Schlagwort: Rigips

  • Flughafenregion Zürich – Digitalisierung und Entwicklung

    Flughafenregion Zürich – Digitalisierung und Entwicklung

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    Das Event wurde von Monika Schärer moderiert, welche die Gäste souverän durch den Nachmittag führte. Nach einer kurzen Begrüssung wurden Arun Banovi, Inhaber immo!nvest/immoTable und Christoph Lang, Geschäftsführer der FRZ Flughafenregion Zürich kurz über die Wirstchaftsregion und den Zusammenhang mit dem immo!nvest ausgefragt.

    Ergänzend dazu hielt Fabian Streiff von der Standortförderung Zürich das erste Referat und stellte die Region genauer vor. Draus ging hervor, dass der Kanton Zürich ein global bedeutender Hub für künstliche Intelligenz (KI) ist. Er stellte uns auch die Innovationhubs der Flughafenregion Zürich vor, dazu gehören das Digital Health Center (Bülach), The Circle (Kloten) und der Innovationspark Zürich (Dübenorf).

    Als zweiter Referent brachte uns Hans Egloff, Präsident der HEV Schweiz das Thema Digitalisierung in der Immobilienbranche näher. Mit verschiedenen Beispielen erklärte er die Chancen und die Risiken der Digitalisierung. Wie zum Beispiel, dass im elektronischen Grundbuch die AHV-Nummer als Personenidentifikator dient und dies ein grosser Kreis der Zugriffsberechtigten und somit auch ein grosses Missbrauchpotential mit sich bringt.

    Vor der Pause stellte und Tindaro Milone, Leiter Grossanlagen die EKZ vor und erzählte was im Energiebereich aktuell ist. So zum Beispiel die Ressourcenknappheit, der Klimawandel, die Politik und Kundenbedürfnisse. Anschliessend stellte er die Zukunft der Energie vor, es geht hauptsächlich darum zu Dekarbonisierung, zu Digitalisierung und zu Dezentralisierung. Natürlich ist die Nachhaltigkeit auch ein Thema das sehr aktuell ist und sie in Zukunft auch noch stark beschäftigen wird. Abgeschlossen hat er sein Referat mit dem Thema Stromspeicherung.

    Nach dem ersten Programmteil gab es eine Pause die bereits für die ersten Gespräche genutzt wurde. Dazu gab es kühle Getränke, erfrischende Früchte und feine Kuchen.

    Es folgte Dadvan Yousuf der uns seine Plattform „Dohrnii“ vorstellte, wo sich jedes spielerisch leicht Wisse über Kryptowährungen aneignen kann. Teil des Referats waren such der Dohrnii Markplace, der DHN Token und die Dohrnii DAO. Zum Schluss stellte er noch die Verbindung und Möglichkeiten zwischen Kryptowährungen und der Immobilienbranche her.

    Anschliessend kam Christoph Axmann, Chartered Surveyor MRICS bei Wüest Partner auf die Bühne. Mit Übersichten der Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung zeigte er die Nachfrage in der Region Glattal-Furttal auf. Dann zeigte er mit welchem Angebot Nachfragen gedeckt werden können. Daruter fallen die Investitionen, Mengen, das Angebot im Verhältnis zum Bestand und die Preise. Zum Schluss zeigte er das Entwicklungspotezial in der Flughafenregion auf.

    Als letzter Referent trat René Götz aus der Wirtschaftsförderung der Stadt Bülach hervor. Er stellte den Wirtschaftsstandort Bülach vor, zeigte die Positionierung, sprach über die Ziele und verfügbaren Entwicklungsflächen. Auch die Schlüsselbranchen der Region, die Flächenbedürnisse der Unternehmen sowie das Digital Health Center Bülach durften in der Präsentation nicht fehlen.

    Als krönender Abschluss kam die spannende Podiumsdiskussion mit Doris Meier (Gemeindepräsidentin Bassersdorf), Christoph Lang (Geschäftsführer der FRZ Flughafenregion Zürich), Fabian Streiff (Standortförderung Kanton Zürich) und Heinz Eberhard (Eberhard Unternehmungen).

