Schlagwort: Renovierung

  • Flugzeugbau-Hauptsitz wird umfassend modernisiert und verdichtet

    Flugzeugbau-Hauptsitz wird umfassend modernisiert und verdichtet

    Der Flugzeugbauer Pilatus will seinen Hauptsitz in Stans modernisieren. Wie es in einer Mitteilung dazu heisst, sollen die teilweise stark veralteten und energetisch ineffizienten Gebäude umfassend rekonstruiert werden. Die Produktions- und Verwaltungsflächen werden darüber hinaus mit neuen Gebäuden verdichtet. Dabei wird die architektonische Struktur den landschaftlichen Bedingungen angepasst. In vertikaler Bauweise werden die Flächen besser ausgenutzt, ohne dass die Bauten Höhen von 32, 36 oder 56 Metern überschreiten.

    Wie das Unternehmen mitteilt, sollen die Bauten den Prinzipien der Nachhaltigkeit folgen und den internationalen Standards (LEED) angepasst sein. Verwendet werden dabei rezyklierter Beton sowie einheimische Hölzer. Alle Bauten unterliegen hohen Energiestandards. Grossflächige Photovoltaikanlagen sollen die Eigenproduktion von Strom gewährleisten.

    Mit der umfassenden Renovierung bekennt sich Pilatus zum Standort Stans und zum Wohl seiner 2500 Mitarbeitenden. Deren umweltfreundliche Anreise zum Arbeitsplatz mit dem öffentlichen Verkehr wird mit finanziellen Unterstützungen bis zu 1000 Franken jährlich gefördert, heisst es in der Mitteilung.

    Am 26. November 2025 soll die Bevölkerung von Stans über eine Anpassung der Nutzungsplanung entscheiden können.

  • Museum Langmatt in Baden wird bis 2026 gesamtsaniert

    Museum Langmatt in Baden wird bis 2026 gesamtsaniert

    ERNE ist an der Gesamtsanierung des Badener Museums Langmatt beteiligt. Konkret soll die Baufirma aus Laufenburg einen Teil des Umbaus der Villa übernehmen. «Die Arbeiten umfassen den Rückbau von ganzen Räumen im Gebäudeinneren und den anschliessenden Wiederaufbau von Bodenplatten, Wänden und Decken, die Erneuerung der Kanalisation sowie den Teilabbruch der Aussenfassade inklusive Fassadensanierung», erläutert ERNE in einer Beitrag auf LinkedIn. Zudem hat ERNE Sitzbänke und Stahlstützen für den Neubau eines gläsernen Pavillons versetzt.

    Die Gesamtsanierung betrifft die Villa sowie den umliegenden öffentlichen Park und wird sich über dieses und das nächste Jahr erstrecken. Die im Museum beheimatete Privatsammlung des französischen Impressionismus in Europa wird währenddessen auf Europatournee geschickt. Im Frühling 2026 soll das Museum Langmatt wieder eröffnet werden.

  • Neuenburg stattet drei historische Bauten mit 33’300 Solardachziegeln aus

    Neuenburg stattet drei historische Bauten mit 33’300 Solardachziegeln aus

    In der Stadt Neuenburg werden gemäss einer Medienmitteilung künftig Dachflächen auf drei denkmalgeschützten Gebäude für die nachhaltige Energiegewinnung genutzt. Hierfür werden das städtische Collège des Parcs sowie die kantonalen Schul- und Universitätsgebäude Beaux-Arts und A.-L. Breguet mit insgesamt 33’300 Solarziegeln von Freesuns ausgestattet. Unterstützt wird das Renovierungsvorhaben vom Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM. Für Stadt und Kanton bedeute es einen weiteren Schritt zur Energiewende.

    Das Collège kann laut der Mitteilung jährlich 150’000 Kilowattstunden Strom selbst erzeugen, was dem Verbrauch von 50 Schweizer Haushalten entspricht. Auf den Kantonsgebäuden liege die installierte Leistung bei 130 Kilowatt Peak für A.-L. Breguet und 95 Kilowatt Peak für Beaux-Arts.

