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  • Properti nimmt 6 Millionen Franken Risikokapital ein

    Properti nimmt 6 Millionen Franken Risikokapital ein

    Das Zürcher Jungunternehmen Properti hat mehr als 6 Millionen Franken frisches Kapital in einer zweiten Seed-Finanzierungsrunde eingenommen. Damit will das Start-up die Prozesse auf seiner Makler-Plattform zum Abwickeln von Immobiliengeschäften weiter automatisieren und ausbauen, heisst es in einer Medienmitteilung. Zudem verstärken drei neue Experten den Verwaltungsrat des PropTech-Unternehmens.

    Hauptinvestor Serpentine Ventures führte die Finanzierungsrunde an. Weitere Anleger sind der Wachstumskapitalgeber Sparrow Ventures, der Unternehmer Ertan Wittwer sowie weitere Privatinvestoren. Sie waren den Angaben zufolge besonders von der „Kombination aus einer hohen Wachstumskadenz, eigens entwickelter Technologie und einem fundierten Beratungs-Know-how“ überzeugt.

    Properti-CEO Levent Künzi verfolgt mit der Plattform das Ziel, Immobiliengeschäfte und damit verbundene Transaktionen zu vereinfachen und sie für Kunden, Makler und Dienstleistungspartner besser zugänglich zu machen. Digital- und Fachexperten beraten bei Properti Käufer, Mieter, Verkäufer und Vermieter und klären deren Belange. 80 Prozent der Prozesse laufen dabei automatisiert ab. Mit dem frischen Kapital soll der Grad der Automatisierung weiter steigen.

    In einer ersten Seed-Finanzierung im Dezember 2021 hatte Properti 1,25 Millionen Franken eingenommen. Seitdem gab es laut Künzi einen „regelrechten Ansturm von Investoren“.

  • Properti steht vor Finanzierungsrunde

    Properti steht vor Finanzierungsrunde

    Vor knapp einem Jahr haben Levent Künzi, vormaliger COO von Betterhomes, und sein Bruder Adrian Künzi das Unternehmen Properti gegründet. Die beiden Brüder wollen mit dem digitalen Immobilienmakler die Immobilienbranche nachhaltig verändern, erläutert Properti in einer Mitteilung. Die Zielgruppe des Jungunternehmens aus dem Wirtschaftsraum Zürich bilden private Eigentümer von Mietwohnungen. Sie machen laut Mitteilung derzeit rund die Hälfte aller Besitzer der schweizweit rund 4,5 Millionen Wohnungen aus.

    Properti arbeitet dabei nach der Devise zentral managen, dezentral vermitteln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Wir fokussieren uns auf den Nischenmarkt von privaten Eigentümern und bieten einen vollumfänglichen Service rund um den Verkauf und die Vermietung von Immobilien an“, wird Levent Künzi dort zitiert. Dabei sind die Prozesse von Properti vollständig digitalisiert.

    Nach nur zehn Monaten am Markt ist Properti bereits auf 40 Mitarbeiter angewachsen. Sie betreuen aktuell „über 300 aktive Immobilien in der Deutschschweiz und konnten bis dahin schon über 230 Vermittlungen mit einem Umsatzvolumen von rund 40 Millionen tätigen – trotz Corona“, meint Levent Künzi. Die beiden Brüder wollen in Kürze eine erste Finanzierungsrunde durchführen. Als Vorbild wird in der Mitteilung McMakler genannt. Dem deutschen Unternehmen sei es gelungen, 50 Millionen Euro einzusammeln und den Unternehmenswert auf 230 Millionen Euro zu steigern.