    Beim Apéro mit köstlichen Häppchen und Glacé wurde fleissig Networking betrieben. Die Atmosphäre war sehr gut und gelassen. Vorallem als die Auslosung des Wettbewerbs anstand. Zu gewinnen gab es eine Reise zum Top of Europe – Jungfrau Joch mit Übernachtung und Dinner für 2 Personen. Gesponsort wurde dieser tolle Preis von eSMart, welche letztes Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feierten. Monika Schärer machte es spannend und übergab den Preis dem erfreuten Gewinner Markus Nussbaum.

    Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen Gästen und Referenten für den spannenden Nachmittag bedanken. Ein grosses Dankschön geht auch an die Eventalm für die tolle und flexible Organisation, die freundliche Bedienung und die guten Leckereien. Unsere Partner wollen wir aber auch nicht vergessen, ohne euch wäre so ein Anlass nicht möglich gewesen! Danke an EKZ, eternit, eSMART, Seitzmeir, Sunrise, SVIT Zürich, Rigips, PropTechMarket, Woonig und FRZ.

    Wir hoffen einige von Ihnen am 6. Oktober in Lausanne und am 24. November in Basel begrüssen zu dürfen. Bis dahin wünschen wir Ihnen einen schönen Sommer!

  • Damit Trockenbau die Nässe aushält

    Damit Trockenbau die Nässe aushält

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    Es ist buchstäblich eine Bieridee: Zwei Freunde plaudern am Feierabend über Garten, Grillieren und Gemütlichkeit. Eben wurde ein Stockwerk in einem Zweifamilienhaus erworben und das erste Kind geboren. Der existierende offene Unterstand würde wohl nicht mehr genügend Schutz bieten, um noch mehr Zeit im Garten zu verbringen. Reto Schär ist Gipsermeister, sein Gesprächspartner technischer Berater für Trockenbausysteme. Da kommt zusammen, was zusammenpasst.

    Der Platz war gegeben
    Das Gelände des Bauernhofs bietet die nötige Freifläche für ein stattliches Gartenhaus, und zwar auf der Betonplatte, wo einst der Misthaufen dampfte. Aus einer schon recht konkreten und vermassten Handskizze werden allmählich Baupläne für den 5 x 5 Meter grossen Raum mit Pultdach. Das Ganze steht 10 cm erhöht auf Schwerlastkonsolen, damit die Unterbodenisolation Platz hat. Schliesslich will man sich – auch wenn nicht geheizt wird – an kühleren Tagen wohl fühlen.

    Komplett aus Gipsers Hand
    Die Systemwahl ist natürlich kein Zufall. Dank der Verwendung von Rimodul®, Glasroc X, Habito, Rigiton® Ambiance und passendem Zubehör kann der Bauherr, Projektleiter beim ausführenden Gipsereiunternehmen, sein Gartenhaus vom ersten Profil bis zur obersten Putzschicht selber realisieren. Ausschlaggebend für diesen Lösungsweg war tatsächlich die neue vliesarmierte Glasroc X Gipsplatte von Rigips®, denn dank der geringen Wasseraufnahme und integriertem UV-Schutz kann sie auch dort eingesetzt werden, wo Gipsbauplatten bisher nicht hingehörten: Im Aussenbereich. Als Unterkonstruktion kommt das RiModul® Stahl-Leichtbausystem zum Einsatz, welches äusserst leicht ist aber dennoch eine voll tragende Funktion erfüllt. Damit lassen sich formstabile, sprich begeh- sowie belastbare und somit auch freistehende Bauten errichten. Das System basiert auf dem Prinzip der Vorfertigung, wodurch sich die gesamte Bauzeit um bis zu 60% verkürzen lässt.

    Die vorgefertigten RiModul®-Elemente werden nach einem Montageplan zusammengebaut.

    Verarbeiten wie gewohnt
    Die Vor-Ort-Montage der Stahlprofile erfolgte nach dem «Bausatz-Prinzip». Anschliessend beplankte das Gipserteam die Tragkonstruktion auf der Aussenseite mit der Rigips Glasroc X, wobei die Hohlräume im Stahlrahmen im Nachgang mit Mineralwolle gedämmt wurden. Die gesamte Aussenhaut, auch Fensterleibungen und Dachuntersichten, wurden so ausgeführt. Alle Plattenstösse sowie Eckausbildungen wurden mit dem witterungsresistenten, überputzbaren Glasroc X Fugenband abgeklebt. Somit war eine schlagregendichte Oberfläche bis zur weiteren Bearbeitung gewährleistet.

