzenden.

    Für Immobilieneigenbesitzende mit grossen Dachflächen (ab ca. 700 m2) ist ein Contracting-Modell eine prüfenswerte Option. Dabei übernimmt der Anbieter alle Leistungen – von der Planung über die Finanzierung, die Realisierung bis zum Betrieb über mehrere Jahrzehnte. Inklusive der Integration von Photovoltaikanlagen in eine ganzheitliche Energielösung mit Wärme-, Kälteversorgung, Elektromobilität und Eigenverbrauchsmodellen.

    Geschäftskundinnen und -kunden von ewz können sich dabei auf effiziente und massgeschneiderte Lösungen von kompetenten Teams mit langjähriger Erfahrung verlassen. Investitions-, Wartungs- und Instandhaltungskosten fallen während der Vertragsdauer keine an. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit – in der Regel 20 bis 30 Jahre – geht die Photovoltaikanlage in das Eigentum der Kundin über.

    Weitere interessante Informationen zum Thema Photovoltaik sowie das Whitepaper «Photovoltaik & ZEV» finden Sie hier.

    ewz Energielösungen
    Standorte in Zürich, Sils (GR) und Rolle (VD)
    ewz.ch/energielösungen


  • Damit Trockenbau die Nässe aushält

    Damit Trockenbau die Nässe aushält

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    Es ist buchstäblich eine Bieridee: Zwei Freunde plaudern am Feierabend über Garten, Grillieren und Gemütlichkeit. Eben wurde ein Stockwerk in einem Zweifamilienhaus erworben und das erste Kind geboren. Der existierende offene Unterstand würde wohl nicht mehr genügend Schutz bieten, um noch mehr Zeit im Garten zu verbringen. Reto Schär ist Gipsermeister, sein Gesprächspartner technischer Berater für Trockenbausysteme. Da kommt zusammen, was zusammenpasst.

    Der Platz war gegeben
    Das Gelände des Bauernhofs bietet die nötige Freifläche für ein stattliches Gartenhaus, und zwar auf der Betonplatte, wo einst der Misthaufen dampfte. Aus einer schon recht konkreten und vermassten Handskizze werden allmählich Baupläne für den 5 x 5 Meter grossen Raum mit Pultdach. Das Ganze steht 10 cm erhöht auf Schwerlastkonsolen, damit die Unterbodenisolation Platz hat. Schliesslich will man sich – auch wenn nicht geheizt wird – an kühleren Tagen wohl fühlen.

    Komplett aus Gipsers Hand
    Die Systemwahl ist natürlich kein Zufall. Dank der Verwendung von Rimodul®, Glasroc X, Habito, Rigiton® Ambiance und passendem Zubehör kann der Bauherr, Projektleiter beim ausführenden Gipsereiunternehmen, sein Gartenhaus vom ersten Profil bis zur obersten Putzschicht selber realisieren. Ausschlaggebend für diesen Lösungsweg war tatsächlich die neue vliesarmierte Glasroc X Gipsplatte von Rigips®, denn dank der geringen Wasseraufnahme und integriertem UV-Schutz kann sie auch dort eingesetzt werden, wo Gipsbauplatten bisher nicht hingehörten: Im Aussenbereich. Als Unterkonstruktion kommt das RiModul® Stahl-Leichtbausystem zum Einsatz, welches äusserst leicht ist aber dennoch eine voll tragende Funktion erfüllt. Damit lassen sich formstabile, sprich begeh- sowie belastbare und somit auch freistehende Bauten errichten. Das System basiert auf dem Prinzip der Vorfertigung, wodurch sich die gesamte Bauzeit um bis zu 60% verkürzen lässt.

    Die vorgefertigten RiModul®-Elemente werden nach einem Montageplan zusammengebaut.

