Schlagwort: Region

  • Tessin zählt zu Europas innovativsten Regionen

    Tessin zählt zu Europas innovativsten Regionen

    Laut dem Regional Innovation Scoreboard 2025 der Europäischen Kommission zählt der Kanton Tessin zu den zehn innovativsten Regionen Europas. In der Schweiz liegt er direkt hinter Zürich auf Platz zwei. Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil an kleinen und mittleren Unternehmen, die Prozess- oder Produktinnovationen einführen. Auch bei der Markenregistrierung belegt der Kanton national einen Spitzenplatz.

    Universitäre Exzellenz mit internationaler Vernetzung
    Die Università della Svizzera italiana (USI) stärkt mit über 20 spezialisierten Forschungsinstituten die akademische Innovationskraft der Region. Schwerpunkte sind u. a. Biomedizin, Computational Science und Finanzwissenschaften. Die enge Einbindung in nationale und internationale Fördernetzwerke macht die USI zu einem zentralen Akteur im Innovationssystem des Tessins.

    Praxisorientierte Forschung für Unternehmen
    Auch die Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) ist ein Schlüsselakteur der Innovationslandschaft. Sie verfügt über hohe Fachkompetenz in Industrieautomation, Robotik und Materialwissenschaften und zeichnet sich durch die höchste Erfolgsquote beim Zugang zu europäischen Fördermitteln unter allen Schweizer Fachhochschulen aus. Unternehmen profitieren durch praxisnahe Kooperationen in angewandten Forschungsprojekten.

    Gesetzliche Innovationsförderung mit Breitenwirkung
    Der Kanton unterstützt Innovation gezielt über das Gesetz für wirtschaftliche Innovation. Dieses bietet umfassende Fördermöglichkeiten, von der Unterstützung bei Forschungsprogrammen über Investitionsvorhaben bis hin zur Teilnahme an Messen und Internationalisierungsprojekten. Die Umsetzung erfolgt über das Amt für wirtschaftliche Entwicklung.

    Switzerland Innovation Park Ticino als Drehscheibe
    Mit dem Switzerland Innovation Park Ticino fördert der Kanton den Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Die entstehenden Kompetenzzentren fokussieren sich auf Schlüsselbereiche wie Life Sciences, IKT, Drohnentechnologien und Freizeitindustrie. Ziel ist die Entwicklung technischer und technologischer Lösungen mit hoher Relevanz für die kantonale Wirtschaft.

    https://projects.research-and-innovation.ec.europa.eu/en/statistics/performance-indicators/european-innovation-scoreboard/eis#/ris?compare_year=2025&year=2025
  • Fünf Firmen stehen im Finale des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich

    Fünf Firmen stehen im Finale des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich

    Die Finalisten des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2024 stehen fest. Eine unabhängige, regional stark verankerte Expertenjury hat sich für Hauenstein AG, Hawa Sliding Solutions AG, Luzi AG, RepRisk AG und Schneider Umweltservices AG entschieden, informiert der SVC in einer Mitteilung.

    «Ich freue mich sehr auf den Prix SVC und glaube die Entscheidung, wer den Preis gewinnt, war noch nie so anspruchsvoll wie dieses Jahr», wird Jury-Präsident Christopher Blaufelder, Partner bei McKinsey & Company Schweiz, dort zitiert. «Wir haben durchwegs qualitativ hochwertige Firmen aus verschiedensten Industrien in der Endauswahl.» Alle zeichnen sich laut Blaufelder durch einen Fokus auf Qualität und Innovation aus.

    Die Hauenstein AG aus Rafz ZH setzt in ihrer Baumschule und ihren Gartencentern auf die nachhaltige Eigenproduktion einheimischer, winterharter Pflanzen. Die Hawa Sliding Solutions AG aus Mettmenstetten ZH ist auf Schiebelösungen für Räume, Möbel und Fassaden spezialisiert. Die global aktive Luzi AG aus Dietlikon ZH entwickelt und produziert Duftkreationen.

    Die RepRisk AG aus Zürich ist auf die Identifizierung von Geschäfts- und ESG-Risiken spezialisiert. Die Schneider Umweltservice AG aus Meilen ZH hat sich innovativen und umweltfreundlichen Lösungen bei Wiederverwendung und Wiederverwertung verschrieben.

    Der Swiss Venture Club gehört zu den grössten Unternehmernetzwerken in der Schweiz. In acht Regionen vergibt er alle zwei Jahre den Prix SVC. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können.

