Schlagwort: PropTechMarket

  • Die Aufbruchstimmung im Kanton Uri ist sichtbar

    Die Aufbruchstimmung im Kanton Uri ist sichtbar

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    Eröffnet wurde der Anlass von Landammann und Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind. In seinem Referat erläuterte er die positive Entwicklung der vergangenen Jahre: «Auf engstem Raum wird viel investiert und dabei befruchten sich private und öffentliche Investitionen gegenseitig. Exemplarisch dafür ist die Entwicklung rund um den neuen Kantonsbahnhof in Altdorf oder die Tourismusentwicklung Andermatt», so Camenzind.

    Im darauffolgenden Referat thematisierte Christoph Bugnon, Vorsitzender der Geschäftsleitung Urner Kantonalbank, den wichtigen Beitrag, den das Unternehmen mit dem neuen Dienstleistungsgebäude zur Entwicklung rund um den Kantonsbahnhof leistet. Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps, porträtierte in seinem Referat die Tourismusentwicklung in Andermatt.

    Abschliessend erläuterte Mario Epp, Standortförderung Uri, die Vorzüge des Wirtschaftsraums Uri: «Wir verfügen über ein optimales Kostenumfeld, kurze Wege zu den Entscheidungsträgern und sind hervorragend erschlossen, direkt an der europäischen Nord-Süd-Achse. Kurzum: Der Kanton Uri bietet beste Voraussetzungen für unternehmerische Erfolge.»

    Der darauffolgende Netzwerk-Apéro mit der Bau- und Immobilienbranche rundete den Anlass ab. Mit dem Anlass verknüpft ist die aktuelle Ausgabe von unserem Magazin «immo!nvest». Es zielt darauf ab, die positiven Entwicklungen im Kanton Uri aufzuzeigen und Interessenten für den Standort Uri zu begeistern.

    Wir blicken zufrieden auf den 92. immoTable Uri zurück. Es war ein erfolgreicher Anlass und wir möchten uns bei allen Teilnehmern ganz herzlich bedanken. Ebenfalls ein Dankeschön geht an Monika Schärer für die tolle Moderation und unsere Referenten Urban Camenzind, Christoph Bugnon, Raphael Krucker und Mario Epp für die interessanten und anregenden Referate. Ein grosses Danke auch an unsere Partner Kanton Uri, Urner Kantonalbank, eSMART und PropTechMarket.

    Am 16. Juni 2022 geht es mit dem 93. immoTable Flughafenregion Zürich in der Eventalm in Rümlang weiter. Darauf folgen der 94. immoTable Suisse Romandie am 06. Oktober 2022 in Lausanne und der 95. immoTable Basel am 24. November 2022.

  • Datenkompetenz: ein No Brainer!

    Datenkompetenz: ein No Brainer!

    «Daten sind das neue Gold» – so vernehmen wir es seit Jahren. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Komplexität von Sachverhalten und Anforderungen werden in Unternehmen quer durch alle Branchen Datenanalysten rekrutiert und entsprechende Teams aufgebaut. Daten per se führen aber noch zu keinen Lösungen. Es gilt vielmehr eine Strategie daraus abzuleiten – dafür braucht es nicht nur die intelligente Verknüpfung von Daten sondern auch entsprechende Marktkenntnis und die Analyse in einem bestimmten Kontext.

    Wie kann nun das Marktbedürfnis besser ermittelt und passender Wohnraum entwickelt und gebaut werden? Die Digitalisierung hat hier für die Planung und den Bau von Immobilien viele Möglichkeiten hervorgebracht. Mit entsprechenden Tools – beispielsweise von Luucy, Archilyse oder PriceHubble, um nur einige zu nennen – können Prozesse und Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vereinfacht und beschleunigt werden: von der Akquisition geeigneter Grundstücke, über die Entwicklung und Vermarktung, bis hin zur Bewirtschaftung der Objekte. KI-basierte Technologie kommt hier immer öfter zum Einsatz.