    Architektonische Gegebenheiten hätten spezielle Lösungen erfordert: Beim Collège des Parcs mussten die Ziegel so montiert werden, dass sie den geschwungenen Linien des Dachs folgen, ohne es zu beschädigen.

    Die Umrüstung historischer Bausubstanz auf Solarenergie könnten ein inspirierendes Vorbild für andere Kantone und Gemeinden liefern. Die Ziegel könnten «das Gleichgewicht zwischen kulturellem Erhalt und nachhaltiger Entwicklung ermöglichen», wird Deborah Learoyd, General Manager bei Freesuns, zitiert.

    Die Renovierungsprojekte zeigen «exemplarisch, wie wir Dachziegel, Photovoltaik, Energiewende und Erhalt des architektonischen Erbes miteinander verbinden können», wird Matthieu Despeisse, Group Leader Solar Modules am CSEM, zitiert.

    Zwischen September und November 2024 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. CSEM und Freesuns denken an eine Weiterführung ihrer Kooperation.

  • Genossenschaft Stadion St.Jakob-Park macht Kassensturz

    Genossenschaft Stadion St.Jakob-Park macht Kassensturz

    Die Genossenschaft Stadion St.Jakob (GSS) hat auf einer Mitgliederversammlung über die finanzielle Situation informiert. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sind für Unterhalt und dringende Renovierungskosten jährlich 3 Millionen Franken aufzubringen. Das seit 2001 im Betrieb befindliche Stadion, Hauptsitz des FC Basel, ist in seiner derzeitigen Infrastruktur nicht mehr zeitgemäss. Ein notwendiger Umbau soll daher langfristig Kosten senken und zu einem wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb des Stadions zum Nutzen des FC Basel beitragen, heisst es in der Mitteilung. Um das nötige Kapital zu akquirieren, sollen Eigen- und Fremdmittel aufgebracht werden. Die GSS prüfe derzeit, wie durch Sponsoring, Spenden, Schwarmfinanzierungen und Vermarktung des Namens Fremdmittel aufgebracht werden können. Appelliert wird auch an die Unterstützung der zuständigen Kantonsbehörden.

    „Das Joggeli ist ein Wahrzeichen der Region. Es ist eine Institution von öffentlichem Interesse, die unterhalten und gepflegt werden muss“, wird Mathieu Jaus, Geschäftsführer der GSS, in der Mitteilung zitiert. „Eine zeitgemässe Infrastruktur ist ein wichtiges Puzzleteil für den sportlichen Erfolg, das Vergnügen der Fans, aber auch für die Strahlkraft des Stadions. Daran glauben wir, das wollen wir gemeinsam mit all unseren Partnern und der Region gewährleisten.“

  • UBS und Wincasa lancieren neue Beratung für Liegenschaften

    UBS und Wincasa lancieren neue Beratung für Liegenschaften

    UBS und der Immobiliendienstleister Wincasa bieten Eigentümern von Renditeimmobilien eine neue Beratungslösung an. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, wollen beide Unternehmen mit diesem Angebot Eigentümer bei der Renovierung und energetischen Sanierung ihrer Liegenschaften unterstützen. Die Expertisen des Zürcher Finanzinstituts UBS und des zur Implenia Gruppe gehörigen Immobilienunternehmens erleichtern die Renovation von Renditeliegenschaften und machen sie nahtloser, heisst es in der Mitteilung. Insbesondere ist das Augenmerk auf die Emission von Treibhausgasen gerichtet. Der Immobiliensektor ist hier mit etwa 25 Prozent der zweitgrösste Emittent in der Schweiz.

    Im Beratungsgespräch mit UBS und Wincasa werden die Bedürfnisse der Eigentümer von Renditeimmobilien besprochen und ein modulares Angebot erstellt. UBS-Experten ermitteln die Finanzierbarkeit geplanter Projekte.