  • Wirtschaftsraum Genf – Dynamisches Zentrum für internationale Zusammenarbeit und hohe Lebensqualität

    Wirtschaftsraum Genf – Dynamisches Zentrum für internationale Zusammenarbeit und hohe Lebensqualität

    Genf ist das Herzstück der internationalen Zusammenarbeit und Diplomatie und spielt eine Schlüsselrolle auf der Weltbühne. Als Sitz wichtiger Organisationen wie der Vereinten Nationen, des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes und des Weltwirtschaftsforums zieht die Stadt Fachleute an und ist ein Anziehungspunkt für Besucher und Geschäftsinitiativen.

    Eine vielfältige Wirtschaftslandschaft
    Die Genfer Wirtschaft zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus, mit Schlüsselsektoren wie dem Finanzsektor, der Pharmaindustrie und der angesehenen Genfer Uhrenindustrie. Genfer Uhren stehen insgesamt für Qualität und Innovation, was die Stadt zu einem Symbol für Präzision und Handwerkskunst macht.

    Ein wettbewerbsfähiges wirtschaftliches Umfeld
    Genf stützt sich auf wettbewerbsfähige Steuersätze und hochqualifizierte Arbeitskräfte, ergänzt durch eine beeindruckende Innovationsfähigkeit, die durch die Präsenz von Forschungs- und Entwicklungszentren multinationaler Unternehmen und führender akademischer Einrichtungen gefördert wird.

    Ausgezeichnete Infrastruktur und Zugänglichkeit
    Die Stadt ist für ihre solide Infrastruktur und ihre ausgezeichneten Verkehrsverbindungen bekannt. Der internationale Flughafen Genf bietet Direktflüge in die ganze Welt und die Entwicklung des regionalen Eisenbahnnetzes erleichtert das Reisen in der Schweiz und in die Nachbarländer.

    Naturgebiete und Freizeitaktivitäten
    Am malerischen Genfer See gelegen und von majestätischen Bergen umgeben, bietet Genf seinen Einwohnern und Besuchern eine Vielzahl von Aktivitäten im Freien. Von Wandern über Skifahren bis hin zu Wassersport ist die natürliche Umgebung von Genf ein Paradies für Aktivitäten im Freien.

    Exzellenz inKultur und Bildung
    Die hohe Lebensqualität in Genf wird durch ein reiches kulturelles Angebot und ausgezeichnete Bildungseinrichtungen unterstrichen. Die Stadt beherbergt zahlreiche Museen, Galerien, Konzertsäle und Theater, die ein breites kulturelles Programm anbieten. Darüber hinaus sind renommierte Bildungseinrichtungen wie die Universität Genf und Doktorandenschulen, die sich auf Wissenschaft und internationale Beziehungen spezialisiert haben, hier ansässig.
    Dank seiner vielen Vorteile hat sich Genf als ein führender Wirtschaftsstandort in der Region etabliert und bietet ein perfektes Gleichgewicht zwischen beruflichen Möglichkeiten und außergewöhnlicher Lebensqualität. Besucher und neue Bewohner der Stadt werden von den vielen Möglichkeiten und der charmanten Atmosphäre dieser kosmopolitischen Metropole begeistert sein.

  • Neues Mitglied bei der Metropolitan Konferenz Zürich

    Neues Mitglied bei der Metropolitan Konferenz Zürich

    Mitte Juni 2023 wurden bei der Frühjahrskonferenz die neuen Satzungen von den Vereinsmitgliedern verabschiedet. Die Überarbeitung gibt regionalen Körperschaften ein neues Gewicht, da sie nun neben Gemeinden, Städten und Kantonen die Vollmitgliedschaft beantragen können. Das Ziel ist es, durch eine grössere Anzahl von Gemeinden eine grössere Reichweite zu erzielen und die regionale Ebene im Metropolitanraum zu stärken. Der Austausch zwischen den verschiedenen Regionen trägt dazu bei, den Raum weiterzuentwickeln. Im Gegensatz zum bisherigen Modell der Sub-Regionen bietet das neue Modell auch finanzielle Anreize.