    Schutz gegen alle Wettereinflüsse
    Rigips® Glasroc X ist eine vliesarmierte Gipsplatte vom Typ GM-FH1 mit äusserst geringer Wasseraufnahme. Selbst eine kurzzeitige direkte Bewitterung kann ihr nichts anhaben; Wasser, das bei Frost gefrieren könnte, gelangt gar nicht erst in die Platte. Da Gipsplatten bei zu hohen Temperaturen ihre Festigkeitseigenschaften verlieren können, ist für Aussenwände mit Rigips® Glasroc X der Hellbezugswert der Oberflächenbeschichtung mit >20 festgelegt. Farbtöne in diesem Bereich haben sich in Langzeittests bewährt; so gestaltete Fassaden bleiben bei richtiger Wartung und Pflege dauerhaft schadensfrei.

    Bei richtiger Anwendung richtig stark
    Die Rigips® Glasroc X hält bei korrekter Planung und Ausführung dank Vorbemessungstabellen selbst schwersten Stürmen stand.

    Mit der Bekleidung durch Rigips® Glasroc X bleibt die Statik der Konstruktion auch unter Brandeinwirkung erhalten. Dank hervorragenden feuerhemmenden Eigenschaften der Gipsplatten können Rigips Aussenwandsysteme eine Feuerwiderstandsdauer von bis zu 90 Minuten auch für tragende Bauteile leisten. Systemaufbauten mit Glasroc X erreichen ausserdem eine erhebliche Reduktion der Schallübertragung.

    Komplett mit Rigips® Glasroc X beplankt, ist das Gartenhaus gegen Wind und Wetter, Brand und Schall optimal geschützt.

    Innen kommt die Alleskönnerin
    Mit der Wahl von Rigips® Habito H behält sich der Bauherr alle Optionen offen. Die Platte verfügt über einen wesentlich dichteren Gipskern, der mit einer speziellen Formulierung versetzt ist. Er verleiht der Platte einen hohen Oberflächenhärtegrad, macht sie stossfest und ermöglicht eine Tragkraft bis zu 30kg pro Schraube. Schär ist nun völlig frei, die Innenwände mit allerlei Nützlichem und Dekorativem zu behängen, und zwar ohne Bohrer, Dübel und Holzeinlage. Einfach Spanplattenschraube eindrehen – und fertig. Die abgehängte Akustikdecke besteht aus einem Doppelrost und Rigiton®  Ambiance Lochplatten, die mit der Primeline-Technik ausgeführt sind. Da darf es also ruhig einmal etwas lauter werden bei der Gartenparty mit Freunden und Kindern.

    Staubfrei schneiden wie gewohnt
    Reto Schär, selber gestandener Gipsermeister, wollte kein Holzhäuschen aus dem Katalog. Die Idee mit RiModul® und der neuen Glasroc X hat ihm sofort zugesagt: «Genau die richtige Lösung für ein richtiges Gartenhaus. Das Beste an der Platte ist, dass man sie ohne Maschine und wie jede Gipsplatte mit dem Cutter schneiden kann, sehr effizient und ohne Staubbildung. Erstaunlich, was wir hier draussen mit Systemen umgesetzt haben, die bisher dem Innenausbau vorbehalten waren!»

    Das Gartenhaus von Reto Schär in Inkwil BE ist von A bis Z mit Trockenbausystemen erstellt.

    Mehr Informationen über Rigips® Glasroc X finden Sie hier: https://www.rigips.ch/de/produkte/rigips/glasroc-x

  • Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Die Symbiose von Stahl- und Trockenbau

    Der Trockenbauer war gefordert: Es sollten eine umfangreiche Elektro- und Lüftungsinstallation sowie eine Sprinkleranlage integriert werden. Ebenfalls war ein Brandschutzwert von REI60 verlangt. Da er bereits eine Produktschulung bei der Rigips AG abgeschlossen und er die Vorteile des neuen Systems kannte, war der Fall klar: RiModul®. Der Architekt war ebenfalls schnell überzeugt: «Wir hatten auch die Variante Holz geprüft, aber wir stiessen bei den Spannweiten an Grenzen und hätten den Brandschutz nicht erfüllt», sagt Peter Fässler von MFW Architekten. Ausserdem bringen die schlanken Wandkonstruktionen mehr Nutzfläche.

