Schlagwort: Russland

  • Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Der Verwaltungsrat von Holcim hat beschlossen, den Prozess zum Ausstieg aus dem russischen Markt einzuleiten. Wie es in einer  Mitteilung des Zuger Baustoffkonzerns heisst, stehe dies im Einklang mit den Werten des Unternehmens, die auf ein möglichst verantwortungsvolles Handeln zielen. Diese Entscheidung folge einem früheren Beschluss, alle Kapitalinvestitionen im russischen Markt einzustellen.

    Das Gremium bringt seine „tiefe Besorgnis über das tragische menschliche Leid in der Region“ zum Ausdruck. Holcim sei „fest entschlossen, die betroffenen Menschen, Familien und Gemeinden zu unterstützen“.

    Zudem dankt der Verwaltungsrat ausdrücklich allen Kolleginnen und Kollegen, die sich weltweit an der Seite lokaler Nichtregierungsorganisationen für die Bereitstellung von Unterkünften, lebenswichtigen Gütern und medizinischer Versorgung einsetzen und ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

  • Sika kauft in Russland zu

    Sika kauft in Russland zu

    Sika kauft den russischen Hersteller von Mörtelprodukten Kreps LLC auf, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 15 Millionen Franken ist auf die Produktion von Fliesenklebern, Putzen und Bodenverlaufsmassen spezialisiert. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Der Neuzugang soll die Stellung von Sika in der Region stärken. „Kreps bietet ein breites Produktportfolio und eine erweiterte geografische Präsenz für Mörtel in der Russischen Föderation“, wird Ivo Schädler, Regionalmanager EMEA bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Zusammen mit dem verbesserten Zugang zum Vertriebskanal erhalten wir eine Plattform, um unsere Position in diesem Markt weiter auszubauen und zu stärken.“ Die Neuerwerbung unterhält Produktionsstandorte in Sankt Petersburg und Jekaterinburg, beides Regionen, in denen Sika bisher nicht mit eigenen Standorten vertreten war.

    Mit der Übernahme gehen auch ein von Kreps betriebenes Trainingszentrum und „gut ausgestattete“ Produktionslaboratorien in den Besitz von Sika über, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Ihr zufolge muss die Transaktion noch von den lokalen Kartellbehörden genehmigt werden.