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  • Energiesituation bei Schweizer KMU und Familienunternehmen: Sorge ja, Krise nein

    Energiesituation bei Schweizer KMU und Familienunternehmen: Sorge ja, Krise nein

    Auf dem Sorgenbarometer der Unternehmen rangiert die Energiekrise mit 45 % der Nennungen ex aequo mit der Inflation auf Platz drei. Noch mehr Sorgen bereiten den Entscheidungstragenden die aktuellen Lieferkettenprobleme. Den Spitzenplatz belegt mit 65 % der Nennungen der Fachkräftemangel. Dieser beschäftigt Schweizer Unternehmen unabhängig von Branche oder Grösse. 45 % der Befragten geben an, dass ihnen die Energiekrise überhaupt oder fast keine Sorgen bereiten würde. 47 % gehen nicht davon aus, dass ihre Umsätze unter der Energiekrise leiden. 22 % beziffern die erwarteten Umsatzeinbussen auf 1 % bis 4 %.

    Bereit für den Notfall

    82 % der Studienunternehmen sind überzeugt, ihr wirksamstes Energiesparpotenzial zu kennen. Schon heute reduzieren 54 % der Befragten ihren Stromverbrauch. 30 % haben einen Krisenstab etabliert, der Massnahmen konzipiert hat oder an solchen arbeitet. Nur gut jedes zehnte Unter-nehmen (12 %) erläutert, keine Massnahmen geplant oder umgesetzt zu haben. Jene Unternehmen, die bereits Energiesparmassnahmen entwickelt haben, sehen diese zu 57 % als sofort und zu 24 % als innerhalb weniger Wochen wirksam. Zwei Drittel der Befragten könnten ihren Betrieb auch dann aufrechterhalten, wenn aufgrund eines Energiemangels die Strom- und Gaszufuhr reduziert werden würde.

    Arbeitsplätze und Existenz gesichert

    88 % der Studienunternehmen denken nicht an einen Stellenabbau, um den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken. Für knapp zwei Drittel (63 %) ist auch Homeoffice keine gangbare Lösung. Bei der Frage der Existenzbedrohung sind sich die Studienunternehmen einig: 91 % der Befragten sehen die Existenz ihres Unternehmens in den kommenden sechs Monaten durch die Energiekrise nicht gefährdet.

    Über diese Studie

    Die Kurzstudie zur Energiekrise wurde von PwC im November 2022 auf der Grundlage eines Online-Fragebogens durchgeführt. 137 Schweizer Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen. Sie stammen zu 42 % aus der verarbeitenden Industrie. Zudem sind Baugewerbe, Detailhandel, Informatik, Kommunikation, Unterhaltung, Gastgewerbe, Energie und Finanzwelt vertreten. 47 % der Studienunternehmen beschäftigen mehr als 250 Mitarbeitende, 17 % weniger als 50 Mitarbeitende.

    Weitere Infos
    www.pwc.ch/de/publications/2022/energiekrise-bei-familienunternehmen-und-kmu.pdf

  • Zürcher Immobilien werden attraktiver

    Zürcher Immobilien werden attraktiver

    Als einzige Schweizer Stadt legt Zürich an Attraktivität für Investitionen in Immobilien zu. In der aktuellen Studie „Emerging Trends in Real Estate Europe 2022“ der Wirtschaftsberatung PwC klettert sie von Rang 20 im Vorjahr auf Platz 14. In der Kategorie Mieten und Kapitalwerte setzen die Befragten Zürich auf den sechsten Platz. Der Bericht spiegelt die Ansichten von 844 Immobilienfachleuten wider.

    Die Rangliste wird neu von London angeführt. Die britische Hauptstadt und Berlin haben die ersten beiden Plätze aus dem Vorjahr getauscht. Dahinter folgen Paris, Frankfurt, und München.

    Wie es in einer Medienmitteilung zu dieser Studie heisst, verzeichne sie das höchste Geschäftsvertrauen seit 2014. Ausserdem zeige sie, dass sich die positiven Aussichten seit dem vergangenen Jahr verdoppelt haben.

    Die grössten Sorgen der europäischen Immobilienbranche bezögen sich auf hohe Baukosten und knappe Ressourcen (88 Prozent der Befragten), die Verfügbarkeit von Grundstücken und Vermögenswerten (66 Prozent) und die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung (61 Prozent).

    Bezüglich der Büroflächen gebe es keinen Konsens. Einige der Befragten setzten auf flexible und hochwertige Objekte, anderen gingen von einem unvermeidlichen Rückgang der Gesamtnachfrage aus. 85 Prozent glauben, dass die Homeoffice-Zeit zunehmen werde. 82 Prozent denken, dass ein repräsentatives Bürogebäude weiterhin für die Vermittlung der Unternehmenskultur und die Personalrekrutierung bedeutsam sei.