Schlagwort: Quadratmeter

  • AEW Energie produziert Solarstrom auf Isemeyer-Areal

    AEW Energie produziert Solarstrom auf Isemeyer-Areal

    Die AEW Energie AG hat in Rheinfelden eine 13’000 Quadratmeter grosse Solaranlage mit 5000 Modulen installiert und in Betrieb genommen. Sie befindet sich auf dem Dach des Isemeyer-Areals und ist eine der grössten im Portfolio des Energieversorgers.

    Einer Mitteilung zufolge erzeugt sie jährlich rund 1,9 Gigawattstunden Sonnenstrom. Ungefähr ein Drittel davon nehmen die eingemieteten Unternehmen direkt vor Ort ab. Der Rest wird in das Netz der AEW eingespeist.

    Die Anlage wird im Contracting-Modell betrieben: Sie gehört der AEW, die für die Installations- und Instandhaltungskosten aufkommt. Die Soluma AG als Eigentümerin erhält als Gegenleistung für die Bereitstellung der Fläche von der AEW während der kommenden 30 Jahre einen vertraglich vereinbarten Fixpreis für den vom Dach bezogenen Strom. Auch den Mietern entstehen keine Zusatzkosten. Vor der Installation der 5000 Solarpanels ist das Dach der Industriehallen auf Kosten der AEW zusätzlich gedämmt und die Gebäudehülle damit energetisch verbessert worden.

    Nicht zuletzt profitiere auch die Umwelt, so die AEW. „Denn allein mit der Menge dieser Anlage könnten 420 Vier-Personen-Haushalte ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgt werden.“

  • In Matten entsteht die erste Solargemeinschaft auf dem Bödeli

    In Matten entsteht die erste Solargemeinschaft auf dem Bödeli

    Rund 220 Personen haben sich zur IBI-Solargemeinschaft mit Standort in Matten zusammengefunden. Laut einer Medienmitteilung der Industrielle Betriebe Interlaken AG (IBI) wird die Grossanlage auf dem Dach des Pferdesportcenters mit 2390 Quadratmeter Solarpanels bestückt. Die Photovoltaikanlage erlaubt eine Produktion von 463’000 Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von bis zu 120 Haushalten.

    Die IBI habe auf dem Bödeli, dem Gebiet zwischen Thuner- und Brienzersee im Berner Oberland, ein grosses Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner an Solaranlagen, heisst es in der Medienmitteilung. Allerdings verfügten nicht alle interessierten Personen über eine Dachfläche, um eine eigene Photovoltaikanlage zu installieren. Die Lösung seien Solargemeinschaften, bei denen sich mehrere Personen an einer gemeinschaftlichen Anlage beteiligen.

    Eine solche Gemeinschaftsanlage entsteht jetzt auf dem Dach des grossen Zentrums für Pferdesport in Matten. Das Interesse sei so gross gewesen, dass schon 18 Tage nach Buchungsbeginn die Investition stand. Rund 220 Kundinnen und Kunden haben sich nach Angaben der IBI am Dach beteiligt, 40 Prozent davon mit einer Maximalfläche von 20 Quadratmetern. Die Beteiligung beträgt 250 Franken pro Quadratmeter Panelfläche. Dafür erhalten die Investoren eine Gutschrift von 100 Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr über 20 Jahre. Das Risiko für den Betrieb der Anlage liegt zu 100 Prozent bei der IBI. Bei Betriebsausfällen, Schnee auf dem Dach oder Hagelschaden tragen die Kunden kein Risiko.

    Aktuell muss das Leitungsnetz in diesem Gebiet noch verstärkt und eventuell eine Trafostation gebaut werden. Die IBI plant laut der Mitteilung schon, noch 2023 eine zweite Solargemeinschaft auszuschreiben.

  • AMAG produziert mehr Solarstrom

    AMAG produziert mehr Solarstrom

    Die AMAG Gruppe hat ihre Kapazität bei Solarstrom weiter ausgebaut: Auf dem Dach des Garagenbetriebs in Cham hat sie eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die 312 Solarmodule produzieren auf knapp 570 Quadratmetern rund 138’000 Kilowattstunden Strom. Das wird laut einer Medienmitteilung maximal 30 Prozent des eigenen Strombedarfs decken.

    Der Automobilhändler will Strom zunehmend selbst produzieren. Er soll für den Eigengebrauch in den Garagen und für den Betrieb der verkauften elektrischen Fahrzeuge verwendet werden. Deshalb werden den Angaben zufolge bis 2025 rund 75’000 Quadratmeter mit Solarpanelen bestückt. Das entspricht einer Fläche von zehn Fussballfeldern. Weiteres Ausbaupotenzial von zusätzlichen rund 100’000 Quadratmetern werde noch abgeklärt. Ab 2025 will das Unternehmen klimaneutral arbeiten.

