Schlagwort: Räumlichkeiten

  • Bob Gysin + Partner wird Schulanlage Zelgli erweitern

    Bob Gysin + Partner wird Schulanlage Zelgli erweitern

    Die Stadt Schlieren lässt die Quartier- und Primarschulanlage Zelgli um einen Vierfachhort mit Mittagstisch, vier weitere Klassenzimmer und neue Aufenthaltsräume für das Lehrpersonal erweitern. In einem 2023 ausgeschriebenen Architekturwettbewerb hat sich das Projekt Lilia von Bob Gysin + Partner durchgesetzt, informiert die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Insgesamt hatten sich zehn Projekte in der Ausschreibung beworben.

    Lilia sieht die Ergänzung der Schulanlage durch einen dreigeschossigen Holzbau an der Westseite des heutigen Pausenhofs vor. Im Erdgeschoss sind ein Aufenthaltsraum für das Lehrpersonal und die Mediathek untergebracht. Im ersten Obergeschoss sind Räumlichkeiten für die restliche Tagesbetreuung und die Schulleitung sowie ein Multifunktionsraum geplant. Die neuen Unterrichtsräume werden im zweiten Obergeschoss eingerichtet.

    Der Vorschlag des Zürcher Architekturbüros minimiere die nötigen Eingriffe in die bestehenden Aussenanlagen und integriere das neue Gebäude schlüssig in die bestehende Anlage, heisst es in der Mitteilung. Alle eingereichten Projekte können am 26. und 27. Januar im Stadthaus Schlieren sowie am 2. und 3. Februar in der Schule Zelgli in Augenschein genommen werden.

  • Memox akquiriert 2,8 Millionen Euro

    Memox akquiriert 2,8 Millionen Euro

    Das Proptech-Unternehmen Memox hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abschliessen und dabei eine Kapitalaufstockung von 2,8 Millionen Euro erzielen können. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, wurde die Finanzierungsrunde von Swiss Prime Site und 41 Group sowie anderen Schlüsselakteuren aus den Bereichen Immobilien, Technologie und Investmentbanking angeführt. Mit der erzielten Summe will die in Zürich ansässige Memox ihre Positionen im sogenannten DACH-Raum ausweiten.

    Memox hat sich sowohl auf die Gestaltung von Besprechungs- und Konferenzräumen als auch auf die Organisation von Konferenzen in der Geschäftswelt spezialisiert. Dabei sind in die Angebote von Memox Erfahrungen wie auch Innovationen nach der Corona-Pandemie eingeflossen. Nach dem erfolgreichen Start von 14 neuen Räumen in der ersten Jahreshälfte 2023 umfasst das Portfolio von Memox nun insgesamt 31 Räume an sechs Standorten in drei Städten. Memox ist nun in Zürich, Basel und Frankfurt aktiv. Die Unternehmensaktivitäten erzielen derzeit einen Jahresumsatz von 7 Millionen Euro, gibt Memox in der Mitteilung bekannt.

    «Memox bereitet bereits eine zweite Finanzierungsrunde vor, um weitere Markteintritte in Deutschland und der Schweiz zu finanzieren», wird Dirk Reiner, CEO bei Memox, in der Mitteilung zitiert. «Mit den aktuellen Trends in der Arbeitswelt und im Immobilienumfeld ist Memox ideal positioniert, um den Markt zu erobern.»

  • Erneuerung der Alterssiedlung Läbespark

    Erneuerung der Alterssiedlung Läbespark

    Die bestehenden vier Haupt- sowie weitere Nebengebäude der Alterssiedlung Läbespark in Biberist sind in die Jahre gekommen: sie wurden zwischen 1969 und 1995 gebaut. Um den rund 100 Bewohnerinnen und Bewohnern mehr Lebensqualität zu verschaffen, hat die Genossenschaft ein Richtprojekt für eine Sanierung ausarbeiten lassen. Hierfür wurden die Phalt Architekten AG, die Wam Planer und Ingenieure AG sowie die Neuland ArchitekturLandschaft GmbH beauftragt. Ein Gremium bestehend aus Vertretern der Einwohnergemeinde Biberist, der zuständigen Genossenschaft sowie verschiedenen Experten haben den Prozess begleitet.

    Das Richtprojekt bildet die Grundlage für das Gestaltungsplanverfahren und die weitere Projektausarbeitung. Das älteste Haus an der Blümlisalpstrasse 12 wird durch einen Neubau ersetzt. Dieser orientiert sich in der Höhengestaltung am bestehenden Gebäude. Geplant sind kompakte Kleinwohnungen nach dem Bonacasa-Baustandard. Die 1,5- bis 3,5-Zimmer-Wohnungen erhalten eine Nasszelle mit Wäscheturm sowie eine Loggia, die zum parkartigen Innenhof ausgerichtet ist. Ein Reduit ergänzt die grösseren Wohnungen. «Das bestehende Restaurant/Café Pintli wird in den Neubau umziehen. Dafür beleben wir die Räumlichkeiten des ehemaligen Pintli mit Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen», sagt Ronny Fluri von der Bonainvest AG, die die Bauherrenfunktion für die Genossenschaft übernimmt. Auch ein Gemeinschaftsraum ist geplant, der den sozialen Kontakt unter den Bewohnern zusätzlich fördern soll. Der Neubau erhält eine Einstellhalle.

    So kann der bisherige Parkplatz einer Piazza weichen. «Damit schaffen wir eine weitere Begegnungszone und werten das Areal auf. Unser begrünter Park mit einem kleinen Weiher erhält einen Kräutergarten, mehr Sitzgelegenheiten sowie verschiedene Bewegungselemente, die den Bewohnern Anreize bieten sollen», erklärt Fluri weiter. Das umliegende Quartier wird durch Fusswegverbindungen besser vernetzt. Ein Problem gibt es aber noch zu lösen: «Im Gebäude, das ersetzt wird, befindet sich die Heizung für zwei weitere Häuser. Wir würden in Zukunft gerne mit Erdsonden arbeiten. Allerdings laufen derzeit noch verschiedene Abklärungen», sagt Fluri. Wenn dies geschehen sei, könne man die weiteren Gebäude zumindest energetisch sanieren. Bis zum Baubeginn ist noch etwas Zeit: Die Arbeiten sollen 2023 starten. Der Neubau dürfte Ende 2024 bezugsbereit sein.