    „Wir freuen uns, gemeinsam mit Wincasa diese umfassende Beratungslösung für energetische Sanierungen von Renditeliegenschaften im Schweizer Markt zu lancieren“, wird Alain Conte, Head Corporate & Real Estate Banking Switzerland bei UBS, in der Mitteilung zitiert. „Mit diesem neuen Angebot wollen wir dem nachhaltigen Denken im Immobiliensektor zusätzlichen Schub verleihen.“ „Wincasa und Implenia haben umfassende Kompetenzen und Erfahrung in der Beratung, Planung und Umsetzung von Renovationsprojekten, insbesondere in der energetischen Sanierung von älteren Bestandsliegenschaften. Diese Expertise werden wir in das neue Angebot einbringen und damit Mehrwert für die Kunden von UBS schaffen“, ergänzt Jens Vollmar, Verwaltungsratspräsident von Wincasa und Head Division Buildings bei Implenia. 

  • ETH forscht an natürlichen Wärmedämmern

    ETH forscht an natürlichen Wärmedämmern

    Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben in einem Projekt natürliche Dämmstoffe getestet. Wie aus einem Beitrag hervorgeht, hat die Gruppe um Guillaume Habert, Professor für Nachhaltiges Bauen, und Bruno Sudret, Professor für Risiko, Sicherheit und Quantifizierung der Ungewissheiten, dazu neue Ansätze gefunden. Untersucht wurden sechs renovierungsbedürftige Gebäude, die zwischen 1911 und 1988 errichtet wurden. Nebst dem Kernpunkt des Ersatzes von Heizungen, die mit fossiler Energie betrieben wurden, durch nachhaltige wie Wärmepumpen oder solarbetriebene, stand vor allem die Wärmedämmung im Vordergrund der Untersuchungen. Betrachtet wurden unterschiedliche traditionelle Dämmstoffe wie EPS, Glaswolle, Steinwolle oder Zellulosefasern im Vergleich zu natürlichen wie Stroh und Hanf.

    «Die CO2-​Emissionen bei der Herstellung herkömmlicher Dämmstoffe sind teilweise sehr hoch, und durch ihren Einsatz bei Gebäudesanierungen wird der positive Effekt, der durch die Senkung des Energieverbrauchs erzielt wird, teilweise wieder zunichte gemacht», wird Guillaume Habert in dem Beitrag zitiert. «Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verursachen deutlich weniger Treibhausgase. Sie haben überdies den Vorteil, dass sie während ihres Wachstums CO2 aus der Atmosphäre binden und dieses dann langfristig im Gebäude gespeichert wird.»

    Sowohl Heizungsumbau als auch entsprechende Wärmedämmung mit natürlichen Stoffen kann den Ausstoss von Treibhausgasen um 87 Prozent senken, führt die Studie aus.

    Die Untersuchung entstand in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) in Yverdon-les-Bains VD und der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg.

  • Diese Wandfarbe reinigt sich selbst und baut Schadstoffe ab

    Diese Wandfarbe reinigt sich selbst und baut Schadstoffe ab

    Forscher der Technischen Universität Wien haben eine Wandfarbe entwickelt, die sich durch Sonneneinstrahlung selbst reinigt und Schadstoffe aus der Luft chemisch abbauen kann. Es ist allgemein bekannt, dass Wandfarben schnell schmutzig werden und regelmässig erneuert werden müssen. Zudem kämpfen wir immer noch mit Luftschadstoffen in unseren Innenräumen. Die Notwendigkeit, Farbe regelmässig zu erneuern, steht im Widerspruch zu nachhaltigen Wohn- und Umweltprinzipien. Das Forschungsteam der Technischen Universität Wien und der Università Politecnica delle Marche in Italien hat eine Lösung für dieses Problem entwickelt: Eine Wandfarbe, die sich unter dem Einfluss von Sonnenlicht selbst reinigt und zudem Luftschadstoffe abbauen kann.