    Zusätzlich werden die Dächer der AMAG Chur wärmegedämmt und mit lichtdurchlässigen Kuppeln versehen. „Durch das natürliche Licht sparen wir einen Teil der aufwendigen und stromintensiven Beleuchtung“, wird der Geschäftsführer von AMAG Chur, Jan Giger, zitiert. „Die Wärmedämmung hilft dabei, Energiekosten zu senken und den Gasverbrauch für die Heizung zu reduzieren.“

  • Neuer Quartierteil auf dem «Butteri»-Areal in Burgdorf

    Neuer Quartierteil auf dem «Butteri»-Areal in Burgdorf

    Das 3350 Quadratmeter grosse Areal rund um die ehemalige frühere Verbandsmolkerei «Butteri» am Farbweg im Bahnhofquartier ist ein wichtiges Entwicklungsareal im Innenstadtgebiet der Stadt Burgdorf.

    Die Grundeigentümer Stadt Burgdorf, Raiffeisen Pensionskasse und Pensionskasse der technischen Verbände SIA STV BSA FSAI wollen das Areal am Farbweg zwischen Mülibach und Gotthelfstrasse zu einem neuen, attraktiven Quartierteil weiterentwickeln. Dafür haben sie bereits 2017 ein Studienverfahren durchgeführt.

    Das Siegerprojekt des Studienauftrags wurde im März 2018 gekürt. Das Büro GWJ Architektur aus Bern konnte mit seinem Projekt, welches es in Zusammenarbeit mit ASP Landschaftsarchitekten und Transitec Beratende Ingenieure ausgearbeitet hat, die Jury überzeugen. Die Studie wurde in der Zwischenzeit zu einem Richtprojekt weiterbearbeitet. Die Überbauungsordnung liegt zur Vorprüfung bei den entsprechenden Ämtern, und eine Rückmeldung wird im Spätsommer 2022 erwartet.

    Verteilt auf fünf Gebäudevolumen sind rund 120 Mietwohnungen sowie 910 Quadratmeter Gewerbeflächen geplant. Die Baukörper sollen zusammen mit unterschiedlichen Aussenräumen eine neue Identität für den Quartierteil schaffen. Die Gesamtinvestition beträgt rund 65 Millionen Franken.

    Entlang des Farbwegs sollen zwei Gebäude mit vier Geschossen plus Attika gebaut werden. Im Bereich des heutigen, oberirdischen Migros-Parkplatzes wird ein Längsbau am Mülibach vorgesehen. An der Gotthelfstrasse sieht das Projekt einen viergeschossigen Punktbau vor, der zusammen mit dem Mülibach-Längsbau einen kleinen Platz umfasst.

    Die bestehende Bebauung an der Poststrasse soll komplettiert und mit einem markanten, siebengeschossigen Hochpunkt abgeschlossen werden.

  • Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    SPGI Zurich hat im Auftrag der Miteigentümerschaft weitere Flächen im Konnex Baden vermietet. Das Zürcher Unternehmen Office LAB bezieht ab Januar 2024 eine Gesamtfläche von über 2800 Quadratmetern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dann soll der Anbieter von Coworking-Büros auch das gesamte Konferenz- und Veranstaltungsmanagement für den Gebäudekomplex Konnex im Zentrum von Baden übernehmen.

    Office LAB nutzt bereits seit August dieses Jahres 800 Quadratmeter im Konnex zur Zwischenmiete. Das Zürcher Unternehmen bietet Büro-Lösungen für Einzelpersonen und Unternehmen. Diese erhalten Zugang zu den Coworking Spaces in Form von Tages-Pässen oder auch festen Teambüros. Bisher betreibt Office LAB sechs Standorte. Mit dem neuen Standort verstärkt das Unternehmen den Angaben zufolge seine bereits etablierte Präsenz in Baden.

    Der Gebäudekomplex Konnex in der Brown Boveri Strasse 7 wird derzeit gesamtsaniert. Bis Mitte 2023 entsteht dort ein „Stadt in Stadt“-Angebot. Dafür werden insgesamt rund 35’000 Quadratmeter Fläche vermietet.

  • EWA-energieUri schafft neue Solargemeinschaft

    EWA-energieUri schafft neue Solargemeinschaft

    EWA-energieUri realisiert in Schattdorf die Solargemeinschaft Uri. Wie der Urner Energieversorger mitteilt, will er auf dem Dach der Stiftung Behindertenbetriebe Uri eine Photovoltaikanlage realisieren, an der sich auch private Interessentinnen und Interessenten beteiligen können. Diese können ab sofort einzelne Quadratmeter der Anlage für einen Fixpreis von 339 Franken reservieren. Dafür erhalten sie über 20 Jahre Solarstrom.

    Die Anlage soll auf 260 Quadratmetern pro Jahr insgesamt 49‘000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Pro Quadratmeter sind das 165 Kilowattstunden, rund 4 Prozent des Verbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Frühjahr 2023 geplant. Interessierte können ihren Anteil bereits jetzt auf meinurstrom-sun.ch reservieren.

    „Die Solargemeinschaft Uri ist ein attraktives Produkt, um einfach und unkompliziert auch ohne eigenes Dach Solarstrom zu produzieren und beziehen“, wird Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA-energieUri, in der Mitteilung zitiert.