Schlagwort: Revolution

  • Bioinspiriertes Baumaterial Revolution für die Bauindustrie

    Bioinspiriertes Baumaterial Revolution für die Bauindustrie

    Die Bauindustrie steht vor einer bahnbrechenden Innovation. Forschende haben ein Zementmaterial entwickelt, das nahezu sechsmal widerstandsfähiger ist als herkömmlicher Zement und Rissen deutlich besser standhält. Grundlage dieser revolutionären Entwicklung ist die Struktur des menschlichen Knochens, die als Vorbild für eine völlig neue Materialarchitektur dient.

    Das Team um Professor Reza Moini und Doktorand Shashank Gupta von der Princeton University veröffentlichte die beeindruckenden Ergebnisse in der Fachzeitschrift Advanced Materials. Durch die gezielte Gestaltung einer röhrenförmigen Struktur im Zement konnten sie die Rissausbreitung bedeutsam eindämmen und gleichzeitig die Verformbarkeit des Materials erhöhen – ohne dass es zu plötzlichem Versagen kommt. Diese Entdeckung verspricht, die Bauweise von Gebäuden grundlegend zu verändern.

    Festigkeit und Zähigkeit
    „Eine der grössten Herausforderungen bei Baustoffen wie Zement ist ihr sprödes Verhalten. Sie versagen oft abrupt und katastrophal“, erklärt Gupta. Deshalb lag der Fokus der Forschenden darauf, die Balance zwischen Festigkeit und Zähigkeit zu optimieren. Während die Festigkeit für die Belastbarkeit des Materials sorgt, verhindert die Zähigkeit das Entstehen und Ausbreiten von Rissen.

    Die Lösung liegt in der inneren Architektur des Materials. Durch das Nachbilden der menschlichen Kortikalis, der äusseren Knochenschicht, konnten die Wissenschaftler ein Zementmaterial schaffen, das widerstandsfähiger und zugleich flexibler ist. Die röhrenförmige Struktur, ähnlich den Osteonen im menschlichen Knochen, fängt Risse ab und verzögert deren Ausbreitung – ein Meilenstein im Bereich der Baustoffentwicklung.

    Robotik und 3D-Druck
    Neben den aussergewöhnlichen mechanischen Eigenschaften setzen die Forschenden auch auf modernste Technologien. Mit Hilfe von Robotik und additiver Fertigung (3D-Druck) haben sie eine Methode entwickelt, um die Röhrenarchitektur im Zement präzise zu steuern. Diese Technologie ermöglicht es, das Material massgeschneidert für verschiedenste Anwendungsbereiche zu fertigen . Eine zukunftsweisende Entwicklung für die Bauindustrie.

    Die Forschenden gehen davon aus, dass diese Prinzipien auch auf andere spröde Materialien angewendet werden können, um noch widerstandsfähigere Bauprodukte zu schaffen. „Wir haben erst begonnen, die Möglichkeiten zu erkunden“, so Gupta. Künftige Entwicklungen könnten noch effizientere und belastbarere Baumaterialien hervorbringen, die die Bauweise nachhaltig revolutionieren.

    Zementarchitektur neu gedacht
    Mit ihrer bahnbrechenden Forschung haben Moini und sein Team die Basis für eine neue Generation von Baumaterialien gelegt. Die Anwendung bioinspirierter Designprinzipien könnte zukünftig nicht nur im Zementbau, sondern auch in anderen Industriezweigen zur Entwicklung robusterer und widerstandsfähigerer Materialien führen.

    Diese Entdeckung könnte die Art und Weise, wie wir Städte und Infrastrukturen errichten, grundlegend verändern – ein spannender Ausblick auf die Zukunft der Baustoffindustrie.

  • Revolution in der Anwaltsbranche Digitallösung Kanzleimanagement

    Revolution in der Anwaltsbranche Digitallösung Kanzleimanagement

    In Wittenbach-St.Gallen, am 22. Januar 2024, gab die Abacus Research AG die erfolgreiche Einführung ihrer neuen Branchensoftware AbaPlato bekannt. Diese ist eine der ersten in der Schweiz, die direkt mit Justitia 4.0, der Justizplattform von Justitia.Swiss, verbunden ist. Laut COO Raffaelle Grillo ist AbaPlato in der Lage, gerichtliche Dokumente automatisch in Mandatsdossiers einzugliedern und sie sicher an Justitia.Swiss zu übermitteln, inklusive digital signierter Empfangsbestätigungen. Durch die direkte Anbindung entfällt die Notwendigkeit einer Zwischenspeicherung, was eine sofortige Verfügbarkeit der Dokumente im Mandatsdossier und eine deutliche Effizienzsteigerung in der Kanzleiarbeit ermöglicht. Darüber hinaus wird der gesamte Prozess sicherer und transparenter gestaltet.

  • Die Industrielle Revolution im Digitalen Zeitalter

    Die Industrielle Revolution im Digitalen Zeitalter

    Anfang Oktober 2023 begann eine bemerkenswerte Verschiebung auf dem Hypothekenmarkt. Die Richtsätze für drei- und fünfjährige Festhypotheken fielen unter den Saron-Zinssatz. Zehnjährige Hypotheken zogen Anfang November nach, wobei der durchschnittliche Zinssatz für diese von 3.11% im Juni auf 2.39% im Dezember sank.