    Verarbeiten wie gewohnt
    Die Vor-Ort-Montage der Stahlprofile erfolgte nach dem «Bausatz-Prinzip». Anschliessend beplankte das Gipserteam die Tragkonstruktion auf der Aussenseite mit der Rigips Glasroc X, wobei die Hohlräume im Stahlrahmen im Nachgang mit Mineralwolle gedämmt wurden. Die gesamte Aussenhaut, auch Fensterleibungen und Dachuntersichten, wurden so ausgeführt. Alle Plattenstösse sowie Eckausbildungen wurden mit dem witterungsresistenten, überputzbaren Glasroc X Fugenband abgeklebt. Somit war eine schlagregendichte Oberfläche bis zur weiteren Bearbeitung gewährleistet.

    Schutz gegen alle Wettereinflüsse
    Rigips® Glasroc X ist eine vliesarmierte Gipsplatte vom Typ GM-FH1 mit äusserst geringer Wasseraufnahme. Selbst eine kurzzeitige direkte Bewitterung kann ihr nichts anhaben; Wasser, das bei Frost gefrieren könnte, gelangt gar nicht erst in die Platte. Da Gipsplatten bei zu hohen Temperaturen ihre Festigkeitseigenschaften verlieren können, ist für Aussenwände mit Rigips® Glasroc X der Hellbezugswert der Oberflächenbeschichtung mit >20 festgelegt. Farbtöne in diesem Bereich haben sich in Langzeittests bewährt; so gestaltete Fassaden bleiben bei richtiger Wartung und Pflege dauerhaft schadensfrei.

    Bei richtiger Anwendung richtig stark
    Die Rigips® Glasroc X hält bei korrekter Planung und Ausführung dank Vorbemessungstabellen selbst schwersten Stürmen stand.

    Mit der Bekleidung durch Rigips® Glasroc X bleibt die Statik der Konstruktion auch unter Brandeinwirkung erhalten. Dank hervorragenden feuerhemmenden Eigenschaften der Gipsplatten können Rigips Aussenwandsysteme eine Feuerwiderstandsdauer von bis zu 90 Minuten auch für tragende Bauteile leisten. Systemaufbauten mit Glasroc X erreichen ausserdem eine erhebliche Reduktion der Schallübertragung.

    Komplett mit Rigips® Glasroc X beplankt, ist das Gartenhaus gegen Wind und Wetter, Brand und Schall optimal geschützt.

    Innen kommt die Alleskönnerin
    Mit der Wahl von Rigips® Habito H behält sich der Bauherr alle Optionen offen. Die Platte verfügt über einen wesentlich dichteren Gipskern, der mit einer speziellen Formulierung versetzt ist. Er verleiht der Platte einen hohen Oberflächenhärtegrad, macht sie stossfest und ermöglicht eine Tragkraft bis zu 30kg pro Schraube. Schär ist nun völlig frei, die Innenwände mit allerlei Nützlichem und Dekorativem zu behängen, und zwar ohne Bohrer, Dübel und Holzeinlage. Einfach Spanplattenschraube eindrehen – und fertig. Die abgehängte Akustikdecke besteht aus einem Doppelrost und Rigiton®  Ambiance Lochplatten, die mit der Primeline-Technik ausgeführt sind. Da darf es also ruhig einmal etwas lauter werden bei der Gartenparty mit Freunden und Kindern.

    Staubfrei schneiden wie gewohnt
    Reto Schär, selber gestandener Gipsermeister, wollte kein Holzhäuschen aus dem Katalog. Die Idee mit RiModul® und der neuen Glasroc X hat ihm sofort zugesagt: «Genau die richtige Lösung für ein richtiges Gartenhaus. Das Beste an der Platte ist, dass man sie ohne Maschine und wie jede Gipsplatte mit dem Cutter schneiden kann, sehr effizient und ohne Staubbildung. Erstaunlich, was wir hier draussen mit Systemen umgesetzt haben, die bisher dem Innenausbau vorbehalten waren!»

    Das Gartenhaus von Reto Schär in Inkwil BE ist von A bis Z mit Trockenbausystemen erstellt.