    Begehbare Raum-in-Raum-Lösung
    Coop hatte sich schon länger mit dem Gedanken befasst, einen komfortablen Aufenthaltsraum für seine Mitarbeitenden zu bauen. Dafür bot sich ein zum Regallager hin offener, gut 5 Meter hoher Raum an, eine Art Galerie, wo sich angrenzend auch andere Räume befinden. Er wäre aber viel zu gross gewesen, mit seinen Mauern aus Kalksandstein nicht behaglich und nicht geheizt. Eine Raum-in-Raum-Lösung bot sich also an, die schnell, ohne viel Dreck, aber unter Einhaltung aller Statik- und Brandschutzanforderungen realisiert werden konnte. Weil die Montage bei laufendem Betrieb des Hochregallagers erfolgte, musste alles gut vorbereitet sein und schnell gehen.

    Nur einen halben Tag für die Unterkonstruktion
    Wie bei allen Bausystemen mit hohem Vorfertigungsgrad waren genaue Plandaten und die fehlerfreie Übermittlung an den Hersteller entscheidend. Sämtliche Stahlprofile wurden auf Mass geschnitten und bereits mit den Schraub- und Stanzlöchern versehen, zur Erleichterung der Vor-Ort-Montage. Die einzelnen Profile konnten anhand von Nummern und einem Montageplan effizient zusammengeschraubt werden. Die ganze Konstruktion bringt dank der entsprechenden Beplankung eine Brandschutzleistung von REI60. Gipserunternehmer Hansjörg Alder war begeistert: «In nur einem halben Tag stand die Stahlkonstruktion im Verteilzentrum, und innerhalb von drei Tagen war sie beplankt und ausbaufähig.» Dem stilvollen Raum und seiner Aufenthaltsqualität merkt man nicht an, dass er quasi als Bausatz angeliefert und innert kürzester Zeit aufgebaut wurde.

    Wie Leichtbau, einfach viel stabiler
    RiModul® ist eigentlich nichts anderes als Leichtbau mit stärkeren Profilen. Sie erzielen ein bestmögliches Verhältnis der Festigkeit zum Gewicht, was unter anderem zu formstabilen Konstruktionen – sprich begeh- und belastbaren Decken mit zusätzlicher Nutzfläche – und erhöhtem seismischen Widerstand (Erdbebensicherheit) führt. Und das System basiert auf dem Prinzip der Vorfertigung, wodurch sich die gesamte Bauzeit um bis zu 60% verkürzen lässt. RiModul® Stahl-Leichtbausysteme haben auch erheblich geringere Lasten auf den Fundamenten zur Folge als herkömmliche Bauweisen. Komplexe Objekte im Neu- und Umbau lassen sich damit sicher, wirtschaftlich und mit beinahe unbegrenzter gestalterischer Flexibilität realisieren. Besonders geeignet sind die RiModul® Stahl-Leichtbausysteme für Aufstockungen, Erweiterungsbauten und, wie im Fall von Coop, Raum-in-Raum-Konstruktionen. Sinnvoll ist ihr Einsatz auch als Aussenwandsystem zur Ausfachung in Hybridbauten.

    In Einzelteilen, vorgefertigt oder vormontiert
    Die Kunden können aus drei Vorfertigungsstufen wählen, nach der die Lieferung erfolgen soll. RiModul® flat bestellt man, wenn man die Einzelteile wünscht und selber zusammenbauen will. Die Profile werden nach der Bearbeitung nummeriert und pro Wand- oder Deckenelement gebündelt angeliefert. Mit Hilfe eines Montageplans lassen sie sich auf der Baustelle oder in einem Zwischenlager einfach zusammenbauen. Bei RiModul® frame werden die Profile im Produktionswerk zu Rahmenelementen vormontiert und so auf die Baustelle geliefert. Beplankung und Dämmung erfolgen anschliessend bauseits. Bei RiModul® frameX schliesslich werden die Rahmenelemente bereits mit hochwertigen Platten beplankt. Es empfiehlt sich, die Wahl des Vorfertigungsgrades objektspezifisch und bereits in der Planungsphase zu treffen. Rigips entwirft, basierend auf den Plänen der Kunden, das Projekt in 3D und erstellt eine statische Dimensionierung und Bemessung. Dazu gehört insbesondere auch die Definition der Verbindungs- und Knotentechnik für die kaltgeformte Stahlstruktur. Auf Basis dieser Unterlagen entstehen die Pläne für die Produktion im Werk.

