Schlagwort: Regionalpolitik

  • Räte einigen sich auf 646 Millionen Franken für Standortförderung

    Räte einigen sich auf 646 Millionen Franken für Standortförderung

    In den Jahren 2024 bis 2027 sollen insgesamt rund 646 Millionen Franken in die Förderung des Standorts fliessen. Darauf haben sich die beiden Räte geeinigt, informieren die Parlamentsdienste in einer Mitteilung. Konkret zog der Ständerat sein Votum für eine Erhöhung der Mittel für die Tourismusförderung und die Einlage in den Fonds für Regionalentwicklung zurück. Beide Bereiche sollen für die kommenden Jahre Mittel in gleicher Höhe wie für die auslaufende Periode erhalten.

    Die Ziele der Standortförderung in den Jahren 2024 bis 2027 hatte der Bundesrat bereits im Januar aufgestellt. Danach sollen die Rahmenbedingungen für KMU verbessert, die Regionen gestärkt und die Chancen der Digitalisierung genutzt werden. Des Weiteren soll die Standortförderung zur nachhaltigen Entwicklung beitragen und die Attraktivität von Wirtschaft und Tourismus stärken.

    Beim Schweizer Tourismus-Verband (STV) nimmt man die Einigung der Räte mit gemischten Gefühlen auf. Einerseits zeigten sich die Akteure des Tourismussektors erleichtert, „dass die Vorschläge des Bundesrates bezüglich der finanziellen Mittel für die touristischen Förderinstrumente gehalten werden konnten“, heisst es in einer entsprechenden Mitteilung des STV. Andererseits wird befürchtet, dass insbesondere geplantes Engagement für Nachhaltigkeit und Digitalisierung dem Rotstift zum Opfer fallen werde. Aufgrund einer hohen Inflation in einigen Quellmärkten bedeute die unveränderte Mittelhöhe zudem „faktisch eine substanzielle Kürzung bei den Mitteln für das Auslandmarketing“, schreibt der Verband.

  • Kanton Zürich gleist Weiterförderung von Berggebiet und Weinland auf

    Kanton Zürich gleist Weiterförderung von Berggebiet und Weinland auf

    Der Kanton Zürich will das Zürcher Berggebiet und das Weinland im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes weiter fördern, informiert das kantonale Amt für Landschaft und Natur in einer Mitteilung. Ein entsprechendes Umsetzungsprogramm legt Schwerpunkte auf nachhaltigen Tourismus, die Vermarktung regionaler Produkte und Innovationsförderung von KMU. Dafür sollen in den Jahren 2024 bis 2027 insgesamt 6,2 Millionen Franken aufgewendet werden.

    Der Zürcher Regierungsrat hat bereits einen Betrag von rund 3,3 Millionen Franken bewilligt. Beim Bund werden weitere Mittel in Höhe von 2,4 Millionen Franken beantragt. Die restlichen Gelder bringen die Kantone Thurgau und St.Gallen sowie die Gemeinden in den beiden Regionen auf. Für die Umsetzung der Projekte spannt der Kanton Zürich mit der Standortförderung Zürioberland und ProWeinland zusammen. Entsprechende Leistungsvereinbarungen sollen abgeschlossen werden, „sobald der Bund das Programm genehmigt hat“, heisst es in der Mitteilung.

    Für die Förderung von nachhaltigem Tourismus will der Kanton das Berggebiet und das Weinland noch stärker als Ausflugs- und Naherholungsgebiet positionieren. Bei der Vermarktung regionaler Produkte ist zudem geplant „im Sinne der Kreislaufwirtschaft“ auszuloten, „wie sich Stoffkreisläufe in den Regionen schliessen lassen“.

    KMU im Zürcher Berggebiet haben bereits über ein überkantonales Programm Zugang zu Innovationsförderung, Coaching und Vernetzung. Weinländer KMU sollen diese Fördermöglichkeiten ab 2028 ebenfalls in Anspruch nehmen können. Dazu werde das Weinland die entsprechenden Grundlagen erarbeiten, erläutert das Amt für Landschaft und Natur.

  • Solothurn stärkt Standortentwicklung weiter

    Solothurn stärkt Standortentwicklung weiter

    Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn will die Standortentwicklung stärken, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. In diesem Zusammenhang wird die Fachstelle Wirtschaftsförderung in Fachstelle Standortförderung umbenannt. Organisatorisch wechselt die Fachstelle direkt ins Departementssekretariat.

    Die neue Bezeichnung der Fachstelle soll zum Ausdruck bringen, dass sich diese künftig verstärkt mit der Standortentwicklung auseinandersetzen wird. Zudem soll sie beispielsweise bei der Umsetzung von Projekten im Rahmen der Standortstrategie oder der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) noch vernetzter und vermehrt departementsübergreifend agieren, heisst es.

    Neben der Standortentwicklung werden weiterhin auch die Betreuung von Unternehmen in Solothurn und die Bearbeitung von Ansiedlungsprojekten zu den Kerngeschäften der Fachstelle gehören.