    Mehr Informationen über Rigips® Glasroc X finden Sie hier: https://www.rigips.ch/de/produkte/rigips/glasroc-x

  • Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    368 Mietwohnungen beherbergt die Überbauung Webermühle in Neuenhof. Die auf einer Halbinsel in einer Limmatschlaufe liegende Siedlung wurde auf dem Industrieareal einer ehemaligen Weberei erstellt und konnte 1984 nach zehnjähriger Bauzeit bezogen werden. Vom Architekturbüro Steiger Partner AG geplant und von der Ernst Göhner AG errichtet, bietet die Webermühle mit ihren unterschiedlich hohen Volumen Wohnraum für bis zu 1’500 Bewohnerinnen und Bewohner. Trotz der sehr hohen Dichte zeichnen sich die Wohnungen mit den vier kreuzförmig zueinander angeordneten Hochhauszeilen durch eine überraschende Weitsicht aus. Seit 2008 befinden sich die im Elementbausystem «Göhner 3» realisierten Gebäude im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management.

    Ökologisch und ökonomisch nachhaltig sanieren
    Gut 40 Jahre nach dem Bezug entsprachen die Wohnungen nicht mehr den heutigen Ansprüchen – weder optisch noch hinsichtlich ihres Komforts. Mit einer Analyse der Bausubstanz startete die Bauherrschaft 2009 die Planung einer umfangreichen Teilsanierung, die zwischen 2012 und 2014 in Etappen umgesetzt wurde. Die Portfoliostrategie von Credit Suisse Asset Management legt grossen Wert auf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen. Mit der Modernisierung der Webermühle wollte man zum einen den Wohn- und Grünraum für die Mieterinnen und Mieter attraktiver gestalten und den Wert der Immobilie erhalten. Zum anderen sollte die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand gebracht und damit der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Ebenso war die bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr ein wichtiges Ziel: So ist der Bahnhof Wettingen seit dem Bau eines neuen Schräglifts im Jahr 2015 innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichbar.

    Wärmeversorgung: Umstieg auf Flusswärme
    Kernstück der energetischen Sanierung ist die Neuausrichtung der Wärmeversorgung. Dazu definierte die Bauherrschaft von Beginn weg ein klares Ziel: Die Wärmeversorgung in der Webermühle sollte künftig zu mindestens 70 % CO2-frei sein. Aufgrund der Grösse der Anlage wollte Credit Suisse Asset Management den Ersatz des Heizsystems mit einem Contractor vornehmen, statt selber Wärme zu produzieren. Die Nachhaltigkeit der von ewz vorgeschlagenen Lösung mit einer Flusswasserwärmepumpe hat die Bauherrschaft auch nach detaillierter Prüfung durch Spezialisten überzeugt.

    Mehr zum Projekt 

    Whitepaper zum Thema Energetische Sanierung
    In Ergänzung zum Praxisbeispiel «Webermühle» bietet das Whitepaper «Energetische Sanierungen als Chance für die Immobilienwirtschaft», das in enger Zusammenarbeit zwischen ewz und dem Forschungs- und Beratungsunternehmen intep entstanden ist, Einblicke in die Relevanz energetischer Sanierungen.

    Mit dem Wissen, dass der Gebäudesektor etwa einen Viertel der Emissionen verursacht, ist es dringend notwendig, dass der Gebäudebestand saniert wird. Denn die wenigen klimafreundlichen und energieeffizienten Neubauten werden keinen grossen Effekt auf den gesamten Sektor haben. Im Moment befinden wir uns in einem Sanierungsstau. Die aktuelle Sanierungsrate von einem Prozent muss verdoppelt werden, damit die Klimaziele erreicht werden können.

    Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass bei Erneuerungsprozessen die energetische Sanierung im Vergleich zu Ersatzneubauten noch zu wenig beachtet wird. Oftmals fehlen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern grundsätzliche Informationen, die ihnen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Potenziale energetischer Sanierungen aufzeigen. Das Whitepaper soll genau dazu einen Beitrag leisten. Es gibt eine grundlegende Übersicht über Dringlichkeit, gesetzlichen Rahmen, Nutzen, Chancen und mögliche Strategien von energetischen Sanierungen.

    Ausgezeichnete Entscheidungsgrundlagen bilden beispielsweise die Ergebnisse einer Ökobilanz (Lebenszyklusanalyse, LCA) und einer Analyse der Lebenszykluskosten (LCC). Diese quantitativen Bewertungsmethoden berücksichtigen den gesamten Gebäudelebenszyklus.

