Schlagwort: Riedholz

  • Pensionskasse der UBS steigt in Halter-Projekt ein

    Pensionskasse der UBS steigt in Halter-Projekt ein

    Die Pensionskasse der UBS beteiligt sich als neue Grundeigentümerin des Attisholz-Kernareals am Entwicklungsprojekt Attisholz in Riedholz. Laut einer Medienmitteilung der Halter AG umfasst dieses Kernareal eine Fläche von 73’000 Quadratmetern. Die restliche Fläche von 420’000 Quadratmetern verleibt im Besitz von Halter. Das Schlieremer Immobilienunternehmen wird das Areal in den kommenden Jahren etappenweise transformieren und dabei verschiedene Bauprojekte realisieren. „Bis zur Fertigstellung wird dieser Teil des Areals rund 740 Wohnungen mit 1250 Bewohnerinnen und Bewohnern Platz bieten. Gleichzeitig entstehen mehrere Hundert neue Arbeitsplätze”, heisst es zu den Zielen des Projektes.

    Für das Vorhaben ist ursprünglich eine Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen Kanton Solothurn, Gemeinde Riedholz und der Halter AG abgeschlossen worden. Diese ist nun um die Pensionskasse der UBS erweitert worden. „Der Einstieg der Pensionskasse der UBS unmittelbar nach Rechtskraft der Nutzungsplanung ist ein starkes Commitment für das Attisholz-Areal und damit auch für die Region Solothurn als attraktiver Wohn-, Arbeits- und Lebensraum”, wird Andreas Campi zitiert, Geschäftsführer von Halter Entwicklungen.

    Gemeinde und Kanton zeigen sich über den Einstieg der Pensionskasse der UBS ebenfalls erfreut. Sandra Morstein, Gemeindepräsidentin von Riedholz, sieht dadurch die „vertrauensvolle und beständige Zusammenarbeit“ aller Partner gestärkt. „Für den Kanton Solothurn ist die nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Attisholz-Areals ein zentrales Anliegen”, heisst es von Regierungsrätin Birgit Wyss. „Das Investment der Pensionskasse der UBS stellt ein wichtiges Signal für den Kanton Solothurn als Investitionsstandort dar.”

  • Pläne für das Attisholz-Areal werden ausgestellt  

    Pläne für das Attisholz-Areal werden ausgestellt  

    Für die Gestaltung des Attisholz-Areal in Riedholz ist ein Wettbewerbsverfahren für Landschaftsarchitekten durchgeführt worden. Laut Medienmitteilung der Halter AG sind aus den sechs eingereichten Projekten jene ausgesucht worden, die weiterverfolgt werden sollen. Der Schlieremer Baukonzern ist Grundeigentümerin des Areals. Die Projekte werden nun dem Publikum vorgestellt. Die Ausstellung öffnete am Donnerstag, 19. Mai, um 17 Uhr im Gebäude der Eindampfanlage. Die Ausstellung bleibt geöffnet bis zum 2. Juni.

    Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hatte die Nutzungsplanung für das Attisholz-Areal in Riedholz im Dezember genehmigt. Auf der Projektseite von Halter heisst es zu dem Projekt, während 130 Jahren sei auf dem Areal industriell Zellulose produziert worden. Seit Ende 2016 arbeite die Halter AG mit der Standortgemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn daran, das Areal einer neuen Nutzung zuzuführen.

    An dem jetzt durchgeführten Wettbewerb nahmen sechs Teams unter der Leitung von Landschaftsarchitekturbüros teil. Im Programm wurde das Schaffen einer zukunftsfähigen und wandelbaren Grundlage für die Entwicklung eines Lebensraums für alle Nutzer als Kernaufgabe formuliert. Ziel war es, die grösstenteils öffentlichen Freiräume auf dem Arealteil Ost detailliert zu gestalten.

    Das Beurteilungsgremium bestand aus Expertinnen und Experten für Landschaftsarchitektur und Städtebau, Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde Riedholz, dem Amt für Raumplanung des Kantons Solothurn und der Grundeigentümerin Halter AG. Das Gremium hat einstimmig die Studie von DnD Landschaftsplanung ZT Wien und Freimüller-Söllinger Städtebau ZT Wien zur Weiterbearbeitung empfohlen.

  • Halter AG kann Projekt Attisholz-Areal realisieren

    Halter AG kann Projekt Attisholz-Areal realisieren

    Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat die Nutzungsplanung für das Attisholz-Areal in Riedholz genehmigt. Der Beschluss sichere die Weiterentwicklung des Areals in den nächsten 25 Jahren, heisst es in einer Medienmitteilung des Schlieremer Baukonzerns Halter AG. Auf der Projektseite von Halter heisst es zu dem Projekt, während 130 Jahren sei auf dem Areal industriell Zellulose produziert worden. Seit Ende 2016 arbeite die Halter AG mit der Standortgemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn daran, das Areal einer neuen Nutzung zuzuführen.

    Die jetzt genehmigte Nutzungsplanung wurde von 2018 bis 2019 in einer Planungsgruppe der Gemeinde, des Kantons und der Halter AG erarbeitet. Nach der Vorprüfung, dem Mitwirkungsverfahren und der Auflage der Nutzungsplanung von 2020 bis 2021 überwies die Gemeinde Riedholz laut der Halter-Mitteilung das Dossier im Juni 2021 an den Kanton Solothurn. Der Beschluss des Regierungsrats schaffe nun die planungsrechtliche Grundlage für eine neue Zonenordnung, sowie Zonen- und Erschliessungsplan, um aus dem Areal einen Lebensraum für Wohnen, Arbeiten und Freizeit zu entwickeln.

