Schlagwort: Regional

  • Kanton Zürich gleist Weiterförderung von Berggebiet und Weinland auf

    Kanton Zürich gleist Weiterförderung von Berggebiet und Weinland auf

    Der Kanton Zürich will das Zürcher Berggebiet und das Weinland im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes weiter fördern, informiert das kantonale Amt für Landschaft und Natur in einer Mitteilung. Ein entsprechendes Umsetzungsprogramm legt Schwerpunkte auf nachhaltigen Tourismus, die Vermarktung regionaler Produkte und Innovationsförderung von KMU. Dafür sollen in den Jahren 2024 bis 2027 insgesamt 6,2 Millionen Franken aufgewendet werden.

    Der Zürcher Regierungsrat hat bereits einen Betrag von rund 3,3 Millionen Franken bewilligt. Beim Bund werden weitere Mittel in Höhe von 2,4 Millionen Franken beantragt. Die restlichen Gelder bringen die Kantone Thurgau und St.Gallen sowie die Gemeinden in den beiden Regionen auf. Für die Umsetzung der Projekte spannt der Kanton Zürich mit der Standortförderung Zürioberland und ProWeinland zusammen. Entsprechende Leistungsvereinbarungen sollen abgeschlossen werden, „sobald der Bund das Programm genehmigt hat“, heisst es in der Mitteilung.

    Für die Förderung von nachhaltigem Tourismus will der Kanton das Berggebiet und das Weinland noch stärker als Ausflugs- und Naherholungsgebiet positionieren. Bei der Vermarktung regionaler Produkte ist zudem geplant „im Sinne der Kreislaufwirtschaft“ auszuloten, „wie sich Stoffkreisläufe in den Regionen schliessen lassen“.

    KMU im Zürcher Berggebiet haben bereits über ein überkantonales Programm Zugang zu Innovationsförderung, Coaching und Vernetzung. Weinländer KMU sollen diese Fördermöglichkeiten ab 2028 ebenfalls in Anspruch nehmen können. Dazu werde das Weinland die entsprechenden Grundlagen erarbeiten, erläutert das Amt für Landschaft und Natur.

  • Liestal heizt künftig mit Holz aus der Region

    Liestal heizt künftig mit Holz aus der Region

    Die Stadt Liestal will ihre sieben Wärmeverbünde sanieren und bis 2030 zu einem neuen Grosswärmeverbund zusammenschliessen. Wie die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) mitteilt, wird dazu in einem ersten Schritt die Heizzentrale Liestal für 42 Millionen Franken modernisiert. Sie soll ab 2023 zu 90 Prozent mit Holz aus der Region geheizt werden, je zur Hälfte mit Recyclingholz und Waldhackschnitzel. Bisher beträgt der Anteil erneuerbarer Energieträger 45 Prozent. Pro Jahr sollen so 24‘000 Tonnen CO2-Ausstoss eingespart werden.

    Ausserdem sollen drei weitere lokale Wärmeverbünde an das Netz der Heizzentrale angeschlossen und das Fernwärmenetz auf 31 Kilometer verlängert werden. Der Ausbau des Netzes soll in drei Etappen bis 2030 abgeschlossen werden.

    Der Kanton Basel-Landschaft will sukzessive die 48‘000 fossilen Heizungen im Kanton ersetzen. „Wir sind davon überzeugt, dass für eine nachhaltige Energieversorgung die Energie zunehmend aus erneuerbaren Ressourcen stammen muss“, wird EBL-CEO Tobias Andrist in der Mitteilung zitiert.