    Erfahren Sie mehr über RiModul®

  • Das Hotel im Einkaufscenter  Wenn Konstruktion und Nutzung dank Trockenbausystemen von Rigips übereinstimmen.

    Das Hotel im Einkaufscenter Wenn Konstruktion und Nutzung dank Trockenbausystemen von Rigips übereinstimmen.

    Das 3-Sterne-Hotel bietet 80 Zimmer. Es verfügt über einen Frühstücksraum, eine Bar und eine Lounge. Die Gäste gelangen über eine Passarelle direkt ins Perry Center und können dort einkaufen sowie das weitere Angebot an Gastronomie und Meetingräumen nutzen. Angesprochen werden vor allem Geschäftsleute, die in der Region zu tun haben und eine Unterkunft für eine oder mehrere Nächte an dieser verkehrstechnisch zentralen Lage suchen.

    Die bauphysikalischen Möglichkeiten des Gipstrockenbaus
    Ein Hotel muss vor allem zwei Anforderungen erfüllen: Ruhe und Sicherheit für seine Gäste. Die Ruhe wird nicht zuletzt durch gute Bauqualität ermöglicht, wobei Gipstrockenbausysteme den herkömmlichen Bauweisen in nichts nachstehen, im Gegenteil. Im Holiday Inn Express spannt sich unter anderem eine 350 m2 Rigiton® Ambiance Akustiklochdecke von Rigips in gut fünf Metern Höhe über das gesamte Erdgeschoss mit Reception, Lobby, Bar sowie Frühstücks- und Selbstbedienungsbereich. Die Löcher unterschiedlicher Grösse (Ø 8, 15 und 20 mm) absorbieren den Schall und sorgen für ein angenehmes akustisches Raumgefühl. Über den Tischen des Frühstücksraums ist eine langgezogene Holzlamellendecke eingebaut, die zu schweben scheint. Sie ist mittels Gewindestangen an den Megastil®-Spezialprofilen von Rigips montiert, mit denen die Deckenunterkonstruktion in diesem Abschnitt verstärkt wurde.

    In Ruhe und Sicherheit schlafen
    Die Trennwände zwischen den einzelnen Zimmern bestehen aus doppelt beplankten Rigips® Doppelständerwänden aus 12,5-mm-Gipsbauplatten mit einer Wandstärke von 205 mm und einem Schalldämmwert von 65 dB. Diese Konstruktionen sind hochwertiger und dennoch rationeller zu erstellen als Beton- oder Backsteinwände. Und vor allem sind sie einfach versetzbar, sollten sich einmal die räumlichen Bedürfnisse ändern. Die Korridorwände sind mit Vorsatzschalen aus Gipsplatten schall- und brandschutztechnisch optimiert, vor allem im Bereich der Schachtwände, in denen die haustechnischen Installationen geführt werden.

    Standardisierte Systeme mit geprüften Leistungswerten
    Rigips verfügt mittlerweile über einen Katalog von Hunderten von geprüften Standardkonstruktionen für Wände, Decken und Bekleidungen. Deren Schall- und Brandschutz-, aber auch statische und klimatische Eigenschaften variieren je nach Höhe, Aufbau und allenfalls der Kombination von Systemen untereinander. Deshalb ist es ratsam, schon in der frühesten Planungsphase mit Trockenbau-Fachleuten zu sprechen. Gerade bei grösseren Projekten kann das Key Project Management von Rigips, die Berater für Planer und Investoren, neben den relevanten Planungsgrössen für Wand-, Decken- sowie Bodenkonstruktionen auch Angaben zu Energieeffizienz, Ökobilanz und Feuchtigkeitsschutz liefern. Unter www.rigips.ch sind sämtliche Konstruktionsvarianten in einem übersichtlichen Systemfinder abrufbar. Die Systeme sind ausnahmslos gemäss den gültigen Normen (EN, SIA) resp. Institutionen (EMPA, VKF) geprüft und zertifiziert.

    Wenn sich die Raumbedürfnisse ändern
    In unserer schnelllebigen Gesellschaft ändern sich die Raumbedürfnisse stetig. Das kann auch in einem Hotel der Fall sein. Um langfristig attraktiv zu bleiben, muss eine Immobilie auf sich verändernde Bedürfnisse und Raumdimensionen reagieren können. Wenn in eine flexible Bauweise mit möglichst wenig tragenden Elementen investiert wird, sind unterschiedlichste Bedürfnisse bei Erstellung der Immobilie, aber auch Veränderungen innerhalb der bestehenden Gebäudehülle mit geringem Kosten- und Zeitaufwand realisierbar. Rigips®- und Alba®-Trockenbausysteme bieten maximale Planungs- und Nutzungsfreiheit. ■

  • Mehr Nutzungsflexibilität im Wohn- und Arbeitsraum

    Mehr Nutzungsflexibilität im Wohn- und Arbeitsraum

    So schnell wie sich Lebensbedingungen verändern, wandelt sich auch der Immobilienmarkt. Steigende Haushaltseinkommen führen zu höheren Ansprüchen an den Wohnraum und die Wohnqualität. Senioren behalten länger ihre Wohnungen, gleichzeitig beziehen junge Menschen in Ausbildung immer früher eigenen Wohnraum. Neben immer mehr Einzelhaushalten finden sich auch Haushalte mit Patchwork-Familien oder Wohngemeinschaften. Während im Jahr 1919 der durchschnittliche Wohnflächenbedarf pro Kopf bei 12 m2 lag, betrug er im Jahr 2000 bereits 40 m2. Durch diese veränderten Bedingungen ist der Wohnflächenbedarf in der EU und in anderen Industrieländern in den letzten 90 Jahren ständig gestiegen und wird – so die Prognosen – bis 2030 auch weiter steigen.

    Der Wohnungsbau ist im Wandel
    Es wird deutlich, dass eine für alle Lebensabschnitte geeignete Wohntypologie nicht mehr existiert und Gebäude an die sich ständig ändernden Anforderungen anpassbar sein müssen. Der Wohnungsbau von heute kann nicht mehr auf die reine Grundversorgung mit Wohnraum abzielen, sondern muss den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Die veränderten Bedürfnisse haben jedoch auch Einfluss auf den Umbau und die Sanierung bestehenden Wohnraumes, denn ein Grossteil des Bestandes ist älter als 30 Jahre. Gerade solche Gebäude müssen aufwendig saniert werden, da Raumgrössen, Installationen, Sanitäreinrichtungen und Nebenräume nicht mehr den heutigen Standards entsprechen.

    Trend zur Durchmischung der Gebäudenutzung
    Heutzutage ist wieder ein Trend zu einer grösseren Durchmischung der Gebäudenutzung feststellbar, also eine Verflechtung und Überlagerung von verschiedenen Aktivitäten am selben Ort. Die klassischen Trabantensiedlungen, in denen sich das Wohnen konzentriert, während das Arbeiten in der Stadt stattfindet, haben ausgedient. Abgesehen vom hohen Pendleraufkommen führte diese einseitige Nutzung zu am Morgen verwaisten Wohnsiedlungen und am Abend ausgestorbenen Innenstädten. Aus diesem Grund sieht die Stadtplanung von heute hybride Nutzungskonzepte vor, bei denen eine Verquickung der Bereiche Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Kultur angestrebt wird.

    So werden zum Beispiel Einkaufszentren der ersten Generation zu hybriden Gebäuden mit Geschäften, Restaurants, Hotels und Kinos umgewandelt. Eine Erlebniswelt entsteht mit Vielfältigkeit und Abwechslung.

    Dieses Konzept der Nutzungsdurchmischung erfordert eine zukunftsorientierte Planung und innovative Bauprodukte. Investoren sind mit einer stark wachsenden Nachfrage nach individualisierten Wohnräumen und nach Wohntypologien, die für unterschiedliche Lebensabschnitte passen, konfrontiert und müssen stärker gezielt auf Kunden eingehen, die ihren Wohnraum mitgestalten möchten.

    Flexible Veränderung der Raumdimensionen
    Besonders in den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Gebäuden, die eine grösstmögliche Flexibilität hinsichtlich Nutzung, Umnutzung und Veränderung der Raumdimensionen bieten.
    Die Schweizer Kundschaft will sowohl im Privatbereich als auch in der Arbeitswelt die Möglichkeit haben, Räume individuell aufzuteilen. Um langfristig attraktiv zu bleiben, muss eine Immobilie auf diese Bedürfnisse reagieren können.

    Wenn von Beginn weg in eine flexible Bauweise mit möglichst wenig tragenden Elementen investiert wird, sind unterschiedlichste (Raum-)Bedürfnisse, bei Erstellung der Immobilie aber auch Veränderungen innerhalb der bestehenden Gebäudehülle mit geringem Kosten- und Zeitaufwand realisierbar. Vor allem im Bereich des Innenausbaus bietet der Einsatz von Rigips®- und Alba®-Trockenbausystemen genau diese maximale Planungs- und Nutzungsflexibilität. ■

  • Die Digitalisierung kommt in Fahrt

    Die Digitalisierung kommt in Fahrt

    Mit den Fortschritten der Technologie und aufgrund sich wandelnder Bedürfnisse der Gesellschaft erhöhen sich die Ansprüche an das Bauen. Investoren und Bauherren, Behörden, Planer, Generalunternehmer und die Gebäudenutzer selber verlangen maximale Transparenz bezüglich Wirtschaftlichkeit, Komfort, Ökologie und Nachhaltigkeit.

    BIM als zentraler Faktor
    Doch was heisst das nun für die Praxis von Planern und Unternehmern? Eine zentrale Rolle kommt dem «Building Information Modeling BIM» zu. BIM ist eine Methode zur Entwicklung von virtuellen 3D-Gebäudemodellen, sogenannten BIM-Objekten, die auf sämtlichen Informationen basieren, die während des Lebenszyklus eines Bauwerks entstehen. Durch diese grosse Informationsmenge weisen die intelligenten BIM-Objekte ein umfassendes Wissen bezüglich Konstruktionsdetails, Produktdaten, Prüfberichte im Bereich Schall- und Brandschutz oder auch Nachweise zu Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit auf.

    Die Prüfsoftware kann das Regelwerk jedes Bauteiles kontrollieren und dem Planer allfällige Friktionen aufzeigen. So können Fehler bei der Wahl der Konstruktionen frühzeitig erkannt und korrigiert werden. Weil BIM die Zukunft gehört, betrifft diese Methode alle, die mit dem Bau und Ausbau von Gebäuden zu tun haben.

    Vorbildliche Daten für den Gips-Trockenbau
    Grundvoraussetzung zur Anwendung der BIM-Methode sind umfassende Datenbanken, über welche alle Beteiligten im richtigen Zeitpunkt auf die richtige Information zugreifen können. Im Bereich der Bauprodukte und -systeme müssen diese Informationen von den Herstellern aufbereitet und auf verschiedensten Kanälen für die Planung, den Bau und Betrieb zugänglich gemacht werden – so wie es zum Beispiel die Rigips AG, Schweizer Pionier der Trockenbauweise, vormacht. Ihr Internet-Auftritt unter www.rigips.ch erfüllt die heutigen Anforderungen an konventionelle Ausschreibungen ebenso wie diejenigen an die Arbeit mit BIM.

    Herzstück ist dabei eine dynamische System­ suche, welche mit allen benötigten technischen und ökologisch relevanten Informationen sowie mit der Bauteil-, Material- und Produktdatenbank von «buildup» und für Nachhaltigkeitsnachweise mit dem elektronischen Bauteilkatalog von eco-bau verknüpft ist. Das ermöglicht eine intuitiv geführte Arbeit bei der Systemauslegung, der Planung und Ausschreibung.

    BIM-Dateien auf «buildup»
    Rigips hat die Produktinformationen und -deklarationen sowie die skalierbaren CAD-Zeichnungen für über 8000 System-Dateien (IFC Datensätze) auf der SwissBIMLibrary bei «buildup» hinterlegt. Diese sind auf buildup.ch und über die Unternehmensweb­site rigips.ch für alle Projektbeteiligten ab­rufbar und können direkt in die 3D-Gebäude­module und Pläne integriert werden. Paul Curschellas, Chief Innovation Officer bei buildup AG, lobt diese Pionierleistung mit fol­genden Worten: «Rigips leistet auf dem Gebiet des BIM vorbildliche Arbeit. Das unterstützt die digitalisier-
    te modellbasierte Zusammenarbeit für alle Beteiligten bei Planung, Bau und Betrieb.» ■