    Die «Hard Facts» sind sicher die Basis für datenbasierte Auswertungen. Aber Entwickler wünschen sich auch zunehmend «weiche Kennzahlen» als Ergänzung für ihre Entscheidungen, beispielsweise eine Information zur Zufriedenheit der Bewohner. Letztlich zählt natürlich sehr wesentlich der Erfahrungswert – die besten Entscheidungen sind bekanntlich die, bei denen auch das «subjektive Bauchgefühl» stimmt. Denn auch bei der besten Datengrundlage gilt: am Ende entscheidet immer der Mensch.

    Mehr Impulse zum Thema finden Sie hier: https://proptechmarket.net/impulse

  • So war das (PropTech-)Jahr…

    So war das (PropTech-)Jahr…

    Das Geld scheint im Moment förmlich auf der Strasse zu liegen. Es wurden eine Reihe namhafter Finanzierungsrunden geschlossen und zahlreiche Seed-Fundings lukriert. Neben den professionellen Venture Capital-Gesellschaften waren es zunehmend auch Corporates, die sich hier ein Stück vom (PropTech-)Kuchen abschneiden wollen – unter anderem um sich entsprechendes Produkt-Know-how und Digitalkompetenz im Unternehmen zu sichern.

    Immer mehr Versicherungen und Banken nutzten die vergangenen zwölf Monate, um ihr eigenes Ökosystem „Wohnen“ aufzubauen. Was im «Corona-Jahr» 2020 geplant und konzipiert wurde, kam in 2021 zur Umsetzung – mit dem Ziel die eigene Marktposition etwa im Hypothekargeschäft, in der Immobilienvermarktung oder im Bereich Versicherungslösungen zu stärken.

    Die Mobiliar machte mit ihren Unternehmungen in Richtung Ökosystem am meisten von sich reden. Das Versicherungsunternehmen hat u.a. gemeinsam mit Raiffeisen das Joint Venture Liiva ins Leben gerufen, um mit dieser Plattform ihren Kunden Zugang zum Ökosystem Wohnen zu eröffnen und eine durchgängige Wertschöpfungskette aufzubauen. Aber auch die Credit Suisse, der Hypothekenspezialist Moneypark und das auf Daten spezialisierte PropTech Pricehubble verkündeten vor Kurzem ihre Partnerschaft, mit dem Ziel eine Service- und Informationsplattform für Eigenheimbesitzer zu schaffen. Und auch für die Kantonalbanken, schon länger mit der Plattform newhome.ch am Markt, gehören Immobilien zum Kerngeschäft. Mit einer wesentlichen Beteiligung dreier Kantonalbanken am PropTech-Unternehmen emonitor, führend in der Digitalisierung von Vermietungs- und Vermarktungsprozessen, ist auch hier ein weiterer Schritt Richtung Ökosystem Wohnen gesetzt.

    Das vergangene Jahr war auch geprägt von Fusionen und Zusammenschlüssen von bestehenden Geschäftsmodellen – etwa dem Portal- und Lösungsanbieter Flatfox und der Bewirtschaftungslösung Aroov. Richtig «eingeschlagen» hat die Mitteilung des Zusammenschlusses mehrerer Immobilienportale wie homegate.ch und ImmoScout24 unter der Marke Swiss Marketplace Group (SMG), einem gemeinsamen Joint Venture von TX Group, Ringier, die Mobiliar und General Atlantic.

    Es bleibt also spannend, wie es im neuen Jahr weitergeht und welche konkreten Erfolge wir beobachten werden. Die Basis ist vielfach geschaffen, aber auch auf Ebene Organisation, Neustrukturierung und Governance gibt es sicher noch Einiges zu tun. Und auch das Thema Nachhaltigkeit wird im neuen Jahr vermutlich noch öfter genannt werden…

    Mehr Impulse finden Sie bei PropTechMarket: https://proptechmarket.net/impulse

  • Schneller lernen als der Wandel

    Schneller lernen als der Wandel

    Im Gegensatz zu früheren, eher linearen Revolutionen schreitet der digitale Wandel exponentiell voran. Das heisst, lange Zeit bemerkt man nichts, und auf einmal ist die Veränderung da. Diese Entwicklung gilt es im Gegensatz etwa zur Film-, Musik- oder Autoindustrie nicht zu verschlafen, welche von Netflix, Spotify oder Tesla überrascht wurde. «Und genau darum lohnt es sich ganz besonders, in Innovationen zu investieren und am Ball zu bleiben», sagte Mario Facchinetti in seinem Referat am diesjährigen Swiss ImmoTable in der Bauarena in ZH-Volketswil. Der Name seiner Firma PropTechMarket steht denn auch für technologiegetriebene, neue Innovationen (engl.: Property Technology), die für die Immobilienwirtschaft laufend an Bedeutung gewinnen.