    Es sei wichtig, dass „die Bevölkerung hinter dem Projekt steht und die Auswirkungen für die Gemeinde in sozialer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht tragbar sind“, wird die Riedholzer Gemeindepräsidentin Sandra Morstein zitiert. „Deshalb wurde grosser Wert auf die Information und Mitwirkung der Bevölkerung sowie die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Halter AG bei der Planung und Entwicklung der gemeinsamen Zielsetzungen gelegt.“

    Ergebnisse einer Studie von Landschaftsarchitekten zum Freiraum werden im Februar vorliegen. Die Planung der Infrastrukturanlagen für den öffentlichen Verkehr und Gemeindebauten wie Schule und Kita ist in Vorbereitung.

  • Neuen Lebensraum schaffen

    Neuen Lebensraum schaffen

    Das Attisholz-Nord-Areal ist sehr gross und verfügt über wuchtige Industriebauten aus vergangen Zeiten. Während 130 Jahren wurde auf dem Attisholz-Areal industriell Cellulose produziert. In den kommenden 20 Jahren soll aus dem Gebiet ein lebendiger Ort für Wohnen, Arbeiten, Gewerbe, Bildung, Forschung, Leben, Erleben und Geniessen entstehen. «Es werden sich Angebote für sämtliche Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen in
    allen Lebensphasen finden», sagt Andreas Campi von der Immobilienentwicklerin Halter AG. «Das Areal birgt ein riesiges Entwicklungspotenzial für die Realisierung eines neuen Lebensraums in einer intakten Landschaft mit vielfältigen Typologien, sanierten Fabrikgebäuden und Neubauten. Zudem ist die Stadt Solothurn mit ihrer hohen kulturellen Angebotsdichte in kurzer Distanz gelegen.»

    Die einstigen Fabrikhallen können als Event-Location genutzt werden.

    Baustart im Herbst 2023
    Gerade eben wurde die öffentliche Auflage der Nutzungsplanung abgeschlossen. Als nächster Planungsschritt werden Studienaufträge durchgeführt, welche die Grundlage für den nachfolgenden Gestaltungsplan sowie das Baubewilligungsverfahren bilden. Faktisch hatte die Pandemie keine Auswirkungen auf die Planung: «Da wir entsprechende Informationen digital und online zur Verfügung gestellt haben, konnte die Planauflage wie ursprünglich terminiert stattfinden. Video-Präsentationen haben eine umfassende Information möglich gemacht. Dies war auch dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Riedholz möglich.» Geplanter Baustart für die erste Etappe ist nun im Herbst 2023.

  • Attisholz-Areal:  Eine der grössten Industriebrachen der Schweiz

    Attisholz-Areal: Eine der grössten Industriebrachen der Schweiz

    Die ehemalige Fabrik liegt am Aare­ufer, und die imposanten Hallen befinden sich direkt am Fluss. Heute gilt das Attisholz-Areal als eine der grössten Indust­riebrachen, respektive Entwicklungsgebiete, in der Schweiz. Mit seinen 110 Hektaren entspricht es einer Fläche von rund 150 Fussballfeldern.

    Die durch die Grösse und Wucht der Bauten beeindruckende Erscheinung der Industrieanlage soll bewahrt und in die Zukunft übertragen werden, denn sie zeuge von einer wichtigen, wenn auch vergangenen Epoche, ist auf der Projektseite der Halter AG zu lesen. Das Konzept Tabula rasa funktioniere hier nicht – die Mauern, Gassen und Plätze bergen zu viel an Geschichte und Erinnerungen, betonen die Projektinvolvierten. Deshalb werde das Areal im Laufe der kommenden Jahre langsam, aber stetig belebt.

    Und so sieht die Zukunft aus: Auf dem Areal sind bis 2045 1200 Wohnungen für 2400 Personen und 1500 Arbeitsplätze in Bereichen wie Dienstleistungen, Gewerbe und Gastronomie geplant. Dieses Areal sei einzigartig, und dank der Insellage habe man Freiheiten, die in einer Stadt unmöglich wären, wird Andreas Campi, Leiter Entwicklungen bei Halter, in der Neuen Zürcher Zeitung zitiert.

    Bevor tatsächlich mit dem Bau begonnen werden kann, muss die Nutzungsplanung bewilligt werden. Geplant ist, dass Halter im Kern des Areals bauen wird mit dem Ziel, dieses in den nächsten zwanzig bis dreissig Jahren sanft zu öffnen, aber stetig zu beleben und umzunutzen. Halter geht davon aus, dass ab 2024 die ersten Bewohner auf dem Attisholz-Areal ihre Wohnungen beziehen können.

    Die Entwicklung des Areals erfolgt in Etappen. Auf der gegenüberliegenden Flussseite, wo früher das Holzlager war, hat der Kanton diesen Sommer einen Uferpark eröffnet. Kostenpunkt: Rund sechs Millionen Franken. Der industrielle Teil wurde nicht abgerissen sondern in einen Spielplatz, einen begehbaren Teich sowie ein Partylokal im Untergrund der Halle umgewandelt, um nur einige Beispiele zu nennen. Eine Halle dient den Junioren des nahen Golfclubs als Trainingslokal, in einer anderen Halle lagern Requisiten des Theaters Biel Solothurn. Bis der Vorhang für die neue Stadt im Grünen fällt, stehen noch viele Entscheide an. ■