Schlagwort: Rotkreuz

  • Smartconext zügelt in Innovationspark Suurstoffi

    Smartconext zügelt in Innovationspark Suurstoffi

    Die smartconext Group hat sich laut einer Medienmitteilung für eine Verlegung ihres Firmenstandorts von Baar auf das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz entschieden. Ab dem 1. August werde der Schweizer Marktplatz für Bau- und Immobilieninformationen vom Switzerland Innovation Park Central aus agieren.

    Auf dem ehemaligen Industriegebiet sind zahlreiche nationale und internationale Unternehmen, Institutionen, Start-ups ansässig. Auch die Hochschule Luzern hat dort einen Campus. Die Nachbarschaft zu renommierten Mietern verschiedener Branchen und die klimaneutrale Ausrichtung bietet gemäss eigener Angaben reichlich Entwicklungspotenzial für eine lebenswerte gebaute Umwelt.

    Smartconext verspricht sich von der Verlegung des Hauptsitzes Impulse und Synergien für künftige Aufgaben im Gebäude- und Energiesektor. Das auf intelligente, benutzerfreundliche und wertsteigernde digitale Produkte spezialisierte Unternehmen nimmt ein Angebot von Switzerland Innovation an, sich auf dem Campus einzumieten, der gemäss der „Open Innovation“-Philosophie auf eine Durchmischung verschiedener Branchenvertreter und Gruppen fokussiere. Der neue Mieter könne mit seinen Kernkompetenzen in der Bauindustrie am Ziel lösungsorientierter Innovationen mitwirken. „Die smartconext Group steht für Digitalisierung und Transformation in der Baubranche“, wird Dr. Maximilian Richter, Innovation Manager des Switzerland Innovation Park Central, zitiert.

  • Suurstoffi: Arealentwicklung mit Modellcharakter

    Suurstoffi: Arealentwicklung mit Modellcharakter

    «Die Suurstoffi bietet alles, was wir für unsere Arbeit benötigen. Hier bringt man uns nicht mehr so schnell weg», sagt Sanofi-Aventis-CEO Andrea Meyer. Ein schönes Kompliment für die Zug Estates, die in den letzten zehn Jahren in Rotkreuz ein Quartier entwickelt hat, das mit seiner Architektur, Begrünung und Energieeffizienz überzeugt. Das einst unattraktive Areal wurde neu belebt. «Die Gemeinde Rotkreuz hat eine ausgezeichnete Makrolage und ist mit dem öffentlichen Verkehr gut erschlossen», sagt Martin Jöri, Leiter strategisches Arealmanagement bei Zug Estates. «Das Areal liegt direkt neben dem Bahnhof, ist aber auch mit dem motorisierten Individualverkehr gut erreichbar. Das Quartier ist eine Art Dorf im Dorf, und der Campusgedanke ist omnipräsent.»

    Ein gesunder Mix
    Alles in allem schätzt Jöri den Mix aus Wohnen, Gewerbe, Forschung, Schule und Gastronomie. Auch die typische Quartierinfrastruktur mit einem Coiffeur oder Arzt gefällt ihm. Gemäss neustem Baustand ist das Areal praktisch fertiggestellt: «Ein Baufeld mit zwei Bürogebäuden (Suurstoffi S. 18/19) ist noch nicht entwickelt – die Baubewilligung ist jedoch vorhanden. Der Bau wird nachfragegerecht ausgelöst, wenn vorgängig ein ausreichender Vermietungsstand erreicht werden konnte.» Rückblickend erachtet Jöri das hohe Bautempo mit dem Ziel einer termingerechten Inbetriebnahme als grösste Hürde, die es zu nehmen galt.

    «Zero-Zero»-Ziel
    Die Suurstoffi geht mit einem vorbildlichen Energiekonzept neue Wege. Auf dem Areal bilden die solare Nutzung, mehrere dynamische Erdspeicher und ein Anergienetz die Basis zur Erreichung des Ziels «Zero-Zero». Das heisst: Das rund 165’000 Quadratmeter grosse Suurstoffi-Areal setzt auf CO2-Neutralität. Die Energie fürs Heizen und Kühlen wird durch Erdspeicher und Gebäudeabwärme generiert, Strom liefern verschiedene Solarstrom-Anlagen. Ziel ist die komplette Selbstversorgung mit Primärenergie für Heizung und Wasseraufbereitung. Es war just dieses ehrgeizige Energiekonzept, das Jöri am Bau besonders reizte: «Es handelt sich um eine zukunftsgerichtete Vision eines CO2-freien Quartiers mit möglichst viel Energie, die aus eigener Produktion bereitgestellt wird. Aber auch die Architektur ist toll. Hier findet sich kein Einheitsbrei. Jedes Baufeld weist eine abwechslungsreiche Gestaltung auf. Zudem legten wir viel Wert auf einen grünen und qualitativ hochstehenden Aussenraum.»

  • Bohrungen für Wärmeverbund Ennetsee beginnen

    Bohrungen für Wärmeverbund Ennetsee beginnen

    Der Bau der rund 6,5 Kilometer langen Wärmetransportleitung von Perlen nach Rotkreuz steht laut einer Medienmitteilung von WWZ in den Startlöchern. Sie ist Teil des Wärmeverbunds Ennetsee. Eine Herausforderung dieses Bauabschnitts stelle die grabenlose Unterquerung der Reuss und der Autobahn A14 dar. Dazu starte WWZ in diesen Tagen zwischen dem Sportplatz des Sportklubs Root LU und dem Gebiet Rütilöli in Inwil LU mit zwei Pilotbohrungen für Kunststoff-Schutzrohre. Offizieller Baubeginn sei Ende März, Anfang April.

    Der offizielle Baustart dieser Wärmetransportleitung von der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen nach Rotkreuz sei für diesen Frühling geplant. Dabei würden dann auch die Fernwärmerohre in die Schutzrohre unter der Autobahn A14 eingezogen. Nach Fertigstellung des Grossprojekts soll die Region jährlich rund 12’000 Tonnen CO2 einsparen.