    Die Lebenszyklusanalyse (LCA) zur Ermittlung der Umweltauswirkungen und die Analyse der Lebenszykluskosten (LCC) bieten quantitative Entscheidungsgrundlagen zur energetischen Sanierung. (Quelle: Kellenberger (intep), 2021)

    Zum Whitepaper

  • Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Kredite als Ergänzung zu traditionellen Finanzierungen
    In der Schweiz etabliert sich Private Real Estate Debt zunehmend als eine alternative Immobilienfinanzierungsform. Dies vor allem deshalb, weil strukturelle Veränderungen auf dem traditionellen Kreditmarkt und strengere Regularien dazu geführt haben, dass traditionelle Hypothekarinstitute zunehmend Zurückhaltung bei der Kapitalleihe üben. Private Real Estate Debt ergänzt die klassische Hypothek und richtet sich unter anderem an kleinere und mittlere Immobilienentwickler, welche immer mehr Schwierigkeiten haben, eine Finanzierung durch traditionelle Quellen zu erhalten. Immobiliengesellschaften und private Immobilienbesitzer nutzen diese Finanzierungslösung aus Gründen der Renditeoptimierung, Kapitalbefreiung sowie als Liquiditätsquelle für eine Asset-Reallokation. In jedem Fall werden die Finanzierungen mit nachrangigen Schuldbriefen von Schweizer Immobilien gesichert.

    Die Vorteile für Investoren
    Für Investoren eröffnet sich ein regulierter Weg, um in hypothekarisch gesicherte Kredite zu investieren. Der Bonitätsprüfung und Projektsicherheit werden grösste Bedeutung beigemessen. Die Anlageklasse weist dank regelmässiger Zinszahlungen einen Fixed-Income-Charakter mit Bezug auf den Schweizer Immobilienmarkt und nur eine geringe Korrelation zu den Aktienmärkten auf.

    Über Property One
    Property One ist eine unabhängige, inhabergeführte Unternehmensgruppe im Besitz von privaten Aktionären, bestehend aus den Aktiengesellschaften Property One Partners AG, Property One Investors AG und Property One Ticino SA. Sie erbringt Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Immobilien. Unter einem Dach vereint die Gruppe die vier Geschäftsbereiche Investment Management, Entwicklung und Planung, Vermarktung sowie Immobilien Family Office. Property One kombiniert Kompetenzen rund um Immobilien mit dem Wissen zu Finanzanlagen. IBis dato wurden Kreditanfragen, welche ein Volumen von jährlich CHF 1 Mia. überstiegen, bearbeitet. Und es wurden bislang über mehrere hunderte Millionen Franken nachrangige Kredite gewährt. Das Unternehmen beschäftigt über 40 Immobilien- und Finanzspezialisten an den Standorten Zürich, Zug und Ascona.

    CTA: Erfahren Sie mehr zum Thema Private Real Estate Debt.

    Die Informationen in diesem Dokument sind mit grösster Sorgfalt und nach bestem Gewissen erstellt, sind ausschliesslich für Informationszwecke gedacht und stellen keine Anlageberatung dar. In diesem Dokument enthaltene Meinungen und Beurteilungen können sich ändern und geben den Standpunkt von Property One Investors AG (POI) wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird keine Haftung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für die aktuelle oder künftige Entwicklung. Bei diesem Dokument handelt es sich um Marketingmaterial.




  • Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    368 Mietwohnungen beherbergt die Überbauung Webermühle in Neuenhof. Die auf einer Halbinsel in einer Limmatschlaufe liegende Siedlung wurde auf dem Industrieareal einer ehemaligen Weberei erstellt und konnte 1984 nach zehnjähriger Bauzeit bezogen werden. Vom Architekturbüro Steiger Partner AG geplant und von der Ernst Göhner AG errichtet, bietet die Webermühle mit ihren unterschiedlich hohen Volumen Wohnraum für bis zu 1’500 Bewohnerinnen und Bewohner. Trotz der sehr hohen Dichte zeichnen sich die Wohnungen mit den vier kreuzförmig zueinander angeordneten Hochhauszeilen durch eine überraschende Weitsicht aus. Seit 2008 befinden sich die im Elementbausystem «Göhner 3» realisierten Gebäude im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management.