    Nano-Titanoxid-Partikel ermöglichen neue Durchbrüche
    Viele Menschen träumen von einer Wandfarbe, die sich von selbst reinigt. Dieser Traum könnte nun endlich Realität werden. Der Schlüssel zu dieser bahnbrechenden Innovation liegt in der Integration von speziell modifizierten Titanoxid-Nanopartikeln in die Farbe. Diese winzigen Partikel nutzen die katalytische Kraft des Lichts, um nicht nur Schadstoffe aus der Luft anzuziehen, sondern sie auch effektiv abzubauen. Dadurch bleibt nicht nur die Luft sauberer, sondern die Wandfarbe behält auch über einen längeren Zeitraum ihre Schönheit und Reinheit. «Seit Jahren versucht man, spezielle Wandfarben zur Luftreinigung einzusetzen», erklärt Prof. Günther Rupprechter vom Institut für Materialchemie an der TU Wien. «Titanoxid-Nanopartikel sind hier besonders vielversprechend, da sie eine Vielzahl von Schadstoffen binden und abbauen können.» Zu den Schadstoffen, die entfernt werden können, gehören beispielsweise Haushaltschemikalien oder Emissionen aus Baumaterialien und Möbeln. Herkömmliche Titanoxidpartikel mussten bisher mit UV-Licht aktiviert werden, um ihre reinigende Wirkung zu entfalten – eine Anforderung, die in Innenräumen schwer umsetzbar ist. Das Forschungsteam hat es geschafft, die Partikel so zu modifizieren, dass sie bereits durch das breitere Spektrum des sichtbaren Sonnenlichts aktiviert werden können. Dies wurde erreicht durch die Zugabe von Phosphor, Stickstoff und Kohlenstoff zu den Titanoxidpartikeln, wodurch sie in der Lage sind, Schadstoffe auch ohne direkte UV-Bestrahlung abzubauen.

  • Holcim übernimmt deutsche Firma Cooper Standard

    Holcim übernimmt deutsche Firma Cooper Standard

    Holcim hat laut seiner Medienmitteilung die Übernahme der Cooper Standard Technical Rubber GmbH in Mannheim abgeschlossen. Deren hochbeständige technische Gummiprodukte werden für Dachsysteme verwendet. Die Firma verfügt den Angaben zufolge über eine innovative Abteilung für Forschung und Entwicklung, eine hochmoderne Produktionsanlage und ein erfahrenes Team von 130 Mitarbeitenden.

    Diese Übernahme soll das weitere Wachstum von Holcims Dachgeschäft in ganz Europa vorantreiben. „Durch die Erweiterung unseres Angebots an Dachsystemen können wir eine grössere Rolle bei der Bereitstellung innovativer und nachhaltiger Lösungen für energieeffiziente Gebäude spielen und einen Beitrag zum Green Deal der Europäischen Union leisten“, wird Jamie Gentoso, Global Head, Solutions & Products, zitiert.

    Holcim versteht den „innovationsorientierten Ansatz“ der deutschen Firma als „hervorragende Ergänzung“ zu seinem bestehenden Dachgeschäft. Mit ihrer strategisch günstigen Lage in der Rhein-Neckar-Region ergänze sie andere kürzlich getätigte Akquisitionen für Bedachung und Dämmung.

    Das Geschäft wird unter dem neuen Namen Holcim Technical Solutions & Products GmbH ausgebaut. Im Rahmen seiner „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ will Holcim das Solutions & Products-Geschäft bis 2025 auf 30 Prozent des Konzern-Nettoumsatzes ausweiten „und in die attraktivsten Segmente des Bauwesens – von Dachsystemen bis hin zu Dämmung und Renovierung – vorstossen.

