Schlagwort: repower

  • Erweiterung der Stromversorgung in Graubünden

    Erweiterung der Stromversorgung in Graubünden

    Die Bündner Repower AG hat eine Erweiterung ihres Verbreitungsgebiets angekündigt. Wie der Stromproduzent, Verteilnetzbetreiber und Energiehändler mit Sitz in Poschiavo per Medienmitteilung bekanntgibt, werden ab 2027 zusätzliche Gemeinden in der Region Misox und im Calancatal ihren Strom von Repower beziehen.

    Gemäss der Erweiterungspläne werden Buseno und Cama sowie die Elektrizitätsgesellschaft Media Mesolcina Energia, welche die Gemeinden Grono, Lostallo und Soazza beliefert, von der Repower-Tochter Moesano SA mit Sitz in Grono versorgt.

    Hintergrund sind die hohen Stromtarife in der Moesa. Laut Mitteilung zählen sie zu den höchsten in Graubünden. Der Zeitpunkt für die Umstellung sei an die Energielieferverträge gekoppelt, welche erst per Ende 2027 enden. Repower sieht eine Kostenminimierung in den genannten Gemeinden bereits ab 2026 über eine Unterstützung des Strombezugs in Höhe von 5 Rappen/Kilowattstunde vor.

    «Da Repower den Strom, den sie liefert, in den eigenen Kraftwerken produziert, bilden die Gestehungskosten die Grundlage für den Energietarif», heisst es. Den Strombeziehenden sichere es einen «langfristig stabilen Strompreis, der nicht den volatilen Märkten ausgesetzt ist».

  • Alpine Solaranlage bei der Bergbahn Madrisa geplant

    Alpine Solaranlage bei der Bergbahn Madrisa geplant

    Die geplante alpine Solaranlage Madrisasolar käme auf rund 2000 Meter über Meer zu stehen und würde sich im Endausbau über eine Fläche von etwa 150’000 Quadratmeter erstrecken. Die rund 30’000 Module wären allesamt nach Süden ausgerichtet und würden bei einer Produktionsleistung von 12 MW eine durchschnittliche Jahresproduktion von voraussichtlich über 17 GWh liefern. Mit dieser Strommenge könnten rund 3’500 Haushalte versorgt werden.

    Die Ausbeute an Solarstrom, insbesondere in den wichtigen Wintermonaten, ist an dieser Lage besonders hoch. Und der Strom wird dort produziert, wo dieser zum Teil auch gebraucht wird. Verbrauchs- und Produktionsprofil der Bergbahn und Madrisasolar stimmen ideal miteinander überein, sodass die Bergbahn Madrisa vollständig mit Solarstrom betrieben werden könnte. Die Produktion von lokal erzeugter, erneuerbarer Energie ist für die Klosters-Madrisa Bergbahnen AG ein wichtiges Thema und Madrisasolar wäre ein grosser Schritt zu mehr Nachhaltigkeit am Berg. Darüber hinaus würde die Anlage auch lokale und regionale Bedürfnisse abdecken.

    Gebiet mit vorhandener Infrastruktur und Nutzung
    Madrisasolar käme in einem Gebiet mit vorhandener Infrastruktur und Nutzung zu stehen. Aktuell wird zusätzlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Grundbesitzerin des Standorts ist die politische Gemeinde Klosters, das Nutzungsrecht liegt derzeit bei der Alpgenossenschaft. Besitzerin und Betreiberin von Madrisasolar wäre die Bündner Energieversorgerin Repower AG, die technische Projektleitung liegt bei der Fanzun AG. Eine Beteiligung der Gemeinde und die weiteren Rahmenbedingungen sind derzeit noch in Prüfung und Ausarbeitung.

    Der Gemeindevorstand von Klosters und die Klosters-Madrisa Bergbahnen AG unterstützen das Vorhaben. Alle Beteiligten erachten den Zubau von Produktionsanlagen für erneuerbare Energien als zwingend und beurteilen den geplanten Standort aus Umwelt-, Landschafts- und Tourismussicht als möglich und gut verträglich. Im Lichte des Energiestadt-Labels passt eine entsprechende Produktionsanlage zudem bestens in die Energiestrategie der Gemeinde Klosters. Bis zur Einleitung des Bewilligungsverfahrens sind noch einige politische und technische Hürden zu überwinden. So ist nebst dem Gemeindeparlament und der Stimmbevölkerung auch die Bürgergemeindeversammlung für das Weiterkommen dieser Grossanlage zuständig. Eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Projekt ist im August 2023 vorgesehen. Die Abstimmung ist für den 22. Oktober 2023 geplant.

  • Laax sagt Ja zu hochalpiner Solaranlage bei der Bergstation Vorab

    Laax sagt Ja zu hochalpiner Solaranlage bei der Bergstation Vorab

    Die hochalpine Solaranlage wird östlich der Gletscherzunge in der Nähe der Bergstation Vorab entstehen. Auf einer Fläche von rund 150’000 Quadratmetern sind etwa 20’000 Module geplant. Diese liefern bei einer Produktionsleistung von rund 7,5 MW im Jahr knapp 12 GWh, was dem jährlichen Verbrauch von mehr als 2’200 Haushalten entspricht.

    Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Laax haben dem hochalpinen Solarprojekt Vorab an der Gemeindeversammlung vom 13. Juni zugestimmt. Als nächster Schritt ist im Herbst 2023 die Installation einer Testanlage geplant. Damit will das Projektteam sicherstellen, dass die eingesetzte Technologie den harschen Bedingungen auf dem Vorab auf fast 2600 Meter über Meer standhält und den errechneten Energieertrag insbesondere in den Wintermonaten erbringt.

