Schlagwort: SAK

  • Solar- und Wärmepumpentechnologie Firmen bündeln Kräfte gegen den Fachkräftemangel

    Solar- und Wärmepumpentechnologie Firmen bündeln Kräfte gegen den Fachkräftemangel

    Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) und die Heizplan AG aus Gams gründen laut einer Medienmitteilung ein Gemeinschaftsunternehmen zur Fachkräfteausbildung. Hintergrund ist die steigende Auftragslage bei Photovoltaikanlagen, für die zusätzliches Fachpersonal benötigt wird.

    Infolge der hohen Nachfrage nach Solardachanlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser wie auch für Gewerbeobjekte müssen Kunden länger auf den Handwerker warten. SAK und Heizplan wollen unter einem gemeinsamen Firmendach den wachsenden Bedarf nach zusätzlichen Fachkräften angehen. Die ersten Stellen sollen im Laufe der Woche ausgeschrieben werden.

    Laut dem in der Medienmitteilung zitierten Leiter der Geschäftsbereiche Energielösungen und Produktion bei der SAK, Adriano Tramèr, könne gemeinsam der Photovoltaikzubau beschleunigt werden. „Mit der Firmengründung bündeln wir unsere Kräfte und unterstützen die Energiewende in der Ostschweiz – und somit die energiepolitischen Bestrebungen der Ostschweizer Kantone.“

  • SAK realisiert zweites Multi-Energie-System

    SAK realisiert zweites Multi-Energie-System

    SAK realisiert in der Überbauung Park 2022 in Uzwil  „ihr zweites hochmodernes Multi-Energie-System“, informiert die auf Energieversorgung spezialisierte Unternehmensgruppe in einer Mitteilung. Mit dem aus Photovoltaik- und Wärmepumpenanlagen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und einem vollautomatischen Abrechnungssystem für Strom, Wasser und Wärme bestehenden System erfüllen die drei Gebäude der Überbauung „sämtliche Anforderungen an nachhaltiges Wohnen gemäss der Energiestrategie 2050 des Bundes“, heisst es dort weiter. Dabei werden in Park 2022 die drei Gewerke Strom, Wärme und Wasser über alle drei Gebäude hinweg in einem Smart-Microgrid-System koordiniert.

    Auf den Dächern der Gebäude wurden rund 300 Quadratmeter Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 48 Kilowatt Peak montiert, erläutert SAK. Die in den Kellern der Gebäude installierten Wärmepumpen bringen es zusammen auf 87 Kilowatt Peak für Heizung und Warmwasser. Die eingerichteten Ladestationen sind mit einem intelligenten Lastmanagement ausgestattet. Über die zur Verbrauchsmessung eingesetzten Smart Meter können auch die Bewohnenden der Überbauung ihre Zählerstände verfolgen und ihren Verbrauch steuern.

    „Hier in Uzwil konnten wir zum zweiten Mal unser umfassendes Know-how rund um nachhaltige Energielösungen ausschöpfen und weiter vertiefen“, wird Adriano Tramèr, Leiter Geschäftsbereiche Produktion und Energielösungen SAK, in der Mitteilung zitiert. „Mit der intelligenten Zentralsteuerung optimieren wir die Energieproduktion und den Energieverbrauch zwischen den drei Gebäuden maximal und senken den CO2-Ausstoss massgeblich.“

  • Wasserstoff-Produktionsanlage im St. Galler Kubel

    Wasserstoff-Produktionsanlage im St. Galler Kubel

    Die Wasserstoff-Produktionsanlage hat für den Kanton eine grosse Bedeutung. Marc Mächler sagt: «Wasserstoff kann zukünftig bei der Dekarbonisierung der Mobilität eine wichtige Rolle einnehmen. Es braucht deshalb weitsichtige Pionierprojekte, um diesen Energieträger attraktiv zu machen. Aus diesem Grund ist es erfreulich, dass mit dieser Produktionsanlage einheimischer und sauberer Wasserstoff in St. Gallen produziert werden kann.» Die Förderung erneuerbarer Energien ist ein grosses Anliegen der Regierung, weshalb das Thema auch in ihrer Schwerpunktplanung für die Jahre 2021 bis 2031 verankert ist.

    Wasserstoff produziert mit Wasserkraft
    Das Ziel ist es Wasserstoff als konkurrenzfähige und CO2-neutrale Alternative für den Schwertransport selbst zu produzieren. Dazu erläutert Stefano Garbin: «Für die H2-Produktion beziehen wir den Strom vom angrenzenden Wasserkraftwerk. Das ermöglicht uns, den Wasserstoff CO2-neutral herzustellen. Der Kraftstoff bietet Potentiale im Bereich der Mobilität und Umsetzung der Klimaziele.

    H2 für mehrere Millionen LKW-Kilometer im Jahr
    Die Bauphase für die Wasserstoff-Produktionsanlage dauert ca. acht Monate. «Unser Ziel ist, im Juni 2022 mit der H2-Produktion zu beginnen und zwischen 220 und 250 Tonnen H2 im Jahr zu produzieren. Mit dieser Produktionsrate können wir bis vier Container Wasserstoff an die Tankstelle liefern. Ein Lastwagen mit Brennstoffzelle verbraucht pro Kilometer rund acht Kilogramm Wasserstoff. Unsere jährliche Produktionsmenge reicht für ca. 3,75 Mio. Lastwagen-Kilometer. Bei einem PW würde diese bis 25 Mio. Kilometer ausreichen», erklärt Reto Zuglian.