  • Energie 360° beginnt mit Umbau seines Hauptsitzes

    Energie 360° beginnt mit Umbau seines Hauptsitzes

    Energie 360° kann mit dem Umbau seines Hauptsitzes in Zürich Altstetten beginnen. Der mehrheitlich von der Stadt Zürich gehaltene Energieversorger investiert knapp 28 Millionen Franken in die Umgestaltung und Erweiterung seiner Büroräume zu einer offenen Bürolandschaft, den Bau einer grossflächigen Photovoltaikanlage sowie die Optimierung der Haustechnik, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach hatte Energie 360° die Baubewilligung im Januar erhalten. Ab Ende März kann nun die Baustelle eingerichtet werden. Bis zum Spätherbst 2024 sollen die Renovierungsarbeiten beendet sein. In der Zwischenzeit verlegen die Mitarbeitenden ihre Arbeitsplätze in einen temporären Hauptsitz in Zürich Altstetten.

    Das Gebäude wird bereits jetzt vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt und ist energetisch optimiert. Im Zuge des Umbaus erhält es weitere Solaranlagen nach einem Entwurf von Jessenvollenweider Architektur aus Basel. Das Büro ist den Angaben zufolge Pionier im Bereich Photovoltaikanlagen. Die Module sollen künftig rund die Hälfte des Strombedarfs von Energie 360° produzieren.

    „Die zusätzlichen Photovoltaikanlagen an der Fassade und die Erweiterung auf dem Dach machen den Hauptsitz zum grünen Kraftwerk mit Vorbildfunktion und starker Wirkung nach aussen“, wird Jörg Wild, CEO von Energie 360°, in der Medienmitteilung zitiert.

    Das Unternehmen will bis 2040 seinen Kunden und Kundinnen ausschliesslich erneuerbare Energie anbieten. Als nachhaltiger Energie- und Mobilitätsdienstleister hat es daher auch seinen eigenen Energieverbrauch im Blick.

  • Nachhaltiger Beton für die Kantons- und Universitätsbibliothek Fribourg

    Nachhaltiger Beton für die Kantons- und Universitätsbibliothek Fribourg

    Ein Umbau des historischen Gebäudes, zwei Anbauten mit einer Gesamtnutzfläche von 15 000 Quadratmetern und ein Freihandmagazin mit einer Raumkapazität für 300 000 Dokumente: Der Kanton Fribourg hat sich zum Ziel gesetzt, die Kantons- und Universitätsbibliothek nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2025 zum Herzstück des akademischen und kulturellen Lebens in Fribourg zu machen. Er verfolgt ein ökologisches Baukonzept und setzt damit gemeinsam mit dem beauftragten Baukonsortium Antiglio-Frutiger auf ressourcenschonende und lokale Baumaterialien.

    Ein nachhaltiger Beton …

    „Die Verwendung von Recyclingbeton war eine Voraussetzung für den Bauherrn, um die Nachhaltigkeitsanforderungen des Projekts zu erfüllen“, erklärt Pierre-Yves Poncet, Bauleiter und Vorstandsmitglied der Antiglio SA. So wurde für dieses ehrgeizige Projekt für mehr als die Hälfte des nötigen Betons ein Vorzeigeprodukt in Sachen Kreislaufwitschaft geliefert: der nachhaltige Beton ECOPact+. Diese innovative Lösung basiert auf dem nachhaltigen Zement Susteno, dem ersten ressourcenschonenden Zement weltweit, der als Zumahlstoff hochwertig aufbereitetes Mischgranulat aus rückgebauten Gebäuden enthält. Bei ECOPact+ werden zusätzlich primäre durch recycelte Gesteinskörnungen ersetzt, wodurch natürliche Ressourcen und knapper Deponieraum geschont werden. Insgesamt erzielt dieser nachhaltige Beton eine CO2-Reduktion von 10% im Vergleich zu einem Standardrecyclingbeton.

    … lokal hergestellt

    Die Nachfrage nach Recyclingbeton ist heute in der Region zwar noch auf einem niedrigen Niveau, doch immer mehr lokale Bauprojekte werden mit umweltschonenden Lösungen umgesetzt. Ein weiteres Beispiel ist die Baustelle des neuen Gebäudes der ACPC (Association du Centre professionnel cantonal), der Vereinigung des Kantonalen Berufsbildungszentrums in Villaz Saint-Pierre, für die Holcim 8’000 Kubikmeter Recyclingbeton liefert. Um auf die wachsende Nachfrage in Fribourg zu reagieren, wurde 2022 in Avenches eine neue Anlage für die Annahme, Lagerung und Verarbeitung von mineralischem Bauabfall eröffnet. Der Standort in der Broye verleiht Materialien aus dem regionalen Rückbau von Gebäuden ein zweites Leben und verarbeitet sie zu neuen, hochwertigen Baustoffen für die Region Broye / Vully / Lacs.

    “Wir haben uns für ECOPact+ entschieden, denn Holcim war eine der wenigen lokalen Anbieterinnen, die uns Recyclingbeton in den gewünschten Mengen und innerhalb eines engen Zeitrahmens liefern konnte. Zudem ist ihre Recyclinganlage die einzige in der Region, die zertifizierten Recyclingkies produziert“, so Pierre-Yves Poncet.

    Die Qualität stimmt

    Das Ergebnis erfüllt die Erwartungen des Kunden auf ganzer Linie, der sich über eine ähnliche Verarbeitung im Vergleich zu einem Standardbeton derselben Klassifizierung freut. „Sowohl in Bezug auf die Verarbeitung als auch auf das Endergebnis ist kein Unterschied zu nicht recyceltem Beton zu erkennen“, sagt Pierre-Yves Poncet zufrieden. „Wir sind sehr stolz zur Umgestaltung dieses symbolträchtigen Gebäudes des Kantons Fribourg mit einem lokalen, CO2-reduzierten und ressourcenschonenden Beton wie ECOPact+ beitragen zu dürfen”, so Roland Genilloud, Verkaufsleiter für die Region Fribourg / Broye bei Holcim Kies und Beton AG.

  • Mandarin Oriental Palace ist neu eröffnet

    Mandarin Oriental Palace ist neu eröffnet

    Das Fünf-Sterne-Hotel Mandarin Oriental Palace aus der Belle Epoque ist seit Ende September wieder geöffnet. Es war fünf Jahre lang geschlossen. Nach drei Jahren umfassender Renovierungsarbeiten können nun wieder Gäste in diesem exklusiven Haus am Ufer des Vierwaldstättersees logieren. 

    An der feierlichen Wiedereröffnung nahm laut einer Medienmitteilung die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli ebenso teil wie der General Manager des Hotels, Christian Wildhaber, und der chinesische Botschafter Shi Ting Wang. Des Weiteren waren unter anderem die Luzerner Stadträtin Franziska Bitzi sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der in Hongkong ansässigen Mandarin Oriental Hotel Group, die das Haus betreibt, anwesend. 

    Eigentümer ist der chinesische Unternehmer Yunfeng Gao. Das 1906 erbaute repräsentative Haus soll auch die wichtige Gästegruppe asiatischer Reisender anziehen. Das Hotel sei den Betreibern zufolge „auf dem besten Weg, Luzerns exklusivster Ort zu werden“. 

    Der Mandarin Oriental Palace wurde von Iwan Bühler Architekten aus Luzern und den Londoner Innenarchitekten Jestico Whiles in Abstimmung mit dem Denkmalschutz renoviert und ausgestattet. Es verfügt über 136 Gästezimmer, darunter 48 der grössten Suiten der Stadt, sowie ein Spa und Veranstaltungsräume. Zudem beherbergt es vier Restaurants und Bars unter der Leitung des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Chefkochs Gilad Peled. 

  • Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Die Niederländische Zentralbank verwendet bei der Renovierung ihres Hauptsitzes in Amsterdam CO2-neutralen Beton. Dies wird dank einer Zusammenarbeit der niederländischen New Horizon Urban Mining B.V. und dem Schweizer Start-up neustark möglich, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht.

    Die Technologie von New Horizon macht es möglich, den CO2-Fussabdruck von Beton um 75 Prozent zu reduzieren, heisst es. Dafür wird Zement aus Betonrückbaumaterial gewonnen. Der verbleibende Fussabdruck wird von neustark ausgeglichen. Das Start-up hat eine Technologie entwickelt, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet.