    Die Solaranlage Vorab ist in einem Gebiet geplant, das bereits heute touristisch genutzt wird. Aktuell wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Grundbesitzerin des Standorts ist die politische Gemeinde Laax. Die Bündner Energieversorgerin Repower und die Weisse Arena Gruppe werden die Eigentümerinnen der alpinen Solaranlage, die Flims Electric ist als Projektentwicklerin vorgesehen.

    Einheimische Solarenergie für Bergbahn
    Die Weisse Arena Gruppe wird als Eigentümerin der Bergbahnen eine wichtige Abnehmerin der einheimischen Solarenergie sein. Die Solaranlage Vorab bringt die Weisse Arena Gruppe einen Schritt näher an ihre Vision, die Destination Flims Laax Falera zur ersten selbstversorgten Alpendestination zu machen, die ihren Energiebedarf zu 100 Prozent aus klimafreundlichen, regionalen Quellen deckt. Das eidgenössische Parlament hat in der Herbstsession 2022 mit dem «dringlichen Bundesgesetz zur kurzfristigen Bereitstellung einer sicheren Stromversorgung im Winter» die Voraussetzungen für den raschen Zubau von PV-Freiflächenanlagen mit hoher Winterproduktion geschaffen.

  • Plug’n Roll baut E-Ladenetz für den Kanton Zürich

    Plug’n Roll baut E-Ladenetz für den Kanton Zürich

    Der Kanton Zürich hat sich nach einer öffentlichen Ausschreibung für den E-Mobility-Anbieter von Repower als Einrichter und späterer Betreiber der Ladeinfrastruktur auf den kantonseigenen Liegenschaften entschieden. Bis 2030 soll die Fahrzeugflotte des Kantons Zürich auf nicht-fossile Fahrzeuge umgestellt werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Plug’n Roll von Repower hat mit dem Kanton eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Weil noch nicht genau feststeht, wie viele Ladestationen für Elektrofahrzeuge gebaut werden müssen. Bis 2025 rechnen die Partner mit einem Bedarf von 880 Ladestationen. Insgesamt 765 davon sollen laut Mitteilung mit einer Ladeleistung von drei bis 22 Kilowatt eingerichtet werden. Dazu kommen 115 Schnellladestationen mit einer Ladeleistung von 22 bis 150 Kilowatt. Beim Kanton Zürich rechnet man bis 2030 sogar mit einem Bedarf von insgesamt tausend bis 1450 Ladestationen.

    Plug’n Roll soll das Ladenetz nicht nur aufbauen. Der Zürcher Regierungsrat hat den Auftrag für die Beschaffung und auch die Bewirtschaftung der Ladestationen erteilt. Der Gesamtauftrag, der bis 2025 erfüllt werden soll, umfasst Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Betrieb, Instandhaltung und Störungsbehebung der Stationen sowie die Administration der Energieabrechnung, heisst es in der Mitteilung von Repower.

  • Repower investiert mit Partnern in deutschen Windpark

    Repower investiert mit Partnern in deutschen Windpark

    Zum Jahresbeginn habe Repower sein Portfolio von Windanlagen in Deutschland erweitert, informiert der Bündner Energieversorger in einer Mitteilung. Konkret hat Repower den Windpark Berlar in Nordrhein-Westfalen übernommen. Die Anlage mit fünf Turbinen und einer Gesamtleistung von 7,5 Megawatt soll jährlich rund 14,4 Gigawattstunden Strom produzieren. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Der Bündner Energieversorger betreibt laut Mitteilung bereits eine ganze Reihe von Windparks in Italien und Deutschland. Die Neuerwerbung soll in die deutsche Repartner Wind GmbH integriert werden. Das Unternehmen gehört zu 100 Prozent zur Bündner Repartner Produktions AG, die sich mit 51 Prozent mehrheitlich im Besitz von Repower befindet. Die LKW halten mit 10,39 Prozent den grössten Minderheitenanteil.

    Über die Repartner Produktions AG will Repower seinen Aktionären „Zugang zu diversifizierter, erneuerbarer Stromproduktion“ bieten, heisst es in der Mitteilung. An der Repartner Produktions AG sind neben Repower und den LKW weitere Schweizer Energieunternehmen beteiligt, darunter Eniva, WWZ und die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ).

    „Für die LKW ist diese Beteiligung ein absoluter Gewinn“, wird Gerald Marxer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der LKW, in einer eigenen Mitteilung der LKW zur Übernahme des Windparks zitiert. „Zum einen können wir unsere Eigenproduktion erhöhen und zum anderen investieren wir gemäss unserer Strategie in erneuerbare Produktionstechnologien.“

  • Repower bringt grösste Engadiner Solaranlage ans Netz

    Repower bringt grösste Engadiner Solaranlage ans Netz

    In S-chanf wird eine neue Abwasserreinigungsanlage errichtet. Die ARA Oberengadin soll Mitte 2021 ihren Betrieb aufnehmen. Repower hat auf dem Dach der Anlage eine Solaranlage mit einer Fläche von 5800 Quadratmetern und mit 3447 Solarmodulen errichtet. Die Anlage habe eine Leistung von 1,1 Megawatt und eine erwartete Jahresleistung von 1,45 Gigawattstunden. Das entspreche dem Verbrauch von 325 Haushalten, schreibt der Bündner Energieversorger in einer Mitteilung. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie auch einem hohen Schneeaufkommen standhalten kann. Die Module selbst haben ein Gesamtgewicht von 69 Tonnen.

    Die Anlage wurde nun in Betrieb genommen. Repower hat 1,7 Millionen Franken investiert.

    Die ARA selbst wird mit einem Blockheizkraftwerk betrieben. Damit kann der Stromverbrauch vor Ort optimiert werden mit dem Ziel, möglichst viel Solarstrom vor Ort zu verbrauchen.