    Baden Regio hat als erste Region von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und ist mit all seinen 23 Städten und Gemeinden als neues Vollmitglied beigetreten. Bisher waren nur die vier Gemeinden Baden, Ennetbaden, Neuenhof und Wettingen Mitglieder des Vereins. Sie werden nun als Teil der Körperschaft Baden Regio teilnehmen. Dank Baden Regio werden die neuen statutarischen Bestimmungen erstmals angewendet. Der Regionalverband, insbesondere sein Präsident Roland Kuster, war bereits an den Grundlagenarbeiten und der Vorlage für die Statutenänderung massgeblich beteiligt. Kuster betont: «Für das wirtschaftsstarke Limmattal sowie das Reusstal mit seinen bevorzugten Wohnlagen ist es von enormer Bedeutung, wie sich der Grossraum Zürich national und international positionieren kann.» Auch Anders Stokholm, Präsident der Metropolitankonferenz, unterstreicht: «Wir sind sehr dankbar, dass uns der Kanton Aargau und Baden Regio bei diesem wichtigen Schritt stark unterstützt haben.» Auch die bestehenden Sub-Regionen Frauenfeld und Wil wenden das neue Modell an. Dort waren bereits fast alle Gemeinden zuvor Mitglieder des Vereins.

    Der Aargauer Regierungsrat Dieter Egli äussert sich zur neuen Mitgliedschaft: «Die Zusammenarbeit in der Metropolitankonferenz Zürich ist sehr wertvoll, da sie beide staatlichen Ebenen, Gemeinden und Kanton, umfasst. Deshalb freut es mich, dass jetzt sämtliche Gemeinden von Baden Regio gemeinsam der Organisation beitreten können. Gerade im Ostaargau sind die Beziehungen im Wirtschaftsraum sehr intensiv – und entscheidend.»

    Baden Regio ist einer von zwölf Planungsverbänden im Kanton Aargau und steht für eine gut vernetzte Region. Die Mitgliedergemeinden setzen sich gemeinsam für eine nachhaltige Regionalentwicklung ein. Der Planungsverband Baden Regio ist seit 75 Jahren in der Region eine starke Stimme für die Gemeinden. Er verfolgt die gemeinsamen Ziele der grössten und bedeutendsten Wohn- und Wirtschaftsregion im Kanton Aargau. Als Planungsverband bearbeitet Baden Regio Aufträge in den Themenbereichen Standortmarketing, Raumplanung & Verkehr, Natur & Umwelt sowie Gesundheit & Soziales und stimmt diese mit den Gemeinden ab.

    Dieses Know-how ist auch für die Metropolitankonferenz Zürich und ihre Mitgliedskantone, -städte und -gemeinden von grossem Nutzen. Baden Regio könnte als Pilotregion weitere Regionen dazu motivieren, den Metropolitanraum Zürich gemeinsam zu stärken.

  • Basel Area ein Magnet für Life Sciences und Startups

    Basel Area ein Magnet für Life Sciences und Startups

    Unter der Ägide von Basel Area Business & Innovation, der Tri-Kantonalen Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat die Region sowohl bei der Ansiedlung als auch bei der Gründung von Unternehmen beeindruckende Ergebnisse erzielt, die zwar leicht unter dem Vorjahresniveau, aber weit über dem mehrjährigen Durchschnitt liegen. Besonders die Life Sciences-Branche zeigt starkes Engagement in der Region, was deren Stellung als führenden Schweizer Standort in diesem Sektor unterstreicht.

    Die Basel Area überzeugt durch ein hochvernetztes Ökosystem, das die Grundlage für die Entwicklung innovativer Lösungen bietet. Die neu angesiedelten und gegründeten Unternehmen planen, in den nächsten Jahren rund 700 neue Arbeitsplätze zu schaffen, was die wirtschaftliche Dynamik der Region weiter stärkt. Unternehmen aus 17 verschiedenen Ländern, darunter bedeutende Biotech-Neugründungen aus den USA, haben sich für Basel entschieden, angezogen von der hochwertigen Lebensqualität und der internationalen Ausrichtung der Region.

    Die Basel Area setzt sich damit fort als attraktive Destination für zukunftsorientierte Branchen, wobei insbesondere die Sektoren Consulting, Life Sciences und Bauwesen hervorstechen. Das Engagement von Basel Area Business & Innovation trägt massgeblich dazu bei, die Region als innovativen und zukunftsweisenden Standort sowohl national als auch international zu positionieren.