    Neustark ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz in Bern. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit Holcim zusammen, um Innovation und Nachhaltigkeit im Bausektor voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton.

  • Hächler spendet für das alte Pfadiheim Rütibuck

    Hächler spendet für das alte Pfadiheim Rütibuck

    Das Wettinger Bauunternehmen Hächler stellt dem Heimverein Pfadi Hochwacht Baden 10‘000 Franken als Beitrag zur Renovierung des alten Pfadiheims Rütibuck zur Verfügung. Laut Medienmitteilung unterstützt die Hächler-Gruppe jedes Jahr eine gemeinnützige Organisation. Die Spende über 10’000 Franken ersetze die zu Weihnachten und dem Jahreswechsel üblichen Geschenke an Geschäftspartner.

    Wem Hächler die Spende überreiche, sei nie ein einfacher Entscheid, heisst es in der Medienmitteilung. Es gebe viele Institutionen, die es wert seien, unterstützt zu werden. In diesem Jahr habe sich Hächler für den Heimverein Pfadi Hochwacht Baden entschieden. Der ist Träger des alten Pfadiheims Rütibuck in Baden. Dieses wurde zwischen 1932 und 1973 durch die Pfadiabteilung genutzt. Danach bezog diese das neue Jugendzentrum und das alte Pfadiheim steht seither Kinder- und Jugendorganisationen, Schulgruppen und Sportvereinen für Wochenlager, Ausbildungswochenenden oder Festivitäten zur Verfügung.

    In diesem Winter wird das alte Pfadiheim Rütibuck renoviert und die Aussenhülle einer dringend notwendigen energetischen Sanierung unterzogen, heisst es in der Hächler-Mitteilung. Das umfasse die Sanierung der Statik, die Dämmung der Aussenwände, Austausch der alten Fenster durch dreifach verglaste Holzfenster. Weiter bekomme das Haus eine Zentralheizung und es werde eine „sanfte Sanierung im Innern“ mit Anpassungs- und Auffrischungsarbeiten wie Malerarbeiten und Modernisierung von WCs und Duschen geben.

    Die Spende an das alte Pfadiheim ist auch Titelgeschichte der Firmenzeitung „Der Hächler“. Dort ist ein Interview mit Stefan Zantop, Gründungsmitglied des Heimvereins Pfadi Hochwacht Baden, abgedruckt. Und es gibt Hinweise zu Spenden oder aktiver Mithilfe bei der Sanierung.

  • St.Gallen erhält neues Hotel

    St.Gallen erhält neues Hotel

    Die HRS Real Estate AG beginnt am 26. April mit den Arbeiten im Rahmen der Renovierung der Villa Wiesental und eines Hotel-Neubaus, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Baubewilligung sei jüngst bei HRS und der Pensionskasse Stadt St.Gallen eingegangen. Da aufgrund der Corona-Lage auf einen symbolischen Spatenstich verzichtet wird, planen die Initianten eine feierliche Grundsteinlegung für den Juni.

    Die Kombination von Villa Wiesental-Renovierung und Hotel-Neubau sei eine „vorzügliche städtebauliche Lösung“, so HRS Real Estate. So werde sowohl dem historischen Bauwerk als auch der urbanen Entwicklung im Quartier Bahnhof Nord Rechnung getragen. Nach der Renovierung möchte die Pensionskasse Stadt St.Gallen repräsentative Büroräumlichkeiten in der Villa Wiesental anbieten.

    Das neue Hotel wird nach der geplanten Bauzeit von zwei Jahren von der Hotel Wiesental St.Gallen AG betrieben. Es wird über rund 100 Zimmer verfügen. Sowohl der Parkbereich des Hotels als auch das öffentlich zugängliche Erdgeschoss sollen zur Belebung und Aufwertung des Quartiers beitragen.

  • Das La Margna wird zum Grace Hotel St. Moritz

    Das La Margna wird zum Grace Hotel St. Moritz

    Seit September 2016 sind die Umbauarbeiten im Gange: In St. Moritz wird aus dem ehemaligen Hotel La Margna an der Via Serlas das Grace Hotel. Eigentümerin ist die international tätige Grace-Hotel-Gruppe. Sie lässt das Gebäude sorgfältig renovieren und durch einen Annexbau erweitern. Ursprünglich war die Eröffnung auf 2017 geplant, wurde dann auf Herbst 2019 verschoben und soll nun im Jahr 2022 stattfinden. Der Grund für die Verzögerung: Das Projekt wurde nach Baubeginn nochmals abgeändert und erweitert. So erhöhte man die Anzahl der Hotelzimmer um einen Drittel auf 56, da eine dementsprechend grosse Nachfrage erwartet wird.

    Das Hotel wird nach Fertigstellung den historischen «La Margna Wing» und den modernen neu gebauten «Grace Wing» umfassen. Im «Grace Wing» entstehen eine Tiefgarage, ein Spa-Bereich sowie Hotelzimmer und Suiten. Im «La Margna Wing» werden die Zimmer in den oberen Stockwerken totalsaniert. Die Räume in den unteren Geschossen werden restauriert, sodass die historische Bausubstanz erhalten bleibt. Die Gäste werden hier Gewölbe, Bögen und weitere architektonische Merkmale des Jugendstils entdecken.

    Jugendstil trifft Moderne
    Das ehemalige Hotel Margna wurde in den Jahren 1906 und 1907 nach Plänen des Architekten Nicolaus Hartmann im Engadiner Heimatstil erbaut. 1911 stockte man den Ostflügel um drei Geschosse auf. Danach fanden immer wieder Umbauten und Sanierungen statt, doch das äussere Erscheinungsbild wurde nie wesentlich verändert. Die markante Fassade soll auch nach dem aktuellen Umbau erhalten bleiben.

    Die Entwürfe für das Projekt stammen aus der Feder des Architekten Nikolas Travasaros von Divercity Architects. Für ihn bestand die Herausforderung vor allem darin, die ursprüngliche Architektur aufzufrischen und gleichzeitig einen modernen Anbau für zusätzliche Zimmer und ein Spa zu schaffen. Neben der Berücksichtigung der strengen Bauvorschriften und den gegebenen Einschränkungen durch das abschüssige Gelände musste Travasaros Hotelzimmer planen, die auch zu Langzeitwohnungen umgestaltet werden können.

    Seine Pläne verbinden Alt und Neu, indem die Basis des bestehenden Gebäudes erweitert wird. Der Anbau folgt dem natürlichen Gefälle und fügt sich nahtlos in die Landschaft ein. Der neue Flügel ist bewusst diskret gehalten und stellt die traditionelle Architektur und die atemberaubende alpine Umgebung nicht in den Schatten. Panoramafenster und anpassungsfähige, offene Innenräume schaffen ein Gefühl von Licht und Raum.

    Für die Planung und Umsetzung vor Ort sind Blarer & Reber Architekten in Samedan verantwortlich. Die Denkmalpflege Graubünden wurde in die Projektentwicklung einbezogen, damit der grösstmögliche Erhalt der historisch wertvollen Bausubstanz garantiert ist. Die STW AG für Raumplanung mit Sitz in Chur wurde ebenfalls in das Projektteam aufgenommen.

    Alle Zimmer und Suiten des Boutique-Hotels Grace St. Moritz werden See- oder Panoramasicht bieten. Geplant sind drei Restaurants und eine grosszügige Spa-Anlage mit Swimmingpool sowie ein Fitnesscenter auf über 800 Quadratmetern. Das Hotel verfügt über einen privaten Parkplatz und ist gerade mal 2 Gehminuten vom Bahnhof und von der Bushaltestelle entfernt. Ein Skigeschäft und ein Skiraum sind ebenfalls geplant. In beiden Flügeln sollen auch Serviced Apartments zum Verkauf angeboten werden. ■