    Technologien sollen dort eingesetzt werden, wo sie dem Menschen überlegen sind. Oft genug erfolgt der Wandel schleichend: «Vor zehn Jahren hätte wohl kein Taxifahrer erwartet, dass ihm eine Tech-Firma aus San Francisco mit dem Namen Uber jemals zur Konkurrenz werden könnte. Oder ganz einfach gesagt: Lange Zeit geschieht nichts bemerkenswertes, wobei sich viele neue Firmen in eine Startposition bringen, Daten und Erfahrungen sammeln», so Facchinetti. Bislang sei es keiner Firma gelungen, die Immobilienwirtschaft auf den Kopf zu stellen. Viele Firmen arbeiteten aber an dieser Vision. Nun geht es darum, schneller Erfahrungen aufzubauen als der digitale Wandel voranschreitet.

    Neue Technologien revolutionieren den Markt: «Es lässt sich erahnen, dass wir in Zukunft andere Fähigkeiten brauchen als dies heute der Fall ist», sagt Facchinetti. «Viele Studiengänge sind hoffnungslos veraltet. Und bald stellt sich die Frage, ob man lieber den Studienabsolventen mit dem Masterabschluss einstellt oder den Querdenker mit viel praktischem Knowhow.» Mit der Investition in Innovation verschafft man sich die Zeit, um auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Weltweit sind aktuell rund 7000 neue Firmen am Werk, die einen Teil des Immobilienkuchens für sich gewinnen möchten. Und im Gegensatz zu vor fünf Jahren erhalten diese jungen Wilden auch immer häufiger Risikokapital von Investoren, um in der Branche mit kompetitiven Preisen Fuss zu fassen.

  • Schlaue neue (Immo-)Welt

    Schlaue neue (Immo-)Welt

    Welche sind also die Kompetenzfelder, in denen wir uns künftig sicher bewegen sollten?
    Unter dem Begriff Tech-Wissen lässt sich einiges subsumieren: Die zunehmend softwarebasierten Lösungen erfordern u.a. die Auseinandersetzung mit Schnittstellenanpassung und Webintegration. Das Beherrschen von Programmiersprachen könnte zum individuellen Wettbewerbsvorteil werden. Keine zielgerichtete Marketing-Kampagne mehr ohne Data Analytics-Know how. Und es ist sicher nicht falsch, sich schon jetzt mit der Blockchain-Technologie und Begriffen wie DeFi und NFT auseinanderzusetzen…

    Es geht aber nicht nur um technologisches Wissen selbst, sondern auch um den richtigen Umgang mit Technologie und den neuen digitalen Möglichkeiten. Cloudbasierte Anwendungsprogramme und virtuelle Team-Applikationen schiessen wie Pilze aus dem Boden – ohne bewussten Einsatz und gezielten Umgang können diese Helfer auch schnell zum Zeitfresser und Burnout-Beschleuniger werden. «Otto Normalmitarbeiter» wird sich zudem auch mehr und mehr mit dem Thema Cyber Security auseinandersetzen müssen.

    Last but not least braucht es auch ein neues Verständnis von Leadership undKollaboration. Das oftmals traditionelle Hierarchiedenken im Konzern hat sicher nicht das Potential eines modernen Leadership-Modells. Die reine Startup-Peer-to-Peer-Kultur ohne prozessuale Regeln ist aber auch nicht der goldene Weg. Es braucht vor allem Achtsamkeit und Partizipation, eine vernünftige Autonomie und Eigenverantwortung sowie eine neue Fehlerkultur. Pläne und Aktivitäten müssen schnell und flexibel angepasst werden können – agile Methoden sind somit aus diesem Blickwinkel im (Projekt-)Management künftig ein Must.

