Schlagwort: Renovieren

  • Renovierung von Mandarin Oriental Palace Luzern kommt voran

    Renovierung von Mandarin Oriental Palace Luzern kommt voran

    Das Hotel Palace Luzern wird derzeit umfassend renoviert. Es soll im kommenden Frühjahr als Mandarin Oriental Palace Luzern erneut eröffnet werden.

    Die Modernisierung schreitet voran, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. So wurde nun die zur Bündner Baulink AG gehörende Invita Hospitality Projects mit der Abwicklung von FF&E (Furniture, Fixtures & Equipment) und SOE (Small Operating Equipment) beauftragt.

    Konkret wird Invita dabei für den Einkauf der losen Einrichtungsgegenstände für die 146 Zimmer und Suiten und die Umgestaltung der öffentlichen Bereiche zuständig sein. Im Spa- und Fitnessbereich hat die Baulink-Tochter sogar den gesamte Fachkoordinationsauftrag erhalten. Ausserdem koordiniert sie auch die Umgestaltung der öffentlichen Bereiche, zu welchem etwa der Gastronomiebereich sowie Konferenz- und Tagungsräume gehören.

    Die Innenarchitektur wird derweil vom Büro Jestico & Whiles aus London übernommen. Architektonisch wird das Projekt vom Büro Iwan Bühler Architekten aus Luzern begleitet.

    Das Hotel befindet befindet sich inmitten der Stadt Luzern, unmittelbar am Ufer des Vierwaldstättersees.

  • Stahl-Kleber der Empa halten 50 Jahre

    Stahl-Kleber der Empa halten 50 Jahre

    Im grossen Prüflabor der der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf läuft seit 50 Jahren ein Versuch, bei dem das Langzeitverhalten von verklebten Stahlbewehrungen an einem Betonträger untersucht wird. Bei diesem laut Medienmitteilung weltweit einzigartigen Langzeitversuch wurden mehrere Stahlbetonträger durch auf der Unterseite aufgeklebte Stahllamellen verstärkt. Eine der Träger, der seit 50 Jahren mit 87 Prozent seines Sollbruchwertes belastet wird, hat bisher problemlos durchgehalten An den Klebestellen wurden keinerlei Verschiebungen festgestellt.

    „Nach 50 Jahren unter 87 Prozent der mittleren Bruchlast zeigt die Epoxidharz-Verklebung keine Schwächen. Somit haben geklebte Stahllamellenbewehrungen den Langzeittest bestanden“, wird Ingenieur Christoph Czaderski zitiert, der den Versuch in den letzten Jahren betreut hat.

    Der Träger ist laut der Mitteilung eines von ursprünglich sechs identischen Exemplaren, die alle unterschiedlichen Tests unterzogen wurden. Die fünf anderen verstärkten träger fielen recht erfolgreichen statischen Bruch- und dynamischen Ermüdungsversuchen zum Opfer, bei denen ihre Belastungsgrenze überschritten wurde. Ziel der Tests war es herauszufinden, wie gut sich Epoxidharz als Kleber zur Befestigung einer Stahllamelle an einem Betonträger bewährt. Beim Langzeitversuch zeigen sich nach 50 Jahren laut Czaderski in der Klebefuge „praktisch keine Verschiebungen“.

    Was zu Beginn des Test noch Neuland war ist heute Stand der Technik. Bedeutung bekommt das Verfahren, weil damit ältere Bauten zuverlässig verstärkt werden können, anstatt abgerissen und durch Neubauten ersetzt zu werden.

    Die Empa-Abteilung „Ingenieur-Strukturen“ entwickelt und erforscht schon seit vielen Jahren neue, einfache und günstige Verstärkungsmethoden mit modernen Materialien wie Epoxidharzen, Kohlefaserverstärkten Kunststoffen und Formgedächtnislegierungen.