  • «Resort Dieni in Sedrun − Eine Revolution im Alpentourismus»

    «Resort Dieni in Sedrun − Eine Revolution im Alpentourismus»

    Das Resort Dieni in Sedrun, ein ehrgeiziges Projekt der Andermatt Swiss Alps AG, steht kurz vor einer revolutionären Veränderung der touristischen Landschaft im Kanton Graubünden. Mit einer Investition von 170 Millionen Franken plant das Unternehmen, bis 2027 ein umfangreiches Resort mit 13 Gebäuden und 410 Hotelzimmern zu errichten. Das Angebot reicht von 204 Hostelzimmern bis zu 206 Doppel- und Dreibettzimmern, ergänzt durch 119 Wohneinheiten, die zum Verkauf stehen und touristisch genutzt werden.

    Das Resort wird nicht nur die Anzahl der Hotelbetten in der Region Surselva um mehr als 20% erhöhen, sondern auch eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten bieten. Dazu gehören drei Restaurants, zwei Bars, ein Spa, Bowlingbahnen, ein Boulderbereich, ein Kino, ein Fitnesscenter und Gaming-Einrichtungen. Die strategische Lage des Resorts, direkt an der Bahnverbindung Chur-Andermatt und in der Nähe des grössten Skigebiets im Gotthardgebiet, macht es zu einem einzigartigen Reiseziel.

    Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit des Projekts. Geplant ist ein CO2-neutrale Wärmeversorgung durch eine Holzpellet-Heizung und eine Photovoltaikanlage, die 50% der Dachfläche bedeckt. Die Resort Dieni Development AG, eine Tochtergesellschaft der Andermatt Swiss Alps AG, wird als Bauherr fungieren, während der Betrieb von der Orascom Hotel Management, einem Partnerunternehmen der Orascom Gruppe, übernommen wird.

    Gemeindepräsident Martin Cavegn sieht in dem Projekt einen «Meilenstein für die Gemeinde Tujetsch und die ganze Surselva». Es wird erwartet, dass das Resort vor allem junge Familien und Gruppen anziehen wird, mit besonderen Angeboten wie Ski-in/Ski-out und anderen alpinen Erlebnissen.

    Die Gesamtinvestition der Andermatt Swiss Alps AG in Immobilien und touristische Infrastruktur beträgt in den nächsten Jahren rund 350 Millionen Franken. Zusätzlich werden 149 Millionen Franken aus der Partnerschaft mit Vail Resorts, Inc. investiert, um das Skierlebnis durch neue Bahnen, zusätzliche Beschneiung und neue Restaurants zu verbessern.

    Insgesamt stellt das Resort Dieni-Projekt eine beispiellose Gelegenheit dar, Sedrun als ein führendes touristisches Zentrum in der Schweiz zu etablieren. Es kombiniert Superior-Standard, Nachhaltigkeit und vielfältige Freizeitmöglichkeiten, um ein ganzheitliches Urlaubserlebnis zu bieten.

  • Förderinstrument für Regionen wird befürwortet

    Förderinstrument für Regionen wird befürwortet

    Die kleine Kammer hat am Montag einer entsprechenden Änderung des Bundesgesetzes über die Regionalpolitik diskussionslos und einstimmig zugestimmt. Nachdem der Nationalrat diese Änderung schon im Juni gutgeheissen hatte, ist die Gesetzesänderung reif für die Schlussabstimmungen von National- und Ständerat am Ende der Herbstsession.

    Der Vorschlag stammt vom Bundesrat. Er testete in den letzten Jahren in sechzehn Kantonen, was passiert, wenn der Bund kleine Infrastrukturprojekte in den Regionen auch mit A-Fonds-perdu-Beiträgen unterstützt. Es geht also um Gelder, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

    Als Beispiele gab der Bundesrat die Erschliessung eines regionaltouristisch wichtigen Klettergartens im Kanton Uri und die Erstellung und Integration eines Mountainbike-Trails im Kanton Neuenburg ins regionale touristische Angebot an.

    Beide Projekte werden laut Bundesrat von Sportvereinen realisiert, die den Betrieb und Unterhalt mit eigenen Ressourcen sicherstellen können. Sie verfügen aber nicht über genügend Eigenkapital, um die Investition selber zu finanzieren. Deshalb kommen sie laut Landesregierung für Darlehen von Banken oder für solche im Rahmen des bisherigen Gesetzes nicht in Frage.

    National- und Ständerat sind sich mit dem Bundesrat einig, dass die im geltenden Recht vorgesehenen Darlehen nicht das richtige Instrument sind, um kleine Infrastrukturen zu unterstützen, die keine oder nur marginale Cashflows generierten. Diese kleinen Infrastrukturen seien jedoch von regionalwirtschaftlicher Bedeutung, wenn sie anderen wirtschaftlichen Akteuren Nutzen brächten.

