Schlagwort: Quartier

  • Mobimo erweitert Aeschbachquartier in Aarau

    Mobimo erweitert Aeschbachquartier in Aarau

    Mobimo hat mit Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und seinen Projektpartnern laut einer Mitteilung den Grundstein für die beiden Gebäude Hof- und Hallenhaus im Aarauer Aeschbachquartier gelegt. Als Teil des Gesamtentwicklungsgebiets Torfeld Süd wird damit die nächste Ausbauetappe des 2019 neu belebten Stadtviertels realisiert.

    Nach den Plänen von Baumberger Stegmeier Architekten aus Zürich entstehen dort 126 Mietwohnungen mit 1,5 bis 5,5 Zimmern. Das Hofhaus wird als Holzbau mit Gartenhof in zukunftsorientierter, ökologischer Bauweise umgesetzt. Das Hallenhaus steche in Sachen Nachhaltigkeit und grauer Energie positiv hervor, weil so viel Fassadenbestand der früheren Halle 5 wie möglich übernommen werde, so Mobimo. Sie dient als Erdgeschoss für die Aufstockung des historischen Gebäudes.

    Die Fertigstellung ist für den Herbst 2026 vorgesehen, der Bezug für das 2. Quartal 2026. Die Vermarktung beginnt im dritten Quartal 2025. Insgesamt wird das Aeschbachquartier dann über rund 260 Miet- und Eigentumswohnungen verfügen. Zudem bietet es auf rund 4600 Quadratmetern Geschäftsfläche Raum für 1400 dort arbeitende Personen.

  • Maaglive ein grünes Herz für Zürich West

    Maaglive ein grünes Herz für Zürich West

    Im Herzen von Maaglive, auf dem ehemaligen Maag Areal, entsteht voraussichtlich bis Ende 2028 ein vielfältiges Zentrum. Bestehend aus dem historischen Gebäude K, einem modernen Wohnturm, einem Kulturpavillon und lebendigen geöffneten grünen Aussenraum, wird hier ein neues Quartiersleben geschaffen.

    Maaglive setzt mit seinem Fokus auf die Quartierbelebung und neue Standards in der Stadtentwicklung. Das bestehende Gebäude K ist und bleibt einen Treffpunkt mit Gastronomie- und Kulturangebot, Co-Working-Bereichen, während der Kulturpavillon Raum für Kunst und Begegnungen bietet. Der Wohnturm ergänzt das Angebot um Wohn-, Arbeits- und Gastronomieflächen.

    Die Infrastruktur auf dem Quartierplatz ist auf die Bedürfnisse der Bewohner, Besucher und Kinder abgestimmt und sorgt für fröhliches Treiben. Hier sollen auch Veranstaltungen stattfinden, die Bewohner und Besucher gleichermassen anziehen. Der Quartierplatz ist somit ein lebendiger Treffpunkt für die Gemeinschaft. Dieser grüne und verkehrsfreie öffentliche Bereich lädt dazu ein, sich niederzulassen, sich zu treffen und zu spielen, umgeben von heimischen Bäumen. Er verbindet das Quartier mit dem umliegenden Netz aus Fuss- und Radwegen und dient als natürliche Erweiterung des städtischen Lebensraums und leistet einen Beitrag zur Hitzeminderung in der Umgebung.

    Maaglive verbindet Nachhaltigkeit mit städtischem Leben. Durch flexible Bauweise und den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen erfüllen die neuen Gebäude höchste Energiestandards. Die Verwendung von Holzhybridbauweisen im Wohngebäude betont das Engagement für eine umweltfreundliche Gestaltung und positioniert Maaglive als Vorreiter in der nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Dietikon legt Pläne für das neue Quartier Niderfeld öffentlich auf

    Dietikon legt Pläne für das neue Quartier Niderfeld öffentlich auf

    Die Stadt Dietikon startet die öffentliche Auflage der Planungsinstrumente für die Gebietsentwicklung Niderfeld. Die Unterlagen des öffentlichen Gestaltungsplans inklusive Umweltverträglichkeitsbericht und der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung werden laut Medienmitteilung vom 9. November 2023 bis 19. Januar 2024 zusammen mit dem Gestaltungsleitbild aufgelegt. Am 8. November wurden sie an einem öffentlichen Informationsanlass im Gemeinderatssaal des Stadthauses präsentiert.

    Dazu heisst es in der Mitteilung der Stadt Dietikon, im Zentrum des Quartiers liege der grosse Park. Im Norden und Westen entstehe ein Wohngebiet. Südlich des Parks ist das Mischgebiet mit Gewerbe und Dienstleistungsanbietern. Östlich des Parks entstehen eine neue Schule, Sportanlagen und eine Dreifachturnhalle. Am westlichen Rand des Niderfelds liegt das Arbeitsplatzgebiet. Die Limmattalbahn erschliesse das Gebiet mit zwei Haltestellen. Das Arbeitsgebiet werde durch ein eigenständiges Strassennetz erschlossen, damit das Wohngebiet vom Schwerverkehr befreit bleibt und kein Durchgangsverkehr entsteht.

    Das Niderfeld ist mit rund 40 Hektaren Dietikons letzte grosse Siedlungsreserve, heisst es von der Stadt Dietikon. Es werde dereinst etwa 3700 Menschen Wohnraum bieten und Platz für etwa 2700 Arbeitsplätze haben.

  • Chur im Wandel mit dem Arealplan Chur West

    Chur im Wandel mit dem Arealplan Chur West

    Das Arealplangebiet Chur West umfasst eine Gesamtfläche von ca. 16,5 Hektar. Die Stadt Chur besitzt etwa 4,1 Hektar, was einem Viertel der Gesamtfläche entspricht (grüne Flächen). Ein Grossteil davon ist im Baurecht vergeben (karierte Flächen).

    Der Arealplan legt bereits grundlegende Richtlinien für die Entwicklung in Chur West fest. Er definiert unter anderem die Unterteilung in acht Teilgebiete, die grobe Erschliessung und verkehrliche Anbindung sowie die Lage der Zentralen Achse (auch «Westweg» genannt) und legt Gestaltungsgrundsätze fest.

    Dennoch beantwortet der Arealplan nicht alle Fragen zur Entwicklung. Was bisher weitgehend fehlt, ist eine grundsätzliche und abgestimmte Vorstellung davon, wie Chur West letztendlich aussehen soll. Auch Fragen zu gewünschten zukünftigen Nutzungen und erforderlicher Infrastruktur wurden bisher nicht vertieft. Um die Entwicklung in Chur West voranzutreiben und die Inhalte des Arealplans umzusetzen, ist eine detailliertere Betrachtung, präzisere Vorgaben und konkrete Aussagen zu den Entwicklungsabsichten der Stadt Chur erforderlich.

    Gemäss dem Arealplan sind alle acht Teilgebiete quartierplanpflichtig. Die Erarbeitung der Quartierpläne erfolgt gemäss dem offiziellen Quartierplanverfahren der Stadt Chur, was ein qualifiziertes Verfahren erfordert (Wettbewerb, Studienauftrag, vertieftes Variantenstudium usw.). Die Entwicklung in den verschiedenen Teilgebieten erfolgt zeitlich versetzt. Um dennoch einen abgestimmten und attraktiven Stadtteil mit hoher Wohnqualität zu schaffen, ist ein koordiniertes und teilgebietsübergreifendes Konzept erforderlich, das räumliche und funktionale Qualitäten beschreibt – ein Masterplan:

    Die Ziele des Masterplans Chur West

    • Klärung der Entwicklungsabsichten für den Stadtteil Chur West
    • Präzisierung des Arealplans Chur West
    • Profilierung der acht Teilgebiete Klärung der Nutzungsvorstellun- gen, Verortung der Nutzungen, notwendigen Infrastrukturen
    • Festhalten von Grundsätzen für die Folgeplanungen in den Teilgebieten sowie für Baulinien
    • Konkretisierung Verkehr und Erschliessung
    • Konkretisierung von räum- lichen Qualitäten
    • Sicherung der Koordination der Entwicklung zwischen den Teilgebieten
  • Zukunft für 500 gemeinnützige Wohnungen im Josef-Areal

    Zukunft für 500 gemeinnützige Wohnungen im Josef-Areal

    Die neu gegründete IG Zentrum Hardbrücke (IGZH) setzt sich leidenschaftlich für ein vielfältiges, urbanes und ökologisches Zürich-West ein. Die IGZH sieht die Notwendigkeit, das Quartier mit mehr Leben zu erfüllen, insbesondere durch die Steigerung des derzeit niedrigen Wohnanteils von nur 12 Prozent. Aus diesem Grund hat die IG Zentrum Hardbrücke eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um herauszufinden, ob und wie auf dem Josef-Areal, das im Besitz der Stadt Zürich ist, Wohnungen realisiert werden können.

    Dringender Bedarf an Wohnraum in Zürich-West
    Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass, abhängig von der Ausnutzung des Areals, bis zu 500 gemeinnützige Wohnungen auf dem Josef-Areal gebaut werden könnten. Die Förderung von gemeinnützigem Wohnraum soll dazu beitragen, die Vielfalt im Quartier zu erhöhen. Angesichts des Scheiterns der Pläne für Wohnungen auf dem benachbarten Neugass-Areal und der Ankündigung der SBB, vorerst keine Wohnungen an der Neugasse zu bauen, ist dieser zusätzliche Wohnraum umso dringlicher.

    Wohnungen sind nun wichtiger denn je
    Die IG Zentrum Hardbrücke ist sich bewusst, dass die Stadt bereits weit fortgeschrittene Pläne für die Entwicklung des Josef-Areals hat, die jedoch keine Wohnungen vorsehen. Die IGZH ist jedoch der Ansicht, dass sich die Situation nach dem Scheitern des Neugass-Projekts grundlegend geändert hat und dass das Quartier dringend Wohnraum benötigt. Die IGZH sieht die Gelegenheit auf dem Josef-Areal als eine Chance, die nicht vertan werden sollte.

    Wohnungen als sinnvolle Ergänzung
    Eine Arbeitsgruppe der IG Zentrum Hardbrücke hat verschiedene Szenarien für Wohnungen auf dem Josef-Areal erarbeitet, die im Hochparterre-Sonderheft „Josef will wohnen“ veröffentlicht wurden. Es wird deutlich, dass die Idee, Wohnungen auf dem Josef-Areal zu errichten, nicht im Widerspruch zu den Plänen der Stadt steht. Das Konzept der Arbeitsgruppe ermöglicht auch die Umsetzung des Hallenbads für Schulkinder, der Alterswohnungen, der Quartierräume und der Grünflächen. Lediglich der Werkhof für das Tiefbauamt könnte am Stadtrand besser untergebracht werden als in zentraler Lage mitten im Quartier.