    Mehr Impulse finden Sie hier: https://proptechmarket.net/impulse

  • 2. Global Real Estate Run

    2. Global Real Estate Run

    Der Herbst nähert sich mit grossen Schritten und mit ihm leider auch wieder die Zeit von steigenden Corona-Fallzahlen. Ein dezentrales Team-Event im Freien gibt Planungssicherheit und erfordert keine Zertifikatspflicht bzw. den damit verbundenen organisatorischen Aufwand. Firmen können sich als gesamtes Unternehmen anmelden oder auch nur mit einzelnen Teams teilnehmen. Eine ideale Möglichkeit für einen Strategy-Walk abseits des hektischen Alltagsgeschehens – oder einfach nur für einen netten Plausch unter Arbeitskollegen.

    Dazu nutzten einige Unternehmen die Veranstaltung im letzten Frühling für zusätzliche Teambuilding-Massnahmen und organisierten etwa spontan einen Apéro-Empfang, starteten einen eigenen Slack-Channel um den (internationalen) Team-Spirit zu stärken oder entschieden sich auf der gesamten Strecke Abfall zu sammeln und diese gute Tat über Social Media zu kommunizieren. Mehr Impressionen der vergangenen Veranstaltung finden Interessierte hier.

    Für die Teilnahme gibt es keine speziellen Voraussetzungen, nur den Willen 6 Kilometer innerhalb 24 Stunden zu absolvieren. Ob Joggen oder ambitioniertes Gehen ist jeder teilnehmenden Person freigestellt. Nach Anmeldung erhält der Teilnehmer Zugang zu einer geogetaggten App. Die Strecke kann von den Privatpersonen/Teams frei und ortsunabhängig gewählt werden.

    Die Organisatoren möchten mit dieser Initiative wieder auf Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft aufmerksam machen. Jeder kann hierzu etwas beitragen. Denn Nachhaltigkeit ist kein lokales, sondern ein globales Thema. Genauso wie der Global Real Estate Run. Als «grünes» Zeichen wird dank der Hauptpartner UnispaceImmo!nvest und PropTechMarket für jeden absolvierten Kilometer ein Baum gepflanzt.

  • Haushoch überlegen mit Drohnen

    Haushoch überlegen mit Drohnen

    Mittels Drohnenaufnahmen lassen sich Neubauprojekte digital modellieren. Das geplante Objekt wird mit Hilfe einer Software in die von der Drohne erhaltenen Grundstücks- und Umgebungsaufnahmen sozusagen «hineingesetzt». Mit diesem Building Information Modeling (BIM) entstehen so realitätsgetreue Visualisierungen eines Neubauprojekts in zwei- oder dreidimensionaler Ansicht. Objektstrategische Aussagen können so zuverlässig, schnell und günstig getroffen werden.

    Drohnen werden aber auch für baubezogene Arbeiten selbst eingesetzt. Zu den jüngsten Anwendungen zählt der computergesteuerte Einsatz von Drohnen für Fassadenanstriche. Die fliegenden Robotik-Helfer lassen sich sehr präzise steuern und können ganz nahe an eine Wand fliegen. So ist es möglich, Fassaden ohne Arbeitsvorbereitung und Aufstellung von Gerüsten zu streichen. Neben der Zeitersparnis ist dies auch ein Fortschritt in puncto Sicherheit auf dem Bau.

    Ein weiterer Anwendungsbereich ist jener für Inspektionen und Schadensprüfungen von Gebäuden und Bauwerken – beispielsweise der Einsatz von Drohnen für die Dachinspektion. Aufgrund der hohen Flughöhen und guten Stabilisierung im Flug können Drohnen auch bei historischen Gebäuden – beispielsweise Kirchen – eingesetzt werden. Aber auch zur Prüfung von Gebäuderissen, Glasschäden oder schwer zugänglichen Stellen lassen sich Drohnen komfortabel und sicher einsetzen. Dank der hohen Auflösung der Bilder können auch feinste Schäden erkannt werden und diese Aufnahmen für spätere Dokumentationszwecke gespeichert werden.