  • Die Schweiz ist im Renovationsfieber

    Die Schweiz ist im Renovationsfieber

    Gegenüber 2019 verzeichnete Ofri, das Onlineportal für die Vermittlung von Handwerkern, sowohl im April als auch im Mai 2020 einen Anstieg von 31 Prozent. Für Geschäftsführer Benny Hertach hängt diese Renovationsfreude direkt mit dem Lockdown zusammen: „Wer plötzlich mehr Zeit zu Hause verbringt, dem fallen liegengebliebene Renovierungs- und Reparaturarbeiten erstens viel mehr auf“, erklärt er in einer Medienmitteilung. „Zweitens hat man endlich die nötige Zeit, um sich mit den Handwerkern zu koordinieren.“

    Zu Beginn der Corona-Krise im Februar war die Auftragslage im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem Plus von 19 Prozent zunächst stark geblieben. Im März verharrte sie jedoch auf dem Vorjahresniveau. „Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden sich im März an den Hausarrest gewöhnen mussten, um sich dann im April mit umso mehr Schwung an die Pflege der eigenen vier Wände zu machen“, so Hertach.

    Etwa 85 Prozent aller Auftragskategorien verbuchten einen Zuwachs. Auffallend gut gelaufen seien Gartenbau, Schreinerarbeiten, Innenausbau und Sanitärarbeiten. Auch Rolladenbau, Arbeiten am Mauerwerk, Pflasterarbeiten, Heizungsbau und die Verlegung von Fliesen seien stark nachgefragt worden.

    Der Ofri-Geschäftsführer vermutet, dass Corona den Trend zur Online-Auftragsvermittlung verstärkt hat. „Die Grundidee von Ofri war immer, das Schweizer Handwerk zu unterstützen. Wenn unser Portal selbst in einer Krise dazu beitragen kann, das zu leisten, dann freut uns das umso mehr.“

  • Migros erneuert historisches Warenhaus in Basel

    Migros erneuert historisches Warenhaus in Basel

    1904 erbaut, übernahm die Magazine zum Globus AG das Haus drei Jahre später und führt das traditionelle Warenhaus nunmehr seit über 110 Jahren. Das denkmalgeschützte Globus-Warenhaus in Basel soll nun umfassend erneuert werden. Der Globus-Standort bestehe aus verschiedenen Liegenschaften unterschiedlicher Zeitepochen und sei im Laufe der Zeit kontinuierlich verändert und erweitert worden, schreibt die Migros in einer Medienmitteilung. Der allgemeine Zustand der Bausubstanz und der technischen Anlagen mache jedoch eine umfassende Erneuerung notwendig.

    Umsetzung mit grossem Respekt gegenüber der Historie

    Das Basler Architekturbüro Miller Maranta werde die Massnahmen mit grossem Respekt für die Historie des Gebäudes und den Standort im Herzen von Basel ausarbeiten, erklärt die Migros. Der Rückbau der Laube sei mit der Denkmalpflege abgesprochen. Er wird möglich, damit der ursprüngliche Zustand der 1904 erbauten Liegenschaft wieder hergestellt werden kann. Einzig der Arkadengang soll verschwinden, und die ganze Schaufensterreihe wird nach vorne an die Strasse gerückt. Gleichzeitig soll der Haupteingang am Marktplatz eine Aufwertung erfahren. «Die Architekten stellen sich das folgendermassen vor: Betritt der Kunde das Warenhaus, steht er in einem gegen sechs Meter weiten Innenhof, der bis ins zweite Obergeschoss reicht», schreibt die «Basler Zeitung».

    Im dritten Stock ist ein Lichthof vorgesehen. Laut Medienberichten ist ebenso eine Rooftop-Gastronomie angedacht. Mit der angekündigten Erneuerung stelle die Migros weiter konsequent die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft ihrer Liegenschaften und Ladenflächen. Die Investition erfolge unabhängig davon, ob der angekündigte Verkauf von Globus mit oder ohne Immobilien stattfinden werde, halten die Projektverantwortlichen fest.