    Ökologisch und ökonomisch nachhaltig sanieren
    Gut 40 Jahre nach dem Bezug entsprachen die Wohnungen nicht mehr den heutigen Ansprüchen – weder optisch noch hinsichtlich ihres Komforts. Mit einer Analyse der Bausubstanz startete die Bauherrschaft 2009 die Planung einer umfangreichen Teilsanierung, die zwischen 2012 und 2014 in Etappen umgesetzt wurde. Die Portfoliostrategie von Credit Suisse Asset Management legt grossen Wert auf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen. Mit der Modernisierung der Webermühle wollte man zum einen den Wohn- und Grünraum für die Mieterinnen und Mieter attraktiver gestalten und den Wert der Immobilie erhalten. Zum anderen sollte die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand gebracht und damit der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Ebenso war die bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr ein wichtiges Ziel: So ist der Bahnhof Wettingen seit dem Bau eines neuen Schräglifts im Jahr 2015 innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichbar.

    Wärmeversorgung: Umstieg auf Flusswärme
    Kernstück der energetischen Sanierung ist die Neuausrichtung der Wärmeversorgung. Dazu definierte die Bauherrschaft von Beginn weg ein klares Ziel: Die Wärmeversorgung in der Webermühle sollte künftig zu mindestens 70% CO2-frei sein. Aufgrund der Grösse der Anlage wollte Credit Suisse Asset Management den Ersatz des Heizsystems mit einem Contractor vornehmen, statt selber Wärme zu produzieren. Die Nachhaltigkeit der von ewz vorgeschlagenen Lösung mit einer Flusswasserwärmepumpe hat die Bauherrschaft auch nach detaillierter Prüfung durch Spezialisten überzeugt.

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  • ASLM-Gespräche über wirtschaftliche Entwicklung

    ASLM-Gespräche über wirtschaftliche Entwicklung

    Der Verband Standortmanagement Schweiz (ASLM) hat die durch die jüngste Pandemie bedingte «Eventpause» genutzt, um seine Angebote zu überprüfen und an aktuelle Bedürfnisse anzupassen: Am 17. November lädt der Verband zur ersten Ausgabe der «ASLM Conversations “ zum Thema Wirtschaftsentwicklung. Die Teilnahme an dieser halbtägigen Konferenz ist entweder in Präsenz in Olten oder virtuell per Videokonferenz bequem am Schreibtisch möglich.

    Im Frühjahr der letzten Jahre veranstaltete die ASLM die «Tage des Standortmanagements». An diesen Veranstaltungen konnten Standortmanagement-, Wirtschaftsförderungs- und Immobilienfachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Städten und Kantonen Fallberichte verfolgen, Branchenthemen diskutieren, Erfahrungen austauschen und sich vernetzen. Aufgrund der Pandemie konnte die Veranstaltung weder 2020 noch gar 2021 durchgeführt werden. Das ASLM Council hat diese „Zwangspause“ genutzt, um es zu überdenken und komplett neu zu gestalten. Entstanden ist eine neue halbtägige Reihe «ASLM Conversations»: Ab 2021 organisiert der Verband jährlich zwei Veranstaltungen – im Herbst mit dem Schwerpunkt Business Development, im Frühjahr mit Standortmanagement. Um am Puls der Zeit zu sein, werden die Events hybrid: Sie können dank Live-Streaming sowohl präsent als auch virtuell online teilnehmen.

    Praxisberichte und Erfahrungsvergleiche
    Das erste ASLM-Gespräch zur Wirtschaftsförderung findet am Mittwoch, 17. November 2021, von 15 bis 19 Uhr im Kino Capitol in Olten statt, an dem Standortmanager, Wirtschaftsförderer, Immobilienexperten, Planer und weitere Interessierte teilnehmen. Es werden drei praktische Use Cases mit Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung untersucht, die wichtige Informationen, Lösungen und Strategien für zukünftige Herausforderungen liefern.