    Impulse rund um Innovationen in der Immobilien- und Bauwirtschaft finden Sie hier: https://hubs.li/H0RQl480

  • Ökosysteme im Fokus

    Ökosysteme im Fokus

    Unter Ökosystem versteht man grundsätzlich das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Stakeholdern in einem definierten Bereich eines menschlichen Bedürfnisses – beispielsweise Mobilität, Gesundheit oder Wohnen. Der zunehmende Trend zu Ökosystemen zeichnet sich in unterschiedlichen Lebensbereichen ab. In Abhängigkeit ihrer Beziehung zum Endkonsumenten können die verschiedenen Player in einem Ökosystem drei unterschiedliche Rollen einnehmen: die des «Orchestrators», die des «Realisierers» oder jene des «Enablers».

    Der Orchestrator hat den direkten Kontakt zum Endkunden und übernimmt das Management des Customer Interface über eine digitale B2C-Plattform. Bekannte Beispiele sind hier etwa Amazon oder Airbnb. Diese Unternehmen sind vereinfacht gesagt dafür verantwortlich, die Bedürfnisse der Kunden zu erkennen und diese mit den richtigen Produkten und Services von Firmen zusammenzubringen. Letztere sind in diesem Kontext die Realisierer – im Ökosystem «Wohnen» etwa Anbieter für PropTech-Lösungen oder Versicherer und Banken selbst mit ihren jeweiligen Produkten und Services. Jene Unternehmen, die als Unterstützer für die beiden anderen Gruppen agieren, sind Enabler. Diese treten nicht direkt mit dem Endkonsumenten in Kontakt. Tatsächlich sind die meisten Unternehmen in einem Ökosystem Enabler – etwa Lieferanten von Produktkomponenten oder Software. Sie bilden sozusagen das Backbone des Ökosystems.

    Dieses Zusammenspiel ist essentiell im zunehmenden Kampf um Marktanteile. Deshalb beteiligen sich immer mehr Versicherungen und Banken auch direkt an PropTech-Unternehmen – unter anderem um mittels Digitalisierung ihrer eigenen Wertschöpfungskette ihr Angebot benutzerfreundlicher und kosteneffizienter anbieten zu können. Inwieweit Versicherer und Banken die Rolle der Orchestratoren in Zukunft ausfüllen wird sich zeigen. Sicher ist, dass sie sich über ein funktionierendes Ökosystem Kundenschnittstellen sichern können – denn viele Experten sind sich einig: In Zukunft wird der Fokus auf digitalen Ökosystemen liegen.

    Mehr Impulse zum Thema finden Sie hier: https://proptechmarket.net/impulse

  • Visualisierungslösungen: ein emotionaler Stimulus

    Visualisierungslösungen: ein emotionaler Stimulus

    Ob Vermietung oder Verkauf – die Nachfrage nach Visualisierungslösungen in der Immobilien- und Bauwirtschaft nimmt spürbar zu. Je nachdem ob es sich um ein Bestandsobjekt oder ein Neubauprojekt handelt, kommen unterschiedliche Lösungen zum Einsatz. Bei ersterem finden oftmals 360°-Touren Anwendung – zunehmend interaktiv, bei zweiterem vielfach Virtual Reality-Lösungen – angepasst an das Objekt und die Zielgruppe.

    Nicht jeder Käufer oder Mieter kann sich einen leeren Raum möbliert vorstellen. Hier helfen virtuelle Homestaging-Lösungen, um den Funken zum Überspringen zu bringen. Mit diesem Tool können auch preiswerte Eigentumswohnungen oder Mietobjekte optisch ansprechend gestaltet und so schneller vermittelt werden. Weiterführende Lösungen ermöglichen die virtuelle Begehung von Räumlichkeiten, welche erst entstehen sollen. Mittels Stand-Alone Virtual Reality-Brillen können etwa Planungsfehler virtuell gesehen und somit später vermieden werden. Zudem können geplante Gewerke gemeinsam – beispielsweise mit dem Bauherrn oder Architekten – begangen werden. Das «Eintauchen» und tatsächliche Erleben der Räumlichkeiten gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl.

    Darüber hinaus gibt es auch virtuelle Gesamtlösungen am Markt, die verschiedene Phasen des Immobilienzyklus digital abbilden: von der skizzierten Projektvision und dem Prototyping bis hin zu Visualisierungskonzepten für Vermarktung und Bewirtschaftung.

    Einen Überblick über qualitätsgeprüfte Visualisierungslösungen finden Sie hier:
    https://proptechmarket.net/tools

  • PropTech: Die 3 wichtigsten Success Drivers

    PropTech: Die 3 wichtigsten Success Drivers

    Gemäss «Gartner Hype Cycle» unterliegt jede neue Technologie zuerst einmal hohen bzw. überzogenen Erwartungen. Nach einem «Zyklus der Enttäuschung» folgt eine «Phase der Erleuchtung», aus welcher anschliessend Lösungen auf einem realistisch steigendem Produktivitätsniveau entstehen. Data Science, Roboter und Drohnen, Virtual und Augmented Reality oder Artificial Intelligence sind nur einige dieser Basistechnologien. Die Blockchain reiht sich hier als eine der letzten technologischen Hype-Auslöser ein. Wir werden in den nächsten Jahren in diesen Bereichen vielversprechende Entwicklungen und Anwendungsfälle sehen.

    Die Herausforderung für ein PropTech-Unternehmen ist es, aus einer dieser Basistechnologien ein erfolgreiches Geschäftsmodell bzw. Produkt oder Service mit entsprechendem Problemlösungspotential und Skalierbarkeit zu entwickeln. In diesem Zusammenhang hört man oft Begriffe wie SaaS oder DSaaS. «Software as a Service» (SaaS) ist ein Cloud-Service Modell, bei dem sich Anwendungen und Daten in der Cloud und somit auf den Servern des PropTech-Anbieters befinden. Bei «Data Science as a Service» (DSaaS) werden die an die Cloud gelieferten Daten vom Anbieter aufbereitet, nach einem Algorithmus analysiert und dem Kunden als Erkenntnisse zurückgespielt.

    Dies ist aber nur eine Seite der Medaille. Die etablierten Firmen in der Immobilienbranche müssen den Mehrwert dieser Produkte und Services auch erkennen und dafür bereit sein zu bezahlen. Treiber für die Immobilienunternehmer wird hier sicherlich die Kosten- bzw. Effizienzseite sein, aber auch oder vor allem die Bedürfnisse ihrer Kunden. Wer sein Geschäftsmodell auf einen Megatrend ausrichtet – wie etwa Sustainability, Big Data oder Future Work – liegt hier grundsätzlich nicht falsch.

    Mehr zu erfolgreichen Geschäftsmodellen erfahren Sie hier:
    https://proptechmarket.net/loesungen

  • PropTech Trend bei Investoren angekommen

    PropTech Trend bei Investoren angekommen

    Derzeit fliesst viel Kapital in Startups. Im Jahr 2020 sind über 2 Mrd. Franken in Schweizer Startup-Unternehmen geflossen. Europaweit wurden zuletzt mehr als 500 Mio. Euro pro Jahr in Startups investiert, die sich der Digitalisierung der Immobilienwirtschaft widmen (Quelle: Swiss Venture Capital Report 2021, European PropTech Trends 2020). Neben den professionellen Venture Capital-Gesellschaften sind es zunehmend auch Corporate Investoren und Business Angels, die sich hier ein Stück vom (PropTech-)Kuchen abschneiden wollen. Dies ist einerseits der Situation auf den Finanzmärkten geschuldet – Stichwort Negativzinsen – aber andererseits sicher auch der digitalen Transformation und dem Bestreben von Firmen, entsprechendes Produkt-Know-how im Unternehmen zu sichern. 

    Aber wie definiert sich ein Startup eigentlich? Nicht jeder Jungunternehmer ist automatisch ein Startup-Entrepreneur. Gemäss Definition des Swiss Startup Radar müssen ein skalierbares Geschäftsmodell und ambitionierte Wachstumspläne vorliegen als auch internationale Absatzmärkte im Fokus stehen. Basis des Geschäftsmodells ist ein wissenschafts- und technologiebasierter Ansatz sowie ein Fokus auf Innovation. Last but not least: Die Geldgeber sind renditeorientiert, ihre Investitionen sollen sich rechnen. 