    Die politische Entscheidung ist gefragt
    Um Wohnungen auf dem Josef-Areal überhaupt in Betracht zu ziehen, ist ein aktives politisches Handeln erforderlich. Das Josef-Areal ist derzeit als Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (ZöBA) ausgewiesen, in der Wohnungen nicht erlaubt sind. Eine Umnutzung ist jedoch möglich und hängt von politischem Willen ab. Die IG Zentrum Hardbrücke hofft, dass die Veröffentlichung von „Josef will wohnen“ die notwendigen Diskussionen in Gang setzt.

  • Zukunftsorientiertes Quartiersmanagement: Kultivierung eines aktiven Lebensraums

    Zukunftsorientiertes Quartiersmanagement: Kultivierung eines aktiven Lebensraums

    Es ist essentiell, alle relevanten Akteure im Prozess der Quartiersgestaltung einzubinden, um die soziale Nachhaltigkeit zu fördern. Dies schließt sowohl Wohn- als auch Gewerbemieter ein. Durch die Schaffung von Aktivitäts- und Begegnungszonen wird nicht nur der soziale Zusammenhalt gestärkt, sondern auch eine Plattform für geschäftliche Synergien geboten.

    Mehrwert durch Aktivierung des Quartiers
    Das aktive Management einer Community erhöht die Attraktivität und den Wert des Quartiers, was sich positiv auf die Vermarktung freier Flächen auswirkt. Gleichzeitig entstehen nachhaltige soziale Knotenpunkte, die das Gemeinschaftsgefühl stärken.

    Vorreiter in der schweizweiten Umsetzung
    Erste Projekte in verschiedenen Quartieren in der Schweiz zeigen den Erfolg dieses Ansatzes. Beispielsweise wurde ein Pop-up-Event in Winterthur lanciert, das Gastronomie und Kultur für sechs Wochen vereinte. Aufgrund des großen Zuspruchs wird dieses Konzept weiter ausgebaut und für den kommenden Winter auch in Zürich umgesetzt.

    Eine junge, jedoch vielversprechende Disziplin
    Obwohl Community Management als Fachgebiet noch recht neu ist, wird es von Fachleuten als vielversprechender und noch unerschlossener Bereich angesehen. „Wir sehen großes Potenzial in diesem Ansatz und wollen ihn weiterentwickeln und fördern“, so Experten der Branche. Ich hoffe, diese Umschreibung entspricht Ihren Anforderungen und bietet einen neuen Blickwinkel auf das Thema.

  • Mittendrin liegt KIM

    Mittendrin liegt KIM

    Neuhegi, das ehemalige Sulzer-Areal Oberwinterthur, hat sich in den letzten Jahren vom Industriequartier zum dynamischen Entwicklungsgebiet gewandelt. Es ist abwechslungsreich durchmischt mit Wohnungen, Gewerbe, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, einem breiten Freizeitangebot, Begegnungszonen und einem gebietsprägenden Naherholungsgebiet, das den Eulachpark mit einschliesst.

    Mit KIM Winterthur entsteht direkt am Bahnhof Winterthur-Neuhegi ein lebendiges und vielschichtiges Quartier mit unterschiedlich grossen Geschäfts- und Wohngebäuden. Jedes davon ist modern, hat aber seinen eigenen Charakter. Die Gesamtkomposition besteht aus insgesamt sieben Gebäuden, abwechslungsreich bepflanzten Innenhöfen sowie einer begrünten Parkanlage.

    KIM soll einerseits zu einem Hub für frischen Unternehmergeist und Innovation werden. Es will Menschen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen auf inspirierende Weise zusammenführen. Die Geschäftsflächen sind vielfältig nutzbar und sollen Unternehmen unterschiedlicher Grösse und aus verschiedensten Branchen ansprechen.

    Anderseits entstehen mit KIM in Neuhegi mehrere hundert moderne Mietwohnungen, von denen viele bereits bezogen werden konnten. Die 1.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen verfügen über Grundrisse zwischen 41 und 135 Quadratmetern. Wohnkomfort zeigt sich auch in den überdurchschnittlich hohen Räumen von bis zu 4.7 m im Erdgeschoss und 2.6 m in den Obergeschossen. Alle Gebäude erfüllen den Minergie-P-Standard und sind einerseits in Massivbauweise, andererseits in ökologischer Holz-Beton-Hybridbauweise erstellt.

    Ebenfalls Teil des Quartiers ist das Seniorenzentrum Vivale Neuhegi, das 2020 eröffnet wurde. Es passt zur Philosophie von KIM, das ein heterogenes Miteinander fördern will.

    Die Gebäude von KIM werden umgeben von begrünten Rückzugsmöglichkeiten. Das Areal ist aufgelockert durch Bäume, Büsche, Grünflächen und Wege. Autofreie Flanierzonen und ein Wegenetz für Spaziergänger und Velofahrer laden im Areal und im nahegelegenen Eulachpark zum Verweilen an der frischen Luft ein. Zusammen bilden sie einen wesentlichen Bestandteil des öffentlichen Grüngürtels. 2018 erfolgte der Baustart für den Ida- und den Sulzer-Park. Diese verbinden als öffentliches Parkband das Schulhaus Neuhegi über die Sulzerallee mit dem Bahnhof Hegi. Die Gestaltung dieses Parkbands bestimmten zur Hälfte die Anwohner.

    Im Sommer 2019 begann in der nördlichen Parzellenhälfte der Bau des u-
    förmigen Wohngebäudes «Haus Furrer» mit publikumsorientierter Nutzung im Erdgeschoss. Ende 2019 starteten direkt daneben die Bauarbeiten für das zweite Wohngebäude «Haus Bill». Die beiden Gebäude wurden Ende 2021 und Mitte 2022 fertiggestellt. Mit den Bewohnerinnen und Bewohnern erhielt das publikumsorientierte Gewerbe von KIM viele potenzielle Neukunden. Die beiden südlichen Gewerbegebäude sollen auf 18’600 Quadratmetern unter anderem etablierte Unternehmen und Start-ups aus der Hightech-Branche beheimaten. Der Baubeginn ist aktuell noch nicht bestimmt.

    KIM Winterthur ist ein Gemeinschaftsprojekt. Beteiligt sind die Investoren und Immobilienentwickler Ina Invest, Steiner, Swiss Life und die Mobiliar sowie Reliva, die das Seniorenzentrum Vivale Neuhegi führt.

  • Walo realisiert Umgebungsprojekt im Quartier Westfeld Basel

    Walo realisiert Umgebungsprojekt im Quartier Westfeld Basel

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger hat im neuen Quartier Westfeld in Basel die Arbeiten zur Umgebungsgestaltung realisiert. Laut Medienmitteilung auf LinkedIn umfasst dieses Umgebungsprojekt den gesamten Aussenraum und dazu eine schmale Allmendfläche entlang der Hegenheimerstrasse sowie einen Teil der Umgebung des Felix-Platter-Spitals.

    Das von Walo realisierte Umgebungsprojekt besteht aus grösstenteils öffentlich zugänglichen Flächen. Über das Areal hinaus ergänzen die Arbeiten das Freiraum- und Fusswegangebot zur Vernetzung und Belebung des Quartiers. Die Arbeiten umfassen die Gelände­mo­del­lierung auf 23‘000 Quadratmetern, die Pflasterungen auf rund 8000 Quadratmetern, einen Brunnenbau und sieben Baumtröge aus Natursteinen, die Möblierung so­wie sämtliche Werkleitungsarbeiten auf einer Länge von 2900 Metern.

    Zwischen dem neu gebauten Felix-Platter-Spital und dem Neubau des Westfelds erstreckt sich nun das Forum und mündet in den Quartierplatz vor dem umgebauten Spitalgebäude. Dort gebe es einen „Teppich“ aus Natursteinplatten. Im Gegensatz zum steinernen Forum und zum Quartierplatz sei der ebenfalls angelegte Quartiergarten vor allem grün und mit Bäumen bestanden.

    Rund um das alte, heute zu Wohnraum umgenutzte Spital sei seit 2015 ein Vorzeigeprojekt für eine richtungsweisende Wohnbaukultur entstanden, heisst es in der Mitteilung von Walo. Auf der rund 35‘000 Quadratmeter grossen Parzelle wurden mehr als 500 Genossenschaftswohnungen gebaut, davon rund 400 auf dem für die Neubauten vorgesehenen Arealteil und rund 130 im umgenutzten Spitalgebäude. Ausserdem gibt es Flächen für Quartiernutzungen, Dienstleistungen und Kleingewerbe. Die Baugenossenschaft wohnen&mehr hat zum Bezug des Projekts einen Videoclip veröffentlicht.

  • Eigentumsübertragung des Areals Schützengütli zur Entwicklung von Wohneigentum erfolgt

    Eigentumsübertragung des Areals Schützengütli zur Entwicklung von Wohneigentum erfolgt

    Im Februar 2022 erwarb die Halter AG das Areal Schützengütli in Bischofszell mit zwei Flächen von rund 6500 und 1000 Quadratmetern. Das Grundstück, das ab 1907 der Schifflistickerei und später dem Glasgleichrichterbau gedient hatte, ging 1946 in den Besitz der Malzfabrik und Fruchtpresserei Laumann & Co. über. Bis vor wenigen Jahren wurden hier Essenzen und Sirupe hergestellt. Am 10. Februar 2023 trat der revidierte Bau- und Zonenplan der Stadt Bischofszell in Kraft und ermöglichte eine Wohnnutzung mit Gestaltungsplanpflicht auf dem Areal.

    Für ein lebendiges und attraktives Bischofszell
    «Mit dieser Arealentwicklung in einem intakten Quartier werden wir attraktiven Wohnraum an sehr gut erschlossener Lage direkt beim Bahnhof schaffen», ist Rolf Zäch, Projektleiter bei Halter Entwicklungen, überzeugt. «Die Entwicklung des Areals leistet einen wertvollen Beitrag für ein attraktives Bischofszell.» Auch Thomas Weingart, Stadtpräsident von Bischofszell, ist erfreut über die anstehende Entwicklung: «Das Zentrum unserer Stadt entfaltet sich weiter positiv. Das freut den Stadtrat. Besonders ehrt uns, dass mit der Halter AG eine namhafte Firma in Bischofszell tätig wird, die ihre grosse Erfahrung in städtebaulichen Entwicklungen einbringen kann.»

