Schlagwort: Rekordwert

  • Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim hat im ersten Halbjahr 2023 einen Umsatz von 13,07 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 11,0 Prozent. Auf organischer Basis wurde ein Wachstum von 7,4 Prozent realisiert, schreibt Holcim.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Holcim im Berichtssemester 2,04 Milliarden Franken aus. Im Vorjahressemester lag der Wert bei 2,17 Milliarden Franken. Der organische Zuwachs wird in der Mitteilung auf 13,4 Prozent beziffert. Die Marge auf das Betriebsergebnis legte im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 15,6 Prozent zu. Im zweiten Quartal 2023 wurde eine Marge von 21,1 Prozent realisiert. Der Gewinn pro Aktie zog gegenüber Vorjahr um 15,3 Prozent auf den Rekordwert von 2,19 Franken an. Das Unternehmen bezeichnet die Ergebnisse des ersten Halbjahres als „hervorragend“.

    „Wir sind auf dem besten Weg, im Geschäftsjahr 2023 branchenführende Margen zu erzielen“, wird Jan Jenisch, Verwaltungsratspräsident und CEO von Holcim, in der Mitteilung zitiert. „Dies bestätigt die starke Position von Holcim in allen Märkten, in denen unsere führenden nachhaltigen Baulösungen und Marken für überdurchschnittliche Rentabilität und Wachstum sorgen.“

    Im Berichtshalbjahr hat Holcim 1,8 Milliarden Franken in 18 Übernahmen investiert. Darüber hinaus habe das Unternehmen seine Expansion im nordamerikanischen Markt fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hat Holcim für den Zeitraum 2023 bis 2026 bereits den Zuschlag für über 70 Infrastrukturprojekte in den USA erhalten.

  • Zürcher Eigenheime erzielen Rekordpreise

    Zürcher Eigenheime erzielen Rekordpreise

    „Zürcher Eigenheimpreise kennen kein Halten mehr“, schreibt die Zürcher Kantonalbank (ZKB) in ihrem Immobilienbarometer für das vierte Quartal 2021. Den Analysten der ZKB zufolge sind die Preise für Wohneigentum im Kanton Zürich im Jahresvergleich um durchschnittlich 9,3 Prozent auf neue Rekordwerte gestiegen. Den höchsten Anstieg machen die Analysten dabei mit 11,3 Prozent für Wohneigentum in den Seegemeinden und der Stadt Zürich aus.

    Auch die Mieten hätten im Berichtszeitraum „das höchste Gesamtjahreswachstum seit Ende 2014“ realisiert, heisst es im Barometer weiter. Dies führen die Analysten auf aktuell sinkende Zahlen für leerstehende Wohnungen „in Kombination mit einer robusten Zuwanderung“ zurück. In der Stadt Zürich habe sich dagegen „der Attraktivitätsverlust der Zentren in der Pandemie“ gezeigt. Hier legten die Mieten im Jahresvergleich nur um 0,5 Prozent zu.

    Als Hintergrund für die Entwicklungen führen die Analysten auch die lange Bewilligungsdauer für den Bau von Mehrfamilienhäusern an. Die Bewilligungsdauer für Grossprojekte habe sich seit 2001 von 183 auf 324 Tage fast verdoppelt. „Verdichtetes Bauen generiert häufig Reibungsflächen und führt oft zu langwierigen Rekursen und Verzögerungen“, erläutern die Analysten. Dies führe dazu, dass über die Umsetzung vieler Grossprojekte nicht mehr im Zürcher Baudepartement, sondern vor Gericht entschieden werden. Letztendlich finde sich jedoch „in den meisten Fällen eine Lösung“.

  • Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika hat im Geschäftsjahr 2021 einen Rekordumsatz von 9,24 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Konzern für Spezialitätenchemie in der Bau- und Automobilindustrie in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 17,1 Prozent in Lokalwährungen. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 15,1 Prozent im Jahresvergleich beziffert. Eine Reihe im Berichtszeitraum getätigte Akquisitionen trug 2,0 Prozentpunkte zum Umsatzwachstum bei.

    „Das wie erwartet anspruchsvolle Jahr 2021 ist für Sika sehr erfolgreich zu Ende gegangen“, wird Konzernleitungsvorsitzender Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „Wir profitieren von diversen Wachstumsplattformen und sind hervorragend aufgestellt, um langfristig Erfolg zu haben.“ Für die Zukunft erwartet Hasler, dass staatliche Investitionsprogramme das Umsatzwachstum weiter ankurbeln. Zudem sieht der Konzernchef einen enormen Bedarf an nachhaltigen Lösungen in der Baubranche.

    Im Berichtsjahr seien die Umsätze von Sika in der Baubranche stärker als der Markt gewachsen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei weist Sika in allen Weltregionen im Jahresvergleich zweistelliges Wachstum aus. Am stärksten legten die Umsätze mit 21,0 Prozent in der Region Americas zu. Im separat ausgewiesenen Geschäft mit der Automobilindustrie (Segment Global Business) kehrte Sika nach einem Rückgang 2020 im Berichtsjahr in die Wachstumszone zurück. Konkret wurde ein Wachstum von 4,3 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    Seinen detaillierten Geschäftsbericht 2021 will der Konzern am 18. Februar kommunizieren. Dabei rechnet Sika damit, ein überproportional zum Umsatz gestiegenes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT und eine EBIT-Marge von 15 Prozent ausweisen zu können.