    Stabilität bei Saron-Hypotheken
    Die Saron-Hypothek, die seit der Entscheidung der Schweizer Nationalbank (SNB), den Leitzins im September bei 1.75% zu belassen, stabil geblieben ist, liegt aktuell bei 2.63%.

    Ergebnisse der Hypothekaranbieter-Umfrage
    Eine Umfrage unter 50 Hypothekaranbietern ergab, dass über 90% erwarten, dass die SNB den Leitzins am 14. Dezember 2023 unverändert lässt. Für kürzere Laufzeiten bis zu fünf Jahren prognostizieren die Anbieter stabile Zinsen, während bei längeren Laufzeiten mehr Volatilität und tendenziell niedrigere Zinsen erwartet werden. Die grössten Bedenken der Befragten liegen bei der Inflation, einer möglichen Rezession und der wirtschaftlichen Situation in Europa.

    Empfehlungen für Hypothekennehmer

    • Ein Wechsel zu Festhypotheken kann sich aktuell lohnen, da diese günstiger als Saron-Hypotheken sind.
    • Langfristige Festhypotheken bleiben für Kunden, die Planungs- und Budgetsicherheit suchen, empfehlenswert.
    • Für benötigte Flexibilität könnten variable Hypotheken oder eine Kombination aus Saron- und Festhypothek sinnvoll sein.
    • Eine umfassende Beratung, die verschiedene finanzielle Aspekte berücksichtigt, ist für eine nachhaltige Finanzierungsentscheidung essenziell.

    Schlussfolgerung: Diese Entwicklungen auf dem Schweizer Hypothekenmarkt verdeutlichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen und informierten Entscheidungsfindung für Hypothekennehmer, besonders in einem sich schnell verändernden Zinsumfeld.

  • Quantentechnologie beeinflusst die zukünftigen Arealentwicklungen

    Quantentechnologie beeinflusst die zukünftigen Arealentwicklungen

    Quantencomputer werden helfen, neuartige Plattformen für Medikamente zu bauen und dabei auch gleich die Medikamentenentwicklung zu revolutionieren. Die Quantenverschlüsselung wird auch das Internet Banking völlig revolutionieren. Ob es dann noch viele traditionelle Banken gibt, diese Frage dürfen Sie sich beantworten. Banken sind jedoch ein elementarer Teil der Immobilienbranche. Die Revolution kommt schnell, und mit grosser Wahrscheinlichkeit gibt es Verlierer.

    Das Quantencomputing wird bis in 20 Jahren die gesamte IT und IoT vollständig revolutionieren und die Datenverarbeitung um den Faktor 1’000 schneller werden. Eine Rechenaufgabe, die heute 24 Stunden benötigt, wird in 20 Jahren weniger als 2 Minuten brauchen. Für Spezialaufgaben werden Quantenrechner zur Verfügung stehen, die um den Faktor 100’000 schneller sein werden. Also Aufgaben lösen, die heute nicht lösbar sind. Dies ist die Revolution, die die Arbeitswelt vollständig verändern wird. Wer die Technologie beherrscht, wird in der Industrie mitspielen können, wer sie vernachlässigt, wird Probleme bekommen. Dazu gilt es, die Arbeitskräfte von morgen auf die Quantenzukunft vorzubereiten. Da die Quantenrechner seit über 5 Jahren in der Industrie angekommen sind, müssen sich auch mittlere und grössere KMUs mit dem Thema auseinandersetzen, und das ist anspruchsvoll. Warten ist keine Alternative.

    Es ist entscheidend, dass zukünftige Mitarbeiter die Programmierunterschiede zwischen traditionellen und Quantensystemen verstehen. Bei klassischem Computing ist es dank heute wohl definierter Firmware (Betriebs- und Grundsoftware) nicht erforderlich zu wissen, wie die Hardware eines Computers funktioniert. Der Programmierer muss verstehen, wie man es benutzt. In der aufstrebenden Quantencomputerindustrie mit ihrem Mix aus Implementierungsstrategie und Hardwaretypen ist die Situation umgekehrt. Mangels standardisierter Hardware und zugehöriger Quantenfirmware müssen zukünftige Programmierer wissen, wie Quantencomputer funktionieren, wenn sie ihre Softwareanwendungen entwerfen. Die Verwendung der erforderlichen Quantenschaltungen benötigt ein spezielles Verständnis von Mathematik und Physik, um Fragen zu formulieren und Antworten aus dem Quantenprozess zu interpretieren. Wer etwas von moderner Mathematik versteht, wird riesige Vorteile haben.

    Die nächsten 10 Jahre werden bedeutende Fortschritte im Quantencomputing bringen. Gerade hat IBM mit dem Spectrum Fusion 2.2 aufgezeigt, wohin die Reise gehen wird. Entsprechende Infrastrukturen müssen auf zukünftigen Arealen sichergestellt werden. Dazu gehört neben ausgebildetem Personal in genügender Anzahl auch eine sichere Stromversorgung und eine bereits vorhandene Anbindung an das internationale Hochleistungs-Glasfasernetz. Wer diese Faktoren nicht sicherstellen kann, sollte nicht glauben, dass sein Areal für die Industrie der Zukunft parat ist und kann fatale Folgen für das investierte Kapital haben.