    Harmonische Einbettung in Quartier und Stadt
    Geplant sind rund 50 Eigentumswohnungen, für die der Gebäudebestand bis auf einzelne Elemente weichen wird. In einem zweistufigen Studienauftrag soll eine qualitativ hochwertige Arealentwicklung erzielt werden, die den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Wohn- und Lebensqualität bietet und sich harmonisch in das umgebende Quartier einfügt. Unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Kriterien wird ein städtebauliches Konzept für das Grundstück erarbeitet, dem in einem zweiten Schritt die architektonische Gestaltung folgt. Das von Halter Entwicklungen bereits aufgegleiste Studienauftragsverfahren wird in diesem Frühjahr starten.

  • Die Transformation des Papieri-Areals

    Die Transformation des Papieri-Areals

    Das Papieri-Areal im solothurnischen Biberist darf auf eine lange Industriegeschichte zurückblicken: Im Jahr 1862 begann seine Existenz als Standort der Papierfabrik «Papieri». Nach fast 150 Jahren stellte die Fabrik im Jahr 2011 den Betrieb ein, zuletzt im Besitz des internationalen Papierkonzerns SAPPI. In Folge erwarb die HIAG aus Zürich das 60’000 Quadratmeter umfassende Areal – mit dem Ziel, ein lebhaftes und vielseitiges Quartier zu erschaffen.

    Der hier stark verankerte Industrie-Esprit soll aber nicht verloren gehen: Das «Papieri» soll weiterhin gewerblich-industriell genutzt werden. Der Standort und Rahmenbedingungen des Areals sind hierfür nach wie vor optimal geeignet. Vom Bahnhof Biberist Ost aus ist das Gelände in wenigen Schritten erreichbar. Zudem wird es durch die Bushaltestellen Biberist Emmenbrücke sowie Biberist Derendingenstrasse (BSU) erschlossen. Weiter sind mittelfristig attraktive Fussgänger- und Veloverbindungen projektiert.
    Die HIAG hat in enger Absprache mit Kanton, Gemeinden und weiteren Anspruchsgruppen eine nachhaltige Entwicklungsstrategie ausgearbeitet. Bereits 2013 wurde in Zusammenarbeit mit fünf Architekturbüros ein städtebaulicher Studienauftrag durchgeführt. Die Erkenntnisse dieses Studienauftrags bildeten die Grundlage für den Masterplan, der 2015 in Abstimmung mit der Gemeinde Biberist fertiggestellt wurde. Derzeit läuft die Teilzonenplanrevision. Diese befindet sich in der kantonalen Vorprüfung.

    Die langfristige Planung sieht eine Aufteilung des Areals in zwei Teile vor: Das Areal «West» in der Nähe des Bahnhofs Biberist Ost umfasst rund ein Drittel der Gesamtfläche und soll ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Bereich mit stillem Gewerbe, Dienstleistungen, Freizeit, Kultur und Wohnen werden. Noch sind keine konkreten Wohnprojekte geplant. Aber: «Die zukünftigen Nutzungsvorschriften erlauben im westlichen Areal einen Wohnanteil», sagt Dominik Ulrich, Projektentwickler der HIAG Immobilien Schweiz AG. Der östliche Bereich in Richtung Derendingen hingegen werde zum Arbeitsplatzgebiet für die produzierende Industrie transformiert.

    nightnurse.ch

    Der Zugang zum öffentlich zugänglichen Westbereich des Areals erfolgt bereits heute vom Südwesten her. Zukünftig bildet dort der dreieckig angelegte Papier-Platz den Arealauftakt. Eingefasst wird der Platz durch das markante Bestandsgebäude Fabrikstrasse 1. Bis Mitte 2023 wird dieses für die geplanten Übergangsnutzungen fit gemacht: Im Erdgeschoss werden Flächen zwischen 160 und 1000 Quadratmeter an Gewerbe- und Dienstleistungsanbieter vermietet. Die Räume in den Obergeschossen eignen sich ideal für Gewerbe und Lager sowie Ateliers. Im Nachbargebäude stehen ausserdem Büros zur Verfügung. «Die Übergangsnutzung des Gebäudes 1 ist für bis zu zehn Jahre angedacht. Das Ziel ist die Etablierung von Nutzungen, die langfristig Bestand haben werden», erklärt Ulrich. Für die Öffnung des Areals war die Demontage des Maschinenparks Voraussetzung. Die Maschinen konnten in den letzten Jahren erfolgreich verkauft und an neue Besitzer überführt werden.

    Die Mitte des Areals und damit das Zent-rum bildet der Platz am Kanal: Derzeit laufen hier Rückbauten, um Freiflächen und Durchbrüche in den Hallenstrukturen zu schaffen. Bisher wurden bereits 17‘000 Tonnen Material rückgebaut. Die HIAG legt Wert auf Nachhaltigkeit: 14‘000 Tonnen davon werden vor Ort zu Granulat verarbeitet und wiederverwendet. Die Rückbauarbeiten sollen Ende dieses Jahres beendet sein. Ab Mitte 2023 ist der Neubau eines modernen Gebäudes geplant, welches rund 15‘000 Quadratmeter Nutzfläche für Gewerbe, Produktion und Büros bietet. Die ersten Mieter können voraussichtlich Ende 2024 einziehen. Laut Ulrich laufen aktuell konkrete Verhandlungen mit Mietinteressenten.

    In der Mitte des Areals laufen derzeit die Rückbauarbeiten.
  • Lymhof: Vielseitiger lebendiger Quartierteil in Schlieren geplant

    Lymhof: Vielseitiger lebendiger Quartierteil in Schlieren geplant

    Der Quartierteil Lymhof amRietpark wird beim Bahnhof Schlieren entstehen, da wo heute das Sportcenter Vitis steht. Der Name erinnert an die Vergangenheit des einstigen Fabrikareals, wo im 20. Jahrhundert in der sogenannten «Lymi» der Geistlich-Leim und Dünger produziert wurden. Auf dem Areal des Lymhofs selbst wurde damals Ackerbau betrieben.

    Mit seiner Lage bei der Bahnhofsunterführung Schlieren West, die unter der Wiesenstrasse hindurch verlängert wird, gelangt man vom Bahnhof oder aus dem Schlieremer Zentrum jenseits der Gleise durch die Lymhof-Gasse direkt ins Quartier amRietpark. Der Lymhof soll ein buntes, belebtes Stück Quartier werden, wo sich Pendlerinnen und Pendler am Morgen auf dem Weg zum Zug noch rasch Kaffee und Gipfeli holen und sich abends auf der Terrasse zum Apéro treffen.

    Damit diese Vision auch in der Realität funktioniert, entwickelt Geistlich Immobilia die Nutzungen für die Spezialbauten Gasthaus und Halle sowie die Erdgeschosse gezielt in Zusammenarbeit mit Fachleuten und in einem partizipativen Prozess – durch Gespräche und im Austausch mit interessierten Anwohnenden und potenziellen künftigen Nutzerinnen und Nutzern.

    Das Projekt umfasst rund 350 Wohnungen für eine bunt durchmischte Bewohnerschaft von der Studentin bis zum Senior, ein Gasthaus mit Hotelzimmern und Bistro, ein Hallengebäude, kleine Gewerbeflächen sowie Ateliers, in denen sowohl gewohnt als auch gearbeitet werden kann.

    Im Hallengebäude ist die weltweit erste vertikale Farm geplant, die in ein Wohnquartier integriert wird. Arealeigentümerin Geistlich Immobilia hat mit dem Startup-Unternehmen Yasai im Oktober 2022 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. In der rund acht Meter hohen Halle sollen ab 2026 Kräuter, Blattsalate und vieles mehr ressourcenschonend und pestizidfrei angebaut und auch direkt vor Ort verkauft werden. Das Urban-Farming-Unternehmen betreibt heute schon eine Pilotfarm in Niederhasli.

    Nachhaltigkeit prägt das Projekt in der Planung, im Bau und im Betrieb. Im Lymhof sind rund 900 Veloparkplätze, ein Angebot für Car- und E-Bike-Sharing sowie Aufladestationen für Elektrofahrzeuge geplant. Geheizt wird mit Erdwärme, Solarpanels produzieren Strom und begrünte Dächer und Aussenräume fördern die Biodiversität. Ein Grossteil der Gebäude wird aus Holz gebaut und im Innenausbau wird auf umweltfreundliche Materialien geachtet.

    Für die Projektierung wurde ein Studienauftrag organisiert. Im Sommer 2020 entschied sich die interdisziplinäre Jury, in der auch die Stadt Schlieren vertreten war, für das Projekt des Zürcher Büros Clou Architekten und der Landschaftsarchitektinnen von Atelier Oriri. «Uns überzeugte die Vielfalt und Verspieltheit des Projekts mit den verschiedenen Gebäudeteilen, die miteinander verbunden sind, aber gestalterisch und von den Nutzungen her doch eigenständige Charaktere ermöglichen», erläutert Martin Geistlich, Geschäftsführer der Grundeigentümerin Geistlich Immobilia.

    Die verschieden hohen Gebäudeteile gruppieren sich um zwei grosse begrünte Innenhöfe. Ihre Fassaden sind mit keramischen Platten in unterschiedlichen Farbtönen und Betonelementen verkleidet. Die Aussenraumgestaltung schafft vielfältige Begegnungsorte und begrünte Flächen mit grossen Bäumen und einheimischen Pflanzenarten, die die Höfe kühlen und Lebensraum für Kleintiere schaffen sollen.

    Der Lymhof soll ab 2024 gebaut werden und ab 2026 bezugsbereit sein.

    Die verschieden hohen Gebäudeteile gruppieren sich um zwei grosse begrünte Innenhöfe.
  • Rosental Mitte: Geschlossenes Firmenareal soll zu belebtem Quartierteil werden

    Rosental Mitte: Geschlossenes Firmenareal soll zu belebtem Quartierteil werden

    Das ehemalige Werkareal Rosental gilt als älteste erhaltene Stätte der chemischen Produktion in Basel und damit als «Wiege der Basler Chemie». Das Terrain beherbergt seit Jahrzehnten Labor-und Verwaltungsbauten grosser Firmen wie Geigy und Syngenta. Das Areal umfasst 68’000 Quadratmeter und liegt zentral zwischen dem Badischen Bahnhof und dem Messegelände im urbanen, multikulturellen Kleinbasel. Mit dem schrittweisen Erwerb des Areals in den Jahren 2016 und 2019 sicherte sich die Einwohnergemeinde der Stadt Basel grossflächiges Potenzial zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Basel. Jetzt strebt der Kanton eine Öffnung, Erneuerung und Transformation des bislang abgeriegelten Forschungs-und Firmenstandorts an. Die Arealentwicklung soll die getrennten Wohngebiete des Rosental-Quartiers zusammenführen und zusätzliche Verbindungen zwischen der Messe und dem Badischen Bahnhof schaffen. Geplant sind ausserdem neue Nutzungen wie Wohnraum, Begegnungszonen, Grünanlagen und Gewerbeflächen. Diverse Gebäude sollen erhalten, andere, die in einem schlechten Zustand oder für künftige Nutzungen ungeeignet sind, ersetzt werden. Die Transformation erfolgt in Etappen, tendenziell von den Rändern des Areals zur Mitte hin. Gemäss dem städtebaulichen Leitbild stehen in den ersten Jahren die Öffnung von Rosental Mitte und die Erneuerung des Wirtschaftsstandorts im Fokus. Die erste Teilöffnung fand im Sommer 2022 statt, bei welcher die Sandgrubenstrasse geöffnet und mit der Riehenteichstrasse zu einem öffentlichen Raum verbunden wurde. Derzeit werden vor allem Räumlichkeiten für Büros, Dienstleistungen sowie Flächen für Forschung im Bereich Life Sciences nachgefragt. Mit den ersten Neubauten soll ein öffentlich zugänglicher Bildungscluster mit der Universität Basel und verschiedenen Labors entstehen. Das künftige vielfältige Wohnungsangebot bietet Potenzial für bis zu 2000 Einwohnerinnen und Einwohner. Ein Drittel der zu realisierenden Wohnflächen soll im preisgünstigen Bereich umgesetzt werden. In den Erdgeschossflächen sind Nutzungen wie Cafés, Restaurants, Läden, Fitnesszentren, Eventräume, Kindertagesstätten und Gesundheitsversorgung vorgesehen. Dank der Verbindungen zum Fern-, Regional- und Nahverkehr sowie zum Autobahnnetz ist das neue Quartier gut erreichbar. Eine unterirdische Bahnverbindung zwischen dem Badischen Bahnhof und dem Bahnhof SBB soll die Erreichbarkeit weiter verbessern.

    Der Kanton strebt eine Öffnung, Erneuerung und Transformation des bislang geschlossenen Forschungs- und Firmenstandorts an.
  • Centurion Tower: Stramm wie ein Offizier

    Centurion Tower: Stramm wie ein Offizier

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    Durch sein klares Volumen integriert sich das neue Hochhaus wie selbstverständlich in die städtebauliche Struktur des neuen Quartiers «Vision Mitte». Es nimmt die Fluchten der umliegenden Gebäude auf und bildet sozusagen das letzte Puzzlestück im grossen Gebäude-Cluster von Fachhochschule und Büro- und Industriebauten auf diesem Areal. Die zentrale Wohnlage sowie die Aussicht über die Stadt Brugg und ihre grüne Umgebung bieten hohe Lebens- und Wohnqualität. Namensgeberin war natürlich nicht die Anzahl Wohnungen, sondern die bekannte römische Ausgrabungsstätte in Windisch (Vindonissa), die zu Fuss in wenigen Minuten erreichbar ist.

    Für jede Nutzung der richtige Wandtyp

    Die 16 Eigentumswohnungen befinden sich in den obersten vier Stockwerken des Towers, die 116 Mietwohnungen in der 3. bis 10. Etage. In den untersten drei Geschossen deckt das Centurion Towerhotel mit 66 Apartments und Zimmern die Bedürfnisse vieler regionaler Unternehmen, sowie der benachbarten Fachhochschule ab. Denn ebenso wie Geschäftsleute logieren hier Dozentinnen und Studenten. Diese unterschiedlichen Nutzungen spiegeln sich nicht zuletzt in der Materialisierung und im Design innerhalb des Gebäudes. Der Turm wurde als Skelettbau hochgezogen und vollständig mit nicht tragenden Gipstrockenbausystemen ausgebaut. Aufgrund ihrer unterschiedlichen bautechnischen Anforderungen kamen für die Eigentums- und Mietwohnungen sowie für die Hotelzimmer jeweils andere Wandtypen zum Einsatz.

    Die (Fast)Alles-Könnerin

    In den Küchen und Nasszellen der Eigentumswohnungen spielt die hydrophobierte Rigips® Habito-Platte (12,5 mm) eine zentrale Rolle. Sie ist wahrscheinlich eine der vielseitigsten Gipsbauplatten überhaupt und eignet sich für den Wohnungs-, Büro- und Gewerbe-, aber auch Hotel-, Spital- und Schulhausbau. Bei der Entwicklung standen das optimale Raumklima und die einfache Verarbeitung im Zentrum. Kompromisslos wurde das revolutionäre Produkt auf diese Eigenschaften hin optimiert und mit besten Leistungsdaten und breiter Einsatzfähigkeit ausgerüstet. Die Platte ist sehr robust, feuerfest, schalldämmend, ökologisch nachhaltig und effizient zu verarbeiten.

    Viel Planungs- und Umnutzungsfreiheit

    Sobald mit dem Rigips® Habito System eine gemauerte Wand ersetzt wird, potenzieren sich die Vorteile. Das Ausmessen und der Einbau von lastverstärkenden Wandeinlagen entfallen, weil Kraglasten wie Möbel, Bilder oder Fernsehscreens ohne Dübel direkt angeschraubt werden können. Aus dem gleichen Grund entfällt auch das frühzeitige Festlegen der Wandeinlagen, wodurch die Planungsfreiheit steigt. Habito ist also standhaft wie ein römischer Legionär oder wie eine herkömmliche Massivbauwand. Bei all diesen bauphysikalischen und konstruktiven Stärken bleibt dank der Planung mit Gips-Trockenbausystemen genügend Flexibilität für spätere Umbauten, falls sich die Nutzungsbedürfnisse einzelner Räume oder gar Stockwerke ändern sollten.

    Spezielle Schallschutzplatte in den Mietwohnungen

    Ein zentrales Anliegen und gleichzeitig ein wesentliches Qualitätsmerkmal des Innenausbaus im Centurion Tower ist der Schallschutz, insbesondere in und zwischen den Eigentumswohnungen. Das bedingte nicht nur entsprechende Wandstärken und Spezialgipsbauplatten, sondern auch eine konsequent saubere handwerkliche Ausführung. Dazu gehört unter anderem die Bodenkittfuge zur Vermeidung von Schallbrücken. Viel Können und Sorgfalt hat der Unternehmer auch bei der Stossfugenausbildung bewiesen, wie auch bei den sichtbaren gleitenden Deckenanschlüssen mit Anschlussprofilen. Ausserdem wird durch die Einfassung der oberen Ecken der Türzargen mit L-förmigen Plattenstücken Rissen langfristig vorgebeugt. Bei den erwähnten Spezialplatten handelt es sich um Rigips® Duraline (12,5 mm). Sie bestehen aus einem faserverstärkten Gipskern und einer Kartonummantelung. Diese Bauplatte hat eine definierte hohe Rohdichte, verfügt über einen verbesserten Gefügezusammenhalt im Brandfall und ist insbesondere für hohe Stossbelastungen geeignet. Zudem weist sie eine erhöhte Plattenfestigkeit sowohl in Längs- als auch in Querrichtung auf.

    Gips-Trockenbau erfüllt hohe Anforderungen

    Rigips® Duo’Tech wiederum, die in den Zimmertrennwänden des Hotelteils verbaut ist, besteht aus zwei miteinander verklebten Gipsplatten. Die innovative Klebeschicht zwischen den Plattenlagen dämpft die auftreffende Schallenergie durch Mikroschwingungen und gibt nur noch einen kleinen Teil davon weiter. Diese Bauplatte erlaubt eine effiziente, wirtschaftliche Verarbeitung, da die Montage einer zweiten Beplankungslage entfällt.

    Was dieses Wohn- und Hotelhochhaus auszeichnet, sind seine architektonischen und bautechnischen Qualitäten. Der Gipstrockenbau kann auch auf diesem Niveau längst mithalten. Tragende Bauteile sind massiv, der ganze Rest mit Leichtbausystemen ausgeführt, die auch die anspruchsvollsten Schallschutz-, Brandschutz- und Statikaufgaben erfüllen und trotzdem genügend Flexibilität für spätere Umnutzungen, sprich den unkomplizierten Rückbau bieten.

  • Gaswerkareal: Industriebrache wird Stadtquartier

    Gaswerkareal: Industriebrache wird Stadtquartier

    Auf dem Gaswerkareal und dem benachbarten Brückenkopf soll ein neues Quartier mit urbaner Mischnutzung und attraktiven Frei- und Naturräumen entstehen.

    Beim städtebaulichen Ideenwettbewerb hat das Siegerprojekt «Downtown Gas-town» die Jury am meisten überzeugt. Es eignet sich unter anderem gut für die Erstellung von preisgünstigen Wohnungen und den gemeinnützigen Wohnungsbau.

    Der nördliche Teil von «Downtown Gas-town» will die industrielle Vergangenheit des Areals weiterschreiben. Das Siegerteam schlägt eine heterogene Bebauung mit hoher Dichte und städtischen Gassenräumen vor. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss sind für Gewerbe und Dienstleistungen, Gastronomie und öffentliche Nutzungen vorgesehen. Die oberen Geschosse sollen dem Wohnen dienen.
    Mit einem direkten Zugang von der Monbijoubrücke her soll eine zweite Stadtebene aufgespannt werden. Unter der Brücke sollen ein Sporthallenkomplex sowie der unbebaute Platz unterschiedliche Quartier- und Sportaktivitäten ermöglichen. Beim Brückenkopf schlägt die Siegeridee ein Hochhaus vor. Auf der Plattform gegenüber ist ein öffentlicher Balkon vorgesehen.

    Das Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel bleibt am jetzigen Standort erhalten und wird dort saniert. Im Bereich zwischen Gaskessel und Wald ist ein grosszügiger naturnaher Freiraum geplant.
    Der südliche Perimeter ist als atmosphärisch eigenständiger Ort mit hoher Dichte und hauptsächlich Wohnnutzungen sowie einem halböffentlichen grünen Innenhof geplant.

    «Downtown Gastown» wird im Dialog zwischen der Stadt und dem Siegerteam weiterentwickelt. Das Team erhält den Auftrag für die Ausarbeitung eines Rahmenplans. Aufbauend auf der Siegeridee wird zudem ein Mobilitätskonzept erstellt. Voraussichtlich 2024 soll die Volkab-stimmung zu den Planungsinstrumenten stattfinden. Im Anschluss wird die Vermarktung der Baufelder für die geplante Abgabe im Baurecht an interessierte Bauträgerschaften erfolgen.

  • FHNW weiht Pavillon aus wiederverwerteten Bauteilen ein

    FHNW weiht Pavillon aus wiederverwerteten Bauteilen ein

    Im Rahmen des Jahresthemas Constructive Futures – beyond Concrete hat die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik der FHNW einen Wettbewerb unter den Studierenden des dritten Jahreskurses ihres Bachelor-Studiengangs Architektur durchgeführt. Aufgabenstellung war es, die Bauteile einer geschosshohen Holzrampe wiederzuverwenden, welche temporär am Schweizerischen Architekturmuseum angebracht war. Neu sollte ein vor Wind und Sonne geschützter Aufenthaltsort im Park des FHNW-Campus in Muttenz entstehen.

    Das im Wettbewerb siegreiche Projekt Silvestris wurde in einem fachübergreifenden Wahlpflichtkurs im vergangenen Frühlingssemester vertieft und umgesetzt, erläutert die FHNW in einer Mitteilung. Dabei seien „verschiedene konstruktive und statische Herausforderungen“ zu meistern gewesen. Zudem habe das Projekt die Grenzen der Wiederverwertbarkeit der Bauteile aufgezeigt. Konkret wies das Altholz der Rampe nicht die notwendige Festigkeit für die statisch relevanten Bauteile des geplanten Pavillons auf. Hier musste auf nicht von der Rampe stammendes Konstruktionsholz zurückgegriffen werden.

    Die nun fertiggestellte „Arena Zirkulär“ soll Mitgliedern der Hochschule und Quartierbewohnenden als Platz für Lehre, Darbietungen und als Ort der Nutzung und Mitgestaltung dienen. Am 27. September lädt die FHNW alle Interessierten zur Einweihung in den Park des Campus der FHNW in Muttenz ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Lonza baut in Basel aus

    Lonza baut in Basel aus

    Die Lonza AG baut ihren seit 1962 auf dem Areal Lindenhof ansässigen operativen Hauptsitz in Basel aus, informiert die Kantonsverwaltung Basel-Stadt in einer Mitteilung. In Nachbarschaft zum denkmalgeschützten bestehenden Lonza-Hochhaus sollen zwei weitere Hochhäuser errichtet werden. Neben Gewerbe- und Dienstleistungsflächen, die von Lonza benötigt werden, sind dabei auch Wohnungen „für unterschiedliche Bedürfnisse“ vorgesehen, heisst es in der Mitteilung.

    Die Erweiterungsbauten sollen das Areal „zu einem grünen, nutzungsdurchmischten und öffentlich zugänglichen Quartierbaustein des St. Alban-Quartiers entwickeln“, schreibt die Kantonsverwaltung. Der Parkrand soll erhalten und mit weiteren Bäumen bepflanzt werden. Bisher durch Park- und Tennisplätze versiegelte Böden werden „bezüglich Biodiversität und Klimaverträglichkeit aufgewertet und begrünt“.

    Die Planauflage für die dazu nötige Änderung eines nie umgesetzten Bebauungsplans aus dem Jahr 1991 kann bis zum 30. September beim kantonalen Bau- und Verkehrsdepartement eingesehen werden. Am 6. September will Lonza zudem selbst ab 18 Uhr im Hotel Victoria über das Projekt informieren.

  • Bahnhofsareal Wettingen wird Wohnquartier

    Bahnhofsareal Wettingen wird Wohnquartier

    Unter dem Aspekt Wohnen und Arbeiten direkt am Gleis hat die SBB einen Architekturwettbewerb zur Gestaltung ihres Areals am Bahnhof in Wettingen ausgeschrieben. Die Ergebnisse liegen laut Medienmitteilung jetzt vor. Sie können bis am Dienstag, 8. März, im Foyer des Tägi Wettingen in einer Ausstellung begutachtet werden.

    Das Siegerprojekt heisst Stadtlaube und sieht laut der SBB-Mitteilung am Bahnhof Wettingen zwei langgezogene, fünfstöckige Wohnbauten mit Dienstleistungs-, Handels- und Gastronomieflächen in den unteren Geschossen sowie ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit publikumsorientierten Nutzungen vor. Die historischen Bahnbauten bleiben erhalten.

    Die beiden Gebäude westlich des Bahnhofs bilden einen Abschluss gegenüber dem Gleisfeld und schaffen damit Wohn- und Aufenthaltsraum an zentraler Lage, heisst es in der Mitteilung zum Projekt. Die Eingangsbereiche und zum Teil offen gestalteten Treppenhäuser sollen den Blick auf die Gleisanlagen freigeben. Vor den Hauseingängen werde es kleine Plätze und eine Spielstrasse geben. Geplant sind flexibel nutzbare 2,5- bis 4,5-Zimmerwohnungen mit privaten Aussenbereichen und gemeinschaftliche Dachterrassen.

    Östlich der Wohnbauten und eingebettet in die historischen Bahnhofbauten ist ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit Ladengeschäften und Gastronomie vorgesehen. Die geschützten Einzelobjekte Lokremise, Güterschuppen, Bahnhofgebäude und Drehscheibe bleiben laut der Mitteilung erhalten.

    Das Gewinnerteam des Architektenwettbewerbs besteht aus Burkard Meyer Architekten aus Baden AG, ASP Landschaftsarchitekten aus Zürich, MWV Bauingenieure aus Baden, Leimgruber Fischer Schaub aus Ennetbaden AG, Mühlebach Partner aus Winterthur und der Scherler AG aus Luzern.

  • Neue Heimstätte des FC Aarau

    Neue Heimstätte des FC Aarau

    Wie kombiniert man ein Fussballstadion mit einem attraktiven Wohnquartier? – «Das ist nicht überall einfach, birgt aber grosse Chancen», sagt Ariel Arthur Dunkel, Projektleiter Immobilienentwicklung bei der HRS Real Estate AG. «Hier stehen die Frage der Nutzung und die Möglichkeiten der Aneignung der vielfältigen Freiflächen im Zentrum. Das Quartier lebt von der Spannung zwischen Alltag und Feststimmung.» Die Planung ist schon sehr weit fortgeschritten, aber man konnte noch kein Baugesuch einreichen: «Wir warten auf die Rechtskraft der Teiländerung der Nutzungsplanung der Stadt Aarau, gegen welche Beschwerde erhoben wurde. Danach kommt das Genehmigungsverfahren des Gestaltungsplans, den wir gemeinsam mit der Stadt Aarau für das Areal entwickelt haben. Erst dann kommt das Baubewilligungsverfahren. Bis dann ruht die Planung.»

    Es gibt nicht mehr viele so gut erschlossene leerstehende Areale. Der Ostteil des Torfelds Süd ist gewissermassen ein fehlendes Stück Stadt, das nun ergänzt wird. Südlich und westlich grenzt das Torfeld Süd an lebendige Quartiere. Die Vernetzung der Langsamverkehrserschliessung und der Frei- und Grünräume ist ein wichtiges Thema der Planung. «Das Projekt ist sehr sichtbar. Und nur schon deswegen möchten wir, dass es als Beispiel einer guten Entwicklung gesehen wird – was die Architektur angeht, die Belebung der Gebäudesockel, die attraktiven Freiflächen, die hohen Ansprüche an die Nachhaltigkeit und die Nutzungsmischung, welche die Menschen mit allem Wichtigen auf kleinem Radius versorgt.»

    Ariel Dunkel würde am liebsten schon morgen bauen: «Es ist aber verständlich, dass bei einem Projekt dieser Grösse und Tragweite zahlreiche Interessen abgestimmt werden müssen. Das braucht Zeit. Schwierig hier ist, dass die Bevölkerung, die sich in den Abstimmungen immer klar zum Stadionprojekt bekannt hat, jetzt so geduldig sein muss wegen den Rechtsmittelverfahren. Auch der Dialog mit der Politik, die richtigerweise hohe Erwartungen an das Projekt hat, ist intensiv. Persönlich bin ich überzeugt, dass das Projekt nicht nur für das Areal selber, sondern auch für die Umgebung einen starken Mehrwert schaffen wird.» Auch die Coronapandemie hat das Bauprojekt tangiert. Viele Haushalte wünschen mehr Fläche, damit sie auch langfristig bequem von zu Hause aus arbeiten können: «Wir haben auch Ateliers und Kleinwohnungen, die dazu gemietet werden können. Grundsätzlich arbeiten wir aufgrund der guten Erschliessung und der umfassenden Quartierversorgung auf einer sehr soliden Ausgangslage und können leicht auf Veränderungen reagieren», so Dunkel abschliessend.

    Bei einem Projekt dieser Grösse müssen zahlreiche Interessen abgestimmt werden.
  • Sechs «Höfe» versprechen urbanes und naturnahes Flair in Adliswil

    Sechs «Höfe» versprechen urbanes und naturnahes Flair in Adliswil

    Sechs Gebäude in einer parkähnlichen Umgebung, die naturnahe Namen wie «Libellenhof», «Eulenhof» oder «Froschhof» tragen. Rund 10’000 Quadratmeter Fläche für Gewerbe- und Büroräume und Platz für 331 Mietwohnungen. Energieeffizienter Baustandard. Eine parkähnliche Umgebung, autofreie Zonen, schöne Innenhöfe, Begegnungsorte und Spielplätze. Urbanes Flair durch Bistros, Läden, ein Fitnesscenter, einen Supermarkt, eine Kindertagesstätte und Arztpraxen. Erholung, Lebendigkeit und ein inspirierendes Umfeld. Das alles soll das Quartier Höfe Adliswil sein, wenn es 2024 fertig gebaut ist.

    Die Gebäude Libellenhof und Hummelhof sollen bereits im Jahr 2022 bezugsbereit sein. Der Libellenhof liegt im Westen des Areals. Der L-förmige Baukörper ist das Tor zum Höfe-Quartier. Im Erdgeschoss gibt es einen Supermarkt, eine Kindertagesstätte und weitere Dienstleistungsangebote. In den Obergeschossen stehen Büroflächen und Wohnungen zur Verfügung. Die 56 Wohnungen im Libellenhof haben grosszügige Grundrisse, die Atrium-Wohnungen sind im Loft-Stil gehalten und haben Dachterrassen. Der Hummelhof liegt an der Ostseite des Quartiers. Im Erdgeschoss sind Gewerbeflächen, in den Obergeschossen Büroflächen und 53 Wohnungen geplant.

    Im Laufe des Jahres 2023 soll der Amselhof und direkt daneben der Schwalbenhof bezugsbereit sein. Der Amselhof bildet die südöstliche Begrenzung des Quartiers. Der trapezförmige Baukörper hat einen grossen Innenhof. Im Erdgeschoss sind Gewerbeflächen, in den Obergeschossen Büro-Flächen und 68 Wohnungen geplant. Der Schwalbenhof will Mietende – Doppelverdienende mit oder ohne Kinder, Singles, Expats – ansprechen, die auf der Suche nach exklusiver Wohnqualität sind.

    Bis 2024 sollen der Froschhof und der Eulenhof entstehen. Der Froschhof ist ebenfalls hauptsächlich zum Wohnen gedacht. Der kleinere Eulenhof mit nur 16 Wohnungen bietet Mietenden besonders viel Privatsphäre.

  • Regensdorf erhält ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum

    Regensdorf erhält ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum

    Ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum? Das ist kein Tippfehler, sondern Realität: In Regensdorf haben die Anlagestiftungen Turidomus, Adimora und Pensimo ein neuartiges Wohn- und Arbeitskonzept geplant. Zwhatt ist der Name – und dieser steht für gesellschaftliche, kulturelle, ökologische und architektonische Diversität. Das verbetonierte Kunstmuseum der Fondation Riklin befindet sich im Fundament des Stadtquartiers, das auf 3,6 Hektaren direkt am Bahnhof Regensdorf-Watt entsteht.

    Die Pensimo Management AG realisiert im Auftrag der genannten Anlagestiftungen rund um den zentralen Zwhattplatz etwa 600 Mietwohnungen sowie Gewerbeflächen in zwei Bauetappen. Die erste Bauetappe sieht rund 400 Wohnungen, 12’000 Quadratmeter Gewerbefläche sowie 330 Tiefgaragenplätze vor. Die Vermietung der ersten Wohnungen soll im Herbst 2021 beginnen.

    Geplant sind insgesamt sieben Gebäude, zwei davon Hochhäuser. Die Fondation Riklin wurde im Januar von den St. Galler Konzeptkünstlern Frank und Patrik Riklin ins Leben gerufen. In Zwhatt wird die Kunst also zur DNA eines neuen Stadtquartiers – sie soll ein neues Fundament für den gesellschaftlichen Zusammenhalt legen.

    Pilotprojekt zur klimaangepassten Arealentwicklung
    Anwohner aus Regensdorf, Adlikon und Watt übergaben den beiden Künstlern alltägliche Gegenstände wie Koffer, Lampen oder Schaukelpferde. Diese wurden dann mit anderen Koffern, Lampen und Schaukelpferden neu zusammengesetzt beziehungsweise «verzwhattet». Die so geschaffenen Kunstwerke wurden im Museum im Fundament versenkt. Später sollen sie mittels Augmented Reality wieder zum Leben erweckt werden.

    Das neue Stadtquartier soll dem Bedürfnis nach Mobilität, Flexibilität und Freiheit sowie dem Wunsch nach Gemeinschaft und Heimat gerecht werden. Verschiedene Lebensstile, Familienmodelle und Konsumtypen sind ausdrücklich erwünscht. Zwhatt steht für die Begegnung mit der Vielfalt. Und dieses Motto macht auch vor der Architektur nicht Halt: Die Interpretationsgrenzen des Gestaltungsplans wurden anhand eines sogenannten Charrette-Verfahrens ausgelotet. 100 Architekten, Stadtplaner und Experten nahmen 2018 an der Vorauswahl teil. Am Ende wurden fünf Teams ausgewählt, die das Projekt mitprägten. Die Architekten der ersten Bauetappe wurden ebenfalls mittels ungewöhnlicher Verfahren wie beispielsweise dem Suffizienz-Pitch evaluiert.

    Zwhatt ist ein Pilotprojekt zur klimaangepassten Arealentwicklung des Bundes. Die Energie bezieht das Quartier aus dem Grundwasser sowie dem Strom der eigenen Photovoltaikanlagen. Bei den Hochhäusern werden Paneele auch in die Fassaden integriert. Das Mobilitätskonzept sieht eine geringe Anzahl Parkplätze und somit autoarmes Wohnen vor. Die gewünschte Mobilität wird mittels Sharing-Angebote von Elektro-Autos und E-Bikes ermöglicht. Co-Working-Spaces, Geschäfte und Restaurants direkt auf dem Areal unterstützen dieses Konzept. Der Erstbezug ist auf 2023 vorgesehen.

  • Swiss Prime Quartier Riverside ist bezugsfertig

    Swiss Prime Quartier Riverside ist bezugsfertig

    In Zuchwil ist das neue Wohn- und Arbeitsquartier Riverside jetzt bezugsfertig. Die ersten Mieter werden laut Medienmitteilung im Oktober ins Widi Huus und Sulzer Huus einziehen. Das Projekt der Swiss Prime Anlagestiftung zeichnet sich durch moderne Energieversorgung und Verkehrsführung sowie Erholungsmöglichkeiten aus. Es sei von der Swiss Prime Anlagestiftung in Olten als „Lebensraum“ entwickelt worden, heisst es weiter. Als ein Standort auf dem Land mit allen Annehmlichkeiten eines urbanen Ortes. Das neue Quartier Riverside verbinde Wohnen und Arbeiten. Die Aare wiederrum verbinde die Natur mit der Stadt. Das Quartier hat direkten Zugang zum Fluss.

    Nach Angaben von Jérôme Baumann, Präsident des Stiftungsrates der Swiss Prime Anlagestiftung, sind „120 Wohnungen bereits vermietet. Nur noch wenige sind zu haben.“ Die Wohnungen böten viel Lebensqualität. Bei der Auswahl der Materialen sei man mit „äusserster Sorgfalt“ vorgegangen, wird der Solothurner Architekt Benedikt Graf von gsj architekten und agps architecture zitiert. Die Wärmeerzeugung für Heizung und Wasser erfolge nachhaltig über eine Grundwasser-Wärmepumpe. Im Sommer sei eine natürliche Kühlung in Betrieb.

    Alle Wohnungen sind nach den Richtlinien von Procap Schweiz konzipiert und rollstuhlgängig. An den Besucherparkplätzen sind einzelne Ladestationen für E-Fahrzeuge vorhanden. Die Parkplätze in der Tiefgarage können ebenfalls mit einer Ladestation ausgerüstet werden. Bis Herbst 2022 sollen alle fünf Häuser der ersten Etappe bezogen sein.

  • Halter AG legt Grundstein für neues Quartier

    Halter AG legt Grundstein für neues Quartier

    Ein neues Quartier soll die Verbindung zwischen Suhr Süd und dem Zentrum schaffen. Neben einem zwölfstöckigen Hochhaus werden drei vier- bis sechsstöckige Gebäude errichtet. Die Schlieremer Halter AG ist für die Projektentwicklung und Realisierung verantwortlich, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Am Mittwoch ist der Grundstein gelegt worden.

    Das Quartier entsteht auf einem ehemals von der Ferroflex AG genutzten Areal. Dort werden Flächen für das Wohnen, für Dienstleistungen und das Gewerbe entstehen. Zwischen den Gebäuden sind öffentliche Freiräume mit Wegen und Plätzen, ein Kinderspiel- und ein Grillplatz vorgesehen. Im Hochhaus und im sogenannten Gartenhaus werden 59 Wohnungen mit 2,5 bis 5,5 Zimmern als Wohneigentum entstehen. In den beiden weiteren Gebäuden entstehen 143 Mietwohnungen.

    Das Entwicklungsprojekt wird nach den Zielsetzungen der 2000-Watt-Gesellschaft umgesetzt. Dazu wird Fernwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs AG für die Wärmeerzeugung genutzt. Solaranlagen werden einen Teil der benötigten elektrischen Energie liefern.

  • Erneuerung der Alterssiedlung Läbespark

    Erneuerung der Alterssiedlung Läbespark

    Die bestehenden vier Haupt- sowie weitere Nebengebäude der Alterssiedlung Läbespark in Biberist sind in die Jahre gekommen: sie wurden zwischen 1969 und 1995 gebaut. Um den rund 100 Bewohnerinnen und Bewohnern mehr Lebensqualität zu verschaffen, hat die Genossenschaft ein Richtprojekt für eine Sanierung ausarbeiten lassen. Hierfür wurden die Phalt Architekten AG, die Wam Planer und Ingenieure AG sowie die Neuland ArchitekturLandschaft GmbH beauftragt. Ein Gremium bestehend aus Vertretern der Einwohnergemeinde Biberist, der zuständigen Genossenschaft sowie verschiedenen Experten haben den Prozess begleitet.

    Das Richtprojekt bildet die Grundlage für das Gestaltungsplanverfahren und die weitere Projektausarbeitung. Das älteste Haus an der Blümlisalpstrasse 12 wird durch einen Neubau ersetzt. Dieser orientiert sich in der Höhengestaltung am bestehenden Gebäude. Geplant sind kompakte Kleinwohnungen nach dem Bonacasa-Baustandard. Die 1,5- bis 3,5-Zimmer-Wohnungen erhalten eine Nasszelle mit Wäscheturm sowie eine Loggia, die zum parkartigen Innenhof ausgerichtet ist. Ein Reduit ergänzt die grösseren Wohnungen. «Das bestehende Restaurant/Café Pintli wird in den Neubau umziehen. Dafür beleben wir die Räumlichkeiten des ehemaligen Pintli mit Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen», sagt Ronny Fluri von der Bonainvest AG, die die Bauherrenfunktion für die Genossenschaft übernimmt. Auch ein Gemeinschaftsraum ist geplant, der den sozialen Kontakt unter den Bewohnern zusätzlich fördern soll. Der Neubau erhält eine Einstellhalle.

    So kann der bisherige Parkplatz einer Piazza weichen. «Damit schaffen wir eine weitere Begegnungszone und werten das Areal auf. Unser begrünter Park mit einem kleinen Weiher erhält einen Kräutergarten, mehr Sitzgelegenheiten sowie verschiedene Bewegungselemente, die den Bewohnern Anreize bieten sollen», erklärt Fluri weiter. Das umliegende Quartier wird durch Fusswegverbindungen besser vernetzt. Ein Problem gibt es aber noch zu lösen: «Im Gebäude, das ersetzt wird, befindet sich die Heizung für zwei weitere Häuser. Wir würden in Zukunft gerne mit Erdsonden arbeiten. Allerdings laufen derzeit noch verschiedene Abklärungen», sagt Fluri. Wenn dies geschehen sei, könne man die weiteren Gebäude zumindest energetisch sanieren. Bis zum Baubeginn ist noch etwas Zeit: Die Arbeiten sollen 2023 starten. Der Neubau dürfte Ende 2024 bezugsbereit sein.

  • Von der Metallfabrik zum gemischten Quartier

    Von der Metallfabrik zum gemischten Quartier

    Das Wydeneck war über 100 Jahre lang ein geschlossenes Areal und wurde ausschliesslich von der «Schweizerischen Metallwerke AG Dornach» zur Metallverarbeitung genutzt. Swissmetal produziert noch heute und nutzt etwa die Hälfte des Areals. Daneben arbeiten kleine Handwerksbetriebe und produzierende KMUs.

    2015 erwarb die Hiag das Areal in Dornach und begann mit der Planung der künftigen Nutzung. In enger Zusammenarbeit mit Kanton und Gemeinde entwickelte die Eigentümerin eine stimmige Grundlage für die Transformation des Wydeneck. Federführendes Büro für den Testplanungsprozess war das Zürcher Städtebaubüro Feddersen & Klostermann in Zusammenarbeit mit Brühlmann Loetscher . 90 interessierte Anwohner brachten anlässlich eines zweitägigen Mitwirkungsverfahrens ihre Wünsche und Anregungen in den Planungsprozess ein. Auf dieser Grundlage wurde der Masterplan ausgearbeitet und 2018 vom Gemeinderat verabschiedet. In diesem Zusammenhang wurde auch der neue Namen bekanntgegeben: Wydeneck – Metalli im Wandel.

    Zurzeit stehen die arealspezifische Teilzonenplanrevision auf der Agenda und die Ausarbeitung eines nachhaltigen Mobilitätskonzepts. Zentrale Themen sind die Erschliessung des Quartiers mit einer Buslinie, eine eigene S-Bahn-Haltestelle und die Integration des Zubringers zur Autobahn A18. Entlang der Birs soll Bauland rückgezont und der Flussraum revitalisiert werden.

    Die Öffnung des Aerals findet zunächst mittels Übergangsnutzungen statt. So wird Raum für Gewerbe, Freizeit und Kultur geschaffen. Die Angebote sollen Kunden und Besucher anziehen. Mit Beginn der ersten Bauetappe werden diese Nutzungen sukzessive abgelöst oder verlagert. In den kommenden 20 bis 25 Jahren entstehen mehrere Hundert Wohnungen sowie gewerbliche und dienstleistungsorientierte Angebote. Ein Teil der historischen Bestandesbauten wird saniert und bleibt als Zeitzeuge der Industriegeschichte bestehen.

    Das Wydeneck soll ein belebtes, gemischtes und städtisch geprägtes Quartier werden. Rund 1800 Bewohner sowie ein vielfältiges Gewerbe- und Dienstleistungsangebot mit bis zu 400 Arbeitsplätzen sind geplant. Der öffentlich zugängliche Uferpark sowie der Erhalt der historischen Substanz sorgen zudem für das besondere Flair.

  • Spinnerei, Mädchenheim und bald Wohnquartier

    Spinnerei, Mädchenheim und bald Wohnquartier

    Der Emmenhof liegt im Zentrum von Derendingen und blickt auf eine vielseitige Geschichte zurück: Diese begann vor 150 Jahren mit der Gründung einer Baumwollspinnerei. 1897 wurde zusätzlich ein Mädchenheim erstellt. 1932 gab es erneut einen Besitzerwechsel: Mit dem Einzug der Scolari AG diente der Emmenhof bis zum Jahr 1973 als Produktionsstätte für Pasta. Ab dann siedelten sich verschiedene KMUs auf dem 50›000 m² grossen Areal an. Auch heute noch finden sich rund 100 Betriebe, die hier ihren Bürostandort oder ihre Lagerhalle haben. Das bislang nur im südlichen Teil bebaute Areal wird vom eigenen Wasserkraftwerk, der markanten Fabrik sowie der ehemaligen Fabrikantenvilla geprägt.

    Die Emmenhof Immobilien AG hat eine grundlegende Transformation des Areals geplant: Bis 2030 soll hier ein neues Quartier mit Wohnangeboten, Freizeiteinrichtungen, diversen Büro- und Gewerbeflächen sowie einem Gastronomiekonzept entstehen. Neben dem Erhalt einiger alleinstehender historischer Gebäude sind mehrere Neubauten geplant. Insgesamt sind 270 Wohnungen projektiert, die sich in ihrer Bauweise an der Geschichte des Areals orientieren.
    Der Zugang zum neuen Quartier wird auf der Südseite durch den «Wollturm» mit zehn Stockwerken, Tiefgarageneinfahrt und einem vorgelagerten Besucherparkplatz markiert. Diesem Zugang folgt der «Baumwollhof», der von zwei Gebäuden umrahmt und vom historischen Fabrikgebäude abgeschlossen wird. Im Norden des Geländes entstehen die Gebäude «Garnwerk», «Turbinenhaus» und «Färberei». Grosszügige Grünflächen und ein direkter Zugang zum Emmenkanal und dem Schluchtbach verleihen dem Quartier einen naturnahen Charakter.

    Die Entwicklung des Areals ist in sechs Etappen geplant. Die erste Etappe ist bereits vollendet und umfasst das Projekt «Spindelgut» im Südwesten. Der Neubau aus der Hand der Architekten Liechti Graf Zumsteg besteht aus drei Trakten mit 14 Wohnungen.

    Die Emmenhof Energie AG ist der Stromproduzent des Areals. Dies ermöglicht den Mietern und Eigentümern, nachhaltige Energie zu beziehen: aus Photovoltaikanlagen, die auf den Dächern der Neubauten installiert werden, und aus Wasserkraft. Warmwasser und Heizung gelangen mittels Fernwärme in die Häuser.

  • Innovatives Quartier auf dem Henz-Areal

    Innovatives Quartier auf dem Henz-Areal

    Beim Bahnhof Suhr Süd entsteht ein innovatives Quartier, das Wohnen und Arbeiten vereint. Dafür wird das Areal Henz – der frühere Standort des gleichnamigen Stahlhandelsunternehmens – komplett umgewandelt. Hier entstehen Eigentums- und Mietwohnungen, in denen sich teils die Möbel auf Knopfdruck verschieben lassen. Die vier- bis zwölfgeschossigen Bauten zeichnen sich unter anderem durch offene Höfe aus. Das neue Quartier schliesst im Norden an das urbane Bahnhofsquartier an. Im Süden gelingt laut der mit dem Projekt beauftragten SSA Architekten AG der «massstäbliche Übergang zu den Bebauungen Helgenfeld und Frohdörfli».
    59 Eigentums- und 143 Mietwohnungen sowie Ateliers und Movements – das sind möblierte Wohnungen mit verschiebbaren Modulen – wie auch Gewerbe-, Gastro- und Dienstleistungsflächen sollen nach der Fertigstellung im Herbst 2023 den Bewohnern einen Treffpunkt für Jung und Alt bieten. Besonders auffallen wird ein 40 Meter hohes Gebäude mit 12 Stockwerken. Hier entstehen auf Flächen von 72 bis 119 Quadratmeter 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen mit Loggias, die zum Verkauf stehen. Im Erdgeschoss sollen ein Restaurant sowie mindestens zwei
    Dienstleistungsbetriebe angesiedelt
    werden.

    Das Gartenhaus umfasst vier Stockwerke. Die Eigentumswohnungen sind als 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen projektiert. Mit Wohnflächen von 68 bis 129  m2, Loggias, Terrassen oder Gartensitzplätzen sind die grösseren Wohnungen insbesondere für Familien geeignet. Das sogenannte Hofgebäude sieht 15 Eigentumswohnungen vor. Entlang der Gränicherstrasse und der Bernstrasse West entstehen zwei weitere Gebäude mit Mietwohnungen und Ateliers.

    Ein öffentlicher Platz mit Café und Spielplatz sowie verschiedene Freiräume verbinden über ein Wegnetz das Areal mit den umliegenden Quartieren. Zusätzlichen Aussenraum bietet das Grundstück an der Südwestecke des Areals. Hier wird auf der anderen Strassenseite, eine zum Henz-Areal gehörende Grünfläche mit Spielplatz und Pavillon errichtet. In den Erdgeschossen der Gebäude sind verschiedene Gewerbe- und Dienstleistungsflächen geplant. Diese Nutzungen sollen das Quartier beleben und bereichern. Die Atelierflächen lassen flexible Nutzungen von Wohnen und Arbeiten zu.

    Die nachhaltige Energiestrategie umfasst die Versorgung durch Fernwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage Buchs. Die Energie für die sanfte Kühlung der Wohnungen im Hochhaus wird solar erzeugt. Photovoltaikanlagen auf dem Areal generieren einen Teil des Haushaltsstroms. Die Einstellhalle ist mit einer Ladeinfrastruktur für E-Bikes und Elektroautos ausgerüstet.

    Eigentumswohnungen können online von ihren künftigen Bewohnern konfiguriert werden. Auch die Besichtigung der zukünftigen eigenen vier Wände ist schon jetzt dank Virtual Reality (VR) möglich. Die Halter AG verzeichnet laufend Buchungen für dieses Angebot: «Die Kunden sind begeistert, wie gut sie sich die Räumlichkeiten und insbesondere die Aussicht sowie die Raumhöhe von 2,60 bis 2,80 Meter vorstellen können», sagt Agathe Siffrin von der Primus Property AG, die sich für die Halter AG um den Verkauf kümmert. «Die Kombination aus VR, Konfigurator und Showroom ist die optimale Lösung, um Wohnungen zu zeigen, die erst in rund zwei Jahren bezugsbereit sein werden», führt sie weiter aus. Stand heute sind bereits über 50 Prozent der Eigentumswohnungen reserviert. Die Vermietung startet nächstes Jahr. Interessierte können sich via Webseite kostenlos zur ein- bis zweistündigen VR- und Beratungs-Tour anmelden.

  • Suurstoffi: Arealentwicklung mit Modellcharakter

    Suurstoffi: Arealentwicklung mit Modellcharakter

    «Die Suurstoffi bietet alles, was wir für unsere Arbeit benötigen. Hier bringt man uns nicht mehr so schnell weg», sagt Sanofi-Aventis-CEO Andrea Meyer. Ein schönes Kompliment für die Zug Estates, die in den letzten zehn Jahren in Rotkreuz ein Quartier entwickelt hat, das mit seiner Architektur, Begrünung und Energieeffizienz überzeugt. Das einst unattraktive Areal wurde neu belebt. «Die Gemeinde Rotkreuz hat eine ausgezeichnete Makrolage und ist mit dem öffentlichen Verkehr gut erschlossen», sagt Martin Jöri, Leiter strategisches Arealmanagement bei Zug Estates. «Das Areal liegt direkt neben dem Bahnhof, ist aber auch mit dem motorisierten Individualverkehr gut erreichbar. Das Quartier ist eine Art Dorf im Dorf, und der Campusgedanke ist omnipräsent.»

    Ein gesunder Mix
    Alles in allem schätzt Jöri den Mix aus Wohnen, Gewerbe, Forschung, Schule und Gastronomie. Auch die typische Quartierinfrastruktur mit einem Coiffeur oder Arzt gefällt ihm. Gemäss neustem Baustand ist das Areal praktisch fertiggestellt: «Ein Baufeld mit zwei Bürogebäuden (Suurstoffi S. 18/19) ist noch nicht entwickelt – die Baubewilligung ist jedoch vorhanden. Der Bau wird nachfragegerecht ausgelöst, wenn vorgängig ein ausreichender Vermietungsstand erreicht werden konnte.» Rückblickend erachtet Jöri das hohe Bautempo mit dem Ziel einer termingerechten Inbetriebnahme als grösste Hürde, die es zu nehmen galt.

    «Zero-Zero»-Ziel
    Die Suurstoffi geht mit einem vorbildlichen Energiekonzept neue Wege. Auf dem Areal bilden die solare Nutzung, mehrere dynamische Erdspeicher und ein Anergienetz die Basis zur Erreichung des Ziels «Zero-Zero». Das heisst: Das rund 165’000 Quadratmeter grosse Suurstoffi-Areal setzt auf CO2-Neutralität. Die Energie fürs Heizen und Kühlen wird durch Erdspeicher und Gebäudeabwärme generiert, Strom liefern verschiedene Solarstrom-Anlagen. Ziel ist die komplette Selbstversorgung mit Primärenergie für Heizung und Wasseraufbereitung. Es war just dieses ehrgeizige Energiekonzept, das Jöri am Bau besonders reizte: «Es handelt sich um eine zukunftsgerichtete Vision eines CO2-freien Quartiers mit möglichst viel Energie, die aus eigener Produktion bereitgestellt wird. Aber auch die Architektur ist toll. Hier findet sich kein Einheitsbrei. Jedes Baufeld weist eine abwechslungsreiche Gestaltung auf. Zudem legten wir viel Wert auf einen grünen und qualitativ hochstehenden Aussenraum.»

  • Vom Papier zum Quartier

    Vom Papier zum Quartier

    «Der Baufortschritt der fünf Gebäude der ersten Bauetappe verläuft trotz der Pandemie termingerecht», sagt die Verantwortliche für Kommunikation, Kathrin Sonderegger. Beim südlichsten Hochhaus mit Eigentumswohnungen (Papieri-Suites) steht der Rohbau bereits bis zum fünften Obergeschoss. In den ehemaligen Papiermaschinenhallen PM1-4 erfolgen der Einbau neuer Treppenhäuser, Geschossdecken und Wohnungstrennwände sowie die denkmalpflegerische Sanierung der Fassade für die grosszügigen Loftwohnungen und -ateliers (Papieri-Lofts). Der parallel dazu verlaufende Neubau mit 160 Mietwohnungen – davon 30 im preisgünstigen Bereich – ist im Rohbau ebenfalls weit fortgeschritten. Auch die Maschinengasse, die zwischen den beiden Gebäuden entsteht, wird langsam erkennbar. Diese wird Ende 2022 durch die verschiedenen Nutzer der ein- oder zweistöckigen angrenzenden Ateliers belebt. Derzeit im Bau befinden sich die Tiefgaragen 1 und 2, deren Abstellplätze zukunftstauglich mit Ladestationen für Elektroautomobile ausgerüstet werden können.

    Planung der zweiten Bauetappe weit fortgeschritten
    Die frisch sanierte und denkmalgeschützte Lokremise wurde Ende Jahr ihrem neuen Besitzer übergeben. Sonderegger sagt: «Damit wurde nach der Sanierung des Werkstattgebäudes die zweite gewerbliche Umnutzung eines historischen Gebäudes auf dem Areal Realität.» Ende Jahr startete auch der Bau der neuen Ringstrasse (Papieri-Ring), welche zur Haupterschliessung des Areals gehört und die Gebäude der zweiten Bauetappe umrundet. Im Rahmen der zweiten Bauetappe werden neben dem gewerblich genutzten Ersatzbau des Silogebäudes zwei Wohnhochhäuser mit 61 Eigentums- und 36 Mietwohnungen gebaut. In den Erdgeschossen sind Gewerbeflächen und eine Kindertagesstätte geplant. 64 Mikroapartments ergänzen das Wohnangebot.

    CO2-neutrales Energiesystem
    Die Verantwortlichen der Arealentwicklung verfolgen die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft. Erwähnenswert ist die nachhaltige Energieversorgung des Papieri-Areals mit einer autarken, CO2-neutralen Wärme- und Kälteversorgung. Ein signifikanter Stromanteil wird durch das eigene Flusskraftwerk und Photovoltaikanlagen auf den Gebäudedächern erzeugt. Der Bau der Energiezentrale ist abgeschlossen und die Installation der technischen Anlagen in vollem Gange. Ebenfalls als Bestandteil des Energiesystems wurden bereits rund 100 Erdsonden auf eine Tiefe von 320 Meter gebohrt und eingebracht. Das Energiesystem wird im Herbst 2021 in Betrieb genommen, sodass die zwischengenutzten bestehenden Häuser und die sich im Bau befindenden Gebäude bereits diesen Winter mit nachhaltiger Wärme beliefert werden können. «Nebst der Baubewilligung liegt auch die Konzession des Kantons für den Betrieb des Flusskraftwerks vor, dessen Sanierung im Frühsommer 2021 startet. Der Bereich der ehemaligen Abwasserreinigungsanlage (ARA) wird im nächsten Jahr vollständig renaturiert, landschaftlich umgestaltet und mit einem kleinen Flussarm ergänzt», so Sonderegger.

    Grosses Interesse
    Schon jetzt nimmt die Cham Group ein grosses Interesse aus der Bevölkerung wahr: «Die Anwohner informieren sich, was auf dem Areal passiert, und wir bemühen uns um entsprechende Updates», sagt Sonderegger. Leider verunmögliche die Coronapandemie derzeit Veranstaltungen wie der 2019 durchgeführte Tag der offenen Baustelle für Anwohner und Interessierte. Die Reaktionen seien damals überwältigend gewesen. «Dasselbe zeigt sich auch im Verkauf: Das Vertrauen in unsere Arealentwicklung und das Quartier, welches hier entsteht, ist gross. Innert Wochenfrist waren die ersten Wohnungen, die Ende 2019 auf den Markt kamen, reserviert. Über 3000 Personen haben unseren Newsletter abonniert.» Ein Grund für das Vertrauen liege sicher darin, dass die Cham Group als Eigentümerin und Bauherrin vor Ort sein. Das Team hat seine Büros auf dem Areal und ist so am Puls des Geschehens. Auf Anregungen kann reagiert werden, Feedbacks und Inputs fliessen direkt ein, und allfällige Vorbehalte werden entschärft.

    Am 4. Juni 2020 wurde bei der Grundsteinlegung eine Zeitkapsel mit zeittypischen Gegenständen gefüllt und in das Fundament der ersten Bauetappe eingebaut. Sie soll das Bauprojekt für nachfolgende Generationen dokumentieren. Was war der speziellste Gegenstand? Sonderegger erklärt mit einem Lachen: «In Anbetracht dessen, dass wir momentan nicht mal mehr in einem Restaurant Mittagessen können, und viele diese gemeinsame Zeit im Team vermissen, sind wohl die aktuellen Menükarten aus den umliegenden Restaurants Gegenstände von besonderer Relevanz. Wer weiss, ob in 100 Jahren noch Fleisch gegessen wird – dann gehören Hackfleisch-Tätschli vielleicht zu einem vergessenen Essen.»

  • Einzigartige Büro- und Gewerberäume auf dem Papieri-Areal

    Einzigartige Büro- und Gewerberäume auf dem Papieri-Areal

    Massgeschneiderte Büroflächen und Ateliers für jede Geschäftsidee
    Über das gesamte Areal verteilt entsteht in den nächsten Jahren eine ausserordentliche Vielfalt von Flächen, die für unterschiedlichste Nutzungen und Betriebsgrössen geeignet sind. Wünschen Sie 5m hohe Räume mit industriellem Charme oder doch eher etwas Modernes in einem zeitgenössischen Neubau mit repräsentativer Ausstrahlung? Benötigen Sie nur einen kleinen Rückzugsort, um an Ihren neusten Ideen zu feilen, oder möchten Sie als Ankermieter den Planungsprozess für Ihren neuen Hauptsitz massgeblich mitgestalten? Auf dem Papieri-Areal ist alles möglich und dank top-moderner Infrastruktur mit Glasfaser-Anschluss müssen Sie nirgendwo Abstriche machen. Flächen von 50 m2 bis 5 000 m2. Bezug ab Ende 2022.

    Kesselhaus-Bistro mit Coworking.

    Lebendige Erdgeschosse für Kleingewerbe und Dienstleistungen
    Belebte Erdgeschosse sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines jeden funktionierenden Quartiers. Ob Gastronomie, Grafikbüro oder Physiotherapie, ob Yogaraum, Blumenladen oder Showroom: Innovative Ideen mit Mehrwert für Bewohner und Besucher sind auf dem Papieri-Areal herzlich willkommen. Flächen von 100 bis 1 000 m2. Bezug ab Ende 2022.

    Nachhaltigkeit wird grossgeschrieben
    Dank eigenem Wasserkraftwerk an der Lorze und Grossflächen-Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern werden sämtliche Gebäude zu 100 % CO2-neutral gekühlt und beheizt. Zudem wird rund ein Drittel des verbrauchten Stroms vor Ort produziert. Sämtliche Parkplätze sind für Elektromobiliät vorbereitet und werden bedarfsgerecht ausgerüstet. Zusätzlich stehen auf dem Areal mehrere Schnellladestationen zur Verfügung. Sie besitzen kein eigenes Auto? Car- und Velo-sharing-Angebote sorgen dafür, dass Sie trotzdem mobil sind.

    Maisonette-Ateliers im Neubau.

    Werden Sie Teil eines lebendigen Quartiers
    Profitieren Sie als Mieter auf dem Papieri-Areal von attraktiven Rahmenbedingungen. Brauchen Sie für ein paar Monate ein Zimmer für einen neuen Mitarbeitenden? Buchen Sie ein Mikroapartment direkt auf dem Areal! Business-Lunch gefällig? Das zukünftige Kesselhaus-Bistro ist nur einen Steinwurf entfernt. Oder ist Ihnen der Sinn eher nach einer Jogging-Runde oder einem Sprung ins kühle Nass, um den Kopf frei zu bekommen? Die attraktive Lage des Papieri-Areals direkt an der Lorze, unweit des Zugersees und des idyllischen Villette-Parks, bietet Ihnen unzählige Möglichkeiten, abzuschalten und Energie zu tanken, um danach neu durchzustarten.

    Treten Sie mit uns in Kontakt und überzeugen Sie sich selbst von all den Möglichkeiten, die sich hier für Sie bieten. Wachsen Sie mit uns!