    Finanzierungen erfolgen grundsätzlich in verschiedenen Finanzierungsrunden. Je nach Entwicklungsstadium spricht man etwa von Seed-Investments, Series A und Series B Finanzierungsrunden für die frühen Phasen, Series C, D, E, etc. für die späteren Stages – bis irgendwann ein möglicher «Exit» folgt, zum Beispiel durch einen Börsengang oder den Verkauf an einen grossen Investor. Ein Exit ist sozusagen ein Indikator für die «Reife» eines Startup-Ökosystems und ist für die Eigendynamik des Systems wichtig: er bringt verkaufende (bisherige) Investoren und Gründer hervor, welche ihrerseits wieder in neue Startups reinvestieren oder erneut Startups gründen.  

    Mehr zu Innovationsstrategie und Startup-Finanzierung lesen Sie hier:
    https://proptechmarket.net/impulse

  • Global Real Estate Run: Event mit Folge-Boost

    Global Real Estate Run: Event mit Folge-Boost

    Knapp 1’400 Teilnehmer aus 46 Ländern und 6 Kontinenten sind für die «gute Sache» gelaufen und haben ein nachhaltiges Zeichen gesetzt. Mit dem Anbau von 6’000 Bäumen, für jeden absolvierten Kilometer einen, werden ca. 132 Tonnen CO2 pro Jahr kompensiert.

    Nach dem Motto «Tue Gutes und sprich darüber» bedanken sich die Organisatoren bei allen Teilnehmenden und freuen sich über das ein oder andere tolle Zusatz-Engagement im Rahmen des von Homegate AGSPG Intercity Zurich AG und PropTechMarket in der Schweiz gesponserten Lauf-Events. Auf der eingerichteten Social Media-Wand wurden zahlreiche Bilder, Einblicke und Erfahrungen geteilt.

    Meno Lammers, Gründer der PropTech for Good-Initiative in den Niederlanden, hat auf der 6-Kilometer-Strecke jede Menge Müll vom Wegrand eingesammelt und somit der Nachhaltigkeitsinitiative noch seinen eigenen «grünen Stempel» verpasst. Andere wiederum nutzten den Global Real Estate Run für ihr Teambuilding und waren positiv überrascht, dass der Teamspirit trotz minimierter Austauschmöglichkeiten während der Lockdowns immer noch absolut vorhanden ist. H&B Real Estate erwartete die teilnehmenden Mitarbeiter in Zürich mit einem spontanen Slow Food-Apéro und Outdoor-Austausch. BuildingMinds, mit Sitz in Berlin, nützte die Teilnahme für neue Mitarbeiter, um ihre Kollegen nicht ausschliesslich über virtuelle Kollaborationsplattformen zu sehen, sondern in coronakonformen Zweier-Teams auch persönlich kennenzulernen. PriceHubble war gleich mit 100 Mitarbeitern, Freunden und Familien in mehreren Ländern vertreten – in Japan, Tunesien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz, Russland, der Ukraine und Singapur. Auf einem eigenen Slack-Channel wurden Fotos und Videos geteilt und so der internationale Teamspirit auch in Zeiten von gestrichenen Business-Flügen wiedererweckt. Viele Teilnehmer haben den Lauf aber auch einfach nur für sich genossen, als kleine Pause «um den Kopf durchzulüften» und Platz für neue Ideen zu schaffen.

    Weitere Stories und Posts unter:
    globalrealestaterun.com/socialmediawall

  • Neue Energielösungen am Start

    Neue Energielösungen am Start

    Gerade im Bereich Heizen von Wohnraum dominiert immer noch die Verwendung fossiler Brennstoffe. Dank innovativer Technologien entstehen hier neue klimafreundliche Alternativen – zum Beispiel das Heizen mit Seethermie oder die Nutzung der Abwärme von Computern. Beide Ansätze verwenden bestehende Wärmequellen zum Beheizen von Gebäuden.