    Laut dem Bundesrat hat die Änderung keine Auswirkung auf den Bundeshaushalt. Der Bund werde die jährlichen Einlagen in den Fonds für Regionalentwicklung nicht erhöhen, sagte Bundesrat Guy Parmelin am Montag im Ständerat.

  • Zukunftsbild Oberwallis «Wir wachsen zusammen.»

    Zukunftsbild Oberwallis «Wir wachsen zusammen.»

    Das Oberwallis erlebt seit einigen Jahren ein starkes Wirtschaftswachstum und damit verbunden auch eine aussergewöhnliche Zuwanderung. Menschen aus 119 Nationen leben heute in der Region. Allein im Jahr 2021 sind mehr als 6500 Personen ins Oberwallis gezogen. Die Entwicklung der Region wird zusätzlich von globalen Trends wie der steigenden Tendenz zur Urbanisierung, neuen Familien- und Lebensmodelle sowie einer Transformation der Arbeitswelt durch die Digitalisierung beeinflusst. «In einer solchen Phase des Wandels ist es hilfreich, eine gemeinsame Vision zu haben, an der sich alle orientieren können», sagt Reinhard Imboden, Präsident des Vereins Region Oberwallis. «Damit ein solches Zukunftsbild den Bedürfnissen der Bevölkerung tatsächlich entspricht und von ihr mitgetragen wird, wurden alle eingeladen, ihre Sorgen und Wünsche, aber auch Prioritäten zu teilen. Zwei breit angelegte Bevölkerungsumfragen und eine sorgfältig zusammengestellte Impulsgruppe führten zum heute vorliegenden Zukunftsbild Oberwallis».

    Vision für die Zukunft
    Während des gesamten Prozesses wurden die Handlungsfelder für das Oberwallis deutlicher. Einerseits waren da die bereits stark spürbaren Herausforderungen, denen auch viele andere Regionen in der Schweiz derzeit begegnen: Die Bevölkerung ist um die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung und die Bewältigung des Fachkräftemangels besorgt. Mit Blick auf die Zukunft der Bildung setzt die Bevölkerung auf Digital- und Sprachkompetenz und praxisnahen Unterricht. Im Bereich Mobilität sollen das öV-Netz und die Langsamverkehrswege ausgebaut werden. Einen dringenden Handlungsbedarf sehen die Menschen im Oberwallis ausserdem im Umgang mit dem Klimawandel. «Das Wallis verfügt über eine hohe Verfügbarkeit an erneuerbaren Energiequellen. Die Kreislaufwirtschaft war in unserer Gegend früher eher Regel als Ausnahme. Wir verfügen damit über zwei starke Hebel für eine ökologisch nachhaltigere Entwicklung unserer Region. Das möchte die Bevölkerung in Wert setzen», erklärt Tamar Hosennen, Geschäftsleiterin der RWO. Auch die positive Entwicklung der Bergdörfer identifizierten die Menschen im Oberwallis als wichtiges Handlungsfeld.

    Das Zukunftsbild wird allen interessierten Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als Orientierung und Inspiration für eigene Strategieprozesse zur Verfügung gestellt

  • 97. immoTable – Wirtschaftsraum Winterthur

    97. immoTable – Wirtschaftsraum Winterthur

    Nutzen Sie im Anschluss die Gelegenheit zum Networking. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen vor einflussreichen Gästen.

    Der 97. immoTable findet am 1. Juni 2023 ab 13:30 Uhr statt. Seien Sie dabei und sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket. Wir freuen uns auf Sie.

  • Basler Kantonalbank Nachhaltigkeit als Teil der Identität

    Basler Kantonalbank Nachhaltigkeit als Teil der Identität

    Das Geschäftshaus mit den beiden Gebäuden Aeschenvorstadt und Brunngässlein wurde in den 70er-Jahren gebaut, wobei die Aeschenvorstadt bereits vor zehn Jahren saniert wurde. Als Gebäudekomplex bilden die beiden Häuser den Hauptsitz der Basler Kantonalbank mit Büros und Kundenfiliale sowie Private-Banking-Abteilung, die im Zuge der Brunngässlein-Sanierung in die Aeschenvorstadt umgezogen ist (vgl. Box).

