Schlagwort: Quartal

  • Preise von Wohneigentum steigen im 2. Quartal 2023 um 1,2%

    Preise von Wohneigentum steigen im 2. Quartal 2023 um 1,2%

    Im 2. Quartal 2023 zogen im Vergleich zum Vorquartal schweizweit gesehen sowohl die Preise der Einfamilienhäuser (+0,7%) wie auch diejenigen der Eigentumswohnungen (+1,6%) an. Bei den Einfamilienhäusern stiegen die Preise in den städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration am meisten an (+3.4%), während die Preise in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration und in den intermediären Gemeinden stabil geblieben sind. Das Marktsegment der Eigentumswohnungen weist in sämtlichen Gemeindetypen höhere Preise auf als im 1. Quartal 2023. Der stärkste Preisanstieg fand in der Kategorie der städtischen Gemeinden einer mittelgrossen Agglomeration statt (+2,4%). Weitere Informationen unter www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/aktuell

  • Immobilienmarkt Schweiz – Zinswende, na und?

    Immobilienmarkt Schweiz – Zinswende, na und?

    Nach Jahren des Überangebots stehen die Zeichen im Mietwohnungsmarkt nun klar auf Knappheit. Obwohl die Nachfrage auch künftig das Wohnungsangebot übersteigt, reagiert die Immobilienbranche bisher nicht mit einer höheren Wohnungsproduktion. Solange die Mieten nicht kräftig ansteigen, fehlen im aktuellen Marktumfeld die Anreize für die Ausweitung des Wohnungsbaus. «Die noch  vorhandenen Leerstandreserven werden bald erschöpft sein. Denn die Nachfrage durch Zuwanderung, Individualisierung und demografische Alterung steigt weiter,

    während gleichzeitig immer weniger neue Wohnungen gebaut werden. Deutlich anziehende Angebotsmieten sind somit nur noch eine Frage der Zeit und das Thema wird auf der politischen Agenda nach oben rücken», so Neff.

    Verdichtung schreitet gemächlich voran
    In der Schweiz wird es immer enger. Die hierzulande neu erstellten Gebäude werden immer höher, die darin erstellen Wohnungen immer kleiner und in den Wohnbauzonen wohnen immer mehr Menschen pro Fläche. Mit dem knappen Boden wird also immer haushälterischer umgegangen. Weil der Flächenverbrauch pro Peron aber unvermindert ansteigt und immer mehr Menschen in der Schweiz leben, reicht das Tempo der Verdichtung bei weitem nicht aus, um die Zersiedelung zu stoppen. «Der raumplanerisch geforderten schnelleren Verdichtung stehen hohe Hürden im Weg. Die Baukosten von Projekten mit höherer Dichte sind deutlich höher als bei einem Neubau auf grüner Wiese. Zusätzlich beschränken, verkomplizieren oder verunmöglichen strenge, unflexible und uneinheitliche Bau- und Zonenordnungen die Verdichtungsbestrebungen. Eine sehr liberale Einsprachepraxis erhöht den Planungsaufwand für Projekte mit hohem Verdichtungspotenzial und führt zu immer grösseren administrativen Aufwänden», so Martin Neff. Beispielsweise hat sich die durchschnittliche Dauer vom eingereichten Baugesuch bis zur erteilten Baubewilligung von Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen in den letzten 20 Jahren von 92 Tagen auf 150 Tage deutlich erhöht.

    Platzende Blasen in der virtuellen Welt
    Der Handel mit digitalen Vermögenswerten auf Basis der Blockchain-Technologie hat im Zuge des Kryptowährungs-Booms einen regelrechten Hype erlebt. Mittlerweile können in der digitalen Welt, dem sogenannten Metaverse, auch Grundstücke und Immobilien erworben werden. Je attraktiver ein Stück des digitalen Bodens ist, desto mehr wird dafür bezahlt. Die relative Attraktivität definiert sich dabei stark dadurch, wie viele Spieler sich in der Nähe des Grundstückes im Schnitt aufhalten. Der Markt für digitale Immobilien hat enorme Preisschübe erlebt. Anfang Januar 2021 wurde beispielsweise in einem der bekanntesten Mataversen «The Sandbox» die durchschnittliche Landparzelle noch für unter 150 US-Dollar gehandelt. Bis Ende des Jahres stieg der Preis auf über 16’000 Dollar, was einer Wertsteigerung von fast 11’000 Prozent entspricht. Bis Ende Juni 2022 sind die Preise auf 2’500 Dollar regelrecht zusammengefallen. Eine solche Blasenbildung mit anschliessendem Platzen war in den letzten Monaten in vielen Metaverse-Projekten zu beobachten. Begünstigt wird dies unter anderem durch die Tatsache, dass viele Projekte aus technischen Gründen an Kryptowährungen gebunden sind, deren Zukunft sich heute ebenfalls noch nicht abschätzen lässt. «Aufgrund der extremen Volatilität, den offensichtlichen Blasenbildungstendenzen und der infrage zustellenden Absichten vieler Anbieterinnen und Anbieter bleibt Virtual Real Estate primär ein Spielfeld für sehr risikofreudige Spekulanten», so Martin Neff.

    Die Studie «Immobilien Schweiz» bietet jedes Quartal eine ausführliche Lagebeurteilung des Schweizer Immobilienmarkts. Die aktuelle Studie sowie weitere Informationen gibt es auf raiffeisen.ch/casa.

  • Holcim erzielt Rekordgewinn

    Holcim erzielt Rekordgewinn

    Holcim konnte im dritten Quartal des laufenden Jahres stark wachsen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der Nettoumsatz ist um 12,9 Prozent auf 7,29 Milliarden Franken gestiegen. Der wiederkehrende Betriebsgewinn (EBIT) legte um 6,2 Prozent auf 1,53 Milliarden Franken zu und erreichte damit einen neuen Rekord.

    Stark zulegen konnte Holcim etwa in der Region Nordamerika. Dort stiegt der Nettoumsatz im dritten Quartal um 27 Prozent auf 2,3 Milliarden Franken. In der Region Naher Osten und Afrika legte der Nettoumsatz um 8,5 Prozent auf 653 Millionen Franken zu. In Lateinamerika ist er um 8,4 Prozent auf 675 Millionen Franken angestiegen. Der Nettoumsatz in Europa kletterte um 8,4 Prozent auf 2,15 Milliarden, jener in der Region Asien-Pazifik um 4,7 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken.

    Holcim geht davon aus, dass sich die Wachstumsdynamik in allen Regionen fortsetzt. Der Nettoumsatz von Firestone Building Products, dessen Übernahme Ende März abgeschlossen wurde, dürft im Jahr 2021 zweistellig wachsen.

    „Die strategische Umgestaltung unseres Portfolios gewinnt an Schwung, mit der Veräusserung unseres Geschäfts in Brasilien, der Ankündigung von bisher neun Ergänzungsakquisitionen in diesem Jahr und der Ausweitung unserer Firestone GacoFlex-Reihe von Mexiko nach Kolumbien und Ecuador“, lässt sich CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitieren.