Schlagwort: Romande Energie

  • Partner wollen Wasserstoff in den Gebäudesektor bringen

    Partner wollen Wasserstoff in den Gebäudesektor bringen

    Romande Energie, GreenGT sowie die Nomads-Stiftung und die Realstone Group spannen zusammen, um lokalen Wasserstoff in der Energieversorgung des Immobiliensektors einzusetzen. Im Rahmen eines Projekts namens Aurora wollen die Westschweizer Partner dafür nötige Lösungen entwickeln.

    Aurora soll verschiedene Aspekte der Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff umfassen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Ziel sei es, integrierte Lösungen wie die Wasserelektrolyse oder die Brennstoffzelle in bestehende Systeme wie die Photovoltaik und die Batteriespeicherung einzuführen.

    Das gemeinsame Projekt soll mehrere Jahre dauern. Zunächst ist die Modellierung, dann die Installation der entwickelten Systeme in mehreren Gebäuden vorgesehen. Danach sollen die Entwicklungen vermarktet werden.

    Die Nomads-Stiftung ist eine private, gemeinnützige Stiftung, welche multidisziplinäre Zusammenarbeit fördert. GreenGT ist in der Wasserstofftechnik tätig und bietet auch Beratungen an. Die Realstone Group ist ein Spezialist für kollektive Immobilienanlagen. Romande Energie ist ein Energieversorger, der auf erneuerbare Energien setzt.

  • Nyon baut Fernwärmenetz

    Nyon baut Fernwärmenetz

    Die Nyoner Stadtwerke und Romande Energie gründen das Gemeinschaftsunternehmen thermorésÔ Nyon SA. Dieses soll in der Stadt am Genfersee ein Fernwärmenetz errichten, an das bis zu 130 Gebäude angeschlossen werden können, schreiben die Stadt und der Waadtländer Energieversorger in einer Mitteilung.

    Das Netz soll zu 85 Prozent mit Holzschnitzeln aus der Region beheizt werden. Nur zu Spitzenzeiten im Winter soll auch Erdgas oder Biogas eingesetzt werden. Die Initianten rechnen mit einer Verringerung des CO2-Ausstosses um mehr als 7000 Tonnen.

    Die Stadtwerke und Romande Energie arbeiten bereits jetzt im Rahmen des Projekts EnergeÔ zusammen. Dieses soll die Nutzung der Erdwärme aus mittlerer Tiefe vorantreiben. Diese Erdwärme soll künftig auch im neuen Fernwärmenetz genutzt werden können.

  • Romande Energie will Sanierungen beschleunigen

    Romande Energie will Sanierungen beschleunigen

    In der Schweiz werden jährlich weniger als 1 Prozent des Gebäudeparks energetisch saniert. Romande Energie will diesen Anteil im Kanton Waadt steigern. Dazu lanciert er laut einer Mitteilung das Programm Commune Rénove. Der Energieversorger begleitet im Rahmen des Programms die einzelnen Sanierungsprojekte Schritt für Schritt. Er tritt dabei als Ansprechpartner für alle Beteiligten auf, für die Eigentümer und Verwaltungen ebenso wie für die Handwerker und die Behörden.

    Das Programm baut auf den Erfahrungen des Projekts Onex-Rénove auf. Die Genfer Gemeinde Onex hat dieses Programm 2014 gestartet und konnte mit ihm die Sanierungsrate versiebenfachen.

    Romande Energie arbeitet für sein Programm mit dem Centre de Recherches Energétiques et Municipale in Martigny VS, mit dem Gebäudeenergiespezialisten Signa-Terra in Genf und mit Pierre Olivier zusammen. Der Berater für Energieprojekte war einer der Leiter von Onex-Rénove. „Die Sanierung des Gebäudeparks ist einer der Hebel zur Verringerung des CO2-Ausstosses“, wird Christian Petit, Generaldirektor von Romande Energie, in der Mitteilung seines Unternehmens zitiert.

    Der Bund und der Kanton Waadt unterstützen das Programm Commune Rénove. Zwei Gemeinden haben sich bereits für eine Teilnahme entschieden.

  • Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Kunden von Romande Energie können in eigene Solaranlagen investieren, ohne über ein eigenes Dach zu verfügen. Der Waadtländer Energieversorger will auf dem Bauernhof Petite Chamberonne von Bertrand Pittet in Etagnières eine Solaranlage von insgesamt 1700 Quadratmetern errichten, schreibt er in einer Mitteilung. Er ermöglicht es seinen Kunden, sich daran zu beteiligen. Im Gegenzug würde ihnen der entsprechende Anteil an der Produktion von Solarstrom auf dem Hof von ihrer privaten Stromrechnung abgezogen.

    Romande Energie will bis Frühjahr 2021 eine genügend grosse Zahl von Investoren für ihr Projekt Jardin Solaire – Sonnengarten – gewinnen. Die Anlage soll noch vor dem Sommer in Betrieb gehen.

    Der Waadtländer Energieversorger hat bereits im Dezember 2019 ein ähnliches Projekt in Mont-sur-Rolle lanciert. Dort beteiligten sich 37 Privatkunden am Jardin Solaire.

  • Romande Energie steigt in französische Windparks ein

    Romande Energie steigt in französische Windparks ein

    Romande Energie France und der Windparkentwickler Calycé Développement sind laut einer Medienmitteilung der Walliser Energieversorgerin eine Entwicklungspartnerschaft eingegangen. Damit erweitert Romande Energie ihr Portfolio für erneuerbare Energien in Frankreich um 15 Windparks. Sie übernimmt hohe Beteiligungen an ihnen. Die meisten befinden sich noch in der Planungsphase.

    Der Vertrag zwischen beiden Unternehmen sieht vor, dass Romande Energie an sechs Projekten im Frühstadium eine Beteiligung von 50 Prozent erwirbt. Bei sieben Projekten im Spätstadium wird sie die hundertprozentige Eignerin. An einem gesicherten Projekt übernimmt sie 80 Prozent. Calycé Développement wird alle Projekte bis zur Baureife verwalten. Einen bereits in Betrieb befindlichen Windpark kauft Romande Energie zu 100 Prozent.

    Seit 2013 hat die Romande Energie Gruppe eine Reihe von Wasser-, Solar- und Windkraftanlagen in Frankreich erworben. Damit ergänzte sie ihr Wasserkraftportfolio in der Westschweiz. Diese Investitionen dienten nach Unternehmensangaben der Diversifizierung sowohl ihrer Standorte als auch ihrer Energiequellen. Die Transaktion werde in den kommenden Wochen abgeschlossen.

  • Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie verstärkt seine Präsenz im Wallis. Wie der Waadtländer Energieversorger mitteilt, übernimmt er die Toutelec SA in Monthey. Der 1990 gegründete Installateur von Stromleitungen und Telefonanlagen ist ausser an seinem Hauptsitz auch mit Niederlassungen in Troistorrents und Vouvry im Unterwallis und in Ollon VD vertreten.

    Neu wird Toutelec Teil der Romande Energie Services SA. Die Dienstleistungstochter von Romande Energie ist ausser in der Waadt bereits in den Kantonen Genf und Freiburg vertreten und will ihr Angebot auf die gesamte Westschweiz ausweiten. Toutelec sei für seine Kompetenzen in den Bereichen Stromleitungen Telekommunikation und Sicherheit bekannt und gut im Unterwallis verankert, wird Alexandre Udry in der Mitteilung zitiert, bei Romande Energie Services für das Wallis zuständig. „Wir freuen uns darauf, künftig auf seine Professionalität rechnen zu können, um unsere Präsenz und unsere Kompetenzen in diesem Bereich zu stärken.“