    Minergie-Höchstwert erstmals umgesetzt 
    Mit der Sanierung des Brunngässleins hat die Basler Kantonalbank ein erstes Mal ihr Vorhaben umgesetzt, ihre Immobilien nach und nach gemäss dem Minergie-P-Standard zu sanieren. Um die Anforderungen des für Bestandsimmobilien höchsten Standards zu erfüllen, wurde die gesamte Gebäudetechnik (HLKS/E Heizung-Lüftung-Klima, Sanitär und Elektro) zurück- und neu aufgebaut, wodurch der Energiebedarf für Heizung und Kühlung um rund 50% gesenkt werden kann. Auf dem Flachdach und dem die beiden Gebäude verbindenden Turm wurde eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage installiert sowie das Dach und der Innenhof nach den Auflagen der Stadt Basel begrünt. Eine besondere Bedeutung kam bei der Sanierung der strassenseitig ausgerichteten Fassade zu, die statisch und bezüglich Erdbebensicherheit nicht mehr den Vorschriften entsprach. Um diese zu erfüllen, wurde die alte Fassade vom Gebäude entkoppelt, das Gebäude neu gestützt und eine vorgehängte energieeffiziente Gebäudehülle realisiert.

    Fassade schafft architektonische Einheit
    Prägendes Element der neuen Fassade ist die Rasterung, die sich an das vordere Gebäude anlehnt. Die verglasten Lamellen der Aeschenvorstadt werden mit 30 cm langen schwertähnlichen Lamellen von Mint Architecture neu interpretiert. Sie dienen den Innenräumen des Brunngässleins als Sonnen- und Blendenschutz und bestehen aus eloxiertem Aluminium, dessen Wirkung und Anmutung sich je nach Lichteinfall ändert. «Die Fassade spielt in der Identifikation eines Gebäudes eine zentrale Rolle», sagt Gesamtprojektleiterin Sonja Haag-Walthert von Mint Architecture. «Beim Brunngässlein ist es uns gelungen, durch die Rasterung der neuen Gebäudehülle die Firmenidentität neu zu interpretieren und aus dem Bestand heraus weiterzuentwickeln.»

    Moderne Arbeitsumgebung unterstützt hybrides Arbeiten
    Basierend auf den ökologischen Verbesserungen bezüglich Beschattung, Beleuchtung und Raumklima wurde das Brunngässlein in eine innovative und kollaborative Arbeitswelt nach dem tätigkeitsorientierten Activity-Based-Working-Ansatz umgebaut. Neu integrierte Typologien bieten den Mitarbeitenden die Möglichkeit von Begegnung, Austausch und Rückzug und bilden die Voraussetzung, um New Work zu leben und zu erleben.

    Die sieben Geschosse sind einheitlich als Open Space mit jeweils fensterseitig frei wählbaren Arbeitsplätzen konzipiert. Sie werden mittig durch eine Begegnungszone mit Teeküche, Sitzungszimmer und Besprechungsmöglichkeiten unterteilt, die jeweils beidseitig zugänglich sind. Das durch die grosszügigen Fensterfronten und die verglasten Sitzungszimmer helle Ambiente kombiniert mit starken Schwarz-Weiss- Kombinationen widerspiegeln die Corporate Identity der Basler Kantonalbank. Die Aussenseiten von Teeküche und Sitzungszimmer sind mit Holz und sichtbaren verchromten Leitungen umrahmt und auf jedem Stockwerk wurde eine dominierende zweite Wandfarbe eingesetzt. Die strassenseitig angebrachten Vorhänge unterstützen die Akustik, schützen vor Lichteinfall und tragen zusätzlich zu einem Ambiente bei, in dem sich die Mitarbeitenden aufgehoben fühlen und angeregt werden.

    Bauen im Bestand: im Einklang von Nachhaltigkeit, Design und Nutzung
    Mint Architecture setzte sich im Wettbewerb um die Sanierung des Brunngässleins mit ihrem gesamtheitlichen Ansatz durch. Das Büro zeichnete bei Architektur- und Workplaceprojekt für die Entwürfe und Konzepte sowie die Ausführungsplanung verantwortlich. Nach rund zweijähriger Bauzeit setzt das kernsanierte Brunngässlein für die Basler Kantonalbank bezüglich Nachhaltigkeit einen neuen Standard und bietet den Mitarbeitenden eine moderne Arbeitsumgebung für hybrides Arbeiten.