Schlagwort: Rechenzentren

  • Kooperation bei Optimierung von Rechenzentren

    Kooperation bei Optimierung von Rechenzentren

    Die BKW und das Jungunternehmen K51 aus Eschenz spannen in einem innovativen Projekt für Rechenzentren zusammen. K51 platziert Server und Rechenzentren an Orten wie Gewächshäusern, damit die Abwärme aus der Rechenleistung zum Heizen eingesetzt werden kann. «Wir liefern fossilfreie Wärme frei Haus und nutzen Rechenleistung als innovativen Brennstoff», wird Benoît Stroelin, Co-Gründer und CEO von K51, in einer Mitteilung der BKW zitiert. «Unser Ziel ist es, die Energieverschwendung im High Performance Computing (HPC) massgeblich zu reduzieren und so einen relevanten Beitrag zur Dekarbonisierung zu leisten.»

    In Zusammenarbeit mit der BKW hat das erste reguläre Rechenzentrum von K51 einen massgeschneiderten Bezugsvertrag für Strom bekommen. Dabei wird der Betrieb der Anlage über eine tägliche Spotpreisprognose von BKW Energy gesteuert, so dass die Rechenleistungen in den jeweils günstigsten Stunden durchgeführt werden.

    Darüber hinaus bindet die BKW die Rechenzentren von K51 an den Regelenergiemarkt an. Auf diese Weise kann die Berner Energieversorgerin die einzelnen Rechenzentren zum Erhalt der Netzstabilität bei Bedarf an- oder abschalten. «K51 erfüllt punkto Systemsteuerung und Flexibilität genau die Anforderungen, welche es für ein solches Modell braucht», wird Thomas Egli, Leiter Business Enabling bei BKW Energy, in der Mitteilung zitiert. «Wir arbeiten eng zusammen, um zusätzliches Potential beispielsweise bei der Ausgleichsenergie realisieren zu können.»

  • Wertsteigerung durch globale Präsenz und technologische Innovation

    Wertsteigerung durch globale Präsenz und technologische Innovation

    Siemens Smart Infrastrukture legt die Latte höher. Der in Zug ansässige Geschäftsbereich von Siemens hat zwischen 2020 und 2024 seine Umsätze jährlich durchschnittlich um 11 Prozent gesteigert, informiert Siemens in einer Mitteilung. Beim Betriebsergebnis wurde 2024 eine Rekordmarge von 17,3 Prozent realisiert. Sie liegt deutlich über dem 2021 gesetzten Mittelfristziel von 11 bis 16 Prozent.

    In den kommenden Jahren wird ein Umsatzwachstum von 6 bis 9 Prozent sowie eine Ergebnismarge von 17 bis 18 Prozent angestrebt. „Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt und diese auch erreicht“, wird Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. „Jetzt legen wir die Messlatte noch höher, um die nächste Stufe der Wertsteigerung zu erreichen.“

    In den kommenden Jahren will SI seine globale Präsenz stärken und lokale Kapazitäten erweitern. Gleichzeitig ist die Förderung von Talenten in wachstumsstarken Märkten wie Indien und den USA geplant. Beides soll zu skalierbaren Ergebnissen in den etablierten Endmärkten von SI, wie Rechenzentren, Gesundheitswesen und Energieversorgungsunternehmen führen. Das Unternehmen geht mittelfristig von einem Wachstum des von ihm adressierten Marktes um jährlich 5 bis 6 Prozent aus. Hier habe SI „in allen Bereichen ein über dem Markt liegendes Wachstum“ realisiert, heisst es in der Mitteilung.

  • Revolutionäre Technologie für die Computerwelt

    Revolutionäre Technologie für die Computerwelt

    Die steigende Komplexität neuronaler Netze stellt klassische Computertechnologien vor enorme Herausforderungen. Elektronische Hardware kommt zunehmend an ihre Grenzen. Hier setzt die revolutionäre Entwicklung des MIT an. Ein photonischer Prozessor, der Licht statt Elektronen für Berechnungen nutzt und eine neue Ära der Hochgeschwindigkeitsverarbeitung einläutet.

    Im Kern des Systems steht ein vollständig integriertes optisches neuronales Netz, das lineare und nichtlineare Operationen kombiniert. Während lineare Berechnungen durch lichtbasierte Matrixmultiplikationen erfolgen, überwindet die neue Technologie die bisherige Hürde nichtlinearer Operationen. Gelöst wurde dies durch spezielle nichtlineare optische Funktionseinheiten, die Optik und Elektronik effizient verknüpfen.

    Geschwindigkeit und Effizienz im Nanosekundenbereich
    Der photonische Prozessor verarbeitet Klassifizierungsaufgaben in weniger als einer halben Nanosekunde. Eine Geschwindigkeit, die neue Massstäbe setzt. Die Technologie reduziert Latenzzeiten erheblich und arbeitet dabei extrem energieeffizient. Erst bei der finalen Ausgabe werden die optischen Signale in elektrische Ströme umgewandelt. Die Kombination ermöglicht beeindruckende Genauigkeitswerte von über 96 Prozent beim Training und mehr als 92 Prozent bei der Inferenz.

    Skalierbare Integration für die Praxis
    Ein entscheidender Vorteil der photonischen Chips liegt in ihrer Skalierbarkeit. Sie können durch kommerzielle Fertigungsprozesse in bestehende Systeme integriert werden. Damit eröffnet das MIT nicht nur neue Perspektiven für KI-Anwendungen, sondern auch für energieintensive Bereiche wie Big Data und Rechenzentren. Die photonischen KI-Chips des MIT markieren einen technologischen Durchbruch in der Computerwelt. Mit Licht als Rechenmedium werden ultraschnelle, energieeffiziente und skalierbare KI-Berechnungen möglich – ein Schritt in eine neue Zukunft der Datenverarbeitung.