    Stefan Büeler, Vorsteher des Amtes für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr des Kantons Uri, wird anhand von Projekten wie der Tourismusentwicklung Andermatt, dem Gotthard-Basistunnel oder den Ausbildungs- und Forschungsinstituten den Ansatz des Promovimento Economic Bereich des Kantons. Er wird auch über die in der Praxis erfolgreichen Vorgehensweisen und Organisationsformen sprechen. Samuel Zuberbühler, Leiter Wirtschaftsförderung der Stadt St. Gallen, gibt unter dem provokanten Titel „Sankt ohne Senf“ einen Überblick über das Stadtmarketing und wie sie sich mit aktuellen Themen wie der Revitalisierung der Innenstadt auseinandergesetzt haben. Es wird auch einen Überblick über die kritischen Fragen geben, um eine Diskussion über praktische Situationen anzuregen. Bernard Schmid, CEO von Promove, gibt einen Überblick über Arbeitsweise, Struktur und aktuelle Themen einer Wirtschaftsförderungsorganisation in der Westschweiz: Der Verein Promove will die Wirtschaft der Riviera-Lavaux, einer Region der Uferschweiz des Sees, fördern Genf und wird diesbezüglich Behörden, Unternehmen und andere wichtige Partner zusammenbringen. Am Ende der Veranstaltung bietet ein verstärkter Aperitif, ebenfalls im Streaming übertragen, den Gästen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und ihre Beziehungen zu pflegen.

    Seien Sie vor Ort oder Live-Stream präsent
    Die Teilnehmer können die Veranstaltung in Präsenz im Kino Capitol in Olten* oder online besuchen: Die gesamte Veranstaltung wird im Streaming übertragen und dank einer speziellen Plattform wird es möglich sein, mit den Teilnehmern auch per Videokonferenz zu interagieren. Nach der Online-Anmeldung erhalten die Teilnehmer einen Link, mit dem sie über einen Browser auf die Veranstaltung zugreifen können. Die Veranstaltung ist für ASLM-Mitglieder kostenlos. Nichtmitglieder zahlen einen Beitrag von CHF 50.– und wer während der Veranstaltung dem Verein beitritt, wird zurückerstattet.

    Text und Bilder: ALSM


    WICHTIGER HINWEIS FÜR AKTUELLE TEILNEHMER: Die Gesundheit der Teilnehmer und Referenten hat für uns oberste Priorität. Daher werden nur Personen mit einem gültigen Covid-Zertifikat und einem Ausweisdokument zugelassen. Am Eingang des Kinos Capitol wird eine entsprechende Kontrolle durchgeführt.


    Weitere Informationen:
    Schweizerische Vereinigung
    für Standortmanagement SVSM
    Geschäftsstelle
    Ricketwilerstraße 135
    8352 Ricketwil (Winterthur)

    Telefon 058 255 08 88
    info@svsm-standortmanagement.ch www.svsm-standortmanagement.ch


    Schweizerischer Verband für Standortmanagement (ASLM)
    Die ASLM hat rund 90 Mitglieder, die in den Bereichen Standortmanagement, Regionalmarketing sowie Wirtschafts- und Immobilienförderung tätig sind. Der Verein fördert den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung und begünstigt den interdisziplinären Informationsaustausch. Sie setzt sich dafür ein, eine Verbindung zwischen Theorie, Forschung und Praxis herzustellen und die Professionalität im Gebietsmanagement zu fördern. Jedes Jahr lädt die ASLM zur Teilnahme am Business Center Management Day ein, bei dem renommierte Referenten die aktuellsten Themen und Fälle vorstellen und Branchenvertreter die Möglichkeit haben, sich zu treffen und ein Netzwerk aufzubauen. Seit 2007 vergibt die ASLM die ASLM Awards an innovative Projekte im Bereich Marketing und territoriale Entwicklung und Wirtschaftsförderung und zeichnet eine Person als Territorial Manager of the Year aus.

    www.svsm-standortmanagement.ch