    Die Seethermie ist eine der jüngsten Formen der Energiegewinnung und macht sich die Seen als riesige Wärmespeicher zu Nutze. Im Sommer nehmen die Seen die Wärme der Sonne auf und geben sie nur langsam ab. Selbst bei Minusgraden behält das Seewasser in der Tiefe eine gewisse Temperatur – ideal um dem Wasser in den unteren Schichten Wärme zu entziehen und diese als natürliche Heizquelle zu verwenden. Das Wasser wird dem See dann wieder kühler rückgeführt. Für das Ökosystem ist dies unbedenklich und steuert in gewissem Masse sogar der klimatischen Erwärmung entgegen. Mit dieser Technologie steht in Luzern das grösste Seethermie-Projekt der Schweiz erfolgreich am Start.

    Einen anderen Ansatz verfolgt das Pariser Startup «Qarnot» und setzt auf die Abwärme von Computern. Anstatt Rechner in grossen Serverräumen aufwendig zu kühlen, werden diese in Heizkörper eingebaut. In den Heizkörpern fliessen somit Daten statt Wasser. Die dezentrale Rechenleistung wird an grosse Firmen verkauft, die digitalen Heizkörper selbst an private Haushalte. Diese haben somit nach der Erstinvestition keine Heizkosten mehr. Je mehr Wärme gewünscht wird, desto mehr Datenleistung wird generiert. Die Daten sind verschlüsselt und werden auch nicht gespeichert, somit ist nicht nachvollziehbar, welche Daten fliessen. Dasselbe funktioniert auch mit Warmwasserboilern – in Bordeaux wurde bereits ein gesamter Wohnkomplex mit dieser Technologie ausgestattet. Aufgrund der weltweit steigenden Datenmengen scheint das zukünftige Potential somit enorm.

    Mehr zu intelligenten Lösungen lesen Sie hier:
    https://proptechmarket.net/loesungen

  • Was hat künstliche Intelligenz mit Facility Management zu tun?

    Was hat künstliche Intelligenz mit Facility Management zu tun?

    Das Thema Künstliche Intelligenz hat den «Laborstatus» definitiv hinter sich gelassen. KI-basierte Lösungen werden immer stärker in den Arbeitsalltag integriert. Dabei geht es im Kern nicht um die «lernende» Technologie selbst, sondern um die dahinterliegenden Daten. Die technologische Lösung übernimmt das Sammeln, Speichern, Verarbeiten und Nutzen der eingeflossenen Daten. Entscheidend für künftige Innovationen wird hier das Zusammenspiel zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz sein. Jene Unternehmen, die KI sinnvoll nutzen, werden für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sein und entscheidende Wettbewerbsvorteile erlangen.

    Auch im Facility Management haben KI-basierte Lösungen Einzug gefunden. Die Gebäudereinigung ist ein sehr kostspieliges Thema und Reinigungsmittel, Energie und Zeit werden oftmals mehr als nötig eingesetzt – dies ist nicht nur unökologisch, sondern auch unökonomisch. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz kann der Ressourceneinsatz optimiert und Kosten deutlich reduziert werden.

    Das Schweizer Startup Soobr bietet hier eine nutzungsorientierte KI-Lösung. Dabei werden die bestehenden Leistungs- und Gebäudedaten in die Software eingelesen, worauf die KI basierend auf Faktoren wie Raumdistanzen, Raumpriorität, Anzahl und Dauer der Reinigung die Planung der täglichen Touren vornimmt. Über Raumsensoren kann zusätzlich die Belegung der einzelnen Räume in die Einsatzplanung integriert werden, um so die Reinigung gezielt dort auszuführen, wo sie wirklich notwendig ist. Die ausführenden Reinigungsmitarbeitenden werden mittels App auf mobilen Geräten durch die jeweiligen Touren geführt wobei Sie die KI mit Feedback und Dokumentationen speisen können. Die dynamische Tourenplanung erhöht die Effizienz, spart Kosten und Zeit bei der Tourenplanung ein und steigert die Transparenz für die Datenauswertung. 

    Mehr zu digitalen Helfer in der Immobilien- und Bauwirtschaft finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions