Schlagwort: Quartiersentwicklung

  • Klybeckquai und Westquai als Scharnier von Stadt und Zukunft

    Klybeckquai und Westquai als Scharnier von Stadt und Zukunft

    Der Klybeckquai und der Westquai zählen seit über hundert Jahren zu den pulsierenden Orten der Schweiz. Hier trifft die Stadt auf Hafen, Rhein, den Fluss Wiese und drei Länder. Die im Gang befindliche Modernisierung der Hafeninfrastruktur, insbesondere die Verlegung der Hafenbahn an den Südquai, öffnet das Tor zur urbanen Transformation dieses markanten Stadtareals. Für die Quartiere Klybeck und Kleinhüningen erwachsen daraus einmalige Chancen. Sie rücken schrittweise näher an den Rhein und den Fluss Wiese heran und gewinnen an Lebens- und Aufenthaltsqualität. Urbanes Wachstum, soziale Vielfalt und nachhaltige Integration.

    Herzstück des neuen Entwicklungskonzepts ist die konsequente Erweiterung des Quartiers Klybeck in Richtung Rhein. Vorgesehen sind vielfältige, preisgünstige Wohnungen, quartierfreundliche Nutzungen und grosszügige Blockrandbebauungen, die mit begrünten Höfen das urbane Klima stärken. Der markante Quartierpark, der sich aus dem Ackermätteli entwickelt, und eine verlängerte, verbreiterte Rheinpromenade verbinden das Quartier noch stärker mit dem Fluss und bieten Raum für Begegnung, Freizeit, Erholung und Natur. Die Barriere des bisherigen Gleisfelds verschwindet, doch die Spuren der industriellen Geschichte bleiben als Identität erhalten. Die Fokussierung auf Fuss- und Veloverkehr sowie eine neue Tramlinie fördern eine nachhaltige, zukunftsfähige Quartiersmobilität.

    Westquai Raum für die Zukunft
    Der Westquai bleibt zunächst Industrie- und Gewerbezone, entwickelt sich jedoch ab 2030 sukzessive zu einem neuen urbanen Hotspot. Der Innovationsraum zwischen Hafen, Rhein und Dreiländereck bietet Raum für Arbeiten, urbane Produktion, Freizeit, Gastronomie, Kultur und vielfältige Grün- und Freiräume. Die künftige Nutzung soll offenbleiben, um flexibel auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren zu können. Bestehende Gebäude werden im Sinne des Netto-Null-Ziels 2037 bestmöglich erhalten.

    Mehr Grün, mehr Chancen, mehr Lebensqualität am Wasser
    Mit der Vergrösserung der Natur- und Freiflächen um um 20’000 m² umfasst nun die Hälfte des Areals hochwertige Grünflächen. Ein substanzieller Beitrag zum Biotopverbund und Stadtklima. Der neue Quartierpark und die zwei Kilometer längere Rheinpromenade machen den Fluss für die Stadtbevölkerung erlebbar. Der gestärkte Freiraum erfüllt zentrale Forderungen der Stadtentwicklung und wird zum sozialen Herz im urbanen Netz von Basel.

    Mit dem Klybeckquai und dem Westquai entsteht urbanes Leben am Wasser. Basel nutzt die Schnittstelle von Vergangenheit und Zukunft, von Industrie und Innovation und gibt so der Stadt ein neues Gesicht am Rhein.

  • Neubau soll veraltetes Einkaufszentrum ersetzen

    Neubau soll veraltetes Einkaufszentrum ersetzen

    Eine Machbarkeits- und Potenzialstudie hat ergeben, dass das Migros-Einkaufszentrum im Areal „Im Funken“ in Zofingen hinsichtlich Nutzung und Betrieb veraltet ist. Ein geprüfter Teilerhalt ist laut einer Mitteilung der Stadt Zofingen keine Option, so dass nun ein Ersatzneubau geplant werden soll. Dieser Neubau steht im Zentrum der Pläne für ein „durchmischtes Quartier für Einkauf, Wohnen und Arbeiten“, welches von Migros Aare, der Stadt Zofingen und dem Immobilienunternehmen Zofimmo AG geplant wird.

    Nachdem mit der Studie nun ein „erster Meilenstein“ erreicht wurde, sollen nun durch einen Studienauftrag von mehreren Teams „tragfähige und konkrete Projekte“ entwickelt werden. In einem folgenden Schritt sollen diese dann rechtlich gesichert werden, durch entsprechende kommunale Planungsinstrumente beziehungsweise einen Gestaltungsplan.

    Die Ergebnisse des Studienauftrages sollen bis Ende 2026 vorliegen, der Baustart wäre frühestens 2029 möglich. Während der möglichen Bauphase würde ein Provisorium Einkäufe auch weiterhin ermöglichen. Mit Abschluss der Arbeiten soll auf dem bisherigen Parkplatz an den Bahngleisen Wohnraum entstehen. Auch für den begrünten Arealteil gegenüber der Altstadt sind neben Gewerbe- auch Wohnflächen angedacht – der grüne Charakter soll aber erhalten bleiben.